2010

FH (Dipl.) oder UNI (Master)? was vorziehen

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

meint ihr bei einem Weiterbildungsstudium spielt es noch eine (Gehalts)-Rolle, ob man an einer UNI oder FH studiert hat? Mein erstes Studium war an einer Uni.

Schwanke da zwischen zwei Studiengängen (Informatik/Wirtschaftinformatik).

- bei gleicher Modulanzahl/Semester:

Wirtschaftsinformatik:

Dauer: ca. 4,5 Jahre

Kosten: ca. 8000€ + ca. 1035 Semesterbeiträge + 500 Fahrtkosten

(bei 45 min Autofahrt wohl keine Hotelkosten)

-> Präsens nur am Semesteranfang und zur Prüfung

Informatik:

Dauner: ca: 2,5 Jahre

Kosten: 4000€ (fest) ca. 2400€ Fahrtkosten

(keine Hotelkosten, Familie teilweise vor Ort)

-> Präsens am Semesteranfang und zur Prüfung + pro Modul 1-2 Tage Praxis/Übung

Wie ist das später vielleicht mit Promotion? Dürfte ich nur in dem Fach promovieren, wo ich den Uni-Abschluss habe?

Hm. Das Angebot gefällt mir bei beiden, halte auch beide für inhaltlich in Ordnung. Von den Kosten her ist Informatik günstiger, trotz der Fahrtkosten.

Hoffe auf Anregungen, und beantwortung meiner UNI vs. FH Frage.

Danke

VG

2010

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Promovieren darf man mit nem Uni Dipl und mit nem Master von FH/Uni.

Und einen Unterschied im Gehalt gibts eigentlich nur noch bei Behörden.

Es kommt voll auf den Personaler / GF an, welche Vorlieben er hat

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Vielleicht liegt es auch am Montagmorgen, aber ich verstehe nicht so ganz worauf Du hinaus willst.

Fangen wir bei den Fragen an, die für mich verständlich erscheinen:

Gehaltsunterschiede - Master FH/Uni (bzw. auch Uni-Dipl.): Hier sollte es weder in der freien noch in der staatlichen Wirtschaft Unterschiede geben, da beide angeblich dasselbe Niveau haben. Die Realität sieht etwas bunter aus. Die Mehrheit der Unternehmen machen keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni aber eben bei weitem nicht alle. Es schwankt aber auch etwas von Fach zu Fach. Die FH-Absolventen verdienen aber durchaus noch manchmal etwas weniger. Im Vergleich zu Uni-Dipl vs. FH-Dipl. ist die Lücke aber scheinbar deutlich kleiner geworden.

Promovieren - Die Promotion steht rechtlich gesehen nach einer Vielzahl von Möglichkeiten offen. Standard ist aber ein Master (FH/Uni) oder ein Uni-Diplom - insgesamt also >/= 300 ECTS-Punkte - wobei FH-Master faktisch immer noch benachteiligt werden. Die Promotion kann je nach Hochschule (in die PromO schauen) auch FH-Diplomanden ermöglicht werden. Seltener und in der Praxis er unwahrscheinlicher, teilweise auch entsprechend qualifizierten Bachelor oder BA-Diplomen. Das hängt aber wieder von Fach, Hochschule und Zulassungskriterien ab.

Dabei ist es meist NICHT nötig auch in dem Fachbereich des höchsten Abschlußes zu promovieren. Bei entsprechendem Thema und Qualifikation kann man auch an bis dahin fachfremden Fakultäten promovieren, dass ist allerdings in der Regel eine Einzelfallentscheidung.

Grundsätzlich zum Thema FH-Dipl - Master-Uni, was vorziehen: Es kommt ganz entscheidend auf Dich an, auf Deine Ziele, Deine Fächervorliebe usw. Grundsätzlich ist ein Master HÖHER als das Diplom-FH (was ungefähr einem vierjährigem Bachelor of Honours entspricht).

Was mich persönlich stutzig macht...

Du sprichst von einem Weiterbildungsstudiengang. Ok. Es klingt für mich so, dass das WInfo-Studium (4,5 Jahre) zum FH-Dipl. führt. Du hast aber scheinbar (sonst funktioniert das ja nicht mit dem Uni-Master) ein Erststudium bereits absolviert. Mindestens also einen Bachelor-Abschluß bzw. ein FH-Diplom.

4,5 Jahre klingt allerdings nach einem kompletten Studium, weniger also Weiterbildung als Zweitstudium - wozu der Aufwand?

Wenn Du bereits einen Abschluß in Informatik hast würde ich mir maximal einen Anbieter heraussuchen wo ich den Wirtschaftsinformatiker als Master absolvieren kann oder Alternativ einen nicht-konsekutiven BWL/Management-Studiengang suchen. Alternativ vielleicht noch einen Dipl.(FH)-Aufbaustudiengang für Informatiker zum WInfo (gab es zumindest für Ingenieure). Aber von vorne beginnen?!? Nein, würde ich nie im Leben.

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Nur als Ergänzung:

Wie bereits erwähnt geht es wirklich um ein Weiterbildungsstudium. Berufsbegleitend.

Ich habe mein "nicht-technisches" Erststudium (M.A.) vor ca. 3 Jahren beendet und arbeite seit mehr als 2 Jahren im IT Bereich. D.h. grundsätzlich habe ich die Möglichkeit zur Promotion. Mir war nur nicht klar, ob ich nur in dem Fach promovieren kann/darf, wo ich den M.A. habe.

Wirtschaftinformatik (Master UNI)

Zulassungsvoraussetzungen: Abschluss eines berufsqualifizierenden Studiums (mindestens mit 3,0 bewertet) an einer Uni oder FH und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums

Informatik (Diplom FH)

Zugelassen zum Studium werden BewerberInnen, die bereits ein (beliebiges) Hochschulstudium abgeschlossen haben.

Ich habe halt versucht abzuwägen, wofür ich mich entscheiden soll. Dabei war mir die Gewichtung des Abschlusses für meine Entscheidung unklar.

Mittlerweile habe ich, trotz der geringer einzustufenden Diploms, eine starke Tendenz zum reinen Informatikstudium.

PS: bei mir in der Arbeit wird sehr wohl nach Abschlüssen "sortiert". UNI steht über FH.

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PS: bei mir in der Arbeit wird sehr wohl nach Abschlüssen "sortiert". UNI steht über FH.

Was jedoch generell Käse ist, da ein UNI Studium ein anderes Ziel hat, als ein FH Studium.

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Wirtschaftinformatik (Master UNI)

Zulassungsvoraussetzungen: Abschluss eines berufsqualifizierenden Studiums (mindestens mit 3,0 bewertet) an einer Uni oder FH und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums

Und das dauert dann 4,5 Jahre?

PS: bei mir in der Arbeit wird sehr wohl nach Abschlüssen "sortiert". UNI steht über FH.

Und dabei wird ein Weitbildungsmaster mit fachfremden Erststudium höher gewertet als ein FH-Diplom? Sehr komisch.

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Ehrlich gesagt, die Irritation hat sich überhaupt nicht gelegt, eher verstärkt.

Der Wirtschaftsinformatiker schließt - berufsbegleitend/fern - nach 4,5 Jahren mit einem Master ab?! Das Diplom FH in Informatik - ohne Vorkenntnisse nach 2,5 Jahren?!?

Könntest Du bitte die Links zu beiden Studiengänge mal posten? Für einen Master 9 Semester zu brauchen und für ein nicht-konsekutives FH-Diplom in Informatik in 5 Semestern ist für meine Kenntniss relativ ungewöhnlich.

Thema FH/Uni: Es gibt Unternehmen die Unterschiede machen, keine Frage. Lediglich die Mehrheit unterscheidet nicht mehr. Was das in % ist unterscheidet sich von Fach und Branche. Dieser Anteil - derjenigen die keinen Unterschied machen - wächst schon seit geraumer Zeit. 100% wird er allerdings nie werden (s. michaelffm).

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Das Diplom FH in Informatik - ohne Vorkenntnisse nach 2,5 Jahren?!?

Das wird bei AKAD sein, siehe http://www.akad.de/startseite/hochschulabschluesse/diplom_wirtschafts_informatiker_fh/aufbaustudium.8972.8476,8600,8522,8972.htm - AKAD bietet alle FH-Abschlüsse auch als sog. Aufbaustudiengänge an. Dass man hier in kürzerer Zeit den gleichen Abschluss erwirbt ohne relevante Vorkenntnisse zu besitzen, habe ich schon immer als skurril empfunden. Trotzdem ist sicher ein attraktives Angebot, in 2,5 Jahren ein FH-Diplom zu machen.

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@Stefan

Das ist bei anderen Fhs genauso. Wie kann ein Studiengang in Teilzeit genauso lange oder kürzer sein als in Vollzeit?

Die Aufbaustudiengänge der AKAD sind wahrscheinlich an den ersten Studienabschluß gekoppelt, wobei die Grundlagen entfallen.

Dieser Erste Studiengang kann aber irgendeiner sein (also z. B. Physik oder Kunstgeschichte). Wie sollen da die Grundlagen entfallen? Wie kann da auf irgendetwas aufgebaut werden? Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder es handelt sich um einen konsekutiven Aufbaustudienang, dann müssen aber bestimmte Grundlagen vorausgesetzt werden. Oder er ist nicht-konsekutiv, dann sind die Inhalte anders und damit muss auch die Abschlussbezeichnung anders sein - alles andere ist für mich eine Mogelpackung.

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Das wird bei AKAD sein, siehe http://www.akad.de/startseite/hochschulabschluesse/diplom_wirtschafts_informatiker_fh/aufbaustudium.8972.8476,8600,8522,8972.htm - AKAD bietet alle FH-Abschlüsse auch als sog. Aufbaustudiengänge an. Dass man hier in kürzerer Zeit den gleichen Abschluss erwirbt ohne relevante Vorkenntnisse zu besitzen, habe ich schon immer als skurril empfunden. Trotzdem ist sicher ein attraktives Angebot, in 2,5 Jahren ein FH-Diplom zu machen.

An so einen Aufbaustudiengang hatte ich auch schon gedacht - zum Wirtschaftsinformatiker halte ich es sogar noch vertretbar (das bietet ja die Akad an). Wenn einem WiWi sozusagen in einem solchen Studiengang den Wirtschaftspart erlassen bekommt ist das für mich ok. Und 2,5 Jahre für den Informatikteil in der Mindestanforderung - ok. (Diplom FH kann ja im grundanständigem Studium durchaus in 3,5 Jahren erreicht werden.)

Zwei Dinge machen mich hier aber trotzdem weiter stutzig (weswegen ich auch nicht glaube, dass es die Akad ist):

1.) Hier geht es ausdrücklich um ein Informatikstudium, nicht um Wirtschaftsinformatik. Zwischen beiden Fächern gibt es i.d.R. schon einige Unterschiede was die Stofftiefe für Informatik angeht.

2.) Bei der Akad ist für den Aufbaustudiengang nicht "irgendein" Abschluß Pflicht, sondern ausdrücklich ein Wirtschaftswissenschaftlicher von FH oder Uni. Auch das widerspricht der hier gemachten Beschreibung.

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