9 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

im Moment bin ich mir noch nicht ganz schlüssig darüber wie man sich am besten durch die SBe arbeitet.

Einen Lernplan mit Meilensteinen und eine Organisation welches Thema ich zu welchem Datum durch haben will (muss) habe ich schon. Da ich mittlerweile die ersten SBe durchgelesen habe, stellt sich mir nun die Frage, wie geht man am besten weiter vor.

Lese ich erstmal alle Studienbriefe eines Faches durch und fange danach mit dem lernen an, oder versuche ich nachdem ich einen SB durchgelesen habe das jeweilige zu lernen bevor ich zum nächsten SB gehe?

Vielleicht habt Ihr ja einige Tips und Anregungen wie Ihr das handhabt!?

Gruß Don


3.Semester WiIng. / SZ Essen

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Hallo Don,

in Abhängigkeit, wieviel Zeit du je Woche für das Studium aufbringen kannst gibt es verschiedene Ansätze.

Das von dir erwähnte, erst komplett lesen - dann lernen, birgt diverse Vorteile. Zum einen kennst du ungefähr den Stoff, der auf dich zukommt. Zum anderen wiederholst du beim anschliessenden Lernen automatisch, da du beim "Vorlesen" sicherlich auch was behalten hast.

Demnach wäre es eine effiziente Strategie.

Das Problem ist nur, dass du ja nicht nur 1 Fach, sondern bis zu 4 Fächer zu lernen hast. Das bedeutet, dass dir bei der o.g. Strategie sehr schnell die Zeit davon rasen kann.

Wie gesagt, in Abhängigkeit deiner Lernmöglichkeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du dir den Studienbrief in verdauliche Häppchen aufteilst (2-3 Seiten je Tag je Fach) und beim jeweiligen Lesen bereits mit dem Markieren von wichtigen Passagen beginnst und Randnotizen machst.

Im zweiten Schritt könntest du diese markierten Häppchen nochmals zusammengefasst in ein eigenen Script schreiben, oder per MindMap visualisieren.

Im Dritten Schritt gehst du dann nach Beendigung eines SBs die jeweiligen Kontrollfragen durch und wiederholst dein Script.

So solltest du ein dauerhaftes Behalten erreichen, dass du vor der Prüfung mit Alt-Klausuren verifizierst und ggf. vertiefst.

Hoffe ich konnte dir Anregungen geben.

Aber da kommen sicherlich noch andere Mögichkeiten. Lernen ist nunmal sehr subjektiv und von vielen Einflußfaktoren umgeben.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Ich bevorzuge hier ganz klar die von Dir und Lutz zuerst genannte Strategie. Ich lese alles durch und erstelle mir bevor ich mit dem eigentlichen Lernen für die Klausur beginne die Zusammenfassungen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich relativ kurz vor der Klausur zwangsweise alles nochmal lesen muss und in für mich verständlicher Form niederschreibe. Dabei hoffe ich, dass schon mal so einiges hängen bleibt. Ausserdem liest Du vielleicht in SB 2 Fach B etwas, was zum besseren Verständnis von SB 1Fach A beiträgt. So etwas kannst Du ohnehin erst später aufnehmen. Als Erfahrung aus meinem Erststudium nehme ich hier mit, dass der Zeitaufwand zur Erstellung dieser Zusammenfassungen durchaus sehr hoch sein kann.

Mit Mindmaps habe ich bislang noch nie gelernt. Ich habe mit aber fest vorgenommen, dass mal in einiigen Fächern zu versuchen. Z.B. in Fertigungstechnik könnte es sinnvoll sein, da es hier eine Vielfalt von Verfahren und Technologien zu lernen gilt, über die man ohne Übersicht sehr schnell den Überblick verliert. Aber das gilt sicher auch für viele andere Fächer. In Mathematik sehe ich bei dieser Technik recht wenig Sinn. Hier muss nicht sooo viel strukturiert werden, außerdem ist der Auswendiglernanteil im Vergleich zu anderen Fächern sehr gering.

Aber das ist nur meine Meinung ... next one please :-)

Gruß,

Michael

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Ich tüftele aktuell auch hier und da herum ... gerade zum Anfang, denke ich, sollte man viel ausprobieren um das zu finden was einen liegt.

Mein aktueller Ansatz ist etwas anders als Deine Vorgehensweise. Ich lese Abschnitte, Anahand des Inhaltsverzeichnisses weiss ich wie groß ein Abschnitt ist, entweder ich bearbeite dann pro Tag 1 Kapitel oder 1-2 Unterpunkte. Lese diese Absatzweise und hebe danach gleich die notwendigen Infos hervor, notiere eigene Formulierungen und Fragestellungen an der Seite.

Am Wochenende möchte ich dann (habe ich noch nicht gemacht) die Wochenleistung pro Sinnvollen Lernbereich (je nach Umfang, SB, Kapitel, Thema usw.) zusammenfassen, da bin ich auch selbst gespannt ob ich das gut hinbekomme :-=

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Hallo Chillie,

wie du es beschreibst gehe ich akt. vor. Nur versuche ich bereits abends das Gelesenen zusammen zu fassen und nicht erst am Wochenende.

Ich lese und unterstreiche halt morgens im Zug. Dann kann´s den Tag über sich setzen und wird abends beim Zusammenfassen wiederholt. So habe ich am Tag kleine Pakete zu schnüren.

Im letzten Semester hatte ich nämlich festgestellt, das, wenn ich mal nicht zum Zusammenfassen kam, mir schnell eine gewaltige Bugwelle entstand, die kurz vor der Klausur kaum noch zu bändigen war.

Bisher klappt´s und ich hoffe so bleibt´s.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hi Lutz,

wie schon gesagt, aktuell habe ich das Gefühl das es klappen kann ... da ich an eine solche Lernbelastung aktuell noch garnicht denke ;-)

Das wichtigste ist wohl selbstkritisch zu sein und regelmässig zu hinterfragen ob man gut damit klar kommt - wenn man das schafft, dann kann man ja gegensteuern und sich die Arbeit neu einteilen.

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Da ich auch erst vor kurzem mit dem Studium angefangen habe, probiere ich zur Zeit auch noch sehr viel aus.

Meiner Meinung nach komme ich jedoch mit folgender Vorgehensweise sehr gut klar.

1. SB durchlesen und versuchen so viel als möglich zu verstehen.

(Meist lese ich 1 SB an einem Tag... Somit geht dafür nicht viel Zeit drauf...)

2. Kapitelweise durchlesen und Notizen bzw. Schlagwörter an den Rand schreiben. (Geht ebenfalls sehr schnell und ist ideal für die Zeit in der Bahn oder nach Arbeit bis zum Abendbrot :) )

3. Zusammenfassung pro Kapitel selbst erstellen. Wo es geht, arbeite ich mit Mindmapping... Das wird dann später auch die Grundlage für das Lernen für die Prüfungen sein. Ich habe alles sehr knapp und verständlich und in eigener Schrift (sehr wichtig für mich) zusammengefasst.

4. Kontrollfragen am Ende jedes Kapitels durcharbeiten.

Ich habe mir die Wochen auf Grundlage der Präsenzphasen und Prüfungen bereits jetzt eingeteilt und versuche mich daran lang zu hangeln. Somit umgehe ich den geballten Stress und habe mir alles in kleine "Häppchen" eingeteilt...

Zum Glück wurden mir 2 Module im 1. Semester anerkannt. Somit kann ich mehr Zeit in BWL und WMT stecken.

Hat Jemand Erfahrungen mit meiner o.g. Methode und kann mir Tipps geben, ob ich das so beibehalten kann? Ich habe etwas "Bammel" davor, dass es irgendwann zu zeitaufwändig wird?!!!!!!:rolleyes:

Danke euch

Franzi


7. Semester BWL

Hamburger Fern-Hochschule

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Ich lese -bei den Lernfächern- auch zuerst alle SBs durch um zu wissen worum es geht und was da zeitlich auf mich zukommt. Dabei markiere ich schon Schlüsselwörter.

Dann schau ich mir nacheinander die Studienziele in den einzelnen Kapiteln näher an und erstelle dann Zusammenfassungen als Mindmaps und mach meine Voice-Aufnahmen. Und die Übungsaufgaben natürlich. Dadurch muss ich alles nochmal durchgehen. Ich lerne danach viel durch kontinuierliches Wiederholen der Mindmaps und Voice-Aufnahmen.

Ich mag es nicht kurz vor der Klausur sich alles in den Kopf zu kloppen. Da mach ich lieber Altklausuren.

Rechtzeitig vor der Klausur heisst es dann Übungsaufgaben und Altklausuren durchgehen. Wenn's Einsendeaufgaben gibt, die bearbeite ich eigentlich auch.

Bei Fächern wie Mathe geh ich aber anders vor. Ein SB nach dem anderen bearbeiten und immer direkt die Übungsaufgaben oder auch mal eine Aufgabe aus Altklausuren.

Das Ganze hat sich bei mir im letzten Jahr so eingependelt und bislang fahre ich gut damit und bin noch nie in Zeitnot geraten, obwohl ich auch sonst noch viel um die Ohren habe.

Liebe Grüsse

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Hallo,

finde eure Antworten sehr interessant, da es doch meine anfängliche Vermutung wiederspiegelt das ich nicht der einzige hier bin der sich mit diesem "Problem" herumplagt.

Ich denke mit der Zeit und durch ausprobieren wird jeder sein "System" finden, womit er am besten zurechtkommt und die grössten Erfolge erzielt.

Ich werde jetzt erstmal nach diesem System vorgehen:

1.Studienbrief grob überfliegen

2.Studienbrief lesen.

3.Studienbrief nochmals lesen, wichtige Stellen markieren, gleichzeitig die Kontrollfragen beantworten und Mindmaps erstellen.

4.Anhand der Mindmaps bis zur Klausur den Stoff "lernen".

Mal schauen wie ich persönlich damit zurechtkommen werde. Man kann es zwar nicht für jedes Fach anwenden, aber da wo es sich anbietet werde ich es mal ausprobieren.

Gruß Don


3.Semester WiIng. / SZ Essen

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