14 Beiträge in diesem Thema

hallo liebe fernstudenten!

ich bin interessiert an einem naturwissenschaftlichen studium an der open university. leider lässt mich die angst nicht los, an der sprachbarriere zu scheitern...

ich hatte englischunterricht von der 5. - 13. klasse, aber eigentlich hab ich mich nur so durchgemogelt ;) vokabeln und grammatik hab ich nie wirklich auswendig gelernt und übungen in form von hausaufgaben hab ich auch eher selten gemacht. im abi hatt ich dann ne 3 minus (mündlich), das war vor 1,5 jahren.

heute kann ich in gesprochenem und geschriebenem englisch die aussage, aber nicht alle wörter, verstehen. den leuten in verbaler oder textform etwas mitzuteilen fällt mir da schon schwerer: oft fehlen mir die vokabeln, und ich kann meinen gedanken nicht auf den punkt bringen. und grammatikfehler schleichen sich auch schon mal ein.

jetzt meine frage: ist dieser kenntnisstand für ein studium ausreichend? ich denke schon, dass ich die lernmaterialien verstehen und halbwegs ordentliche hausarbeiten abliefern könnte, aber wie sieht es mit den klausuren aus? es geht ja schließlich viel zeit drauf, wenn man die antworten weiß, aber erst noch formulieren muss...oder lernt man das automatisch? wie sind eure erfahrungen?

leider konnte ich mit den ausführungen, die ich zu dem thema bisher gefunden habe, nicht so viel anfangen...gute, schlechte, sehr gute englischkenntnisse, das ist ja relativ...also, nehmt es mir nicht übel, wenn ich nochmal nachfrag :rolleyes::)

viele grüße und danke im voraus,

marie

ps: ich habe bisher noch nichts darüber gefunden, was passiert, wenn man die klausuren nicht besteht. kann mir das jemand von euch sagen? gibt es eine ähnliche regelung wie in deutschland, dass man nach dem 3. durchfallen keinen abschluss mehr machen kann?

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Hängt vom Fach ab, viele Unis (nicht die OU) haben als Voraussetzung einen Englischtest, dabei sind oft je nach Fachgebiet dann unterschiedliche Hürden.

Ich würde mal beim MIT (www.mit.edu) oder der USQ (www.usq.edu.au) in den Open Courseware Angeboten schnuppern, ob Du den Inhalt verstehst und eine Zusammenfassung schreiben kannst.

Einen 10-Sekunden Englisch Test findest Du hier

http://usq.pfarrkirchen.de/ismyenglishgoodenough.html


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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Auch die AKAD bietet einen ?7712044C1359368883Online-Englischtest. Dieser ist allerdings schon recht umfangreich und nicht in 10 Sekunden zu bewältigen. Dafür bekommt man am Ende auch eine realistische Auswertung. Der Zeitaufwand wird von der AKAD mit 30-40 Minuten angegeben. Ist aber meiner Meinung nach sinnvoll investierte Zeit.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

ich studiere an der Open University und kann folgende Einschätzung abgeben:

1. Im Normalfall, wenn man die höchstmögliche (individuelle) Auslastung an Kursen wählt, hat man während des Lesen und Notizen erstellens keine Zeit, großartig Vokabeln nachzuschlagen. Hier und da kann es vorkommen, dass man mal einzelne Vokabeln doch nachschlägt - bei mir kommt das ca. alle 1-2 Wochen mal vor, dass ich doch einem Begriff begegne, den ich so nicht kenne oder dessen Bedeutung sich nicht erschließen lässt. Wer also zwischendurch viel Zeit damit verbringen muss, ihm unbekannte Wörter im Wörterbuch nachzuschauen, der verliert damit notwendige Zeit, um das Kursmaterial in der vorgegebenen Zeit durchzuarbeiten. Falls man nicht voll ausgelastet ist mag das erst mal kein Problem sein, wenn man aber gerade am Anfang einen umfangreichen Kurs wählt, kann sich das auch bei halber Auslastung als Problem erweisen.

2. Hausarbeiten müssen in einwandfreiem Englisch abgeliefert werden. Dazu gehören neben korrekter Rechtschreibung, Grammatik auch Zeichensetzung. Es gibt Tutoren, die Noten abziehen wenn die Anzahl der Grammatik- oder Rechtschreibfehler zu hoch ist. Meine jetzige Tutorin hat auf jeden Fall angegeben, dass sie auf Hausarbeiten in einwandfreiem Englisch auf akademischem Niveau Wert legt. Alles darunter wird mit Notenabzug bestraft. Es gibt sicher auch Tutoren, die nicht so streng sind, aber man kann sich seine Tutoren nicht aussuchen, von daher sollte man einfach dafür sorgen, die notwendigen Fähigkeiten auch zu besitzen.

3. Hausarbeiten sind im Normfall sehr umfangreich, und auch wenn man etwas vorarbeiten kann mindert das den Umfang und die notwendige Zeit nicht, die man mit der Hausarbeit verbringt. Wenn man ständig dabei ist, Vokabeln nachzuschlagen, dann kann man schnell den roten Faden und Überblick verlieren. Ich habe bei mir festgestellt, dass bisher die Arbeiten am schlechtesten waren, bei denen ich mich nicht voll auf die Materie konzentriert habe. Ich halte es für grundsätzlich nachteilig wenn man sich während der Anfertigung der Hausarbeit nicht voll auf das Thema konzentrieren kann, weil man sprachliche Lücken durch Nachschlagen füllen muss.

4. Die Klausuren hast du ja angesprochen. Ich kenne die offizielle Weisung der OU nicht, aber mein letzter Tutor hat erwähnt, dass er zwar normalerweise ein zweisprachiges Wörterbuch zulässt, zum Nachschlagen aber im Normfall gar keine Zeit ist. Der Umfang der Klausur ist so bemessen, dass man die Zeit voll ausnützen sollte.

Du kannst dir die Studienunterlagen der OU unter OpenLearn genauer ansehen.

Dort stehen Auszüge der Original-Kursunterlagen zur freien Einsicht zur Verfügung.

Gruß,

Sonja

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@Sonja

Normalerweise hast du bei Prüfungen auch eine Lesezeit, wo das gelesen aber nicht bearbeitet werden darf. :cool:

Und inwiefern hilft das, wenn man seine Antwort nicht zusammenbekommt, weil einem die Vokabeln fehlen?

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Hallo,

vorab ein paar Worte zu mir, damit Du mein gesagtes auch einschätzen kannst: ich studiere seit Oktober 2007 an der OU (zur Zeit MST121 Using mathematics) und habe erst vor ein paar Tagen, drei weitere Kurse belegt (MS221 Exploring Mathematics, M209 Pure Mathematics, M248 Analysing data), da ich von der OU absolut begeistert und auch überzeugt bin. Ach ja, ich strebe einen BSc (hons) Mathematics an.

In meinen TMAs (das sind die Einsendeaufgaben) wurden mir bisher noch keine Punkte wegen falschem Ausdruck, fehlender Kommata ... abgezogen (kann aber vielleicht in den höheren Levels passieren). Im Allgemeinen habe ich mir generelle Formulierungen aus den Studienunterlagen einfach gemerkt. Anders als hier in Deutschland muss man seinen Rechenweg begründen und sagen, warum man was genau so macht.

Die mir unbekannten Vokabeln kann ich mir oft herleiten, da in der Mathematik vieles aus dem lateinischen kommt. Sollte ich mir eine Vokabel nicht aus dem Zusammenhang erklären können, dann nutze ich http://dict.leo.org oder mein Fachwörterbuch Mathematik. Ich schreibe mir diese Vokabel dann in einen Vokabeltrainer und übe regelmäßig (jeden Tag vor dem Lernen) meine Vokabeln.

Eine Klausur musste ich noch nicht schreiben (das kommt auf mich nächstes Jahr zu). Ich habe in meinem Studienzentrum (Hamburg) nachgefragt, wie es mit den Versuchen für die Klausur ist. Es wurde mir mitgeteilt, dass man vielleicht (je nach Kurs) eine Klausur wiederholen darf, wenn man durchgefallen ist, doch dann muss man den ganzen Kurs nochmals bezahlen.

Dies ist eindeutig härter als hier an deutschen Unis.

Ob Dein Kenntnisstand ausreichend ist, kannst Du am Besten feststellen, indem Du in das zu Dir am nächsten liegende Studienzentrum fährst und Dir da einmal die Studienunterlagen anschaust.

Dann würde ich Dir empfehlen ein Art "Probejahr" einzulegen und erst mal einen Kurs zu belegen, um zu schauen, ob Du es sprachlich schaffst, wie es mit der Zeit ausschaut und ob es auch finanziell funktioniert. Den Kurs MST121 Using mathematics müsstest Du für naturwissenschaftliche Studiengänge glaube ich auch belegen. Dieser ist für jemanden mit Abitur absolut easy. Es gibt zwar einige Dinge, die man in der Schule nicht oder anders behandelt hat, aber insgesamt ist der Kurs sehr einfach. Der Abitstoff (Ableitung, Integral etc.) und etwas mehr wird allerdings erst in MS221 Exploring mathematics behandelt.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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danke für eure schnellen antworten und hilfreichen links! :)

das hört sich ja ziemlich hart an... wo/wie habt ihr denn englisch gelernt? studiert? oder seid ihr muttersprachler?? nach dem abi wars das ja normalerweise mit englisch lernen...

in dem akad-einstufungstest hatt ich übrigens b2, also oberes mittelfeld. aber das selbst formulieren, was ja mein ehestes problem ist, kam auch gar nicht vor.

ist man mit der kursbelegung eigentlich automatisch für die klausur angemeldet? oder kann man einen kurs auch in die länge ziehen, wie bei der fernuni hagen?

und wenn ich eine klausur ein zweites mal verhaue, kann ich dann mit einem anderen fach trotzdem noch den abschluss machen? fragen über fragen:rolleyes:

viele grüße,

marie

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ist man mit der kursbelegung eigentlich automatisch für die klausur angemeldet? oder kann man einen kurs auch in die länge ziehen, wie bei der fernuni hagen?

Nicht alle Kurse enden mit Klausur. Das musst du beim jeweiligen Kurs nachschauen. Wenn eine Klausur stattfindet, dann ist man meines Wissens auch automatisch dafür gemeldet, es sei denn, man gibt vorher bescheid, dass man zum angegebenen Zeitpunkt nicht kann. Es gibt normalerweise immer einen Nachschreibetermin. Darüberhinaus kann man den Kurs aber wohl nicht in die Länge ziehen.

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Dein Englisch sollte auf recht hohem Niveau sein. Laß mich das ganz deutlich sagen: ich habe zwar nie Punktabzug für falsche Kommasetzung bekommen aber das Englisch muss flüssig sein. Gerade in den Hausarbeiten wirst Du angehalten verständlich aber auch "concise" also auf den Punkt zu formulieren. Es gibt Vorgaben hinsichltich der Wortanzahl. Werden diese um mehr als 10% überschritten, gibt es Punktabzug. Du musst also in der Lage sein, auch größere Teile Deines Texts umzuformulieren, zu kürzen oder ggf. zu erweitern. Das geht nur, wenn Deine Englischekenntnisse sehr gut sind.

Das Lesen der Materialien ist nicht der springende Punkt, denn die Bücher haben einen fast schon journalistischen und wenig komplizierten Formulierungsstil. Sobald es aber an die eigenen Ausformulierungen geht, steigt der Anspruch an Dein eigenes Sprachverständnis deutlich.

Die Klausuren sind dann der Knackpunkt. In Psychologie, meinem seinerzeitigen Studienfach, dauern Klausren drei Stunden. Du hast ca. 10 Minuten am Anfang, um Dir zu all den Fragen, die Du beantworten möchtest (normalerweise sind es drei bis fünf), einen Erzählstrang zu skizzieren. Am Ende bleiben ca. fünf Minuten, um die Klausr noch einmal zu überfliegen, aus einem 'however' ein 'nevertheless' zu machen usw. In den verbleibenden 2 drei viertel Stunden musst Du unter Vollast schreiben können. Ich habe zu Hause mit einer Stopuhr geübt(!). Das war übrigens eine der besten Empfehlungen, die ich je von einem OU Tutor bekommen habe. So bekommst Du ein sehr gutes Zeitgefühl dafür, was Du in der vorgegeben Zeit bearbeiten kannst. Um es kurz zu machen: in den Klausren ist kaum Zeit zum Nachdenken.

Ja, Du kannst nachschreiben. Meine Klausurtermine lagen zumeist in der Zeit von Ende Sep bis Anfang Nov. Nachschreibetermine waren dann jeweils im April. Das ist auf jeden Fall zu lang, um das gesamte für die Klausur vorgehaltene Wissen über diesen Zeitraum zu speichern. Du musst also drei Wochen vorher (pro Klausur!) wieder ran. Wenn Du dann ein zweites Mal durchfällst, musst Du den Kurs neu belegen und auch bezahlen. So war es zumindestens bis Ende 2005.

Sorry für die lange Antwort, aber ich habe in vielen Klausuren Rohrkrepierer gesehen, die bereits nach einer Stunde fertig waren und offenbar nicht genug gelernt hatten. Häufiger waren jedoch diejenigen, die nicht fertig wurden und teilweise eine ganze Frage nicht beantworten konnten. Damit war die Klasur dann hin.

Best, Eric

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Liebe Kollegen,

so extrem wie es Eric schildert ist es eigentlich nicht, aber das Englisch sollte schon ausreichend seien um die Texte zu verstehen und Texte zu schreiben. Insbesondere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, wird doch mehr auf den Inhalt geschaut, als auf Rechtschreibung, Beistrichsetzung und Grammatik. Jedoch ganz "böhmisch" sollte es natürlich nicht sein.

Bei den Einsendeübungen kommt es in erster Linie auf den Tutor an, wie dieser soetwas bewertet, ebenso die Länge der TMA, wenn 1000 Wörter vorgeschrieben sind, sollte man im Regelfall nicht mehr schreiben aber auch nicht wirklich weniger. Habe einmal bei einem Masterkurs 10% Punkteabzug dadurch bekommen. Aber wie gesagt manchmal wird dies, je nach Tutor toleriert manchmal auch nicht. Meistens erklärt der Tutor seine "Wünsche" bei seiner Vorstellung.

Was die Klausuren betrifft, es kommt auf den Gegenstand an, wie man den Inhalt verstanden hat und wie man antwortet. Einmal geht es es sich in 3 Stunden geradeso aus. Bei meiner letzten Klausur war ich in 2 1/4 Stunden fertig, und habe Gesamt ein "Gut" erhalten. Aber wie gesagt meistens braucht man die vorgesehene Zeit von 3 Stunden für eine Klausur.

lG

Christopher


Bachelor of Science with honours(OU);Bachelor of Engineering (HFH); Postgraduate diploma in engineering (OU); Certificate in Mathematics(OU)

MBA der wwedu Wels

Master of Science in Engineering an der OU

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