26 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen !

Mein erster Beitrag:rolleyes:

Daher eine Kurzvorstellung:

Ich werde ab 1.1.2008 mit dem Sonderstudiengang Technik im Zentrum HH beginnen. Wie Ihr daraus ableiten könnt, habe ich bereits ein BWL-Studium absolviert. Ich arbeite in einem Ingenieurbüro in HH und möchte daher meine ingenieurswissenschaftlichen Kenntnisse verbessern.

Nachdem ich bereits viele Fragen mit der Studienberatung klären konnte, habe ich nun eine konkrete Frage an Euch.

Ich lese hier gerade die Negativmeldungen über das Fach Werkstofftechnik :(

Ich weiß bereits jetzt, dass ich an dem Termin für die Laborprüfung nicht in HH sein werde. Kann mir jemand von Euch sagen, ob man trotzdem die Klausur schreiben kann ?? Sind das zwei getrennte Leistungen ? Oder ist das überhaupt nicht sinnvoll ?

Könnte ich alternativ ein anderes Fach vorziehen ? Möchte ja nicht gleich in Rückstand geraten.

Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe und allen viel Erfolg bei den noch ausstehenden Prüfungen.

Schöne Grüße,

Michael Knight

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Hi Michael

Wie immer ist alles halb so wild.

1. Das Labor ist keine Vorraussetzung für die Zulassung zur Klausur. Besser ist es vielleicht. Das Labor ist bei den SZs sehr unterschiedlich. Meines an der FH Esslingen fand ich gut und anschaulich. Und sicher auch nützlich für die Prüfung. Aber nicht "Spielentscheidend" für die Klausur.

2. Werkstofftechnik ist ein sehr interessantes Fach. Jedoch auch sehr sehr lernintensiv und die Studienbriefe sind die schlechtesten die ich bei der HFH bislang gesehen habe. Trocken geschrieben, viele Fehler und in sich selbst inkonsistent z.B. bei der Verwendung von Fremdwörtern. Schachtelsätze wie im Zauberberg. Didaktisch eine Katastophe. Zumindest war daß bei mir 2005 so. Das verführt viele dazu sich nur mit alten Klausuren vorzubereiten, da Sie die SBs beim ersten mal lesen eh nicht kapieren (Ging mir auch so, ich verstand nur Bahnhof und hörte eine Schiffsglocke). Was in diesem Fach ständig schiefgeht! Wie gerade bei der aktuellen Prüfung.

Vielleicht habt ihr Bachelor bessere SBs. Aber auch wenn nicht; Die wollen mindestens! 2x gelesen werden.

3. Man muß sich durch mehrmaliges! Lesen der SBs und bearbeiten zahlreicher! alter Prüfungen vorbereiten. Damit hat man sofort ein Zeitproblem. Viele Studenten merken erst jetzt wie Aufwendig ein Studium an der HFH ist, und wer auf Lücke lernt hat gute Chancen durch diese hindurchzufallen.

4. Es ist eine der ersten Prüfungen. Viele die den Aufwand scheuen oder glauben mit einem Minimum durchzukommen werden hier eines besseren Belehrt. Viele habe nauch noch keinen richtigen Lernrythmus oder haben sich durch den lockeren Plauderton des Professors einlullen lassen (der macht aber die Prüfung nicht!). Deshalb hat es auch meistens eine hohe Durchfallsrate. Man braucht auch kein Genie zu sein um WFT zu bestehen. In Wirklichkeit ist die Prüfung nicht sehr schwer nur eben ist die Vorbereitung eine elende langwierige Fleißarbeit und man lernt massenhaft Zeugs daß dann in der Prüfung mangels Platz und Zeit garnicht drankommt (es kann eben unmöglich alles abgefragt werden, sonst müßte die Prüfung 3mal solange dauern). Daß frustriert wiederum viele Studenten die sich verschaukelt vorkommen.

5. In diesem Fach unbedingt die Präsenzphasen mitnehmen. Vieles aus den suboptimalen Studienbriefen kann man nicht wirklich verstehen und muß es vom Prof erklärt bekommen

Lass Dich nicht abschrecken. Du hast schon ein Studium geschaft und weißt wie es geht.

Und die Studienbriefe der HFH sind meisten wirklich sehr gut! Gerade deswegen sind mir die von WFT übel aufgestoßen. An Stelle der HFH hätte ich schon lange neue erstellen lassen, oder zumindest die Alten mal gründlich in Inspektion gegeben.

Gruß

Jörg

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

ehemaliger Fernstudent.

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@ rafnixx

Nach deiner Ausage kann man dann aber mit seiner Planung schnell ein Problem bekommen..?!

Ich habe z.B. gestern von den Prüfungsterminen rückwärts gehend die KWs eingetragen, in denen ich die relevanten Studienbriefe bearbeitet haben muss. Hierbei komme ich in jedem Fach pro Brief auf 1 Woche, die ich zur Verfügung habe, wobei sich jeweils die letzten Briefe in den 2 "Übungswochen" vor den Klausuren anderer Fächer befinden.

Diese "Berechnung" beruht ja einfach nur auf der Anzahl der Studienbriefe. Seitenzahlen habe ich nicht berücksichtigt, viel weniger kann ich aber jetzt schon den Aufwand/Schwierigkeitsgrad einschätzen..Gibt es da Erfahrungen, wie man dieses Problem löst?

Bisher war mein Plan, mich im bis Ende Januar hauptsächlich mit Mathe zu beschäftigen, um da fit zu sein..??!


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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Erstmal vielen Dank für Eure Antworten.Das hilft mir sehr.

Ich bin nie davon ausgegangen,dass es reicht, die SB nur einmal zu lesen. Das wäre so, als wenn ich in meinem Erststudium ein Skript des Professors einmal durchlese und hoffe die Klausur zu bestehen. Das wäre in mind. 90% der Fälle schiefgegangen. Ohne intensives Studium weiterer Bücher hätte sich das nochmals deutlich schwieriger gestaltet.

Wie macht Ihr das ? Lest Ihr zusätzliche Bücher ? Oder fällt das aus Zeitgründen flach ? Bisher dachte ich eigentlich, dass es ohne sowieso nicht klappt. Aber noch habe ich keinen SB gesehen. Werd mich mal überraschen lassen, bald sollte das Paket eintrudeln:rolleyes:

Noch eine Frage zu dem Labor. Was kann ich mir darunter vorstellen ? Vermutlich muss man hinterher noch irgendwas auswerten und schriftlich abgeben !?!? Und hat man da nur einen weissen Kittel an und schüttet irgendwas von einem Reagenzglas ins nächste ?? :D

Nochmals danke, Michael Knight

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Hallo,

ich studieren aktuell WiIng im 1. Semester, habe aber auch keinen technischen Background.

Werkstofftechnik, das war mir gleich zu Beginn klar, würde mein Hauptfokus im 1. Semester sein, weil mir hier einfach jeglicher Hintergrund fehlt (1 Jahr Chemie in der 11. Klasse, sonst nix ...). Ich habe mich in die SB, die teilweise leider wirklich bescheiden sind, deshalb voll reingehängt, habe mich mit Zusatzliteratur und Nachschlagewerken (gelobt sei der Fremdwörter-Duden ;o) versorgt, viel im Internet nachrecherchiert, ...

Ich glaube ich habe in WFT allein so viel Zeit investiert wie andere in das komplette Studium. Dafür habe ich Mathe und Informatik ehrlich gesagt etwas hängen lassen, finde ich persönlich aber auch beides nicht soo schwer.

Ich habe die SBs immer gleich SEHR intensiv und mit SEHR viel Zeitaufwand durchgearbeitet. Nur vom Lesen habe ich (wie Raffnix schon sagt) nichts verstanden. Vor der Prüfung habe ich dann v. a. mit meinen Mindmaps gearbeitet, die alten Prüfungen hab ich mir nur einen Abend angeschaut ...

Die Prüfung hatte dann eben all das nicht, was uns der Dozent als "das kommt ganz sicher immer dran" versprochen hatte. Ich hab mich hier sicher nicht mit Ruhm bekleckert, aber glaube schon, dass ich die Prüfung geschafft habe. Man wird sehen ...

Und aus meiner Sicht: WFT ist im 1. Semester mit Abstand das spannendste Fach! Lieber investiere ich zwei Stunden, um zu verstehen wie Korrosion funktioniert, als 90 Seiten Informatik über Drucker, Monitore usw. auswendig zu lernen ...

Also nicht abschrecken lassen von den "Horrormeldungen". Viele Leute tun wahrscheinlich im 1. Semster einfach nicht genug, und mit "durchmogeln" ist es bei WFT dann einfach nicht weit her.

Guten Start ins Studium!

Motti

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Das macht Mut. Danke, Motti. Da ich von Chemie auch Null-Ahnung habe (und damit meine ich wirklich null), muss ich sicher hier ebenfalls besonders viel Zeit investieren. Bei Mathe schätze ich meine Kenntnisse deutlich besser ein, da es hier eher um ein Auffrischen geht.

Hat jemand einen guten Tipp für ein Buch ala "Werkstoffkunde for Absolute Beginners" ?? ;)

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Hi Michael,

ich beginne auch zum 1.1. im Sonderstudiengang, allerdings in München.

Wegen der Möglichkeit vom regulären Prüfungsplan abzuweichen habe ich ein paar Mal mit der Studienberatung telefoniert. Leider haben sich die Auskünfte ein bisschen widersprochen, daher kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Es soll aber möglich sein, bestimmte Fächer vorzuziehen, bei manchen ist das aber nicht möglich, da sie aufeinander aufbauen. Generell soll es so sein, dass man die Prüfungen von aufeinanderfolgenden Semstern problemlos miteinander koordinieren kann. Bei zwei Semestern Unterschied kann es aber sein, dass die Prüfungen am selben Tag stattfinden.

Wieso machst Du das Labor nicht an einem anderen SZ, vielleicht findet es dort an einem anderen Termin statt??!

Viele Grüße,

Zyndi


______________________________________

fast fertig!

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Moin Zyndi !

Auf ein anderes SZ auszuweichen ist sicher eine gute Idee. Wusste nicht, dass das für eine einzige Studienleistung möglich ist. Noch dazu dachte ich, dass die Termine bundesweit einheitlich sind. Habe nur so einen vorläufigen Plan von der Studienberatung zu Verfügung. Ich werd mal abwarten, vielleicht ändern sich die Termine ohnehin.

Aber ansonsten komme ich natürlich ins SZ München:)

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Ich hatte mir dieses bestellt:

Werkstofftechnik von Wolfgang Seidel, 7. Auflage von 2007.

Da ich aber noch keine Unterlagen von der HFH bekommen habe, kann ich nicht sagen wie gut es den Stoff abdeckt bzw. ob es viel zu ausführlich ist.

Es ist verständlich geschrieben, gut gegliedert, und hat eine Spalte, in der die wichtigsten Inhalte kurz zusammengefasst werden. Am Ende jedes Abschnittes sind Kontrollfragen, um zu prüfen ob man es wirklich verstanden hat; pro Kapitel gibt es dann noch einen Test.


______________________________________

fast fertig!

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@all:

Erstaunlich, dass Werkstofftechnik mit 90 h Selbststudium (+18 h Präsenzstudium) angegeben ist, und z.b. Mathematik (nur die PL) mit 150h Selbststudium (+23 Präsenzstudium)! Ob der tatsächliche Aufwand noch nicht bei der HFH angekommen ist?? Allerdings ist das bei den Prüfungsergebnissen nicht zu vermuten..

@ Motti:

Welche Zusatzliteratur hast Du denn für Werkstofftechnik benutzt?

@ Michael:

:) wäre allerdings ein bisschen weit.

Ich habe vorhin festgestellt, dass ich bereits für den WebCampus freigeschaltet bin, das funktioniert auch nur mit Nachnahme und Matrikelnummer. Dort ist eine Modulübersicht und Prüfungspläne für das 1. Semester.

Da ichs gelesen habe, muss ich das was ich vorher geschrieben habe etwas korrigieren:

- Man kann zwar einzelne SL oder PL an vers. SZ ablegen,

- Die Termine für die Präsenzveranstaltungen variieren zwar von SZ zu SZ, die Prüfungstermine und die Termine für die Laborpraktika sind meist zeitgleich.

- Bei Werkstofftechnik ist das Laborpraktikum am 12.4., es gibt einen Ausweichtermin am 29.3., den allerdings nur das SZ wählen kann.

D.h. falls ein SZ den Termin am 29.3. wahrnimmt, kannst Du dorthin ausweichen. Ansonsten musst Du das Praktikum wohl auf ein anderes Semester verschieben, und kannst aber trotzdem an der Klausur teilnehmen..


______________________________________

fast fertig!

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