6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

derzeit bin ich ja noch in meinen 3 Probemonaten bei der Euro-FH. Mein ursprünglicher Grund, sich für die Euro-FH zu entscheiden war, dass ich hier am flexibelsten bin, was Termine angeht, da ich jederzeit anfangen kan u alle Klausuren 12 Mal im Jahr schreiben kann.

Leider merke ich, dass ich mehr Druck,bzw. auch Terminvorgaben von aussen brauche, um mich zum Lernen zu motivieren. Das hat bei meinem vorherigen (angefangenen)Verbundstudium gut geklappt, da dort reguläre Semester mit Klausuren waren und ich passend daraufhin und auf die Samstage hin lernen konnte

Könnt ihr mir vielleicht eure Erfahrungen mit dem Ablauf bei der HFH schreiben?

Mein Eindruck ist, dass alle 3-4 Wochen freiwillige (für mich persönlich dann Pflicht) Präsenztermine sind und die Klausuren gegen Ende des Semsters geschrieben werden. Also hätte ich einen recht engen Rahmen, der durch die HFH festgelegt wird.

Wann können ggf. Klausuren nachgeschrieben werden bei z.B. Krankheit oder Nichtbestehen?

Morgen habe ich auch einen Termin beim SZ hier in München und werde mich dort auch nochmal aufklären lassen. Vormittags habe ich auch einen Termin beim SZ der AKAD..bin also gespannt und freue mich auch über Punkte, die ich viellicht morgen ansprechen sollte.

Danke schonmal!


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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Hallo Kotten,

bei der HFH schreibst du i.d.R. 4 Klausuren im Semester, zu denen du dich spätestens 4 Wochen vor Beginn schriftlich oder online angemeldet haben musst. Du hast aber 2 Wochen vor der Prüfung nochmals die Möglichkeit dich wieder abzumelden, ohne Angaben von Gründen. Dann nur noch mit Begründung, Attest. o.ä.

Prüfungen finden in allen SZ zur gleichen Zeit statt, immer samstags ab 09.00 Uhr in deinem primären Studienzentrum.

Du könntest auch die Prüfung bei einem anderen SZ schreiben, solltest du bspw. beruflich unterwegs sein. Dann musst du die HFH frühzeitig informieren, dass sie dann die Prüfungsunterlagen zum entspr. SZ schicken.

Solltest du eine Klausur nicht schreiben können/wollen, dann kannst du diese frühestens im Folgesemester nachholen. Das wirkt sich dann natürlich auf deinen bestehenden Semester- und Klausurenplan aus und ist von daher nicht zu empfehlen.

Aber du kannst auch noch Prüfungen aus dem Grundstudium schreiben, wenn du bereits im Hauptstudium bist. Doch so lange du nicht alle Leistungen aus dem Grundstudium hast, kannst du den Studienschwerpunkt (6. Semester) nicht wählen und auch nicht für die Bachelor-Arbeit zugelassen werden. Aber möglich wäre es bspw., dass du im 5. Semester noch eine Klausur aus dem 2. Semester schreibst.

Ich finde dieses Konzept klasse und war auch ein Grund für meine Entscheidung. Ich brauch die zeitlichen Vorgaben, habe aber gerne auch einen gewissen Grad der Flexibilität. Das hab ich bei der HFH gefunden.

Die Präsenzveranstaltung sind ca. 60-70 Std. je Semester und finden während des Grundstudiums ausschliesslich freitags (ab 15.30) und samstags (ab 9h) statt. Wie du richtig sagst, sind diese freiwillig und in den Gebühren bereits enthalten.

An den Wochenenden, an denen samstags Prüfung ist, finden freitags keine Präsenzveranstaltungen statt.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

vielen Dank für deine Antwort! (auf dich hatte ich in deinem "Hausforum" auch gehofft. :-) )

Ich werd mal schauen, was das Gespräch morgen so ergibt. Leider bin ich mir mittlerweile wieder so unsicher, ob BWL, oder doch W.Ing...dachte eigentlich, ich wäre mir da mittlerweile sicher...

BWL wäre eine Vernunftsentscheidung, da das Studium (vor allem Mathe) angeblich leichter ist und man "weiter oben" immer mehr BWL als technisches Know how benötigt.

W.Ing. wäre das, was mich interessiert und ich spannender finde..Habe ich gerade letze Woche wieder gemerkt, als wir bei einem Ingenieurbüro waren, die für uns konstruieren usw..da merke ich immer, dass mich alles technische immer total begeistert..

Ich habe beim Lesen von Stellenanzeigen auch immer das Gefühl, dass es deutich mehr Angebote für WIngs gibt, als für BWL Leute. Nur, wie sieht es im Ausland aus..??!

Oh man-ich bin echt froh, wenn ich mir endlich sicher bin und vor allem auch mittendrin bin!!


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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vielen Dank für deine Antwort! (auf dich hatte ich in deinem "Hausforum" auch gehofft. :-) )
Dann bin ich ja froh dich nicht enttäuscht zu haben ;)

BWL wäre eine Vernunftsentscheidung, da das Studium (vor allem Mathe) angeblich leichter ist und man "weiter oben" immer mehr BWL als technisches Know how benötigt.
Je nachdem in welchem Umfeld du arbeitest. Wenn du bspw. im produzierenden/technischen Gewerbe bist und in die Führungslaufbahn willst, wäre ein technisches Verständnis sicherlich nicht verkehrt. Aber bei einem Finanzdienstleister wäre der Wi-Ing sicherlich suboptimal eingesetzt.

Du solltest deine Entscheidung auch nicht von einzelnen Fächern abhängig machen. Wenn dich Technik interessiert, wirst du schon eine Eigenmotivation haben, damit du Mathe packst. Denn dann hat es direkten Bezug zu dem praktisch angewendeten und du lernst das mit einer ganz anderen Sichtweise und Verständnis.

Im Ausland haben deutsche Ingeneure sicherlich noch einen sehr guten Ruf. Da würdest du wohl keine Schwierigkeiten bekommen.

Aber nutze doch bei der HFH einfach die Möglichkeit, vielleicht am Ende der Veranstaltung, um den/die Leiter/in direkt anzusprechen und eine Meinung einzuholen. Im persönlichen Gespräch werden viele Sachen klarer herauskommen.

Oh man-ich bin echt froh, wenn ich mir endlich sicher bin und vor allem auch mittendrin bin!!
Dann ist es wichtig, dass du einfach mal anfängst. Du kannst ja auch während des Studiums den Studiengang noch wechseln. Ich kenn bei der HFH auch 2, die das problemlos machen konnten.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Der Wechsel zwischen den Studiengängen ist möglich. Wenn man sich aber nicht sicher ist ob man lieber WI oder BWL studieren möchte, dann sollte man wohl besser mit dem WI anfangen und wenn man dann nicht mit den Ingenieursfächern zurecht kommt auf BWL "zurückschalten". Denn alle BWL-Prüfungen der WI bekommst man sicher angerechnet.

Wenn man von BWL nach WI wechselt hat man einige Prüfungen umsonst geschrieben und noch alle Ingenieursfächer vor sich (ungefähr so wie die Alpen vor einem Puch Maxi *g*) . Das "überlebt" wohl (fast) keiner.

Aber:

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, daß BWL-Studium an der HFH wäre leicht.

Die HFH selbst sagt daß das WI-Studium um einiges schwerer ist, aber auch das BWL-Studium hat seine freudlosen Momente (ich sag nur "VWL") und ist für die meisten Menschen Herausforderung genug.

Und ich denke, wenn jemandem das BWl-Studium ausreicht und er den WI nicht benötigt so wird er sich früher oder später verfluchen und die Motivation verlieren wenn er sich durch die Ingenieursfächer quält und den Sinn nicht länger sieht. Und jemand ohne Ahnung von Technik und Interesse in entsprechenden Fächern wird nicht Froh beim WI! Er schafft vielleicht mit hängen und würgen den Abschluß aber gerne zurückerinnern an die Zeit wird er sich nicht.

Dann lieber BWL und Spaß am Leben!

Wenn einem dann nach erfolgreichem BWL-Aschluß der Rappel packt kann man immer noch ein Aufbaustudium zum WI dranhängen.

Gruß

Jörg

Dann bin ich ja froh dich nicht enttäuscht zu haben ;)

Je nachdem in welchem Umfeld du arbeitest. Wenn du bspw. im produzierenden/technischen Gewerbe bist und in die Führungslaufbahn willst, wäre ein technisches Verständnis sicherlich nicht verkehrt. Aber bei einem Finanzdienstleister wäre der Wi-Ing sicherlich suboptimal eingesetzt.

Du solltest deine Entscheidung auch nicht von einzelnen Fächern abhängig machen. Wenn dich Technik interessiert, wirst du schon eine Eigenmotivation haben, damit du Mathe packst. Denn dann hat es direkten Bezug zu dem praktisch angewendeten und du lernst das mit einer ganz anderen Sichtweise und Verständnis.

Im Ausland haben deutsche Ingeneure sicherlich noch einen sehr guten Ruf. Da würdest du wohl keine Schwierigkeiten bekommen.

Aber nutze doch bei der HFH einfach die Möglichkeit, vielleicht am Ende der Veranstaltung, um den/die Leiter/in direkt anzusprechen und eine Meinung einzuholen. Im persönlichen Gespräch werden viele Sachen klarer herauskommen.

Dann ist es wichtig, dass du einfach mal anfängst. Du kannst ja auch während des Studiums den Studiengang noch wechseln. Ich kenn bei der HFH auch 2, die das problemlos machen konnten.

Gruß Lutz


ehemaliger Fernstudent.

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Hi Jörg,

mein Glückwunsch zum Vordiplom!!!

Deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen.

@Kotten

Es ist definitiv so, dass man sich im Klaren sein sollte, dass Mathe bei weitem nicht das Schlimmste im WI-Studium ist, man hat noch ganz andere Hürden zu meistern, die meinstens bauenallerdings auf fundierten Mathe-Kenntnissen auf.

Wenn man nicht aus der technischen Ecke kommt, dann sollte man keine Probleme in Mathe und z.B. Physik (auch Teile von Chemie in der Werkstofftechnik) haben, dies sind für mich die Grundvoraussetzungen, wenn man diese erfüllt, dann schafft man es auch, aber mit viel Zeit und Ehrgeiz.

Ich wünsche dir viel Glück bei der "richtigen" Entscheidung!

Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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