Belareka

Abschlußkolloqium bei der HFH / Eingruppierung vs AKAD + ZFH

48 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

gibts bei der HFH sowas wie ein Abschlußkolloquium wie bei der AKAD oder sonst irgendeine Form der mündlichen Prüfung?

Interessant wäre in meinem Fall der Aufbaustudiengang Wirtschafts-Ing. (FH) - kennt hier irgendjemand bereits die Studienordnung der HFH?

Da ich zwar ein recht passabler Schreiber bin, aber ein gnadenlos schlechter Redner (v. a. unter Streß), wäre die Antwort für mich ziemlich entscheidend für die Wahl des Fernstudienanbieters.

Und -

stimmt es, daß die HFH von Niveau her nicht ganz so fordernd sein soll wie AKAD und ZFH (angeblich am schwersten)? Daher der Abschluß eher was für Sammler als zum Eindruck schinden beim Personalmenschen?

Danke für Anwort (hoffentlich kommt überhaupt eine)

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gibts bei der HFH sowas wie ein Abschlußkolloquium wie bei der AKAD oder sonst irgendeine Form der mündlichen Prüfung?

Im Internet konnte ich dazu nichts finden. Forder dir am Besten mal die schriftlichen Unterlagen der HFH an oder schreibe eine Mail/ruf an.

Viele Grüße

Markus


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nochmals meinen Dank und Respekt für das tolle Forum hier - ganze Arbeit Kollege :-)

zurück zum Thema -

ich hab mir die Unterlagen schicken lassen, die Prüfungsordnung war abba (klasse Gruppe!) net dabei.

Anrufen oder Kontaktieren via Internet wäre noch ne Möglichkeit, die ich aber umgehen wollte, da im nichtoffiziellen Weg die Chance liegt, Infos zugesteckt zu bekommen, die man so nicht bekäme. Ist der flexiblere Weg.

Danke aber trotzdem :-)

Ansonsten - weiß jemand was über die Eingruppierung zur ZFH und AKAD zu sagen?

cordialement -

Davor

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hi,

ich habe mal gehört, dass die akad leichter sein soll. zumindest fallen die klausuren bei der hfh im schnitt schlechter aus (stand 2003).

ob das ein kriterium ist, weiss ich jedoch nicht.

von allen nicht-präsenzfachhochschulen meine ich aber, dass die fom wohl den besten ruf hat. die fom bietet einfach den meisten präsenzunterricht. der input von den profs. ist einfach unersetzlich.

das ist wohl auch der grund, warum ein fern-studi wohl nie an einen präsenz-studi rankommt. man kann sich eben nicht alles selbst beibringen, zumindest nicht wirklich anspruchsvolle materie wie z.b. e-technik, konstruktion oder programmieren. aus diesem grund lassen sämtliche fern-fh´s viele themen aus oder schneiden sie einfach nur an. ausgesiebt soll ja auch nicht werden, man will ja schließlich auch geld verdienen. frag doch mal einen akad-absolventen der seinen wirtschaftsingenieurwesen-aufbaustudiengang abgeschlossen hat, ober er programmieren kann (VB und C/C++). sicherlich nicht. dass machen die an der fh-münchen schon bis zum vordiplom (ungeachtet weiterer themen wie datenbanken u.a.)

die karriere im anschluss garantiert aber weder ein präsenz- noch ein fernstudium. da spielen zu viele (unterschiedliche) faktoren mit.

fakt ist aber eins. die kontakte einer renommierten präsenz-fh und ein ruf der über jahre bzw. jahrzehnte aufgebaut wurde, sind für den job-einstieg bei top-arbeitgebern wie z.b. bmw oder bcg unersetzbar.

ich höre leider nur sehr, sehr selten, dass jemand mit einem fern-fh diplom eine tolle chance bei einem ganz großen unternehmen bekommen hat.

leider höre ich umso öfter das gegenteil.

deswegen mein resume nach 3 jahren fernstudium: das ist die beste weiterbildungsmöglichkeit für jemanden, der schon einen tollen job hat. für einen jungen menschen, oder jemanden der darauf seine karriere aufbauen will, wird´s allerdings sehr, sehr hart. vor allem auf dem heutigen arbeitsmarkt.

ein fernstudent (kurz vor dem diplom)

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noch ein nachtrag:

es wird immer von soft skills eines fern-studi gesprochen. motivation, überlebenskampf, ständiger will, durchhaltevermögen etc., etc.

im ernst. das interessiert niemanden. der absolvent muss im job etwas können. wissen mitbringen. gelernt und wissenschaftlich gearbeitet haben unter prof-aufsicht.

das mit den o.g. soft-skills halte ich für einen werbe-gag der fern-fh´s bzw. einer ausrede von fern-studis.

ein ausgleich zu fehlendem wissen ist es sicher nicht.

sorry

fernstudent

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Obwohl die Hochglanzprospekte und Eigenwerbung der AKAD eigentlich glauben machen sollen, daß sich die Wirtschaft um ihre Absolventen prügelt - sie selber stellen sich ja als Fern-Kaderschmiede Nr. 1 dar.

Ich denke auch, daß du den Nagel auf den Kopf getroffen hast - als Bonus auf ein bereits absolviertes Präsenz-Studium ist ein Fernstudium sicher nicht die schlechteste Wahl, und soft-skills ersetzen hard-skills sicher nicht - aber sie können den Weg ebnen, und wenn ich bedenke was ich von meinem Erststudium (Präsenz) tatsächlich im Berufsleben brauche und was andererseits für Informationen erst erworben werden mussten stellt es sich imho ein evtl. Wissensnachteil nicht so eklatant dar - wenn man ihn denn ausmerzt mit den Stärken der Fernstudis (obwohl dieser Exklusivanspruch auf "Durchhaltevermögen" für mich nicht nachvollziehbar ist - als ob nicht auch ein Präsenz-Studium dies erfordert)

Danke für deine aufschlussreichen posts :-)

cordialmente

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@CM

Besser kann man die Realität wohl nicht beschreiben!

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Hi,

bin HFH-Student 1. Semester. Gemäß Prüfungsordnung sind mündliche Prüfungen möglich. Habe aber bisher nur von einem Fall einer mündlichen Prüfung gehört, ich glaube in Verbindung mit einem Einspruch gegen die Bewertung.

Harry


Machts gut Nachbarn

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Hallo Leute,

ich bin gerade fast vom Glauben abgefallen, als ich das gelesen habe

http://www.fernstudenten.de/viewtopic.php?t=52473

Lest euch das durch, ein AKAD-Grundstudium kann man in 1 jahr schaffen, wahnsinn! Das Studium muss ja einen ganz hohen Anspruch haben, nicht wahr! Ja, das ist natürlich bei so einer "normalen" Fernhochschule wie HFH nicht möglich.

Jetzt brauche ich mich nicht mehr fragen, warum bis jetzt das Fernhochstudium so einen schlechten Ruf hat. Solche Anbieter, die wirklich nur den schnellen Euro verdienen möchten versauen es allen anderen.

Bei der oben beschriebenen Studium-Variante muss ich allen Gegnern des Fernstudiums Recht geben, dieses Studium kann wirklich gegen ein Präsenzstudium nicht ankommen!

Schade, das so viele Leute auf so etwas reinfallen.

Liebe Grüße

Natalie :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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Hallo Natalie,

ich würde den Artikel nicht überbewerten. Da kommen schlicht und einfach Voraussetzungen drin vor, die ein Fernstudent typischerweise nicht hat.

Nehmen wir mal Folgendes an:

- wir hätten eine gute Vorbildung und sind noch nicht (mehrere Jahre) aus dem Lernen raus

- wir hätten den ganzen Tag nahezu nichts anderes zu tun als zu studieren, d. h. keine Kinder, die spielen wollen und vor allem einen Job mit geringen und exakt kalkulierbaren Arbeitszeiten (keine Überstunden usw.)

- alle Klausurtermine passen optimal zu dem angestrebten Zeitplan

- die Studienaufwendungen beschränken sich wirklich *nur* auf die Prüfungsvorbereitung mit der Absicht, diese nur irgendwie zu bestehen

- der ganzen Jahresurlaub kann für das Studium verwendet werden (weil ja auch keine Familie rummeckert ...)

Wenn das alles so wäre, dann würde ich mich auch in einem Zimmer verkriechen und das Grundstudium (von nichts anderem reden wir hier) in einem Jahr durchziehen. Leider entspricht das jedoch nicht der Realität ...

Wenn Du alle Artikel in dem Link gelesen hast, hast Du hoffentlich auch gesehen, dass viele aktiven Studenten das Vorhaben für unrealistisch halten. Deshalb sehe ich in dem Forumsbeitrag keinen Imageverlust für alle Fernstudiengänge.

Viele Grüsse

Marco

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