22 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

bin neu angemeldet hier, lese aber im Forum seit ca 2 Jahren mit. Auf meine Frage (oben im Titel) habe ich aber noch keine Antwort gefunden, deshalb meine Anmeldung.

Zu meiner Situation:

Ich bin 32 Jahre, verheiratet, habe eine Tochter mit 2 Jahren, Asthma mit ziemlich starker Ausprägung und studiere an der Euro-FH BWL seit April 2007.

Mein Tagesablauf:

5.00 aufstehen

5.30 bis 7.00 lernen

7.00 bis 7.15 E-Mails checken und ggf beantworten

7.15 bis 7.45 Tochter für Kindergarten fertig machen

7.45 bis 8.30 Tochter in Kindergarten bringen (10 Km einfache Fahrt)

8.30 bis ca 9.00 mit Auftraggebern reden und aktuellen Tag besprechen (bin selbstständig und arbeite für 2 Firmen)

9.00 bis 11.45 für erste Firma arbeiten

11.45 bis 12.15 Essen kochen (Mann holt in der Zwischenzeit Tochter ab, wenn ich Glück habe)

12.15 bis ca 14.00 Essen, mit Tochter beschäftigen, mit Hund spazieren gehen

14.00 bis 19.00 für zweite Firma arbeiten

19.00 bis 20.00 Abendessen vorbereiten, Essen, Tochter ins Bett bringen

20.00 bis 23.00 lernen (wenn ich nicht schon eingeschlafen bin)

So, jetzt zu meinem Problem: heute bin ich schon kurz nach dem Mittagessen einfach eingeschlafen, 2 Stunden später erst wieder wach geworden, muss jetzt am Abend nacharbeiten, somit fehlt die geplante Zeit zum lernen. Das ist mir in dieser Woche nun schon mehrfach passiert, und ich hänge in meinem Lernplan mehr und mehr hinterher.

Habe schon darüber nachgedacht, für kurze Zeit (bis zum 16. Februar) etwas zu unternehmen, das mich aufputscht. (Habe da ein Asthma-Medikament, das das bewirkt.) Aber das ist auch nicht das non plus ultra, da es dann wieder eine ganze Zeit braucht, bis ich von dem Medikament loskomme.

Warum der 16.02. so wichtig ist für mich?

Ich habe letztes Jahr im April bei der Euro-Fh über den 3. Weg angefangen zu studieren, schon einige Tage, nachdem ich die Unterlagen hatte, lief alles aus dem Ruder: mein Mann musste von heute auf morgen (Samstag angerufen, Montag Anfang) mehrere hundert km entfernt auf Montage, ich mit der Tochter und der Arbeit in meiner Firma alleine (er war bis zu der Zeit zu Hause und hat sich um sie gekümmert), dann noch in kurzer Folge 2 Bandscheibenvorfälle und zu guter Letzt ist das Asthma so schlecht geworden, dass ich die letzten 2,5 Monate des Jahres gar nicht arbeiten konnte (und dadurch auch nicht lernen konnte).

Am 20.04.2008 läuft nun die Frist ab, in der ich die Eingangsprüfung ablegen kann, bis dahin müssen alle PAs und die Klausur benotet vorliegen. (Habe schon mit der Euro-Fh geredet, eine weitere Verlängerung ist trotz aller Widrigkeiten nicht möglich.)

Also, falls jemand einen Tipp hat, wie ich länger wach bleiben und lernen kann, bitte mitteilen.

Freue mich schon auf Antworten.

Gruss

Kashira

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Hallo Kashira und Willkommen im Forum,

zunächst sei gesagt, dass Müdigkeit ein Signal des Körpers ist und es auf Dauer nicht gut wäre, diesen zu unterdrücken.

Aber so wie du auch muß ich täglich um 5h aufstehen und lerne dann im Zug von 6h bis ca. 7.15. Damit ich nicht der Müdigkeit unterliege kaue ich Kaugummi.

Das regt den Blutfluß an, deine Gesichtsmuskulatur wird aktiviert und benötig mehr Blut. Mehr Blut heißt auch mehr Sauerstoff. Mehr Sauerstoff heißt weniger Sauerstoffmangel im Gehirn - ergo weniger Müdigkeit.

Also mir hilft es und ich bin dabei immer klar im Kopf und aufnahmefähig.

Probier´s mal aus.

Ansonsten empfehle ich dir wenn du müde wirst, dass du dir dein Handy oder einen Wecker auf 15-20 Minuten stellst. Diese Zeit für ein Nickerchen ist wichtig und vollkommen ausreichend. Es erfrischt dich wahrscheinlich mehr, als 2-3 Std. durchzupennen.

Gönn dir diese 20 Minuten - sie tun auch der Seele gut.

Liebe Grüße

Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Ich kann mir ehrlich gesagt bei deiner jetzigen Situation nicht vorstellen, dass 'länger wach bleiben und lernen' die Lösung ist. Hut ab, ich habe keinen so stressigen Tag, obwohl ich 2 Kinder habe und im Moment gerade auf Sparflamme arbeite. Ich kann absolut verstehen, dass du schon nachmittags total übermüdet bist.

Darf ich frage, wieviel du konkret noch machen musst (also an PAs, Lernen auf Klausur, usw.) bis zum 20.04.?

Beim Blick auf deinen Ablauf sehe ich gerade, dass du tatsächlich 4,5 Stunden pro Tag lernst. Ist das korrekt? Die Euro-FH gibt ja, so wie die anderen Fernhochschulen auch, ein Pensum von 15 Std./Woche an. Du müsstest mit deinem Tagespensum wöchentlich auf 22,5 Std. kommen (lernst du auch am Wochenende)? Wie du erwähnt hast, gab es sicherlich zwischendurch Zeiten, in denen du nicht so intensiv gelernt hast, aber im Großen und Ganzen müsstest du doch gar nicht so weit weg sein von deinem Ziel, zumindest theoretisch?

Was glaubst du, wieviel Zeit brauchst du realistisch noch, um den Stoff einigermaßen zu können? Und wie schätzst du deine Chancen ein, wenn du jetzt nur noch die nötigen PAs und Klausuren ablegst, um damit die Eingangsprüfung machen zu können?

Sonja

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Ergänzung.

Ich habe das Thema in den Bereich "Lernen (Techniken/Methoden)" verschoben, da dies m.E. unmittelbar mit der Aufnahmebereitschaft beim Lernen zu tun hat und die kommenden Tipps durchaus als eine Technik oder Methodik verstanden werden kann.


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Wow, das liest sich nicht gut..

Du bist doch selbstständig, kannst Du nicht bis zum 16.2. weniger arbeiten?

Ich glaube nicht, dass es Dir etwas bringt, wenn Du Dich aufputscht. Was bringt es Dir wenn Du zwar irgendwie wach bist, aber nichts vom Stoff aufnimmst. Lieber weniger, aber effizient lernen. Und alles was auputscht hat Nebenwirkungen, meist wirkt es sich auf die Stimmung aus.


______________________________________

fast fertig!

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Hallo Kashira,

also bei Deinem Programm ist es kein Wunder, dass Dein Körper Stop-Signale sendet. Wie Lutz und Sonja schon angedeutet haben, solltest Du jetzt versuchen, mit einem Notfallplan irgendwie durch die Eingangsprüfung hindurch zu kommen.

Was mir noch eingefallen ist: Welche Möglichkeiten hast Du, bei Deinen anderen Aufgaben etwas Zeit einzusparen:

- Kannst Du beruflich vorübergehend etwas zurück treten, ggf. weniger Aufträge annehmen?

- Hast Du evtl. einen Babysitter oder Verwandte, die sich zumindest an einigen Tagen in der Woche um Deine Tochter kümmern können?

Aber egal wie es jetzt ausgeht, musst Du Dir Gedanken machen, wie es nach der Eingangsprüfung weiter geht - der Stoff wird ja nicht weniger. Und es bringt Dir nichts, wenn Du irgendwann im Krankenhaus landest, weil Dein Körper komplett streikt.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

@lutzbutz: Kaugummi kauen während des lernens kann ich nicht - das lenkt mich irgendwie zu sehr ab, deshalb kaue ich vor dem Lernen einen. Diesen Tipp habe ich durch mitlesen im Forum von dir schon mehrfach gelesen und auch ausprobiert.

@TomSon: ich muss noch 5 PA und eine Klausur in ABWL machen, also im Prinzip die komplette Eingangsprüfung. Ja, wenn ich nicht einschlafe, lerne ich ca 4,5 Stunden pro Tag, und das ganze auch so am Wochenende. Dadurch, dass ich so angeschlagen war letztes Jahr, habe ich mal gelernt, dann ging wieder nichts mehr, usw. So fange ich im Prinzip fast jedes Mal wieder von vorne an, wobei ich sagen muss, dass ich doch merke, dass etwas hängen bleibt, auch wenn es einen Monat her ist, dass ich das Heft in der Hand hatte. Die Zeit kann ich eben realistisch nicht so ganz einschätzen, ich weiß aber, dass ich relativ schnell verstehe und auch lernen kann. Meine Chancen, die Eingangsprüfung zu bestehen, ich weiß nicht, wie hoch die sind. Ohne diese Müdigkeit, würde ich sagen, das schaffe ich. Aber mit - ich weiß es nicht...

@zyndi: da ich sehr lange krank war und nur das nötigste gearbeitet habe, sind wir im Moment auf das Geld zwingend angewiesen, dazu kommt noch, dass ich für den Aussendienst die ganze Organisation erledige und mich um unsere anderen Mitarbeiter kümmere.

@Redaktion: kannst du mir bitte so einen Notfallplan verraten? Beruflich zurücktreten ist im Moment mehr als nur schwierig, siehe weiter oben. Babysitter habe ich nicht (meine Tochter hat schon alle Tagesmütter und sonstigen Leute durch, sie ist ein ziemlich schwieriges Kind) und meine Eltern/Verwandtschaft wohnt ca 450 km entfernt, von meinem Mann lebt fast niemand mehr aus der Verwandschaft, Freunde von uns trauen sich nicht mehr die Kleine zu nehmen, nachdem sie einige technische Geräte einer genauen Inspektion unterzogen hat.

Wie es nach der Eingangsprüfung weiter geht - etwas weniger lernen, da ich gemerkt habe, dass ich in ca 7 bis 10 Stunden ein Heft durch habe und den Inhalt relativ gut weiss, also fast alle Fragen beantworten kann.

Das einzige, was für mich im Moment schwierig ist, ist die Müdigkeit. Der Stoff und die Menge machen mir keine großen Sorgen, das schaffe ich schon. Damit ihr verstehen könnt, warum das so ist: in dem Jahr, in dem ich meine Mittlere Reife gemacht habe, war ich 5 Monate komplett krank, konnte nicht in die Schule gehen. Als ich wieder fit war, habe ich den Stoff nachgelernt, die Arbeiten nachgeschrieben, am Jahresende die Prüfungen geschrieben und meine Mittlere Reife mit 1,4 abgeschlossen. So oder so ähnlich ist es mir schon öfter passiert, ich habe immer, trotz längerer Abwesenheit (Krankheit), bestanden, meist sogar sehr gut.

Was mich zur Zeit hindert, das wieder zu schaffen, ist diese Müdigkeit. Wenn die nicht wäre, hätte ich im Prinzip keine Bedenken, die Eingangsprüfung zu schaffen.

Nochmals vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Gruss

Kashira

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Vielleicht kannst Du mit der Euro-FH ja eine Studienunterbrechung vereinbaren?

Abends noch drei Stunden zu lernen ist ja recht viel. Ggf. hilft es Dir, wenn Du eine halbe Stunde ganz bewusst etwas für Dich machst - zum Beispiel raus an die frische Luft gehen, um dann noch mal konzentriert 2 bis 2,5 Stunden zu lernen.

Oder Du machst mal ein paar Tage gar nichts und schläfst Dich mal so weit wie möglich aus, um Deine Batterien aufzuladen.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Kashira,

Ohne diese Müdigkeit, würde ich sagen, das schaffe ich. Aber mit - ich weiß es nicht...

Das hört sich erstmal so an, als ob du ganz genau weißt, wie es bei dir momentan aussieht und was du tun musst, damit du dein Ziel erreichst. Außerdem hast du ja auch das Beispiel mit der mittleren Reife benannt, und das ist sehr positiv, weil du eine solche Situation in ähnlicher Weise schon erlebt und vor allem selber erfolgreich gemeistert hast. Es ist also keinesfalls so, dass es nicht machbar wäre. Ich finde, dass das ein ziemlich guter Ausgangszustand ist.

Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, geht es dir darum, weniger müde zu sein und nicht länger wach zu bleiben, wie du das anfangs geäußert hast. Das heißt doch, wenn sonst alles so bleibt wie jetzt, du nur nicht so müde wärst, dann gäbe es kein Problem, das Ganze Unterfangen erfolgreich hinter dich zu bringen, oder? Hast du eigentlich das Gefühl, die ca. 30 Std./Woche, die du ins Lernen investierst, sind richtig gut ausgefüllt mit Lernen, und sind wirklich das Minimum, das du benötigst, um gut voranzukommen?

Dann hast du noch erwähnt, dass du wegen Lernpausen immer wieder quasi "von vorne" anfängst. Das hört sich jetzt ein bisschen uneffektiv an, aber es bereitet dir jetzt nicht wirklich Probleme, oder sehe ich das falsch? Vielleicht kannst du uns ja mal beschreiben, wie du beim Lernen der Studienhefte so vorgehst, möglicherweise gibt es da ja Optimierungsmöglichkeiten.

Gruß,

Sonja

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Hallo und guten Morgen,

danke für Eure Hilfe.

@Redaktion: bezüglich einer Studienunterbrechung habe ich schon mit der Studienbetreuung gesprochen, wenn ich jetzt eine Unterbrechung mache, gilt die Eingangsprüfung als nicht bestanden und ich wäre wieder draussen. Der andere Tipp hört sich gut an, werde ich heute abend ausprobieren.

@TomSon: du hast es erfasst: ich will nicht noch länger aufbleiben, sondern in der Zeit, in der ich wach bin, nicht mehr diese bleierne Müdigkeit spüren müssen. Und ja, wenn es so bliebe wie jetzt, allerdings fit, dann sehe ich kein Problem, es zu schaffen. Nein, die Stunden sind nicht so toll ausgefüllt, da ich relativ häufig Pausen machen muss von einigen Minuten. Und nein, ich käme auch mit weniger Lernzeit vorwärts, aber wahrscheinlich dann nicht schnell genug, um alles in der geforderten Zeit zu schaffen.

Es nervt mich etwas, wenn ich einige Zeit krank war, und dann wieder das Heft von vorne anfange. Ich habe aber gemerkt, wenn ich nach einiger Zeit wieder da anknüpfe im Heft, wo ich vor einigen Wochen aufgehört habe, brauche ich länger, den roten Faden zu finden, als das Heft noch mal von Anfang an durchzugehen. Während des Lesens finde ich mich wieder hinein, und plötzlich machts klick, in meinem Kopf legt sich ein Schalter um, und das, was ich vor einiger Zeit gelesen habe, ist fast komplett wieder abrufbar.

Ich gehe beim Lernen der Studienhefte wie folgt vor: zuerst blättere ich das Teil komplett durch, dann (meist am nächsten Tag) fange ich an, zu lesen. Wenn das Heft nach 2 bis 3 Tagen gelesen ist, gehe ich es noch mal durch und mache mir eine Mischung aus Mind Map und Zusammenfassung. Letztes Jahr bin ich fast nie über den Punkt lesen hinausgekommen, da dann schon wieder das nächste kam (Asthma, grippaler Infekt, Bandscheibe,...).

Freue mich wirklich sehr, dass Ihr mir helft.

Danke.

Gruss

Kashira

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