peterlanger1

Fragen von Kurzentschlossenen BWL in Hannover

5 Beiträge in diesem Thema

1.Frage Wie oft Presenzunterricht? ich habe glesen das es so 66 Std sind

ich möchte viel Presenzunterricht haben weil ich bestimmt viele Fragen während des Studiums habe

2.wie gut muss man in englisch und mathe sein!

ich fange gerade an mit einem englisch -kursen kann ich d.h die klasur für wirtschaftsenglisch das im 1. und 2. semester vorkommt auf ein späteren zeitpunkt verschieben?

mathe allzeit beliebtes thema.habe ein sehr guten erweiterten realschulabschluss ausbildung zum automobilmech. und ein guten technischen fachwirt.

mathe kennstnisse wird wohl nicht ganz reichen oder? ich glaube es sind vorkenntnisse bis zu 12 klasse notwendig!(matritzen,lineare gleichungssysteme)

ach übrigens urspünglich war ich an wirtsch.ing interessier bin aber zu dem entschlusss gekommen das bwl in sachen mathe eher machbar ist.

3. was ist wenn z.b der kurs in hannover mit einer 15 mann klasse beginnt und nach einigen semester sind es vielleicht nur noch 2 oder 3 muss man dan zum presenzunterricht izu einem anderen studienort ?

4. kann man später auf eine "normale" FH wechsel ?

5. ein studienbrief hat 50 seiten wieviele studienbriefe sind es so ca. pro semester bzw pro fach ?

6 wie narrensicher sind diese studienhefte?

ich meine schaft es solche in studienbrief jemanden narrensicher zu erklären wie eine abc analyse durgeführt wird?oder die dazugehörige lorenzkurve?

wie die äquivalenzrechnung geht?

netzplantechnik?wofür und wie?

und da gibt es bestimmt noch viel krassere sachen von dem ich noch nichts weiss!

d.h meine grosse nachfrage an den presenzunterricht!

7 kann man sich solche studienbriefe und deren umfang mal zeigen lassen?

zurzeit arbeite ich 5 tage die woche im schichtmodell fürs studium hatte ich gedacht in meinem jetziden beruf nur noch 2 tage die woche zu arbeiten der rest studieren!

alternative zum studium währe der technische betriebswirt der abschluss ist aber nur mittelmässig keine lust wieder 2 jahre schule und wieder nur einer von vielen zu sein und wieder kein neuen job bekommen!

d.h es muss ein studium her

hatte ursprünglich vor 2 tage die woche arbeiten und rest an einem presenzunterricht studium an einer "normalen" fh zu machen! studienberaterin meinte bla bla bla das geht nicht!

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Hi Peter,

zu 1.: Präsenzunterricht ca. alle drei Wochen Freitag nachmittags und Sonnabends (Klausuren immer Sonnabends). Zusätzlich zu den Präsenzen gibt es aber auch eine Fachberatung durch die HFH per Telefon oder e-mail. Dort kann man Probleme klären, die nicht bis zu nächsten Präsenz warten können.

zu 2.: Du kannst Klausuren schieben - es empfiehlt sich aber nicht, weil Du damit das Problem in die höheren Semester verlagerst (und dort reichlich unter Druck kommst).

Wirtschaftsenglisch ist nur im ersten Semester dran und auch nur eine Studienleistung (die kannst Du so oft wiederholen, bis es endlich geklappt hat...).

Die Mathematik in einem Studium geht über das Realschulniveau hinaus (was zu erwarten war) - nach meiner Erfahrung geht die Mathematik beim technischen Fachwirt jedoch nicht über das Realschulniveau hinaus... in Mathe musst Du also sicher etwas tun! Mit Fleiss und ein bisschen Begabung ist das aber zu schaffen - bereite Dich nur gut vor mittels Buch Einführung in die Grundelemente der Mathematik/ Mathevorkurs.

Bzgl. WiIng / BWL: wenn Dich die Technik interessiert (davon gehe ich bei einer Vorbildung aus), dann musst Du halt wissen dass das bei BWL komplett wegfällt. Du bist hinterher halt ein Kaufmann, der mal eine technische Lehre gemacht hat. Als WiIng bist Du erstmal ein Ingenieur, kombiniert mit fundierten Kenntnissen über wirtschaftliche Zusammenhänge.

zu 3.: wenn der Kurs in Hannover beginnt (und das tut er bei BWL und WiIng wohl jedes Jahr), dann wird er auch bis zum Ende in Hannover durchgezogen - nur für die Präsenzphasen in den letzten Semestern kann ein Ausweichen nach z.B. Hamburg notwendig sein.

zu 4.: die HFH ist eine staatlich anerkannte Hochschule - Du kannst jederzeit in eine Präsenz-Hochschule wechseln. In der Regel sollten die bereits abgelegten Prüfungen anerkannt werden.

zu 5.: kann ich nur von WiIng sagen: pro Fach ca. 5-6 Studienbriefe im ersten Semester. Das sagt aber nicht soviel - man kann an einem Studienbrief auch mal wochenlang festhängen (z.B. Werkstoffkunde...)

zu 6.: ebenfalls nur aus Sicht WiIng 1.Semester: narrensicher sind die Studienbriefe nicht (man muss manchmal in Zweit- und Drittquellen recherchieren, um es zu verstehen). Aber das ist in jedem Studium so und gehört ja auch irgendwie zu dem, was man in einem Studium lernen soll - sich selbstständig Wissen aus vielen Quellen zu erschließen.

Du wirst Dinge aus Deinem techn. Fachwirt wiederfinden - aber auch entdecken, wie oberflächlich das dort letztlich behandelt wurde. Es geht hier im Studium doch deutlich weiter in die Tiefe der Materie. Deshalb ist ein Studienabschluss auch so deutlich höher zu bewerten als die ganzen IHK-Prüfungen.

zu 7.: Du kannst Dir von der HFH einen Musterstudienbrief schicken lassen und ausserdem die echten Studienbriefe im Studienzentrum einsehen (vorher aber Termin machen!). Ausserdem kannst Du nach Zusendung der gesamten Studienbriefe den Vertrag innerhalb von zwei Wochen kündigen, wenn Dir das alles nicht gefällt...

zum Thema Zeitbedarf:

wenn Du es Dir leisten kannst, nur zwei Tage die Woche zu arbeiten, dann kommst Du mit der Zeit für das Studium auf alle Fälle locker hin! Die meisten hier arbeiten voll (d.h. >40h) und ziehen das Studium dann abends und am Wochenende durch.

Plane mal so 15-20h effektive und konzentrierte Lernzeit für das Studium pro Woche ein. Bedenke aber, dass ein Tag von 8:00 - 16:00 Uhr keine 8h Lernzeit abwirft - mit Disziplin vielleicht 6h...

Ich hoffe dies hat einige Deiner Fragen beantwortet!

Gruss, Oliver


Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

ehemals: HFH / Studienzentrum Hannover

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hallo oliver

bist mir vorher schon aufgefallen aufgrund deines tfw abschluss!

wie kommst du mit mathe zurecht ?

nimmst du nachhilfeunterricht oder hat dir das mathebuch gereicht ?

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Hi Peter,

ich komme gut klar - ich habe das genannte Buch vor dem Semesterbeginn von vorne bis hinten mit jedem Beispiel und jeder Übungsaufgabe durchgerechnet und muss sagen, dass sich der Zeitaufwand dafür doppelt und dreifach gelohnt hat. Man vergisst halt doch etliches aus der Schulzeit (bei mir: Mathe bis 12.Klasse Gymn., zum Schluss als LK).

Ich kann Dir nur raten, das Buch zu bestellen und sofort mit der Bearbeitung zu beginnen, damit Du vom Tag eins an an den Studienbriefen arbeiten kannst (das war mir nicht ganz gelungen und jetzt hänge ich immer noch hinterher).

Den Mathevorkurs (wird vom Studienzentrum angeboten am Anfang des Semesters) kannst Du auslassen, wenn Du das Buch durch hast und alles verstanden hast - das Buch ist auch die Unterlage für den Kurs. Wenn Du allerdings noch offene Fragen nach dem Buch hast, dann geh ruhig hin - kann ja dann nicht schaden (kostet aber etwas über 100€ extra).

Ich weiss nicht, bei welchem Bildungsträger Du den tfw gemacht hast (ich beim BNW) - die Mathematik, die dort verlangt wurde, war bei uns eher lächerllich (bisschen Sinussatz, bisschen Pythagoras, eine Formel umstellen nach einer Variablen war schon das schlimmste und trotzdem waren alle am stöhnen...).

Ich habe bisher jedoch viele Themen aus dem tfw wiedergefunden, die mir daher nicht ganz neu sind und daher viel einfacher reingehen - z.B. Werkstoffkunde, Rechnungswesen, EDV usw...

Es bleibt aber dabei - im tfw wurde das meiste gerade mal eben angerissen...

Gruss, Oliver


Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

ehemals: HFH / Studienzentrum Hannover

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zu 4.: die HFH ist eine staatlich anerkannte Hochschule - Du kannst jederzeit in eine Präsenz-Hochschule wechseln. In der Regel sollten die bereits abgelegten Prüfungen anerkannt werden.

Wie beim Wechsel von einer Präsenz-Hochschule zu einer anderen liegt es immer am Prüfungsamt der "neuen" Hochschule, welche Vorleistungen angerechnet werden. Dabei wird besonders berücksichtigt, wie inhaltlich ähnlich die Studieninhalte sind.

Viele Grüße

Markus


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