21 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich habe in den 1990ern Mathe studiert und arbeite heute als Software Entwickler (Autodidakt) in einem Unternehmen, das ein Tool zur Gebäudeautomatisierung anbietet. Um endlich "Nägel mit Köpfen" zu machen überlege ich, an der PFFHDA einen B.Eng. zu erwerben - ich denke, technische Informatik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik passt am besten, es interessiert mich einfach und das zusätzliche Know How wird sich im Job auszahlen. Ganz abgesehen natürlich vom Erwerb eines qualifizierten Abschlusses.

Nun stelle ich mir vor, dass in praktischen Projekten z.B. der Robotik auch Handarbeit beim Bau elektrischer Schaltungen gefordert sein kann, was jedoch nicht wirklich meine Domäne ist - der große Lötkolbenschwinger und Elektro-Bastler war ich bisher nicht.

Wer kann mir verraten, wie groß der Anteil der (elektro)technischen Praxis im Bachelor Studiengang Technische Informatik ist? Kann man auch ohne die Erfahrung selbst gebauter Platinen & Co. frohen Mutes an solche Projekte heran gehen?

Danke für Infos + Grüße,

Hans-Jürgen Philippi

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ich bin seit Anfang des Jahres im Studiengang "Technische Informatik" und kann dir daher leider auch noch nicht allzuviel sagen.

Beim Einführungsprojekt ging es darum aus Legoteilen einen Roboter zu bauen, also nix mit löten oder so. Man musste da zwar auch was von der Mechanik verstehen (hauptsächlich bezüglich Achsen), aber bei Autos kennen sich Männer ja meist aus.

Ansonsten seh ich eigentlich kaum praktisches (außer Programmierung) auf uns zukommen. Vielleicht in den späteren Semestern, aber in meinem momentanen Lehrplan kann ich nichts finden

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Danke für die Info! Wenn sich das wiederholt - mit Lego hätte ich eh ein Heimspiel, bei meinen Kindheitserfahrungen. :-)

Wo Du sagst, Du bist seit "Anfang des Jahres" dabei: Das ist ja noch nicht sooo lange. Studierst Du nebenher zur Arbeit oder Fulltime? Wie ist Dein erster Eindruck, von den Leuten und den Lehrmaterialien etc.?

Ich denke, dass ich Anfang Februar einsteigen werde, wobei auf der Homepage der PFFHDA noch keine Termine für die Einführungsveranstaltungen 2008 stehen. Dieses "Lego-Projekt" wurde dabei angeboten, richtig?

Gruß,

Hansi

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natürlich nebenbei, denk das ist bei nem Fernstudium bei 99% der leute der fall.

ja mein das einführungsprojekt.

Ich schick dir mal die 2008er Termine per pn

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Interessant wäre, was du unter Praxis verstehst?

In dem von mir gemeinten Sinn alle Handarbeit, die nicht am PC statt findet - wo man tatsächlich mit Werkstücken, Schraubendreher, Lötkolben etc. hantiert. Die Frage zielt dahin, wieviel davon (im Rahmen des Möglichen natürlich) Teil des B.Eng. Studiums ist bzw. ob Erfahrungen dieser Art angebracht erscheinen.

Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie man echte Praxis in ein Fernstudium integrieren sollte?

Praxis im Sinne von Berufsausübung und Tagesgeschäft natürlich gar keine, schon klar. Es ist ja nunmal keine Lehre sondern ein (Fern)Studium. Von daher ist der Begriff Praxis vielleicht etwas unglücklich gewählt.

Deswegen ist ein Fernstudium im Ingenieursbereich meiner Meinung nach vor allem für Leute interessant, die beruflich täglich mit Technik zu tun haben...

Das ist bei mir sicherlich der Fall, jedoch ist "mit XYZ zu tun haben" halt immer sehr dehnbar. Ein Architekt etwa hat täglich mit dem Bauwesen zu tun, ein Maurer auch - nur beide auf komplett andere Art und Weise.

Um bei dem Vergleich zu bleiben: Nimmt man im Architekturstudium auch mal die Kelle in die Hand und setzt ein paar Steine -ohne gleich ein ganzes Haus zu mauern- um die praktische (sic!) Seite wenigstens mal gestreift zu haben? In diese Richtung zielt meine Frage.

Gruß,

Hansi

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Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie man echte Praxis in ein Fernstudium integrieren sollte?

Echte Praxis gibt es in keinem Studium, auch nicht im Präsenzstudium. Hier werden auch kein Produkte konstruiert oder verkauft oder Volkswirtschaften reguliert oder Länder regiert. Man überlegt sich immer nur, wie man es machen könnte. Das kann mehr oder weniger prasixnah gestaltet sein, im besten Falle mit praxis-identischen Anforderunge, aber echte Praxis ist ein Studium nie (ebensowenig wie anderer Unterricht, auch SGB oder VWA ist nicht echte Praxis).

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Ideal wäre es wenn man das Gelernte, gleich in seine berufliche Praxis einfleißen oder anwenden kann ... für die Bachelor gibt es ja noch das "ominöse" Berufspraktischesemester.

Gruß

Udo


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Praxisorientiert ja, aber nicht "echte Praxis". Jedenfalls dann nicht, wenn die Labore der Pffh keine echte Praxis sind. Also sorry, aber das ist doch Unsinn, zu sagen, "die Labore der Pffh zählen nicht" und jetz anzukommen "aber bei mir sind ja so viele Labore". So kann man sich auch eine Meinung über Fernstudium bilden.

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Ah, mehr, das ist aber was anderes als "nicht echt", oder?

Es scheint mir in der Tat auch so dass die gängigen Anbieter mehr darauf ausgelegt sind, Praktiker zu begleiten. Man könnte es auch anders machen. Das würde sicher längere Praxisphasen fordern, wäre aber ja möglich. Eine 2-SWS-Veranstaltung lässt sich z. B. auch in einem intensiven Wochenende unterbringen. Insofern, möglich wäre es schon.

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Ich wusste das sich meine Lehre bei Siemens irgendwann mal auszahlt, Löten kann ich :-)


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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