Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Natalie

Natalie

17 Beiträge in diesem Thema

Mein Gott, wenn man das liest, dann muß man sich ja schämen, dass man nur ein Fernstudent ist.

Ja, liebe ehemaligen Präsenzstudenten, Ihr seid die Besten! An euch kommt keiner ran!

Super, das ist genau die Art der Motivation, die man in diesem Forum braucht.

Komischerweise habe ich ich bis jetzt von den Postgradualen (fertige Ingenieure der Präsenzfachhochschulen, die sich die Schande antun, ein Aufbau-Fernstudium zu Wirtschaftsing. zu absolvieren) nur das Heulen gehört, wie stressig das ist und wie schwierig die Inhalte wären. Keiner sagte, dass es alles zu einfach wäre und komischerweise, wenn ich die Durchfallquoten an der HFH, an der ich studiere (ja, wohl!) mit ansehe, dann frage ich mich, was ist denn los? Ach ja, es könnte ja sein, dass an den Fernhochschulen nur die Dummen untergekommen sind, deswegen schaffen die noch nicht einmal ein Fernhochstudium, obwohl alles ja bereits durch die Bezahlung der Studiengebühren gekauft ist, inkl. des Diploms.

Jo! Danke euch für die Aufklärung.

Liebe Grüße an alle Mutigen, die sich trotz solcher Äußerungen den Streß antun!

Natalie (Wirtschaftsingenieurwesen, HFH) :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Natalie,

irgendwie hast Du schon recht, dass einige Beiträge etwas negativ angehaucht sind. Nun hatte ich glücklicherweise (?) schon ein Präsenzstudium hinter mir, bevor ich mit dem Fernstudium angefangen habe. Vielleicht bin ich deshalb auch kein gutes Beispiel. Eines möchte ich aber dennoch bemerken:

Es ist für mich grundsätzlich schwierig die Inhalte meiner Studien direkt zu vergleichen, da ich zuerst E-Technik studierte und jetzt Informatik studiere (die blöde Diplomarbeit kriege ich jetzt auch noch fertig ;-)). Ein gutes Beispiel ist bei dieser Kombination das Fach Mathe. Wenn ich mir die Mathehefte der PFFH Darmstadt anschaue, decken sich die Inhalte größtenteils mit denen meines E-Technik-Studiums. Manche Inhalte sind etwas kürzer gefasst, andere hatte ich in dem Umfang noch nicht gesehen. Im Mittel passt es aber. Daher ist der Schwierigkeitsgrad für mich durchaus vergleichbar.

Nun noch einige Worte zu den Studienformen:

Präsenzstudium:

Jeder schwärmt z. B. davon, wie toll es ist, dass ein Prof. (=Gott !?) die Vorlesungen hält. Wie sieht aber die Realität aus? Bei vielen Vorlesungen wäre ich besser Zuhause geblieben, da der Informationsgehalt gleich Null war, das fängt bei einer schlechten Tagesform des Dozenten an und hört bei megaveralteten Informationen auf.

Zudem kommt noch, dass ich persönlich viel Zeit investieren musste, um die Inhalte der Vorlesungen aufzuarbeiten. Manchmal hatte ich auch da das Gefühl, dass ich auch direkt aus einem Buch hätte lernen können. Blöd ist halt nur, dass die meisten Bücher nicht gerade pädagogisch wertvoll geschrieben sind.

Die Prüfungen sind auch vergleichbar mit denen eines Fernstudiums. Es muss sich immer gescheit auf die Prüfungen vorbereitet werden, sonst sind die Prüfungen halt "schwer". Die Notenspiegel suggerieren durch einen besseren Notenschnitt bei einem Fernstudium vielleicht das deren Prüfungen einfacher sind. Ich behaupte aber, dass sich die meisten Fernstudenten mit dem Druck des Fernstudiums (Zeitmangel und Kosten) einfach gewissenhafter vorbereiten. Wer will schon noch mehr Freizeit opfern?

Fernstudium:

Den Stoffumfang eines Fernstudiums ist beachtlich. Leute, die etwas anderes behaupten haben einfach keine Ahnung. Daher ist auch die familiäre Belastung durch den hohen Zeitaufwand recht groß. Das ist ein ganz wesentlicher Aspekt unter dem sich ein Präsenzstudent wahrscheinlich garnichts vorstellen kann.

Der ganz große Vorteil des Fernstudiums sind die guten Studienmaterialien. Jeder der schon einmal ein gutes Studienheft gelesen hat wird den Unterschied zu einem "Fachbuch" sehen. Genau das bringt die "Zeitersparnis" gegenüber einem Präsenzstudium *ohne* das der Stoffumfang deshalb reduziert werden muss.

Natalie, ich kann Deinen Frust verstehen. Vielleicht sollten gerade wir Fernstudenten gegen diese negativen Aussagen ankämpfen, da wir es definitiv besser wissen.

Viel Spass beim Rest Deines Studiums.

Viele Grüsse

Marco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Natalie,

habe eben deinen Beitrag gelesen und wollte auch etwas dazu schreiben.

Es kommt immer wieder die Diskussion auf, ob ein Präsenz-Studium oder ein Fern-Studium

vom Inhalt besser ist. Die gleichen Diskussionen findet man dann wieder bei den Berufaussichten mit einem Fern oder Präsenzabschluss.

Ich denke einfach, daß man es pauschal einfach schwer sagen kann. Zuerst einmal ist Fakt, daß man das Diplom an keiner Fachhochschule geschenkt bekommt. Wenn man also nun Diplom Betriebswirt oder Diplom Informatiker ist, hat man erstmal den gleichen Stellenwert, ob man den Abschluß an einer Fern FH oder an einer Präsenz FH gemacht hat

spielt dabei erstmal keine Rolle. ( Man kann natürlich auch schon damit anfangen die Titel nach unterschiedlichen Bundesländer zu ordnen. Denn da soll es ebenso Unterschiede geben).

Bei einigen Beiträgen in dem Forum muß ich mich mittlerweile Fragen, ob sich der Betroffene vorher überhaupt nach den Inhalten erkundigt hat und den Studienplan gelesen hat. Man studiert nunmal nicht nur den eigentlichen Studiengang sondern vor allem

kommt es auf den Schwerpunkt an. Jetzt nehme ich mal nachfolgend den Studiengang Informatik an der PFFH Darmstadt. Es beschweren sich immer wieder Leute darüber, daß

während dem Studium das Programmieren zu kurz kommt und andere an der Präsenz FH viel

bessere Programmierkenntnisse angeeignet bekommen. Das ist schon eine Aussage, deren Inhalt man nicht viel entnehmen kann.

Erstens steht im Studienhandbuch der PFFH klipp und klar geschrieben, daß man beim Studiengang Informatik mit dem Schwerpunkt „Informations und Kommunikationsmanagement“ nur „Grundlagen der Programmierung“ gelehrt bekommt und zweitens wird meistens nie dazu geschrieben mit welchem Schwerpunkt der Präsenz Student in den Vergleich miteinbezogen wurde. Wenn der natürlich den Schwerpunkt „Programmierung und Entwicklung“ hat sind das einfach zwei paar Stiefel und überhaupt nicht zu vergleichen.

Bei den Berufschancen kann man auch nicht immer einfach pauschal sagen, ob der Präsenz Student oder der Fern Student bessere Möglichkeiten hat. Die eine Firma will einen jungen

unerfahrenen Absolventen, die andere Firma eben einen erfahrenen. Das aber die Chancen mit steigendem Alter schlechter werden sollte klar sein. Aber das geht jedem älteren arbeitlosen Akademiker genauso. Es gibt nunmal kaum Statistiken die Belegen wieviele

der Absolventen sofort irgendwo untergekommen sind. Das aber auch einzelne Absolventen die nicht sofort einen Job bekommen dann vielleicht eher etwas negativ im Forum schreiben

kann man dann auch verstehen. Dennoch muß es nicht für die breite Masse gelten.

Da ich auchmal an einer Präsenz FH studiert habe, kann ich aus meiner Sicht sagen, daß die

Schwierigkeit in etwa gleich ist. Wobei es ein anderer Studiengang war, aber man kann es ja in etwa schon objektiv abschätzen welches Niveau ein Einzelfach hat und welchen Aufwand man betreiben muß. Den Kontakt an einer Fern FH finde ich zu den Professoren besser, aber nur wenn man ihn eben auch sucht, zum Beispiel per Mail oder Telefon.

Manch einen kann man sogar Sonntag Nachmittag anrufen.

Übrigens habe ich mal bei einem Repetitorium Studenten kennengelernt, die in einer Firma arbeiten, deren Chef an einer Präsenz Universität Dekan ist. Werde hier jetzt keine Namen und auch nicht den Namen der Firma nennen, da ich nicht weiß ob es ok ist. Jedenfalls geht es um IS Systeme. Und das sind alles Mitarbeiter, die bisher eine IT Ausbildung haben und die werden von dem Dekan dazu motiviert an der Pffh zu studieren. Kann die Pffh so schlecht sein, wenn sogar einer der angesehendsten Dekane der Präsenz Universitäten von Deutschland seine Mitarbeiter nach Darmstadt schickt? Er weiß ja immerhin über die Inhalte bescheid. Aber er weiß wohl auch, daß er Mitarbeiter hat, die diese Inhalte annehmen und ihr Wissen dadurch erweitern.

Ebenso gibt es viele Piloten der Lufthansa, die später in ins Management gehen wollen und deshalb in Hagen ein BWL Fernstudium machen.

Und die machen das nicht, um ihr Geld nur für ein Zeugnis zum Fenster raus zu werfen.

Das war mein kurzer Eindruck. Ich würde mich von manch einem Beitrag im Forum nicht zu schnell Erschrecken lassen. Das Fernstudium wird mehr und mehr angesehen.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Mike,

danke für deine Antwort. Was du geschrieben hast finde ich absolut richtig.

Ich habe das Gefühl, dass die Personen, die ja anscheinend keine Fernstudenten sind (oder nicht mehr), nur ihren Frust hier abladen wollen, weil sie wahrscheilich in ihrem Leben noch nicht viel erreicht haben.

Normalerweise reagiere ich gar nicht auf solche Äußerungen, aber gestern fand ich, dass es nicht sein kann, dass so etwas hier laufend präsentiert wird. Wer nichts vom Fernstudium hält, der braucht ja auch hier nicht allen Leuten das mies zu machen, wofür die ihre Freizeit und Geld opfern, um im Leben weiter zu kommen. Nicht jeder hat von Mutti und Vati die Unterstützung gehabt ein Präsenzstudium zu machen. Nicht jeder kann es sich erlauben 10 Jahre ein auf Jugentlich zu machen.

Ich finde, dass der Mensch es selbst in der Hand hat, was er mit dem Studium anfängt.

Gruß Natalie :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Marko,

Danke für deine Anwort.

Weißt du, alles, was ich in meinem Leben bis jetzt erreicht habe (und das ist nicht wenig, nicht nur auf das Berufliche bezogen), habe ich immer gegen den Widerstand von Neider, Nichtgönner und Miesmacher jeglicher Art geschafft. Es hat mich zum Glück noch nie interessiert, was die anderen davon halten. Meine Ziele verfolge ich nach dem Motto "dann erst recht". Mich trifft es auch nicht wirklich, was hier so reingeschmiert wird. Problematisch finde ich solche Äußerungen nur, weil ich weiß, wie unsicher sich einige davon machen lassen. Nicht jeder hat so viel Selbstbewußtsein, dass er sich nicht davon stören lässt. Für die meisten im meinem Kurs ist das Fernstudium die einzige Möglichkeit, mehr aus sich zu machen.

Also Leute, auch wenn das Fernhochstudium nicht ganz so angesehen ist, wie Präsenzstudium, auch wenn die Inhalte etwas komprimierter vermittelt werden, es ist trotzdem besser, als wenn man nichts tut und sich seinem Schicksal ergibt und sagt "Das bringt doch sowieso nichts" Das stimmt deffinitiv nicht! Wer das behauptet, der lügt und gönnt es euch einfach nicht! Und macht nur das, was Ihr für richtig haltet!

Also, ich bin stolz darauf, an der Hamburger Fernhochschule mein Studium zur Dipl. Wirtschaftsingenieurin zu machen!

Viel Glück und grüße an alle Mutigen!

Natalie :wink:


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Natalie,

wie sind eigentlich die Studienmaterialen für den Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen bei der HFH? Sind diese gut und verständlich aufbereitet, oder ist oft Zusatzliteratur für Transferwissen erforderlich? Und wie bewertest du die Lehrveranstaltungen und die sonstigen Leistungen (z.B. Betreuung)?

Da ich mich noch nicht so recht entscheiden kann für welchen Studiengang und bei welchem Anbieter ich mich einschreiben soll, wäre ich dir sehr dankbar.

Interessant finde ich die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen (HFH) und Informatik (PFFH).

Für eine Antwort wäre ich dir sehr dankbar!

Gruß,

Danny

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo Mike,

danke für deine Antwort. Was du geschrieben hast finde ich absolut richtig.

Ich habe das Gefühl, dass die Personen, die ja anscheinend keine Fernstudenten sind (oder nicht mehr), nur ihren Frust hier abladen wollen, weil sie wahrscheilich in ihrem Leben noch nicht viel erreicht haben.

Normalerweise reagiere ich gar nicht auf solche Äußerungen, aber gestern fand ich, dass es nicht sein kann, dass so etwas hier laufend präsentiert wird. Wer nichts vom Fernstudium hält, der braucht ja auch hier nicht allen Leuten das mies zu machen, wofür die ihre Freizeit und Geld opfern, um im Leben weiter zu kommen. Nicht jeder hat von Mutti und Vati die Unterstützung gehabt ein Präsenzstudium zu machen. Nicht jeder kann es sich erlauben 10 Jahre ein auf Jugentlich zu machen.

Ich finde, dass der Mensch es selbst in der Hand hat, was er mit dem Studium anfängt.

Gruß Natalie :wink:

Hi Natalie,

naja ich denke die Leute die hier ab und an negativ über das Fernstudium schreiben werden sicherlich bisher auch etwas in ihrem Leben erreicht haben. Ich finde konstruktive Diskussionen gar nicht so schlecht, aber wehre mich auch gerne gegen Pauschalisierungen.

Echte Vergleiche zwischen Präsenz- und Fernstudiengängen kann eben nur der darstellen, der auch bei beiden Erfahrungen hat.

Hier bekommt man oft das Gefühl, daß sich ein Präsenzstudent 24 Stunden am Tag um sein Studium kümmert. Die Realität sieht aber teilweise anders aus. Wie es Marko auch schon erläutert hat.

Und bei den Berufsaussichten kann man wohl auch endlos diskutieren. Dabei spielen viel mehr Faktoren eine Rolle als nur der eigentliche Fern oder Präsenz Abschluß.

Vor allem wohl in erster Linie das Alter, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, ....usw.

Auch über den Begriff "Berufserfahrung" kann man sich streiten. Die hat ja nunmal jeder der bisher gearbeitet hat. Aber direkt in dem Beruf den man eigentlich studiert, kann natürlich noch niemand Berufserfahrung haben.

Wirtschaftsingenieurwesen finde ich übrigens auch einen sehr interessanten und zukunftsweisenden Studiengang. Das Zusammenspiel von Technik und Wirtschaft wird meiner Meinung nach bei vielen Unternehmen immer wichtiger. Gerade in Zeiten, in denen viele mittelständische Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr wahrlos zig BWLer und Ingenieure einstellen können, sondern Leute brauchen, die sowohl den technischen Sachverstand haben, aber auch gleich die Budgetplanungen und die Durchführung organisieren.

Deswegen habe ich mich auch für ein eher wirtschaftslastiges Studium entschieden.

Wie es später mal in der Realität aussieht und ob und wie schnell man dann wirklich einen Job findet kann ich nicht sagen und da will ich mich auch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Gerade in der heutigen Zeit. Ich will aber auf jedenfall nochmal vor dem Ende ein Praktikum machen und meine Diplomarbeit direkt in einem Unternehmen schreiben bzw. beides verbinden. Das wird für mich natürlich finanziell nicht leicht werden, da ich dann zu der Zeit kein Einkommen habe, aber seit dem Beginn des Studiums lebe ich deshalb schon ein bißchen auf Sparflamme um dann die Zeit überbrücken zu können.

Ansonsten bin ich, so wie du dich auch angehört hast, top motiviert und sehe dem Ganzen sehr positiv entgegen. Und sollte es erstmal nichts werden, dann habe ich immerhin schonmal während dem Studium trainiert wie man mit dem Hartz IV Satz so leben kann, denn wenn ich mal die durchschnittlichen Studienkosten pro Monat abziehe und das Geld welches ich jeden Monat zurücklege, bleibt mir zur Zeit auch nicht mehr viel mehr. Also werde ich dann auch klar kommen. :lol:

Also viel Glück weiterhin und wir schaffen das schon.

Gruss

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Danny,

also ich finde die Unterlagen ganz gut. Sicherlich hat man am Anfang Schwierigkeiten in das Thema, was einem nicht liegt, einzusteigen. Das ist natürlich durch die ziemlich komprimierten Studienbriefe nicht zu vermeiden. Aber ich finde, dass wenn man sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat, dann findet man sich gut zurecht. Was die Sekundärliteratur betrifft ist es unterschiedlich. Man muss bedenken, das gewisse Grundlagen einfach vorausgesetzt werden. Hat man diese nicht, muss man vielleicht das eine oder andere nachholen. Dann ist es wirklich sehr hilfreich, andere Bücher zu nutzen.

Ich denke mal, dass aus meinen Beiträgen es ersichtlich ist, dass ich mit dem Studium zufrieden bin.

Aber ich sage mal so, wenn man das Studium effizient, schnell und mit gutem Erfolg absolvieren will, dann muss man sich wirklich klar machen, dass 15-20 Stunden in der Woche absolut realistisch sind (im Schnitt). Es ist auch klar, dass die meisten das Studium nicht in der Regelstudienzeit schaffen, aus welchen Gründen auch immer. Nur einige Überflieger schaffen es in der Regelstudienzeit, sagte ein Proffesor mal zu mir. Wenn man in einer Prüfung durchgefallen ist, kann man diese erst im halben Jahr nachschreiben. Das kann zu Verzögerungen führen.

Was die Lehrveranstaltungen angeht, ist es natürlich sehr unterschiedlich und vom Dozenten abhängig, oft sind es die Professoren der staatlichen Fachhochschulen. Der einer ist super, den andere durchschnittlich.

Letzendlich empfehle ich dir auch auf die Entfernung zum Studienzentrum zu schauen. Das Studium dauert 4-5 Jahre, da sind solche Betrachtungen auch nicht unwichtig. Ein bis zwei man im Monat (jeweils Freitag und Samstag) finden die Präsenzveranstaltungen statt (Grundstudium 1-4 Semester), die auf jeden Fall besucht werden sollten (keine Pflicht), die Prüfungen finden dann auch meist an diesen Samstagen statt (bundesweit zu gleicher Zeit), die Dozenten erstellen die Prüfungen nicht und haben auch keine Ahnung, was drankommt. Im Hauptstudium (Sem. 5-8) finden die Präsenzveranstalungen nicht an allen Studienzentren, sondern nur in den großen, wie Hamburg, Essen usw. je nach dem Studienschwerpunkt und sind von Donnerstag bis Samstag 3 mal im Semester.

Was die Betreuung angeht, habe ich und alle, die ich kenne auch nur gute Erfahrungen gemacht, das Studierendensekrätariat ist nett und immer hilfsbereit. Für jedes Fach gibt es einen Beauftragten, der ein mal in der Woche telefonisch und sonst immer per E-mail kontaktiert werden kann (der Mathe-Professor ist ein Genie). An die Dozenten kann man sich auch wenden. Also super organisiert.

So, nun habe ich genug geschrieben. Kannst gerne noch weitere Fragen stellen.

Liebe Grüße

Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Natalie!!

Du hast echt damit recht, daß viele versuchen die Fernstudenten als "Blöde" darzustellen. Diese Behauptung kann ja gar nicht stimmen, da wir alle arbeiten und (!!!) noch studieren! Wir amüsieren uns nicht am Dienstag Abend um 1 Uhr bei irgendwelchen ..... Party's ..... !! Wir haben die doppelte Belastung!

Aber jetzt zu etwas wichtigem:

Wo studierst Du an der HFH und wie sind Deine Erfahrungen..??

Möchte auch an die HFH, bin mir aber noch etwas unsicher und würde mich über ein paar Insiderinfos freuen...

Vielen Dank

Stefan aus Rosenheim

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Stefan,

vielleicht kann ich Dir nützliche Infos geben. Was willst Du wissen?

Bin 1. Semester, HFH Berlin!


Machts gut Nachbarn

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0