Markus Jung

PFFH Darmstadt führt erstmalig ein Laborpraktikum in den USA durch

2 Beiträge in diesem Thema

30 Studierende der Privaten FernFachhochschule Darmstadt (PFFH Darmstadt) haben Ende November drei Wochen lang das erste Auslands-Laborpraktikum der PFFH Darmstadt an der California State University in Sacramento (CSUS) absolviert.

Mit diesem Projekt beschreitet die PFFH Darmstadt neue Pfade. Denn solche Auslandsaufenthalte, die in anderen Studienrichtungen längst üblich sind, werden für künftige Ingenieure und Informatiker bisher kaum angeboten.

Dieses neuartige Angebot der Hochschule für die Bachelor- und Diplomstudiengänge Informatik, Mechatronik und Elektrotechnik richtete sich vor allem an fortgeschrittene Studierende. Denn die Teilnehmer sollten während ihres bisherigen Studiums bereits fachliche Kompetenzen aufgebaut haben. Dazu zählen auch Sprachkenntnisse.

Die Teilnehmerzahl pro Studienreise ist auf 30 begrenzt, um eine optimale Betreuung der Studierenden und einen effizienten Unterricht zu gewährleisten. Prof. Dr. Detlev Zimmermann, Dekan des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften, betreute die Gruppe während der gesamten Zeit in Sacramento. Unter der didaktischen Federführung von Prof. José Granda, NASA-Experte für mechatronische dynamische Systeme, sowie Prof. Ulrich Luenemann, Fachmann für Interkulturelle Kompetenz, wurden mit mehreren Professoren der CSUS Laborpraktika und Firmenexkursionen, beispielsweise zu Parallax Roboters Inc., durchgeführt. Zusätzlich gab es eine Reihe von Projekten zur interkulturellen Kommunikation einschließlich vorbereitender Seminare. Die Professoren begleiteten die Teilnehmer auch bei Freizeitaktivitäten und kulturellen Veranstaltungen. Dazu zählten beispielsweise ein deutsch-amerikanischer Stammtisch und eine Exkursion mit Weinprobe ins Napa Valey. In allen organisatorischen Belangen wie Visum oder Flugbuchung stand das Service-Personal der CSUS den Studierenden zur Seite.

Internationale Erfahrungen und Fachkompetenzen

Die Teilnehmer erlebten im Verlauf der drei Wochen intensiven Präsenzunterricht. Ihre praktischen und theoretischen Kompetenzen erweiterten sie durch Arbeiten im Labor oder den Aufbau und die Programmierung von Robotern. Durch den Auslandsaufenthalt erwarben die Studierenden auch interkulturelle Kompetenzen, beispielsweise durch die Konfrontation mit der amerikanischen didaktischen Kultur, die sich von den Gepflogenheiten in Deutschland unterscheidet. „Für viele unserer berufstätigen Studierenden, die zum Teil noch keine Auslandserfahrung sammeln konnten, ist dieser Studienaufenthalt in den USA ein willkommenes Angebot“, so Thomas Kirchenkamp, Hochschulmanager der PFFH Darmstadt.

Große Resonanz und positives Feedback

Die Gesamtkosten inklusive Praktikumsgebühr, Flug, Visum und Unterkunft vor Ort liegen pro Teilnehmer bei rund 2.500 USD. Trotzdem meldeten sich bereits innerhalb weniger Tage 160 Interessenten für diese Premiere an. „Wir hatten nicht erwartet, dass die Plätze in so kurzer Zeit ausgebucht sein würden. Daher werden wir dieses Praktikum auf jeden Fall wiederholen“, sagt Thomas Kirchenkamp. Für Frühjahr und Sommer 2008 sind bereits drei weitere Laborpraktika in Sacramento geplant. Diese sollen möglichst jedem Studierenden der PFFH Darmstadt offen stehen. Langfristig ist auch ein Gegenbesuch aus Sacramento angedacht.

Positives Resümee

Das Feedback der Teilnehmer fiel insgesamt sehr positiv aus: „Dieser Auslandsaufenthalt gab allen die Möglichkeit, einmal eine andere Kultur näher zu betrachten und seine eigene aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Zusätzlich konnten wir unsere Sprachkenntnisse testen und ausbauen – und vor allem die Kommilitonen näher kennenlernen, was bei einem Fernstudium meistens zu kurz kommt. Die Möglichkeit, an einer US-amerikanischen Universität zu studieren, erhält man nicht alle Tage. Ich kann nur allen raten, die dieses Angebot bekommen: Nicht zögern! Einfach zugreifen“, so das Fazit von Franziska Kronberg, die an der PFFH Darmstadt Informatik studiert. „Das speziell auf uns zugeschnittene akademische Programm bündelte 50 Stunden Vorlesungen und praktische Übungen in drei Arbeitswochen. Diese straffe Einteilung ist ein großer Vorteil für uns berufstätige Studierende, da einerseits der hohe akademische Anspruch der CSUS erhalten bleibt, andererseits aber nur wenig Urlaub beansprucht wird. Ein optimaler Kompromiss“, resümiert Markus Bernsdorff, Studierender der Elektrotechnik. Ähnlich begeistert äußerten sich auch andere Praktikumsteilnehmer: „Alles in allem war es ein gelungenes Praktikum. Die Leute von der CSUS waren sehr nett und hilfsbereit, die Professoren richtig klasse und der Abschied war schon etwas wehmütig“, fasst Heiko Lier, Studierender der Informatik zusammen.

Intensive Vorbereitung

„Die Internationalisierung spielt für die Private FernFachhochschule und deren Studierende eine immer wichtigere Rolle“, verdeutlicht Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der PFFH Darmstadt. Deshalb entschied sich die Hochschulleitung, ein solches Praktikum anzubieten. Der Erstkontakt entstand über eine Partnerhochschule der PFFH Darmstadt im Klett-Konzern. Im zweiten Schritt führten Präsidiums-Mitglieder der Hochschule wie Präsident Prof. Dr. Joachim Loeper und Hochschulmanager Thomas Kirchenkamp in Sacramento mehrtägige intensive Kooperationsgespräche. „Die in Sacramento bestehenden Kontakte zur Wirtschaft stärken das Forschungsprofil unserer Hochschule. Zudem hebt dieses Auslandspraktikum die praktische Ausbildung der PFFH-Studierenden auf ein exzellentes Niveau“, resümiert Prof. Dr. Joachim Loeper. Die im Rahmen dieses freiwilligen Auslandspraktikums erbrachten Leistungen und Noten werden auf das Studium angerechnet.

Quelle: Presse-Mitteilung

bearbeitet von Markus Jung

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Das ganze klingt sehr interessant.

Was mich mal interessieren würde: In welchen Punkten unterscheidet sich denn die erwähnte amerikanische didaktische Kultur von den deutschen Gepflogenheiten?


2. Fachsemester Bachelor-Studiengang Web- & Medieninformatik bei W3L

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