17 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Hab mich hier grad ein bisschen durch die Postings geklickt, aber nichts triffft so richtig auf meinen speziellen Fall zu.

Ich bin mittlerweile schon 33, erwarte gerade mein 4. Kind. Ich habe keine abgeschlossene Berufsausbilsung, nur die 12 Jahre Elternzeit und Arbeit im Ehrenamt (begleitet von Weiterbildungen und Fernlehrgägnen) im sozialen Bereich. Ausserdem habe ich kein Vollabi, sondern nur ein Fachab, was ich während meiner ersten Elternzeit im Fernstudium über das Tellekolleg gemacht habe.

Momentan lebe ich von ALGII. Ich würde gern nach der Erziehungszeit im sozialen Bereich arbeiten, leider gibt es quasi keine Möglichkeit als Quereinsteiger dort rein zu kommen.

Was für eine Möglichkeit gibt es überhaupt für mich, mich in den kommenden 3,5 Jahren der Elternzeit mich zu qualifizieren?

Alle üblichen Fernstudiengänge, die ich so angeschaut habe erfordern entweder ein Vollabitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung!

Aber vielleicht habe ich ja irgendetwas übersehen und ihr könnt mir helfen?

Bin schon ziemlich verzweifelt, dass man mit dem Beruf "Mutter", mit dem man so lange gut fährt, so lange man durch den Mann versorgt ist, so wenig erreichen kann.

Viele Grüße,

Jolanda

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Hallo Jolanda,

also wenn Du schon einiges an Fernlehrgängen gemacht hast, wird es auf dem Weg in der Tat schwierig, noch mehr zu machen.

Was Du dringend brauchst, ist Berufspraxis. Wenn Du die hast, dann kannst Du Dich anschließend auch wieder weiterbilden.

Eventuell findest Du über Ehrenamt oder Praktika einen Einstieg?

Viele Grüße

Markus


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Hallo!

Vielen Dank für Deine Antwort!

Die Fernlehrgänge bezogen sich alle nur auf das Ehrenamt (Mutter-Kind-Gruppen-Leitung, Seniorenarbeit etc.), also nihcts, womit man Geld verdienen könnte.

Berufspraxis fällt ja nun erst mal weg, da ich ja im Mai erst mal das Baby bekomme und es in den ersten drei Jahren auf gar keinen Fall fremd betreuen lassen werde, daher gibt es ja für mich wieder nur die Möglichkeit "Fernstudium/Lehrgang".

Gibt es denn keinen Anbieter, bei dem man ohne Berufsausbildung, bzw. ohne Vollabi z.B. SOzialpädagogik studieren kann? Ich hab halt keinen gefunden, aber vielleicht kennt ja jemand einen...

Viele Grüße,

Jolanda

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Sozialpädagogik gibt es meines Wissens im Fernstudium gar nicht. BASA online bietet Soziale Arbeit an, was dem wohl am nähesten kommt. Allerdings kenne ich hier die Einstiegsvoraussetzungen nicht, vielleicht kannst du dich da mal selber informieren (einfach in das Suchfeld eingeben).

"Im sozialen Bereich" arbeiten ist ja nun sehr allgemein gehalten. Was willst du denn konkret später machen?

Sonja

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Hallo Jolanda,

wie wär es denn mit einer Ausbildung in Teilzeit. Die Bereitschaft hierfür hat bei den Arbeitgebern in den letzten Jahren stark zugenommen. Wahrscheinlich könntest Du mit Fachabi und den Fernlehrgängen einiges an inhalten durch die Kammer anerkennen lassen, so dass Du nach drei Jahren "in Teilzeit" fertig wärst. Anschließend hättest Du alle Voraussetzungen für ein entsprechendes (Fern-)Studium und könntest ggf. bereits Berufserfahrung sammeln. Falls Du Interesse hast, sprich doch die Arbeitsagentur einmal auf diese Möglichkeit und die unterschiedlichen Ausbildungsberufe an.

Gruß

krueger

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Zitat von http://www.basa-online.de/erlauterungen.htm#voraussetzungen:

Aufnahmevoraussetzungen

Die Zulassung zu basa-online setzt unbeschadet von abweichenden Bestimmungen an den einzelnen Hochschulen voraus:

1. ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder eine durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung für basa-online,

2. eine mindestens dreijährige einschlägige berufliche Tätigkeit im Sozialen Bereich mit mindestens der Hälfte der ortsüblichen Vollarbeitszeit im Sozialbereich (z. B. Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in), sowie

3. eine studienbegleitende Berufstätigkeit im Sozialen Bereich von mehr als 15 Stunden/Woche.

4. Außerdem wird der souveräne Umgang mit elektronischen Medien erwartet sowie ein privater Computer mit Internetzugang vorausgesetzt.

Für die Zulassungsverordnungen an den Hochschulstandorten gibt es unterschiedliche landesrechtliche Vorgaben. Entsprechend dem entsprechenden Staatsvertrag und dem Länderrecht werden im Rahmen des Auswahlverfahrens Gespräche mit den Bewerbern/innen für basa-online geführt, da an jeder Hochschule mehr Bewerbungen eingehen, als Studienplätze vorhanden sind (bisher im Verhältnis 4-5 Interessenten auf einen Platz).

Die berufspraktische einschlägige Tätigkeit im Sozialen Bereich wird in diesem Auswahlverfahren berücksichtigt. Die Definition der "Einschlägigkeit" orientiert sich an der intensiven Prüfung der eingereichten Unterlagen der Bewerber/innen.

Die Regelungen der Zulassung zu einem Hochschulstudium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Es gelten die Bestimmungen des Bundeslandes der immatrikulierenden Hochschule:

Bayern: Prüfungsordnung für die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife (ErgPOFHR) und Verordnung über die Qualifikation für ein Studium an den Hochschulen

des Freistaates Bayern und den staatlich anerkannten nichtstaatlichen Hochschulen

(Qualifikationsverordnung - QualV)

Brandenburg: § 25 desGesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG)

Hessen: Verordnung über den Zugang besonders befähigter Berufstätiger zu den Hochschulen im Lande Hessen

NRW: § 67 des Gesetzes über Hochschulen des Landes NRW Rheinland-Pfalz:Informationsblatt Zugang beruflich qualifizierter Personen zum Studium an der Fachhochschule

Rheinland-Pfalz: http://www.mbwjk.rlp.de/wissenschaft/studieren-ohne-hochschulzugangs-berechtigung.html

Probleme sehe ich bei 2. und 3.

Viele Grüße

Markus


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Käme auch ein Studium in englischer Sprache in Frage?

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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2 ehemalige Schulfreundinnen haben sich in einer ähnlichen Situation zur Tagesmutter weitergebildet und machen dies nun selbständig neben der Familie. Aber zu den Themen Voraussetzungen oder Verdienstmöglichkeiten kann ich nichts sagen.

Eine Ausbildung im ehrenamtlichen Bereich - wie Markus es auch angesprochen hat - wäre möglich zum Rettungssanitäter, evtl. auch zum Rettungsassistent, zur Schwesternhelferin oder zur Altenpflegehelferin. Ich kenne eine Frau, die zuhause ihre Mutter pflegt, und nach der Schwesternhelferinnen- Ausbildung noch eine weitere pflegebedürftige Person gegen Entgelt zu sich genommen hat.

Natürlich sind das alles keine akademischen Ausbildungen und auch nicht die gleichen Verdienstmöglichkeiten.

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Im Bereich Erziehung fällt mir noch die KEB Rheinland-Pfalz ein. Dort wird zum einen auf die Nichtschülerprüfung für Erzieher oder Heilpädagogen vorbereitet.

Dabei sind aber gewisse Präsenzzeiten (normalerweise am Wochenende) notwendig, außerdem muss man nach Abschluss noch das einjährige Anerkennungspraktikum machen, um sich dann staatl. gepr. Erzieher/in nennen zu dürfen. Dasselbe gibt es für Heilpädagogen, mit etwa denselben Vorgaben.

Die Theorie wird als Fernkurs vermittelt.

Gruß,

Sonja

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Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten!

Altenpflege u.ä. kommt für mich wegen dem Schichtdienst überhaupt nicht in Frage (bei 4 Kindern).

Am liebsten wäre mir Arbeit mit Jugendlichen, dafür benötigt man ja i.d.R. ein Soz.Päd.-Studium?

Bei KEB hatte ich mich informiert, die erkennen meine Erziehungszeiten nicht an (verlangen auch abgeschlossene Berufsausbildung); allerdings sagten die, dass sie die Voraussetzungen ändern wollten und ich mich später nochmal melden sollte.

Nur war ich noch nicht schwanger, als ich da das letzte Mal nachgefragt habe und mit Baby wird es mit den Präsenztagen schon schwierig, das dann wieder eher erst, wenn das Kleine etwas größer ist.

Tagesmutter ist - na ja...ich weiss nicht. :D

Dazu fehlt uns uns auch mindestens ein freies Zimmer ;) und als "Hauptberuf" reicht es schon gar nicht.

Hach ja, alles nicht so einfach...

Englisches Studium - also mein Englisch ist ganz OK, aber ob es für Fachbegriffe reicht, weiss ich nicht.

Teilzeitausbildung ginge ja erst in 4 Jahren - da bin ich dann 37! Ich glaube, das ist nicht sehr realistisch, oder?

Tja, irgendwie habe ich einen ziemlich verbauten Lebenslauf...:(

edit: Sonja - für soziale Arbeit wird auch eine abgeschlossene Berufsausbildung verlangt :(

Viele Grüße erst mal,

Jolanda

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