17 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin mir fast sicher, dass diese Thematik hier und anderswo schon diskutiert wurde (habe auch schon einiges gefunden und gelesen) aber da es doch sehr individuell ist, möchte ich es nochmal aufgreifen.

Zur Ausgangssituation:

Ich habe Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Technik an einer Fachhochschule studiert und Ende 2004 meinen Abschluß als Dipl. Inform. (FH) bekommen. Seit dem arbeite ich als Entwickler in einem mittelständischen Unternehemen.

Da ich in den letzten 3 Jahren meiner Berufserfahrung immer häufiger mit Projektleitungen/Management Aufgaben betraut werde und meine beruflichen Interessen auch ganz klar in diese Richrtung gehen, möchte ich mich auf diesem Gebiet ab nächstem Jahr gern in Form eines Fernstudiums/Teilzeit neben meiner beruflichen Tätigkeit weiterbilden.

Nun gibt es ja ein sehr breites Angebot, solche Weiterbildungsmaßnahmen anzugehen: eine Entscheidung über die Form konnte ich für mich bisher noch nicht treffen.

Daher meine Frage, wie zum Beispiel ein Fernstudium fachlich gesehen als BSc. in WiWi/Business Administration zu einem MBA zu bewerten ist. Abseits der fachlichen Qualifikationen gibt es dabei natürlich noch andere Faktoren, wie z.B. die finanziellen und zeitlichen Unterschiede der beiden genannten Weiterbildungsmaßnahmen.

Gibt es vielleicht noch interessante Alternativen, die ich bisher noch nicht bedacht habe?

Ich hoffe, eure Erfahrungen können mir die Entscheidung disbezüglich erleichtern.

Viele Grüße.


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Hallo o.moe,

Ein B.Sc. in WiWi ist ganz anders einzuordnen als ein MBA. Ein MBA-Studium ist in der Regel als betriebswirtschaftliches Aufbaustudium für Leute aus allen Fachrichtungen gedacht. Ein B.Sc. in WiWi ist ein reines wirtschaftswissenschaftliches Studium "von Null auf", allerdings i.d.R. noch ohne große Spezialisierungsmöglichkeiten, die dann erst in einem Master kommen. Bei MBA gibt es durchaus Studiengänge, die sich bereits stark spezialisieren, so dass Du auch den Rest-Unterbau nicht mitmachen musst; z.B. die volkswirtschaftlichen Pflichtfächer werden Dich ja vermutlich weniger interessieren.

Da Du ja aus der Informatikschiene kommst, solltest Du Dir auch VAWi mal anschauen, womit ich selbst gerade begonnen habe - ich denke, dass er gerade für den Bereich Software-Projektmanagement viele gute Grundlagen liefert und viele meiner Komillitonen sind genau damit beruflich beschäftigt. Die BWL-Grundlagen sind auch mit drin und man hat, wie ich finde, relativ gute individuelle Spezialisierungsmöglichkeiten, das Ganze zu einem m.E. vernünftigen Preis/Leistungs-Verhältnis. Klingt vielleicht jetzt sehr positiv, aber zumindest die ersten drei Wochen haben mich noch nicht verschreckt, eher im Gegenteil! ;)

Viele Grüße

Sam Hall


VAWi SS 2008:

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Warum kein Aufbaustudium zum Wirtschaftsingenieur?

Gruß

Jörg

Hallo,

ich bin mir fast sicher, dass diese Thematik hier und anderswo schon diskutiert wurde (habe auch schon einiges gefunden und gelesen) aber da es doch sehr individuell ist, möchte ich es nochmal aufgreifen.

Zur Ausgangssituation:

Ich habe Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Technik an einer Fachhochschule studiert und Ende 2004 meinen Abschluß als Dipl. Inform. (FH) bekommen. Seit dem arbeite ich als Entwickler in einem mittelständischen Unternehemen.

Da ich in den letzten 3 Jahren meiner Berufserfahrung immer häufiger mit Projektleitungen/Management Aufgaben betraut werde und meine beruflichen Interessen auch ganz klar in diese Richrtung gehen, möchte ich mich auf diesem Gebiet ab nächstem Jahr gern in Form eines Fernstudiums/Teilzeit neben meiner beruflichen Tätigkeit weiterbilden.

Nun gibt es ja ein sehr breites Angebot, solche Weiterbildungsmaßnahmen anzugehen: eine Entscheidung über die Form konnte ich für mich bisher noch nicht treffen.

Daher meine Frage, wie zum Beispiel ein Fernstudium fachlich gesehen als BSc. in WiWi/Business Administration zu einem MBA zu bewerten ist. Abseits der fachlichen Qualifikationen gibt es dabei natürlich noch andere Faktoren, wie z.B. die finanziellen und zeitlichen Unterschiede der beiden genannten Weiterbildungsmaßnahmen.

Gibt es vielleicht noch interessante Alternativen, die ich bisher noch nicht bedacht habe?

Ich hoffe, eure Erfahrungen können mir die Entscheidung disbezüglich erleichtern.

Viele Grüße.


ehemaliger Fernstudent.

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Hallo,

@Sam_Hall: Über VaWi bin ich bei meinen Recherchen noch gar nicht gestolpert. Danke für den Tipp, den Studiengang werde ich mir direkt mal genauer anschauen.

@rafnix: Auch dir Danke für deinen (indirekten) Tipp :-) Die Frage nach dem Warum kann ich dir ganz einfach beantworten. Auch diesen Studiengang hatte ich bisher noch nicht beachtet. Kannst du mir da mehr Infos geben, oder zumindest einen Link?

Generell würde ich nicht sagen, dass mir z.B. der VWi Anteil eines Grundlagen Studiums wie BSc. in Business Administration nicht interessieren würde. Allerdings würde ich schon ein Aufbaustudium speziell in die Richtung (Projekt-)Management / Teamleiter / Ltd. Angestellter bevorzugen.

Ich muss auch zugeben, dass mich bisher bei den meisten MBAs der hohe finanzielle Aufwand und die meist als Vollzeitstudium angebotenen Kurse eher abgeschreckt haben. Deswegen war ich auf der Suche nach Alternativen und bin bisher "nur" bei dem BSc. hängen geblieben.

Das Thema der internationalen Anerkennung scheint auch immer so eine kontrovers diskutierte Sache bei Aufbaustudien in Richtung MBA o.ä. zu sein. Zumindest war das bisher der Tenor, den ich aus einigen Threads (nicht unbedingt in diesem Forum) rausgelesen habe. Könnt ihr das bestätigen?

Viele Grüße!


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Die Diskussion um die "internationale Anerkennung" findest Du meist in den Threads, die "Diplom versus Bachelor/Master" diskutieren. Die einen sagen da, das Diplom sei im Ausland nicht anerkannt und deswegen bräuchte man dringend Master; die anderen sagen, das Diplom sei ja so toll, überall geschätzt und man dürfte es keinesfalls aufgeben. Meine Meinung: alles Ideologie. Es ist einfach praktisch, wenn die internationale Vergleichbarkeit durch Bachelor und Master erleichtert wird, aber dadurch wird kein Absolvent besser oder schlechter in seinem Job sein.

Mit einem Master solltest Du international keine Probleme haben, dass Dein Studienabschluss richtig eingeordnet wird. Allerdings hat speziell der MBA meiner Meinung nach etwas von der enormen Strahlkraft verloren, die er in den letzten Jahren hatte...zum einen, weil einige "Fließband-MBAs" entstanden sind, die mehr oder weniger jedem diesen Abschluss ermöglichen, der nur genug zahlt. Zum Anderern aber auch, weil sich jetzt eben so langsam die Leute mit "regulären" Masterabschlüssen mehren, so dass der MBA eben nicht mehr soo etwas besonderes ist wie noch vor einigen Jahren, als quasi jeder ein Diplom hatte, aber nur die besonders Ehrgeizigen (oder Solventen) einen MBA machten. Trotzdem: ich will den MBA nicht herabwürdigen, er ist eben nur "nicht mehr alleine".


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Noch kurz was zu VAWi: Die Homepage gibt schon eine Menge Informationen und ich versuche ja, den Thread zu VAWi immer wieder etwas mit Leben zu füllen. Sollten Dir Fragen dazu einfallen, fänd ich es gut, wenn Du sie im Thread dort stellst, dann können andere sicher leichter vom Dialog profitieren als hier.


VAWi SS 2008:

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Guten Morgen,

also ich habe mir eure Vorschläge mal angeschaut und die Inhalten der Kurse entsprechen schon meinen Vorstellungen.

Die Tendenz liegt dann wohl eher nach eurer Empfehlung auf einem Aufbaustudium im Gegensatz zu einem BSc. in Wiwi, der ja von 0 anfängt.

Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen gesammelt, in wie weit einzelne Aufbaustudien in der Industrie "mehr" angesehen sind als andere im Bereich Informatik / IT Management?

Viele Grüße.


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Mir sind keine Aufbaustudiengänge bekannt, die so besonders extrem gut angesehen sind, dass man sie unbedingt herausstellen muss. Grundsätzlich ist es ja auch so, dass die meisten Masterstudiengänge in Deutschland ja noch nicht besonders alt sind - daher gibt es auch noch wenig festgefügte Meinungen über die einzelnen Programme, denke ich.

Ich selbst habe mich daher bei diesem Aspekt vor allem daran orientiert, ob die Anbieter etabliert sind (also entweder staatliche Unis oder private Anbieter, die bereits lange am Markt sind) und ob sie in dem für mich relevanten Fachbereich ein gewisses "Standing" haben, sprich Rankings, Ruf, welche Dozenten beteiligt sind, sowie die Meinungen aktueller oder ehemaliger Studierender.

Ansonsten kommt es m.E. für die Anerkennung beim Arbeitgeber vor allem darauf an, inwieweit das Studium tatsächlich einen Beitrag zu Deiner Qualifikation für die gewünschte Position leistet.


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Hallo,

Ansonsten kommt es m.E. für die Anerkennung beim Arbeitgeber vor allem darauf an, inwieweit das Studium tatsächlich einen Beitrag zu Deiner Qualifikation für die gewünschte Position leistet.

Ich dachte auch vielmehr an ähnliche Unterschiede wie sie anscheinend bei den MBA's exisiteren, abhängig von der Einrichtung, die ausbildet. Aber ansonsten werde ich auf jeden Fall auf die Kriterien achten, die du auch schon genannt hast.

Bei den Aufbaustudiengängen in Wirtschaftsinformatik, sei es VaWi oder andere ist ja auch ein Teil Informatik dabei. Gibt es da Möglichkeiten, diese Anerkennen zu lassen durch mein Erststudium?

Ansonsten würde ich vom Gefühl her eher zu solchen Lehrinhalten wie sie eben der BSc. in BA (z.B. Fernuni Hagen) oder auch den M.A. in Ökonomie und Management von der TU Kaiserslautern anbieten bevorzugen.

Viele Grüße.


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Die Anerkennung vorhandener Leistungen ist bei jedem Studiengang anders geregelt; allerdings ist es bei Masterstudien in der Regel so, dass Du keine Leistungen aus dem Studium, dass Dich zu dem Masterstudium berechtigt, anrechnen lassen kannst.

Bei VAWi musst Du von den neun Pflichtkursen nur sieben wirklich machen darunter mindestens zwei aus der BWL sowie je einer aus WI und Informatik, Du könntest also je einen Kurs aus WI und Informatik weglassen. Später in der Spezialisierung könntest dann bspw. hauptsächlich auf die Module E-Business, Schüsselqualifikationen und Management der Systementwicklung setzen.

Die Frage ist eben, wo Du hinwillst - bei stärkerer Betonung auf der Informatikschiene, aber mit dem nötigen BWL-Background, halte ich VAWi für ein sehr gutes Angebot. Wenn Du aber Stärker in die reine Managementschiene willst, dann passt wohl wirklich eher sowas wie der M.A. aus Kaiserslautern. Allerdings ist der noch nicht akkreditiert, was aber vermutlich bald der Fall sein sollte, und vergibt laut der aktuellen Studienordnung wohl nur 60 CP. Du kommst also zusammen mit Deinem FH-Diplom, was i.d.R. mit 210 CP bewertet wird, nur auf 270 Credit Points. Du hättest dann den Master-Titel und in der beruflichen Praxis wohl auch keinerlei Sorgen.

Probleme könnte es nur bereiten, wenn Du vielleicht mal in den höheren Dienst wechseln oder promovieren wollen würdest, da wird dem Vernehmen nach oft auch auf die konkrete CP-Zahl geachtet, die dann eben bei 300 liegen sollte.

Aber auch hier gibt es andere Angebote, zum Beispiel der MBA oder der Master Wirtschaftsinformatik bei der AKAD, zu denen Du auch die Zulassungsvoraussetzungen erfüllst.

Auf jeden Fall solltest Du Dir in Ruhe alle Informationen zu allen Studiengängen, die Dir Interessant erscheinen, durchlesen und und mit Deinen eigene Kenntnissen und Interessensgebieten (und auch mit dem Geldbeutel ;) ) abgleichen, denn gerade im Bereich BWL-Aufbaustudium gibt es ja wirklich eine Menge Anbieter.


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