23 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

bin 25 Jahre alt, habe meine Ausbildung zur Kffrau f. Bürokommunikation im Juli 2001 abgeschlossen und bin seitdem in der Verwaltung tätig.

Um ehrlich zu sein: Ich bin der Meinung, dass ich noch mehr drauf habe, als Leute den Kaffee zu bringen und Briefe zu tippen.

Ich habe die Fachhochschulreife auf der FOS Wirtschaft gemacht und habe schon länger überlegt, zu studieren (wenn die Geldfrage nich wäre) :(

Nun hab ích mich dazu entschlossen ein Fernstudium aufzunehmen und habe mir schon sämtliche Informationsbroschüren von den Anbietern zuschicken lassen.

Frage: Lohnt sich der staatliche geprüfte Betriebswirt überhaupt? Wird dieser Berufszweig überhaupt gefragt?

Die andere Möglichkeit wäre der Bachelor/Dipl-Studiengang für Betriebswirtschaft, allerdings schrecken mich da wirklich die Kosten etwas ab (bin doch nur ne arme Sekretärin, die das Geld erstmal aufbringen muss).

Hat einer Erfahrungen in diesem Bereich und kann es mir mit der Entscheidung etwas leichter machen?

Vielen Dank.

Es grüßt euch Cassie

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Hallo Cassie,

zunächst wäre es wichtig zu erfahren, ob du mit einer Weiterqualifikation auch die Absicht hegst dich weg zu bewerben? In dem Fall ist m.E. ein akademischer Abschluß vorteilhafter, aber natürlich aufwändiger und teurer.

Wenn du beim akt. Arbeitgeber bleiben und dich intern entwickeln möchtest, kann ein staatl. Betriebswirt durchaus Sinn machen und dich weiterbringen.

Habt ihr im Geschäft ein Fort- und Weiterbildungssystem, bzw. werden solche Aktivitäten gefördert/gefordert? Evtl. unterstützt dich dein Betrieb auch, sofern du das überhaupt publizieren möchtest.

Eine Kollegin von mir war noch Anfang 2007 im Sekretariat, schloß im September 2007 ihr VWA-Studium der Betriebswirtschaft ab und hatte dann um neue Aufgaben und Chancen gebeten. Mittlerweile ist sie bei uns im Portfolio- und Projektmanagement und etabliert sich gut.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz, erstmal danke für deine Antwort.

Ich muss dazu sagen, dass ich in einem Nebenstamm einer Stadtverwaltung beschäftigt bin und hinzu noch befristet. Wenn man befristet beschäftigt ist, bekommt man auch keine Weiterbildung bewilligt( für mich wäre das der Angestelltenlehrgang 2). Damit hadere ich schon seit Jahren.

Zudem würde ich mich gern wegbewerben, vor allem, weil wir nur ein kleiner Haufen sind und vieles im Argen ist.

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Hi Cassandra,

den staatlich geprüften Betriebswirt oder auch eine Fach- und Betriebswirtausbildung der IHK kannst Du durch ein Meister-Bafög unterstützen. Du erhälst dann 30% zuschuss und über den restlichen Betrag ein Darlehen, das 2 Jahre nach Abschluss der Maßnahme zinsfrei bleibt. Somit sollte es eindeutig nicht am Geld scheitern eine Weiterbildung anzustreben. Falls Du in der öffentlichen Verwaltung bleiben möchtest bietet die VWA denke ich auch passende Weiterbildungen an.

Je nach dem solltest Du auch mal vor Ort prüfen, ob Du nicht eine Präsenzeinrichtung hast die derartige Weiterbildungen anbietet, dort ist der finanzielle Aufwand evtl. etwas kleiner - so wird der SGB bei einigen Oberschulen kostefrei angeboten.

Bei einem akademischen Fernstudium musst Du allerdings die Kosten weitestgehend selbst übernehmen, eine staatliche Förderung wie Bafög erhält man hier nicht - man kann nur über einen privaten Studienkredit verhandeln. Allerdings sollte man bei den Kosten auch berücksichtigen das z.B. ein Präsenzstudium einen Einkommensverlust bedeutet (ich pers. würde kein Bafög bekommen - und selbst mit einem Nebenjob wären bei mir die Kosten deutlich höher).

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Hallo Cassandra,

zu einer ähnlichen Frage habe ich gerade hier

http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-allgemein/14354-betriebswirt-ihk-vs-staatl-gepr-vs.html

geantwortet, was für Dich auch interessant sein dürfte.

Fazit: Unbedingt Bachelor oder Diplom-Studiengang


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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So, war heute mal auf der VWA-Seite unserer STadt - die fangen mit einem neues Betriebswirt-"Kurs" im April an - im Februar ist eine Infoveranstaltung - da werde ich mal hingehen.

Nach 3 JAhren hätte ich dann den VWA-Betriebswirt, mit einem Jahr dran könnte ich noch mein Diplom machen. Haltet mich für altmodisch, aber irgendwie finde ich, dass es mir mehr bringt, Vorlesungen zuzuhören als mir zu Hause alles anzulesen - oder gewöhnt man sich irgendwann dran?

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Das Fernstudium ist auch eine gute Alternative. Aber ich kann es mir nicht so recht vorstellen - hätte daher auch den Probemonat abgewartet.

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So ihrs,

ich habe mir mal die Zeit genommen und habe mir einige Beiträge durchgelesen, die so die VWA betreffen…

Habe nicht gewusst, dass es solche Differenzen aufgrund des Abschlusses gibt. Ich habe nun entnommen, dass keinen akademischen Grad führt, halt sich einfach nur „weitergebildet“ hat und dafür sich dafür Betriebswirt nennen kann, es aber wieder Unterschiede zwischen dem Betriebswirt (VWA), dem von der IHK und staatlich geprüft gibt.

Außerdem kommt man mit einem VWA-Abschluss nicht unbedingt im öffentlichen Dienst weiter, oder irre ich mich da? Ist es wirklich so, dass die Unternehmen so überzeugt von VWA-Absolventen sind oder ist das wirklich nur ein Spruch? Lohnt sich dann so ein Weiterbildungsgang überhaupt? Oder soll ich mich gleich ans Bachelor-Studium machen? Das wird aber dann wirklich nur als Fernstudium angeboten. *seufz*

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Hallo Cassandra,

die Gruppe, zu der auch die VWA gehört, unterhält auch die FOM. Schau mal unter www.fom.de nach.

Diese bieten kein reines Fernstudium sondern Samstagsvorlesungen, so dass Du deinen Wunsch nach Unterricht nachkommen kannst. Auch die Diploma arbeite mit einem hohen Anteil an Präsenzen (2-3x pro Monat).

FOM = 270 EUR mtl.

Diploma = 197 EUR mtl. (aber 1 Semester länger).

Mit der VWA ist das "Geschmackssach". Letzlich entscheidet ein Fremder, nämlich der Personalentscheider, ob es Dir was gebracht hat. Der Personaler, der die VWA kennt weis um deren Anspruch nach universitärer Ausbildung, auch wenn es hinterher kein akademisches Diplom gibt. Der Personalentscheider, der die VWA nicht kennt stellt sie garantiert unter ein FH/Uni-Abschluss und wird dich aus dem Rennen schmeißen.

Daher bleibe ich dabei: Um Wettbewerbsfähig zu sein - Bachelor oder Diplom einer FH/Uni erwerbern.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Wie sieht denn das mit den Prsäenztagen aus? Ist das Pflicht dahinzugehen oder eher freiwilllig?

Mich würde eher DIPLOMA interessieren, auch wenn ich ein Semester dranhängen müsste... Schade, dass es keinen Standort in Bielefeld gibt, denn da wohnt mein Freund. dann könnte man vieles verbinden. Och menno, je mehr ich drüber nachdenke, desto unsicherer werde ich

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