Daniel21

Fernschule FH-Technik Steuer Fragen

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Sorry wenn manche von meinen Fragen bereits öfters vorgekommen sind. Ich habe bereits ne Menge hier im Forum gelesen, aber genau die Fragen die bei mir noch offen sind konnte ich so nicht beantworten.... :(

Erstmal zu mir. Ich habe vor 4 Monaten meine Ausbildung zum Mechatroniker beendet und wurde von meiner Firma übernommen. Nun bin ich kurz davor meine Fachhochschulreife per Fernschule nachzuhollen. (SGD oder ILS) Aber da stellt sich bei mir nur noch die Frage der Kosten, da ich mir nicht sicher bin ob eine Abendschule nicht um einiges günstiger wäre. Also hier meine Fragen:

Würde das Finanzamt nach den genannten tatsachen die entstehenden Kosten als Werbungskosten oder Sonderausgaben aktzeptieren? (Spielt ja keine unerhebliche Rolle) Es gab zwar einige Diskussionen drüber, aber ich weiß nicht wie die Rechtslage da auf mich zutrifft.

Zum Thema absetzen eines PC´s oder Laptop´s habe ich auch schon einiges gelesen das dies wohl ohne weiteres möglich ist. Jedoch dachte ich das man hierzu eine Bescheinigung der jeweiligen Schule braucht, das man diesen für die Fernschule benötigt. Ebend habe ich die Studienberatung der SGD als auch der ILS angerufen, wo mir gesagt wurde das sie diese Bescheinigungen nicht ausstellen dürften. Wie sieht es nun hierbei aus? Braucht man doch keine Bescheinigung dafür oder wie haben die anderen Forum Mitglieder ihre Rechner von der Steuer abgesetzt?

Wär nett wenn ihr mir das nochmals erklären könnt, damit ich endlich loslegen kann ;)

MfG Daniel :)

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Hallo Daniel,

selbst Sonderkosten sind 4.000 Euro - da kommst Du also schon recht weit mit. Für Werbungskosten müsste als als Weiterbildung in Deinem aktuellen Beruf anerkannt werden - keine Ahnung, ob man da mit einem Schulabschluss überhaupt Chancen hat.

Das Notebook würde ich erstmal mit aufführen (natürlich nur anteilig nach Abschreibung auf drei Jahre) und ggf. wird das Finanzamt schon nachfragen, wenn eine zusätzliche Bescheinigung oder Begründung benötigt wird.

Viele Grüße

Markus


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Vielen Dank für die Antwort!

Nun habe ich noch eine Frage, weil das ja meine erste Steuererklärung sein wird die auf mich zu kommt.

Kann mir jemand grob sagen, wie man das berechnet?

Sagen wir ich habe ein jährliches Bruttoeinkommen von 26400€.

Wenn ich nun 1320€ Von der Fernschule absetzen kann und zusätzlich noch 2880€ Entfernungspauschale Jährlich absetzen kann, wieviel kann ich dann zurückbekommen wenn ich Steuerklasse 1 bin und im Jahr 3840€ Steuern abdrücke?

Hatte hierzu mal eine Berechnung gesehen bei der man den Betrag den man Absetzen kann vom Bruttolohn abrechnet, von diesem Betrag dann nochmal die Steuern berechnet und die Differenz von dem daraus resultierenden Steuern zu den vorher zu zahlenden Steuern (Steuern ohne Abzug von Werbunkskosten usw.) berechnet und diesen Betrag wiederbekommt. Dabei kämme aber raus, das mir die angerechneten 1320€ Fernschulkosten nur effektiv um die 250€ Steuerrückzahlungen bringen würde...

Sorry wen das nen bisschen kompliziert erklärt ist ;)

MfG Daniel

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Hier die BErechnung die ich einmal gesehen habe=

Bruttolohn= 26400€

Werbungskosten = 1320€

26400€

- 1320€

=25080€

Da durchschnittlich 14,3% vom Gehalt Steuern abgezogen werden, wäre das bei einem Betrag von 25080€ = 3586€

Ohne Abzug von Werbungskosten zahle ich ca. 3840€ Steuern.

Nun sollte man die differenz berechnen 3840€ - 3586€ = 254€

Stimmt diese Berechnung die ich gefunden habe und ich würde 254€ zurück bekommen? Habe die Entfernungspauschale jetzt weggelassen, aber vorhin trotzdem erwähnt damit klar ist das ich über diesen Pauschalbetrag der angesetzt ist eh schon drüber weg bin. Wäre mir wichtig mehr darüber zu wissen wieviel ich wiederbekommen würde, weil das ja bei der entscheidung hilft eine Abendschule zu besuchen oder doch die Fernschule (die ich eigentlich bevorzuge)

MfG Daniel

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Vom Prinzip her stimmt die Berechnung schon - neue Bemessungsgrundlage ermitteln, daraus Steuern, Differenz ist Rückzahlung. Auf den Betrag würde ich aber nicht allzuviel geben, da die 14,3% seeeehr pauschal sind. Du bekommst einfach die Steuern zurück, die Du auf das Einkommen bezahlt hast, das Du für Weiterbidlung ausgibst. Nachdem das ganze eine Grenzwertbetrachtung ist, ist es der Steuersatz auf Dein höchstes Einkommen, also wahrscheinlich mehr als 14%, aber maximal der Spitzensteuersatz. Falls Du es genau wissen willst, musst Du Dir bei google eine Einkommensteuertabelle besorgen. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man es von der exakten Steuererstattung abhängig machen sollte, ob man studiert oder nicht.

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Danke für die Antwort. Dann lag ich ja doch nicht so verkehrt.

Ne ob ich Studiere oder nicht wollte ich natürlich nicht von der Steuererstattung abhängig machen ;)

Mir ging es hier nur darum mich zwischen der Fernschule oder Abendschule zu entscheiden, worüber ich dann das entsprechende Fach-Abi nachhollen wollte um danach Studieren zu können. Denn da wäre halt die Tatsache das ne Abendschule nichts kostet im Vergleich zur Fernschule. Aber ich denke ich werde trotzdem die Fernschule bevorzugen weil mir da der Lernstoff mehr zusagt. :)

MfG Daniel

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Hallo Daniel,

was möchtest Du denn studieren? - Unter bestimmten Voraussetzungen ist dies auch ohne Abi bzw. FH-Reife direkt möglich, ggf. mit gewisser Berufserfahrung, einer Aufnahmeprüfung oder anderen Bedingungen.

Viele Grüße

Markus


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Hallo.

Das wäre natürlich klasse wenn sowas möglich wäre. Ich würde gerne Ingenieur - Maschinenbau studieren. Meinst du da ist etwas möglich, oder ist das doch zu anspruchsvoll sodass man vorher min. Fachhochschulreife vorweisen muss?

MfG Daniel

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Hallo zusammen,

ich habe natürlich ein großes Verständnis, dass auch Steuerfragen wichtig sind und man diese auch beantwortet haben möchte.

Mir ging das im Studium nicht anders und ich musste in einem Steuerjahr sogar mit dem Finanzamt kämpfen um mein Studium als Werbungskosten und nicht also Sonderausgaben anerkannt zu bekommen (was mir gelungen ist).

Ich möchte aber grundsätzlich abraten, steuerliche Fragen in Foren zu beantworten. Das kann sehr schnell zu einer "Steuerberatung" übergehen, obwohl man das als Schreiberling gar nicht wollte oder gar nicht wusste.

Nach dem Steuerberatungsgesetz ist auch die unentgeltliche Hilfeleistung in Steuersachen einen geschäftsmäßige Hilfeleistung, also Steuerberatung (§ 2 StBerG, s. Anlage). Das wissen viele nicht und geben als freundliche Menschen auch gerne eine Antwort - hier liegt die Gefahr!

Die Steuerberatung ist den in §§ 3,4 StBerG benannten Personen und Vereinigungen vorbehalten.

Lediglich über § 6 Nr. 2 StBerG gilt das Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen nicht für die Beratung Angehöriger gem. § 15 Abgabenordnung. Das sind beispielsweise: Verlobte, Ehegatten, Verwandte in gerader Linie, Geschwister u.a.

Ich bitte dabei auch zu bedenken, dass man bei einer falschen Auskunft in einem Forum ggf. einen finanzielle Schaden bei den Usern verursachen kann, wenn diese einem gut gemeinten, aber falschen Rat folgen. Von der möglichen Schadensersatzpflicht möchte ich also gar nicht reden.

Tipp daher: Steuerberater aufsuchen, in der Verwandschaft Hilfe holen oder einem Lohnsteuerhilfeverein beitreten.

Steuerberatungsgesetz.pdf


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Okey, die Frage mit den Steuern hat sich jetzt eh erledigt. Mir ging es auch erstmal nur darum einen Überblick über die gesamte Steuergeschichte zu bekommen, da ich mich da noch nicht so auskenne.

Gibt es nun Erfahrungsberichte in hinsicht auf das Studium ohne Abi? Wie genau würde das ablaufen und wieviel Berufserfahrung ist da von nöten? Wie stehen hierbei die Chancen das sie einen wenigstens zur Aufnahmeprüfung lassen usw?

Schonmal danke für die Tipps :)

MfG Daniel

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