7 Beiträge in diesem Thema

Hi liebe Community, ich habe hier schon des Öfteren gute Threads zur OU gelesen und jetzt habe ich mich u.a. auch angemeldet, weil ich einige Fragen habe.

Ich würde dort eventuell ein "Bachelor of Engineering"-Fernstudium beginnen.

Hier interessiert mich zunächsteinmal ob jemand ein solches Studium bereits hinter sich hat und etwas zur Qualität und zu den Materialien sagen kann. Ich hab mir die Probematerialen angeschaut und finde sie ok.

Was mir auch sehr wichtig ist: kann ich während des Studiums bei der gesetzlichen Krankenkasse meiner Eltern mitversichert bleiben?

Wer seinen Wohnsitz außerhalb GB hat zahlt ca. das Dreifache der Gebühren. Weiß jemand warum die Gebühr für Deutsche um ein Drittel erhöht wird (das Porto allein wird es wohl nicht sein) und wie man eventuell sparen kann außer nach GB zu ziehen ?

es wäre nett wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte:)

Danke

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Wer seinen Wohnsitz außerhalb GB hat zahlt ca. das Dreifache der Gebühren. Weiß jemand warum die Gebühr für Deutsche um ein Drittel erhöht wird (das Porto allein wird es wohl nicht sein) und wie man eventuell sparen kann außer nach GB zu ziehen ?

Die Gebühren für Studierende aus GB sind gesponsert. Diese Unterstützung gibt es aber für Ausländer nicht. Daher der Unterschied.

Viele Grüße

Markus


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Oh danke, dann ist das also nur für Briten möglich....

Mich interessiert aber nach wie vor wie das mit der KV geregelt wird

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Hi,

ich habe einen Teil des BEng Studiums bereits gemacht und davor schon ein BSc(Hons) Open degree gemacht, derzeit mache ich den Master of Science in Engineering.

Für ein BEng fängst du am besten mit dem Kurs T191 an, suchst Dir dann wenn Du keine Anrechnungen hast um 105 Punkte Level 1 Kurse aus, um 120 Punkte Level 2 Kurse und um 75 Punkte Level 3 Kurse aus. Abschließend absolvierst du T397 und den Bachelorarbeitskurs T450. Im gesamten Curriculum mußt du mindestens 2 mal 10 Punkte residential schools haben, das heißt hier bist du 2 mal in GB an einer traditonellen Uni um eine Anwesenheitsphase durch zu machen. Die Kosten für die residental schools umfaßen Unterkunft, Verpflegung und Tutoring, einzig der Flug und Transfer ist zu zahlen.

Die Qualität der Materialen ist gut, du kannst dir die Unterlagen einmal beim open learn angebot ansehen. Die Kurse T191 und T397 sind eher etwas für Briten, da es sich um Voraussetzungskurse für die professionellen Titel IEng und CEng handelt und sind eher etwas fad aber Voraussetzung für den Abschluß.

Die Kosten für ein BEng liegen ungefähr bei 8000 -10000 Euro.

Wie das mit der Krankenversicherung aussieht kann ich dir leider nicht sagen, da ich Vollzeit arbeite.

lG

Christopher

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

Bachelor of Science with honours(OU);Bachelor of Engineering (HFH); Postgraduate diploma in engineering (OU); Certificate in Mathematics(OU)

MBA der wwedu Wels

Master of Science in Engineering an der OU

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Hallo,

hm, wann wird hier auch ständig zur Rechtsberatung genötigt ;-)

Also, ausschlaggebend für das Ja oder Nein zur Familienversicherung sind drei Dinge:

  • Dein Alter -> Du darfst nicht älter als 25 sein (ggf. verlängert durch Wehr- oder Ersatzdienst).
  • Dein Einkommen -> Aktuell nicht mehr als 350,- Euro im Monat (oder 400,- bei geringfügiger Beschäftigung).
  • Dein Status "In Schul- oder Berufsausbildung" -> Muss zu bejahen sein.

Einschlägig ist hier § 10 SGB V. Es scheint auf den ersten Blick unproblematisch zu sein, wenn die Hochschule im Ausland ist. Solltest Du am Alter scheitern, so kommt eine freiwillige Versicherung zum "Studentenbeitrag" in Betracht, seit dem 01.04.2007 gelten die Regelungen dazu ausdrücklich auch für Studenten, die an einer ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben sind.

Aber: Das Sozialrecht ist sehr komplex. Auf der einen Seite kann ich leicht etwas übersehen haben, auf der anderen Seite gibt es hier vielleicht sogar eine gewisse Kulanz (die Versicherungen sind ja nicht wirklich unglücklich, wenn junge Menschen bei Ihnen bleiben wollen). Die beste Adresse für diese Frage ist daher ganz klar ein(e) Berater(in) der Krankenkasse Deiner Eltern. Auch hier gilt: Fragen kostet nichts.

Und ganz besonders bei solchen Dingen wie Versicherungen gilt: Erst Hoffnungen und Vermutungen folgen und dann Stillschweigen und Aussitzen gilt nicht. Die Versicherung wird sich früher oder später Deine Situation genau anschauen und das kann dann Folgen haben: Zum einen versäumst Du vielleicht Fristen und verlierst dauerhaft die Möglichkeit, im Studium gesetzlich versichert zu sein, zum anderen könnten Betragsnachzahlungen auf Dich zu kommen.

Kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten.

Gruß

Stonie

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Vielen Dank @ christopher und stonie, ihr habt mich um Einiges weitergebracht. Z.B. wusste ich nicht, dass man 2 Anwesenheitsphasen durchmachen muss... die Kosten sind auch nicht soo hoch wie ich gedacht hab (ich bin von 15.000 ausgegangen) und auf 4 Jahre verteilt lässt sich das machen. Wegen der Versicherung werde mich dann auch selbst mal erkundigen:)

Wie schätzt ihr denn die Chancen auf eine Stelle nach dem Studium im englischsprachigen Ausland wie USA, Australien, Südafrika etc. ein? Wird der B.Eng ähnlich gewichtet wie ein Diplom in Ingenieurwesen/Maschienenbau einer deutschen Uni?

lG

Kulli

EDIT:

@christopher: Du empfiehlst den T191 als Einstiegskurs, aber ich sehe gerade, dass der nächste Kurs im Sept. 08 beginnt. Es lässt sich doch schon im Frühjahr mit einem anderen Kurs beginnen und anschließend den T191 oder ist das schlecht/nicht möglich?

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Hi,

du kannst natürlich auch jeden anderen Kurs machen, z.B. den 30 Punkte Kurs T173 (engineering the future) und gleichzeitig die 10 Punkte "residental school" TXR174. Mehr als 60 Punkte (habe selber einmal 90 Punkte in einem Jahr gemacht und bin ordentlich ins Trudeln geraten), berufsbegleitend würde ich nicht empfehlen. Vollzeit sind natürlich, Finanzierung sichergestellt auch 120 Punkte/Jahr möglich. T191 und T397 und T450 bzw. T455 sind die einzigen wirklich vorgeschriebenen Kurse. Wobei es ein paar Vorausetzungen gibt, die lauten :

----------

You can study courses in any order except that:

you must successfully complete T191 in order to register for the degree

you cannot take T397 until you have successfully completed T191.

you cannot take the 30-point project course (T450 or one of the TM project courses) until you have successfully completed the related, specified Level 3 course.

you must take at least 120 points' worth of courses after you have registered for the degree by studying T191 (although there may be exceptional circumstances where this requirement is waived).

you can include a maximum of 60 points from 10-point courses in this degree.

-----------

Am besten besprichst du das ganze mit einem Studienberater der OU. Die findest du unter http://www3.open.ac.uk/contact/all.aspx , oder nimmst Kontakt auf mit "Engineering" Programmleiter die Adresse findest Du unter engineering.open.ac.uk und auch eine Studienempfehlung.

Sinnvoll wäre es um Zeit und Geld zu sparen Vorbildung anrechnen zu lassen, es wird jedoch nur akademische anerkannt, http://www3.open.ac.uk/credit-transfer/index.shtm beinhaltet alle Infos.

Ich habe mich verrechnet, es sind doch so ca. 13.000-15.000 Euro für das gesamte Bachelor Studium. 810 Pfund für einen 30 Punkte Kurs verlangt die OU in "continental europe", habe vergessen Pfund in Euro umzurechnen. 60 Punkte Kurse sind in Relation etwas billiger, zum Beispiel kostet T207 nur 1345 Pfund also ca. 2000 Euro. Du kannst jedoch mittels Kreditkarte die Kurse in 8 Raten zahlen, wobei hier Kreditzinsen anfallen.

Für genauere Infos, kannst du die Internetseiten der OU durchsehen, herunterladen oder den Kursführer bestellen, http://css2.open.ac.uk/outis/1a/O1AProspChoice.asp?catcode=B24.

Für die Anerkennung, kann ich Dir nur soviel sagen, dass ein Bachelor(Hons) in etwa soviel ist wie ein deutsches FH-Diplom. Ein Diplom einer deutschen/österreichischen Universität ist meiner Meinung nach etwas unter dem Master of Science angesiedelt (ein Diplom ist in etwas soviel wie der integrated Master of Engineering), wobei auch das nur ein grober Anhalt ist.

Der Weg an der OU ist :

Bachelor of Engineering with honours, 360 CATS points

Master of Engineering, zusätzlich noch 120 CATS points aus den "postgraduated courses".

Master of Science in Engineering, eine dissertation die 60 CATS points wert ist.

Mit einem guten honours degree (first class und upper second class) ist es möglich über den Weg eines "Research Master" (den man aber nur dann verliehen bekommt wenn man aus dem PhD Programm aussteigt) direkt ein PhD (Doktorat) anzuhängen ohne Master. Weiters wirst du für die professionelle Anerkennung einen professionellen Titel benötigen, diese wären für Bachelorabsolventen der "incorporated engineer" kurz IEng und für Masterabsolventen der "chartered engineer" kur CEng. Genaueres erfährst du in den Kursen T191 und T397 und beim engineering council www.engc.org.uk. Um gesamteuropäische Anerkennung ohne Zusatzprüfungen zu benötigen wäre es sinnvoll nach vollendetem Master um den Europaingenieur anzusuchen, näheres dazu bei der FEANI in Brüssel, www.feani.org.

Für das Weiterstudium an einer deutschen oder österreichischen Uni ist der Bachelor oder Master der OU sehr gut anerkannt und es gibt im Regelfall keine Anerkennungsprobleme, aus meiner Erfahrung erkennt die Fernuni Hagen an, die Universität Wien, sowie diverse deutsche und österreichische Fachhochschulen (Masterprogramme).

Die EU verlangt für die Einstellung als Beamter/Vertragsbediensteter in der höchsten Besoldungsgruppe ein Bachelor degree und 1 Jahr Praxis oder ein Master degree ohne Praxis.

Weiters dazu unter www.europe.eu.int.

lG

Christopher

Vielen Dank @ christopher und stonie, ihr habt mich um Einiges weitergebracht. Z.B. wusste ich nicht, dass man 2 Anwesenheitsphasen durchmachen muss... die Kosten sind auch nicht soo hoch wie ich gedacht hab (ich bin von 15.000 ausgegangen) und auf 4 Jahre verteilt lässt sich das machen. Wegen der Versicherung werde mich dann auch selbst mal erkundigen:)

Wie schätzt ihr denn die Chancen auf eine Stelle nach dem Studium im englischsprachigen Ausland wie USA, Australien, Südafrika etc. ein? Wird der B.Eng ähnlich gewichtet wie ein Diplom in Ingenieurwesen/Maschienenbau einer deutschen Uni?

lG

Kulli

EDIT:

@christopher: Du empfiehlst den T191 als Einstiegskurs, aber ich sehe gerade, dass der nächste Kurs im Sept. 08 beginnt. Es lässt sich doch schon im Frühjahr mit einem anderen Kurs beginnen und anschließend den T191 oder ist das schlecht/nicht möglich?


Bachelor of Science with honours(OU);Bachelor of Engineering (HFH); Postgraduate diploma in engineering (OU); Certificate in Mathematics(OU)

MBA der wwedu Wels

Master of Science in Engineering an der OU

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