m.e.l.l.a

1. Semester, 6. Woche und noch etliche offene Fragen

10 Beiträge in diesem Thema

Nachdem ich jetzt seit Juli mittendrin statt nur dabei bin, wollte ich meine bisherige Einschätzung mal loswerden. Möglicherweise geht es anderen ja genauso oder aber ganz anders...

Zuerst einmal möchte ich das Studienmaterial der HFH loben. Ich habe mich sofort zurechtgefunden und hatte nie das Gefühl, nicht durchzublicken in der Material-Flut. Außerdem möchte ich Lutz für seine "Anleitung" danken :) Schadet wirklich nicht, sich daran zu halten.

Ich hab nach Ankunft des Pakets ziemlich schnell einen Lernplan erstellt (mit Bezug auf die angegebenen Präsenztermine) und war auch richtig stolz, dass ich das auf Anhieb zu meiner Zufriedenheit hinbekommen habe. Fast zwei Wochen später kam dann eine schöne Überraschung, als ich den Ablaufplan meines Studienzentrums in der Post hatte. Plötzlich war mein toller Lernplan völlig hinfällig, da außer den Prüfungsterminen fast gar nichts mehr mit dem ursprünglichen HFH-Rahmenterminplan übereingestimmt hat. Damit hatte ich echt nicht gerechnet und hab mich dann wenig begeistert nochmal hingesetzt, um einen neuen Lernplan zu erstellen.

Die zweite tolle Nachricht war der Termin der Einführungsveranstaltung, genau an dem Wochenende, an dem nicht konnte. Auch wenn ich dort glaube ich nicht soviel wichtiges verpasst habe, fehlt mir auf jeden Fall der erste Kontakt zu den anderen an meinem SZ. So fühl ich mich im Moment doch noch ziemlich allein. Ich hoffe, dieses Gefühl ändert sich nach der ersten Präsenzveranstaltung in zwei Wochen.

Was mir noch völlig fehlt, ist die Einschätzung, wie genau ich mich mit den einzelnen SBs auseinandersetzen sollte. Ich habe das im Moment so eingeplant, dass ich nach dem Durcharbeiten aller SBs pro Fach anhand der Übungsklausuren das Wichtige herausfiltern will und das dann gezielt für die Prüfung lernen werde. Mein Problem ist aber, dass ich keine Ahnung habe, wieviel Zeit ich dafür dann brauche und mir das dann alles zu knapp wird. Wie sind eure Einschätzungen und Erfahrungen dazu?

Insgesamt hoffe ich im Moment darauf, dass das alles im 2. Semester einfacher wird, wenn ich das erste komplett hinter mir habe. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig...

Würde mich über ein paar Reaktionen freuen. Hm, irgendwie ist dieser "Bericht" jetzt ganz anders ausgefallen als egtl gedacht...

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Mella


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Hi Mella,

gleich zu Beginn: Immer locker bleiben und ruuuuhig werden.... :D

Das sieht doch in Summe gut aus? Deine Unsicherheiten über deine eigene Leistungsfähigkeit, und wie du an die Sache rangehen musst, ist ganz normal. Doch deine Vorgehensweise ist definitiv richtig, denn:

1. setzt du dich intensiv und diszipliniert mit den gesetzten Zielen auseinander

2. du überlegst deine Vorgehensweise und erstellst einen Plan

3. du bist selbstkritisch

Aber, dieser Anfangsstress wird sich mit den kommenden Semestern legen und du wirst einfach routinierter. Im 2. Semester weißt du bereits wie der grobe Hase läuft und wieviel du selbst pro Woche stemmen kannst. Das hilft für die Planung. Außerdem wirst du sicherlich im 2. Semester anders lernen, als du´s jetzt machst. Das hat was mit Selbstfindung, Selbsterkenntnis und Selbstorganisation zu tun. Am Anfang holperts und läuft von Zeit zu Zeit runder und runder.

Meine Empfehlung:

Baue deinen Semesterplan primär auf den fixen Prüfungsterminen auf. Planungen für Präsenzphasen und Einsendeaufgabe etc. sind wichtig, können aber frühesten mit Erscheinen durch´s SZ eingebettet werden. Von daher hat das etwas Zeit.

Versuche, dass du über das Semester eine relativ gleiche Belastung hast. Es bringt nix jetzt in allen 4 Fächern Vollgas zu geben und pro Woche 80-100 Seiten zu lesen/lernen.

Wenn du mit dem ersten Fach durch bist, werden Ressorcen frei. Beachte dies bei der Semesterplanung. Du könntest bspw. für das erste Fach, in dem du Prüfung hast 100% gehen und die anderen 3 Fächer jeweils zu 70%. Wenn das 1. Fach dann vorbei ist, erhöhst du das nächste Fach auf 100% und verteilst die freien Kapazitäten entspr. Somit ergibt sich auf Wochensicht ein relativ gleichbleibender Aufwand.

Man muss ein wenig rumspielen und ausprobieren, damit es passt. Aber dadurch vermeidest du Zeiten des Hochdrucks und der Langeweile ;)

Hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.

Gruß Lutz

PS: Du hast ne PN


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.

Gruß Lutz

Konntest du : )

Tut gut zu hören und lässt die Zweifel wieder kleiner werden!

GRuß

Mella

PS: Bin meinem Ziel schon 20 Seiten weitergekommen in den letzten Stunden

: )


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Ich kann Lutz nur zustimmen . eine gewisse Fixierung auf das nächste Prüfungsfach wird sich einstellen 8Prüfungen sind wichtiger als Präsenzen).

Ich war schon bei Veranstaltungen bei denen ich mich gar nicht vorbereitet habe. Bsp, BUJ im letzten Semester 1.Präsenz im Feb . Prüfung am 30.06. Da waren mir dann andere SB's wichtiger . Hatte dann später nachdem die ersten Fächer weg waren noch genügend Zeit.

Von wegen der Lerntiefe: Genug lernen kann mann/frau ja nie. Ein Guter gradmesser sind da Klausuren aus den Vorsemestern . Arbeite sie unter Prüfungsbedingungen nach. Dabei wirst du dann festellen wo noch Lücken sind.

Und wie Lutz sagt mit der Zeit kommt die Routine

Weiterhin viel Spaß

Stefan


8. Semester Wirtschaftsingenieurwesen - B.Eng an der HFH / Studienzentrum Essen

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Hallo Mella,

und nochwas wirst du feststellen:

spätestens ab dem zweiten Sem. haben rd. 2/3 der Mitstreiter die zu den Präsenzterminen fälligen SBs bestenfalls mal überflogen. In diesem Falle werden die Inhalte dann, na sagen wir mal: "gemeinsam durchgearbeitet".

Das liegt zum einen daran, dass man feststellt besser klarzukommen, wenn man konzentriert kurz vor der Klausur lernt (sicherlich eigentlich nicht optimal aber praxisrelevant, denn z.T. ist stumpfes Auswendiglernen gefragt!), oder weil man vielleicht auch mal eine Klausur wiederholen muss, was dann wirklich einiges durcheinanderbringt.

Ich habe im gesamten Studium übrigens zwei (!) Einsendeaufgaben bearbeitet. Im übrigen möchte ich behaupten, dass ich auch ohne Präsenzen (von denen ich bestimmt 80% besucht habe) locker durchgekommen wäre. Gerlent haben wir da so gut wie nichts (bestenfalls Tips, was bislang für Klausuren irrelevant war). Dennoch waren die Veranstaltungen gut für das Selbstbewusstsein i.S.v. "Gott sei Dank, die anderen sind auch noch nicht weiter!". Bei den SSP sieht die Sache allerdings etwas anders aus, dort ist auch der Kontakt zu Dozenten (DA + HA) wichtig.

Obwohl ich alle Klausuren im 1. Anlauf bestanden habe, habe ich zwei Semester länger gebraucht als geplant. Dies lag sicher daran, dass ich im 3. Sem. mal zwei Prüfungen geschoben habe, was die Planung der Folgesemester beeinflusst hat (2 Prüfungen in 2 oder 3 Wochen sind ausgesprochen blöd). Also möglichst NICHTS schieben. Außerdem kann ich nur davon abraten, im Grundstudium allzu sehr auf Note zu lernen. Ich glaube, bestehen reicht hier. Ich habe vor dem Vordiplom definitiv Zeit verschenkt.

In jedem Fall wünsche ich Dir VIEL ERFOLG und ein wenig Glück!

Liebe Grüße, Sven


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Hallo Sven,

danke für deine Worte.

Mein Ziel ist es jetzt im 1. Semester erstmal alle Prüfungen auf Anhieb zu packen. Ich denke, dass ich aus diesem 1. Semester viele Erfahrungen mitnehmen kann, die mir das alles ab dem 2. viel einfacher machen. Dann weiß ich, ob meine Prüfungsvorbereitung gepasst hat, was ich ändern bzw verbessern kann usw. Im Moment bin ich egtl ganz guter Dinge.

Die Sache mit den Präsenzen hört man von allen Seiten anders. Auf der Einführungsveranstaltung wurde z.B. gesagt, dass man egtl gleich zu Hause bleiben kann, wenn man den Stoff noch nicht gemacht hat. Aber ich denke auch hier kann man das nach ein paar Präsenzveranstalung für sich selbst einschätzen, wieviel man durchgearbeitet haben sollte, damit es sinnvoll ist, hinzugehen.

Nächsten Freitag hab ich die erste Präsenz. Da werd ich ja dann einen Eindruck von der ganzen Sache bekommen...:)

Viele Grüße

Mella


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Hallo Mella,

ich hinke leider schon im 2. Monat des Studiums etwas hinterher. Das hat eigentlich drei Hauptgründe: mangelnde Disziplin, die Prio auf das Studium zu legen gegenüber Job und Familie; geänderter Studienablaufplan, mit genau meinen "Null-Ahnung"-Fächern auf den ersten Präsenzterminen; und meine aufwändige Arbeitsweise bei der Erarbeitung der Studienbriefe.

In der Einführungsveranstaltung habe ich Mitstudis kennengelernt, die die SBs erarbeiten, indem sie sie auf der Couch lesen und sich die wichtigsten Sachen anstreichen. Also wenig Aufwand zur Erarbeitung, viel Büffelleistung später. Aus meiner früheren Fortbildung (auch schon sozusagen im Fernlehrgang) habe ich für mich die beste Strategie darin gefunden, die Unterlagen sehr ausführlich mit Mindmaps zu erarbeiten, danach ist nur noch eher wenig Aufwand für die "Auffrischung" vor der Prüfung nötig.

Ich habe deshalb für mich akzeptiert, dass ich in einigen Fällen wohl einfach nicht mit den SBs durch sein werde, wenn ich zur Präsenz gehe. Hauptsache, ich bin mit dem Stoff quitt wenn die Prüfung ansteht. :) Und falls es dann wirklich nach der Präsenz bei der Erarbeitung mal am Verständnis hapert, gibt es ja auch noch Mitstudis und viele andere Quellen, bei denen man Hilfe bekommen kann, oder? ;)

Dieses Semester bekomme ich Englisch angerechnet (wenn ich nur endlich mal die Bestätigung bekommen würde ...), das gibt mit hintenraus auch noch bisschen "Luft".

Ich bin also einfach mal "zwangsoptimistisch" :).

Liebe Grüße

Motti

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Hallo Mella,

das ist völlig normal, dass man am Anfang noch etwas orientierungslos ist. Das wird sich legen.

Ich kann mich nur noch wage an mein 1. Semster erinnern, aber ich weiß, dass ich mich total verrückt gemacht habe (gerade was die Werkstofftechnik anging).

Es ist aber nicht nötig, denn wenn man sich gut vorbereitet, dann besteht man auch erfahrungsgemäß die Prüfung. Das heißt aber nicht, dass man zu den Präsenzen alles durch haben muss, wobei gerade im 1. Semester in Mathe und Werkstofftechnik dies zu empfehlen ist.

Ich kann mich Swen anschließen, was die Empfehlung angeht, im Grundstudium keine Zeit zu vertrödeln, die Note ist ziemlich unwichtig. Ich habe mein Vordiplom mit 1,7 gemacht, und wer will es wissen? Ich denke, dass wenn ich eine 2,0 gehabt hätte, wäre auch egal gewesen, ich hätte aber mehr Zeit mit meiner Familie verbringen können. Also, alles ist immer relativ.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg, du schaffst es schon!

Liebe Grüße

Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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Hi Mella,

den Ausführungen von Natalie betr. der Orientierungslosigkeit am Anfang kann ich mich nur anschliessen, war bei mir auch so, hat sich aber schnell gelegt. Und wenn die ersten Klausuren bestanden sind, gibt das schon einen Motivationsschub fürs 2. Semester :)

Für mich persönlich ist das Lernen en-block vor Klausuren nichts, da ich beruflich so eingespannt bin, dass ich meist nicht vor den Klausuren so einfach Urlaub nehmen / früher gehen kann nur um zu lernen. Von daher kuck ich, dass ich zum einen vor den Präsenzen die Studienbriefe gelesen habe und rechtzeitig vor den Klausuren meine Zusammenfassungen (Mindmaps) erstellt hab und ausreichend Zeit habe, mich mit Altklausuren / Übungsaufgaben vorzubereiten. Damit bin ich gut gefahren bislang. Kurz vor der Klausur lerne ich dann noch ggf. "Wissensfragen" auswendig. Das muss dann reichen. Ausserdem fühle ich mich besser, wenn ich rechtzeitig vor der Klausur das wesentliche draufhabe.

Analog meiner Vorredner kommt es mir im Grundstudium aber ebenfalls nicht auf die Noten an.

Betr. Präsenzen: Diese haben mich zwar z.T. bei der Klausurvorbereitung nicht immer weitergebracht, aber ich gehe so oft als möglich hin, da ich den Kontakt zu den Kommilitonen meiner Studiengruppe geniesse, wir sind eine nette Truppe und das finde ich halt am Konzept der HFH so genial. Man fühlt sich eben nicht allein mit den Studienbriefen. Wir sind auch zwischen den Präsenzen in Kontakt. Und offene Fragen mit den Dozenten klären zu können ist auch wichtig.

Schlussendlich muss jeder auf seine persönliche Lebens/Lernsituation seinen eigenen Rhythmus finden. Viele Tipps dafür habe ich hier im Forum bekommen und umsetzen können.

Liebe Grüsse

und viel Erfolg,

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Die Sache mit den Präsenzen hört man von allen Seiten anders. Auf der Einführungsveranstaltung wurde z.B. gesagt, dass man egtl gleich zu Hause bleiben kann, wenn man den Stoff noch nicht gemacht hat.

Kann ich nicht bestätigen und halte es auch für falsch.

Selbst wenn ich in die entspr. SBs noch nicht reingesehen habe, so erhalte ich dort auf jedenfall schonmal einen guten Ein- und Überblick über das Thema. Mir hilft das bei der Einschätzung über den Umfang. Außerdem kann ich mich evtl. noch an das ein oder andere Beispiel erinnern, wenn ich das entspr. Kapitel im SB lese.

Hängt aber vielleicht auch an den Dozenten und wie sie die Verantaltung leiten. Ich hatte bisher immer das Glück, dass wir die SBs stets durchgesprochen haben.

Oftmals ist es von der Planung auch so, dass es nicht mit den chronologischem Prüfungsverlauf abgestimmt ist.

Beispielsweise habe ich heute abend VWT (Volkswirtschaft) als erste Präsenzveranstaltung im 4. Semester. Jedoch schreibe ich die Prüfung erst Anfang Dezember. D.h. ich hab mich mit VWT noch nicht wirklich beschäftigt, da zunächst Recht und Unternehmensführung auf der Agenda stehen. Dennoch gehe ich hin, weil ich so zu 4 lockeren Stunden VWT komme, wozu ich zu Hause wohl 4-5 Tage benötigt hätte :D

Gruß und viel Spaß heute abend

Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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