uruk1987

Was soll ich machen? Brauch Hilfe

11 Beiträge in diesem Thema

Hi alle zusammen,

ich bin seit August 2007 in einer Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker.

In der kurzen Zeit, die ich dort arbeite, bin ich jedoch unsicher geworden, ob es das Richtige für mich ist.

Mein Ziel ist es, eine bestmögliche Bildung zu erhalten, um größtmögliche Chancen auf einen guten Arbeitsplatz zu erhalten.

Daher dachte ich daran, zuerst diese Ausbildung zu machen und dann Maschinenbau zu studieren.

Erste Frage: Wie wertvoll ist solch eine Doppelqualifikation wirklich vor dem Arbeitgeber? Denn zuerst eine Ausbildung zu machen und dann das Studium ist wirklich ein weiter Weg. Daher wollte ich es wissen, ob es sich überhaupt lohnt.

Ich habe daher auch darüber nachgedacht, ob ich begleitend zu meiner Ausbildung ein Fernstudium in Darmstadt Mechatronik mache, um somit Zeit zu sparen.

Die letzte Möglichkeit wäre, dass ich die Ausbildung abbreche und anfange Maschinenbau zu studieren.

Bin wirklich in einem Gewissenskonflikt. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir vielleicht paar Ratschläge geben würdet.

Vielen Dank

Morten

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Hallo Morten,

wenn Du Dir die Doppelbelastung Ausbildung + Fernstudium zutraust, dann nur zu. Beides kann vom anderen provitieren. Im Studium sparst Du Dir das Praktikum. Und wenn Du mit dem Studium fertig bist, dann kannst Du auch Praxis vorweisen, hast also einen gewaltigen Vorsprung vor anderen Studienabsolventen.

Die Frage, ob Du die Ausbildung abbrechen und ein "normales" Studium beginnen sollst, kann Dir wohl keiner abnehmen. Ein Argument dagegen könnte sein, daß Du möglicherweise heuer nicht mehr einsteigen kannst und nun 1 Jahr warten mußt.

Viele Grüße

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Vielen Dank für deine Antwort.

Bist du dir sicher, dass ich das berufspraktische Semester nicht machen müsste?

Des Weiteren würde ich gerne wissen wie wertvoll eine abgeschlossene Ausbildung und ein abgeschlossenes Studium vorm Arbeitgeber sind.

Es könnte ja sein, dass der Arbeitgeber es eher als "Zeitverschwendung" ansieht.

Ich würde mich freuen, wenn jemand mir etwas Näheres über den Studiengang Mechatronik erzählen könnte.

Ich wollte nämlich ursprünglich Maschinenbau studieren, doch ist dieser Studiengang nur schwer übers Fernstudium zu realisieren.

Man findet leider nur relativ wenige Informationen über den Studiengang Mechatronik :/

Vielen Dank

Gruß Morten

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Hi Morten,

also ich würde dir von dem Vorhaben abraten. Die Doppelbelastung ist nicht zu verachten und du müsstest ca. 15-20 Stunden in der Woche zusätzlich für das Studium aufbringen können. Ich will dir nicht absprechen das dies evtl. zu schaffen ist, aber bist du dir sicher das du fast jede freie Minute für deine Ausbildung und Studium opfern willst?

Mein persönlicher Rat wäre deine Ausbildung gut abzuschließen und danach mit dem Studium zu beginnen. Somit könntest du eins nach dem anderen mit gutem Erfolg abschließen ohne dein Umfeld zu sehr zu vernachlässigen (Freundin, Freunde und Familie usw.).

Bei einer solchen Entscheidung muß man sich in aller Ruhe das Für und Wieder vor Augen halten und die negativen und positiven Gesichtspunkte betrachten.

Egal wie du dich entscheiden solltest, wünsche ich dir bei all deinen Vorhaben viel Glück!

Gruß,

Jürgen


1. Semester Studiengang Bachelor of Science - Angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik) / PFFH Darmstadt

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Hallo Morten,

eine definitive Aussage, ob/inwieweit irgendetwas erlassen wird, kann Dir am besten die jeweilige Hochschule geben. Alles andere wird immer Spekulation sein.

Maschinenbau kannst Du an der

- HS Anhalt (FH) (Bachelor, 9 Semester, hier mußtest Du - zumindest beim Dipl-Ing, beim Bachelor kann ich es nicht sagen - bis Beginn Diplomarbeit 20 Wochen Praktikum nachweisen - wie Du das machst ist egal, Ausbildung zählt auf jeden Fall)

- und an der Uni Dresden (Bachelor, seeehr lange)

im Fernstudium absolvieren.

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Mh, dass was Jürgen geschrieben hat habe ich mir auch schon überlegt. Nur da stellt sich für mich die Frage, ob es sich lohnt die Ausbildung zu machen.

Ich meine, wieso sollte ich drei Jahre dort hinein investieren, obwohl es letzendlich vor dem Arbeitgeber nicht viel wert hat.

Also meine Frage lautet, meint ihr, dass eine Ausbildung + Studium große Vorteile beim Arbeitgeber bringt?

Gruß

Morten

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Verstehe nicht ganz warum du meinst das die Ausbildung als Mechatroniker nichts bringen sollte. Alleine bei uns in der Gegend hat man als Mechatroniker durchaus gute Chancen.

Wie gesagt, ich persönlich finde es immer besser eine Sache 100%ig zu machen als viele eher mittelmäßig. Demzufolge erst Ausbildung fertig machen und danach Studium.

Gruß,

Jürgen


1. Semester Studiengang Bachelor of Science - Angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik) / PFFH Darmstadt

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hier mal meine einschätzung:

nach einem studium interessiert fachlich gesehen deine ausbildung niemanden mehr, d.h. wenn du in der gleichen richtung weiterstudierst, erwirbst du noch mehr kenntnisse in diese richtung. ein arbeitgeber würde dich nicht nur deswegen einstellen weil du noch eine ausbildung hast, wenn wir es jetzt nur vom fachlichen wissen her betrachten.

interessant für den arbeitgeber ist dann aber auchf jeden fall, dass du schon gearbeitet hast. auch wenn du dann studierst, kann dir das beim jobben helfen. ohne ausbildung bist du wie jeder abi abgänger. mit ausbildung hast aber gerade in der anfangsphase des studiums einen vorteil, wenn es um jobsuche geht.

wenn es nicht der normale bildungsweg sein soll, sondern eben nebenher meister, techniker oder studium, ist eine ausbildung immer die basis, die es dir wesentl. leichter machen wird.

glaub mir, achte nicht nur darauf, was schneller geht, oder dass man eher fertig wird. wenn du studieren willst, dann ist dein vordergründiges ziel nicht der abschluss, sondern dass du das machst, was dir spaß macht und es macht nunmal mehr spaß, wenn es leichter ist (den meisten menschen jedenfalls). es ist doch wesentl. entspannter, wenn man weiß, man hat schon eine bildung. nicht jeder schafft ein studium - was dann? abgebrochene ausbildung + - studium? nicht gut für den lebenslauf.

ausbildung abgeschlossen + studium drangehängt? evtl. noch beim gleichen arbeitgeber? = zielstrebig und kontinuierlich

nach einer ausbildung kannst du dich bewerben bei anderen betrieben, oder wirst übernommen, bekommst viell sogar weiterbildung oder anderes. gerade mechatroniker sind sehr gesucht. eine förderung durch z.b. einen anderen AG ist wahrscheinlich, da eben viele firmen diese fachkräfte. evtl. bekommst du so sogar noch das studium beim (evtl. nächsten arbeitgeber) bezahlt, wenn du dich entsprechend umschaust. es gibt da zu viele möglichkeiten. wenn du nur jetzt gleich ein studium anfängst, dann gibts nur das studium.

wenn dir also die richtung liegt, dann mach weiter. wenn du evtl. bäcker, fleischer, dachdecker (berufe zufällig) lernen würdest, dir liegt aber eher das schrauben oder rechnen/konstruieren, dann wäre es was anderes.

glaub mir, wenn du mechatroniker bist, dann bist du in nächster zeit gut aufgehoben. kenne da genug beispiele. das wird dir deinen nächsten schritt erleichtern. man braucht ja heutzutage erst mal geld, um was neues anzufangen. weiß ja nicht, was du mit dem studium anfangen willst, selbstständig machen geht auch so, machst eben in der abenschule nachher meister.

für mich gäbe es keinen grund, eine ausbildung abzubrechen heutzutage, weil man immer mitnehmen sollte, was möglich ist und es immer anders kommt, als man denkt ;)

ein studium läuft dir nicht davon

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Hallo,

ich hoffe du nimmst es mir nicht krumm aber ich sag es mal ganz einfach:

DAS ABBRECHEN DER AUSBILDUNG WÄHRE DAS DÜMMSTE WAS DU MACHEN KÖNNTEST. IM ERNSTFALL HÄTTEST DU DANN GAR NICHTS MEHR AUF DER HAND!!!!

Wenn du das Studium versiebst stehst Du ohne irgendwas da. Da ich in meinem Bekanntenkreis in der Art etwas miterlebt habe würde ich bei meinen Kindern darauf drängen, daß sie vor dem Studium eine Ausbildung machen. Das würde sie zwar 2-3 Jahre Zeit kosten. Dafür ist es aber mit dem jobben einfacher, man hat (worst chase) einen Beruf gelernt in welchem man seine Brötchen verdienen könnte,... Man steht somit nicht mit leeren Händen vor einem Scherbenhaufen, sondern hat wenigsten eine Schippe zum wegräumen.

Gruß

Harald


Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

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Hallo Morton

Ich möchte dir auch an´s Herz legen, zunächst deine Ausbildung zu beenden.

Wenn ich deinen Nick richtig interpretiere, dann bist du jetzt 20 Jahre alt. Ich habe mein Fernstudium mit 34 Jahren begonnen. Auch wenn ich lange für diesen Schritt gebraucht habe, so habe ich jetzt den Vorteil das Studium und seine Inhalte mit meinen beruflichen Erfahrungen zu verbinden.

Das ergibt ein viel breiteres und gesamteres Bild von den Themen und den Zusammenhängen. Das ist m. E. sehr viel wert.

Ich empfehle dir auch zunächst deine Ausbildung zu beenden, damit du

a) Berufserfahrungen sammeln kannst

B) Dir für das anstehende Studium den ein oder anderen € zur Seite legen kannst

c) Ein Ausbildungsfundament besitzt, dass dir eine gewisse Ruhe und Sicherheit geben wird.

Ein Arbeitgeber sieht das mit Sicherheit positiv, wenn dein Weg gradlinig und zielorientiert ist. Würdest du jetzt abbrechen, dann ein Studium anfangen, evtl. vorzeitig beenden, oder wechseln, wäre dieser Weg eckig. Das würde Fragen aufwerfen und den Eindruck vermitteln, du wüsstest nicht was du willst und dass du zur plötzlichen Richtungsänderung neigst.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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