ariell10

Brauche Entscheidungshilfe Wahl Studiengang

4 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich stehe vor der Entscheidung ob ich Bildungswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften studieren soll. Ersteres würde mir bestimmt leichter fallen, aber ich habe die Befürchtung, dass man nach dem Studium keine besonders guten Perspektiven hat. Daher hoffe ich auch Erfahrungswerte von euch (auch wenn euer Studiengang von Bildungswissenschaften ein wenig abweicht)

Bei Wirtschaftswissenschaften hingegen bieten sich in den unterschiedlichsten Bereichen Möglichkeiten und notfalls kann man sich auch selbständig machen. Allerdings hatte ich in der Oberstufe nur Grundkurs Mathe und war dort auch eher durchschnittlich. Bei Geometrie habe ich komplett versagt, weil ich keinerlei räumliches Vorstellungsvermögen besitze. Ist dieses Studium auch für sagen wir mal nicht die hellsten in Mathe schaffbar bzw. muss man über Geometrie eine Prüfung ablegen oder kann das irgendwie umgehen bzw ist es nicht so schlimm, wenn man in Geometrie durchfällt? Ich bin sehr ehrgeizig, aber in Mathe stoße ich zumindest, wenn es nicht idiotensicher erklärt ist an meine Grenzen. Vielleicht kann mir jemand sagen wie er den Schwierigkeitsgrad empfindet oder seine Einschätzung bezüglich dieses Punktes nennen.

Die Entscheidung kann mir niemand abnehmen, aber ich wollte euch trotzdem um Rat fragen, weil der Zulassungsbrief in Kürze weg muss (Verlängerungsfrist bis 16.08).

Also beide Studien interessieren mich. Vom Traumstudiengang kann aber nicht die Rede sein. Ich muss mich für das kleinere Übel entscheiden. Es ist meine letzte Chance, dass doch noch was aus mir wird und da bin ich bereit Abstriche zu machen. Der Studiengang Bildungswissenschaften wurde erst 2005 eingeführt soweit ich weiss. Habe da wirklich Bedenken und bin mir nicht sicher ob ich mich zukünftig mit der Tätigkeit eines Pädagogen beschäftigen möchte. Allerdings liegen dort meine Stärken, auch wenn ich mir den Job sehr anstrengend bzw. frustrierend vorstelle (bei Problemjugendlichen). In welchen Bereichen kann man denn noch tätig werden? Ist es möglich Lehrer zu werden und falls ja an welchen Schulen bzw. welche Fächer? Nach dem Master dürfte es doch kein Problem sein oder? Von bisherigen Erfahrungen anderer Studienabsolventen kann man wegen der Späteinführung nichts finden.

Das Studium ist nicht lange geplant, daher bin ich auch nicht zu 100 % informiert. Mir wurde ein Studium in Holland versagt, weil mein Praktikum nicht gelenkt ist. Somit muss ich den Weg über ein Akademiestudium einschlagen. Wirtschaftliche Themen haben mich nie besonders interessiert, soziale ebenfalls nicht, aber die Wahl ist nun mal begrenzt und da kann ich nicht nach meinen Interessen gehen. Bei Wirtschaftswissenschaften gibt es aber auch Kurse die mich sehr interessieren (Börse, Marketing)

Es geht mir nur um die beruflichen Chancen nach dem Studium. Ich möchte auf keinen Fall ein Hochschulstudium absolvieren um im Anschluss als 400 Euro Jobber zu enden. Mathe bereitet mir allerdings große Sorgen und gerade im sozialwissenschaftlichen Bereich ist die Arbeitslosenquote meines Wissens sehr hoch.

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BiWi ist so eine Art Pädagogik für die betriebliche Weiterbildung, mit einem weiten Feld von Anwendungsmöglichkeiten. Du kannst eher die soziale Schiene wählen, also Beratung und Betreuung, du kannst tatsächlich eher in Betriebe gehen und dort Schulungen und Weiterbildungen organisieren (z.B. Personal), du kannst im Bildungssektor arbeiten oder was ganz fachfremdes machen. Es ist also ziemlich offen, was man sowohl positiv als auch negativ auslegen kann.

WiWi ist in ähnlicher Weise vielseitig, wie du ja schon selber erkannt hast. An der FernUni ist Mathe kein Pappenstil. Ich habe vor etlichen Jahren mal deren Matheunterlagen bearbeitet, und das war kurz nach meinem Abi, das stark mathelastig war. Kurzum, ich hatte trotzdem Schwierigkeiten, das auf Anhieb zu verstehen. An Geometrie kann ich mich jetzt nicht konkret erinnern.

Was generell die Berufsaussichten angeht - in beiden Bereichen - so würde ich sagen, kommt es doch prinzipiell auf deine bisherige Berufserfahrung, deine Karriereziele und deine Fähigkeit, dich zu präsentieren an. Ggf. wäre es ratsam, während des Studiums Praktika zu absolvieren, auch um dich bei potenziellen Arbeitgebern vorzustellen und deine Motivation unter Beweis zu stellen.

Da du erwähnst, dass du in NL keine Studienzulassung erhalten hast, war das bei der Open Universiteit?

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Bei solchen Entscheidungen würde ich ggf. mal nach der Literatur ausschau halten bzw. fragen, mit welcher Literatur gearbeitet wird und diese mir in einer Bibliothek leihen. Ich würde wirklich mal blättern und sehen, was für Themen Dich erwarten würden in diesem Studium. Dann siehst Du schon mal, ob Du Dir vorstellen kannst, Dich damit zu beschäftigen oder ob es Dich gar nicht interessiert. Die Beschreibungen der Studiengänge sind immer überall schön dargestellt, aber nur zu lesen, was man studieren wird und sich dann wirklich damit auseinandersetzen, ist eine andere Sache.


HFH - 7. Semester BWL

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Also falls Du mit Geometrie Vektoren meinst - die kommen in der Tat auch in einem BWL-Grundstudium in Mathe vor, allerdings in der Regel nicht in geometrischer Anwendung.

Eventuell wäre es für Dich auch eine Variante, einen Bachelor in WiWi zu machen und dann einen Master in Wirtschaftspädagogik oben drauf? Den bietet zum Beispiel die WHL an.

Mit "Bildungswissenschaft" allein kannst Du m.E. wahrscheinlich nicht Lehrer werden, da Du ja kein Unterrichtsfach sondern nur "allgemeine Pädagogik" studiert hättest. In der Regel setzt ein Lehramt aber auch beim Quereinstieg ohne Staatsexamen ausreichende Kenntnisse für den Unterricht in mindestens zwei Fachwissenschaften voraus.


VAWi SS 2008:

Pflicht: IM, PM, RUC

Wahl: Recht

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