Valfallera

Diplom Wirtschaftsübersetzer Spanisch

4 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

nach meiner Ausbildung zur Europakorrespondentin, habe ich acht Monate in Spanien gelebt. Derezeit arbeite ich als Sachbearbeiterin im Export und möchte sehr gerne an der AKAD den Studiengang Diplom Wirtschaftsübersetzer (Spanisch) belegen.

Wie sieht es da mit den Berufsaussichten aus? Ist es nicht so, dass man damit viel mehr Möglichkeiten hat, als mit einer normalen Ausbildung zum Übersetzer, da der Studiengang auch viel BWL beinhaltet, so dass man in internationalen Firmen auch andere Stellen, als nur die eines reinen Übersetzers bekommt?

Über Infos diesbezüglich würde ich mich wirklich sehr freuen!

Vielen Dank im Voraus!

Grüße

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Wie sieht es da mit den Berufsaussichten aus? Ist es nicht so, dass man damit viel mehr Möglichkeiten hat, als mit einer normalen Ausbildung zum Übersetzer, da der Studiengang auch viel BWL beinhaltet, so dass man in internationalen Firmen auch andere Stellen, als nur die eines reinen Übersetzers bekommt?

Hallo,

es ist in der Tat so, dass die Berufsaussichten in anderen Bereichen gut sind, wenn nicht sogar besser als im eigentlichen Übersetzungssektor.

Das Problem (zumindest in Deutschland) ist, dass viele Firmen, die Übersetzer suchen, lieber solche nehmen, die an einer der großen Unis studiert haben: Mainz-Germersheim, Leipzig, Heidelberg, usw. Ich kenne eine Absolventin des AKAD Dipl.-Wirtschaftsübersetzers, die sich explizit auf Übersetzerstellen beworben hat und dort reihenweise Absagen kassieren musste, viele mit der Begründung man kenne den Studiengang der AKAD überhaupt nicht und nehme eigentlich nur Übersetzer mit einem Abschluss der o.g. Unis an.

Was den staatl.-gepr. Übersetzer angeht, so findet man immer wieder auch hier und da mal eine Stelle, meist in kleinen Unternehmen oder Anwaltskanzleien, die bewusst auf ein Diplom verzichten und auch nur einen geringeren Verdienst anbieten können. Meist ist es aber so, dass staatl. gepr. Ü freiberuflich tätig sind.

Wenn es dir nicht so wichtig ist, eine reine Übersetzerstelle anzunehmen, könnte ich mir den Dipl.-Wirtschaftsübersetzer als gute Alternative vorstellen, da du tatsächlich einen sehr hohen BWL-Anteil hast (im Grundstudium ist es exakt derselbe, wie bei den Dipl.-Betriebswirten, im Hauptstudium natürlich etwas weniger).

Die AKAD bietet den Diplomstudiengang aber nicht mehr lange an (stellt auf Bachelor um, und da wird als Hauptsprache nur noch Englisch angeboten werden; Spanisch und Französisch sind dann nur noch als Wahlfach zu buchen, allerdings dann nicht so intensiv wie Englisch). Die AKAD kann dir hierzu sicherlich mehr Informationen geben.

Gruß,

Sonja

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Wenn es dir nicht so wichtig ist, eine reine Übersetzerstelle anzunehmen, könnte ich mir den Dipl.-Wirtschaftsübersetzer als gute Alternative vorstellen, da du tatsächlich einen sehr hohen BWL-Anteil hast (im Grundstudium ist es exakt derselbe, wie bei den Dipl.-Betriebswirten, im Hauptstudium natürlich etwas weniger).

Hallo Sonja,

vielen lieben Dank für Deine Antwort! Tatsächlich ist es mir nicht so wichtig eine reine Übersetzerstelle anzunehmen. Mein Ziel ist es vielmehr im Bereich Export eine bessere Stelle zu bekommen, d.h. ich möchte mich weiterbilden und nicht auf ewig Sachbearbeiterin sein, auch wenn es mir im Moment Spaß macht. Da Spanisch meine Leidenschaft ist, dachte ich mir, diese Kombination sei eine gute Alternative zum Dipl. Betriebswirt. Allerdings weiss ich dann wiederum nicht, wie Firmen die einen Betriebswirt einstellen möchten, auf diesen Studiengang reagieren. Ist alles gar nicht so einfach :).

Viele Grüße,

Claudi

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In Deutschland besteht die Schwierigkeit wohl vor allem darin, dass du 'Übersetzerin' bist, aber durchaus mit breitem BWL-Hintergrundwissen. Da tut man sich einfach schwer, dich für etwas anderes einzusetzen, auch wenn du prinzipiell die Qualifikation dafür hast. Ein Problem, dass es zumindest im englischsprachigen Ausland weniger gibt.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass du etwas interessantes findest und dich zu einer Entscheidung durchringen kannst. Es ist in der Tat nicht einfach, vor allem weil man ja viel Zeit und Geld investiert und dann am Ende vielleicht nicht den gewünschten Erfolg verbuchen kann. Insofern wäre es vielleicht sinnvoll, sich auch nach Alternativen umzusehen, und sich bei Vertretern aus der Wirtschaft nach deren Meinung zum Wirtschaftsübersetzer zu erkundigen.

Gruß,

Sonja

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