erdbeerchen

Welcher Weg? Direkt BW (VWA) oder FW + BW (IHK)

5 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Weiterbildung. Welcher Weg der Richtige ist, darüber bin ich noch unschlüssig. Es ist natürlich auch alles eine Kostenfrage.

Zu mir: 21,5 Jahre, aus Bayern, Mittlere Reife, Ausbildung zur Versicherungskauffrau, arbeite im Versicherungsgewerbe.

Durch die Weiterbildung erhoffe ich mir für die Zukunft Jobsicherung bzw. bei Wechsel bessere Chancen als ohne Weiterbildung. Evtl. auf Jahre gesehen auch ein wenig mehr Gehalt.

In der engeren Auswahl stehen:

Betriebswirt (VWA)

(Diplomprüfung und Unterricht auf Hochschulniveau, aber kein akademischer Abschluss, Kosten ohne Meister-BAföG ca. 4000 €)

Versicherungsfachwirt, danach Betriebswirt (IHK)

(dieser Fachwirt baut auf meine Ausbildung auf, vermittelt mir aber keine Kenntnisse die mir beim BW helfen würden, Kosten ohne Meister-BAföG ca. 7.000 €)

Wirtschaftsfachwirt, danach Betriebswirt (IHK)

(dieser Fachwirt ist eine gute Vorbereitung auf den BW, Kosten natürlich variabel je nach Anbieter, aber über die IHK-Akademie ohne Meister-BAföG ca. 7.000 – 8.000 €)

Welche Möglichkeit wäre am sinnvollsten? Kann mir jemand die Entscheidung leichter machen? Oder andere Vorschläge?

Ist der BW VWA ohne Abitur oder Fachabitur zu schaffen?

Eine Arbeitskollegin (Abitur) aus NRW macht derzeit ihren BW über die VWA und hat durch das Lernen fast keine Freizeit mehr.

Gruß,

Melanie

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Hallo Melanie... oder soll ich "erdbeerchen" sagen (klasse User-Name :cool:)

da dein Ziel ja der Betriebswirt ist, ist der Fachwirt ja "nur" das Schaffen der Zugangsvoraussetzungen zum Betriebswirt bei der IHK.

Für mich käme nur 2) oder 3) in Frage.

VWA ist da geschmackssache. Gute Ausbildung ohne vernünftigen Abschluss, der in der Wirtschaft z. T. gut, z. T. nicht angenommen wird.

Wenn ein Stückchen Restwahrscheinlichkeit besteht, dass Du weiter dem Versicherungswesen treu bleibst, solltest Du 2) wählen, da Du hier auch Fachspezialistin bist, was Du bei 3) nicht währst.

3) ist ohnehin in Frage zu stellen, da beide eine breite, allgmeinwirtschaftliche Ausbildung beinhalten. 2 x breit, nixx tief?? daher lieber zurück zu 2).

Aber: auch wenn´s jetzt kompliziert wird, möchte ich mal Deine Hirnzellen zum Querdenken anregen und Variante 4) in den Raum schmeißen.

4) Versicherungsfachwirt / Dipl.-Betriebswirt (FH)

klingt das nicht gut?

Geht ganz einfach :rolleyes: OK, formell einfach, die Prüfungen dürfen komplex bleiben.

Versicherungsfachwirt absolviert = Hochschulzugangsberechtigung in einigen Bundesländern, z. B. Hessen

hier die Regelung:

http://www.hmwk.hessen.de/irj/HMWK_Internet?cid=9c0bb4b347705e868c8a33c657ad1e8b

für den Rest der Republik, z. B. auch Hamburg interessant:

http://www.zvs.de/AntOn/Hilfe/Maske5/hilfe502b.htm

Dann mit deiner Hochschulzugangsberechtigung an einer FH oder Uni mit Sitz in Hamburg oder Hessen eingeschrieben sein, aber in Bayern in deiner Nähe die Vorlesungen besuchen.

Meine Ex-FH (Diploma) hat z. B. in München, Nürnberg, Regenstauf Studienzentren.

Contra Weg 4) wäre, dass hier das akademische Studium schon sehr in die Kosten läuft.

Aber auch die HFH, die Euro-FH mit dem ebenso lockeren Hamburger Hochschulrecht sind sicher in Bayern vertreten.

How does it looks like?


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hallo Holger,

vielen Dank für die schnelle Antwort. :)

Da ich dem Versicherungwesen treu bleiben möchte, ist der Versicherungsfachwirt sicher ein guter Anfang.

Nach dieser Weiterbildung ist deine Variante 4) eine Möglichkeit. Hört sich sehr gut an. Aber laut dem Internet deiner Ex-FH Diploma ist die Voraussetzung für den Dipl.-Betriebswirt (FH) Abitur oder Fachhochschulreife. Diploma bietet auch den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft an. Hier ist die Voraussetzung Fachwirt allerdings ausreichend und auch extra aufgeführt. D.h. deine Variante 4) wäre doch nicht möglich?

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Mit einem Fachwirt kannst Du bei allen bekannten Fernfachhochschulen studieren, je nach dem musst Du verschiedene Punkte beachten wie Berufserfahrung, Teilnahme an einem Beratungsgespäch o.ä.

Soweit ich weiss gilt das aber bei einigen FHs auch für den VWA - allerdings wäre ein Fachwirt der sanfte Einstieg und die Entscheidung ob Betriebswirt oder Bachelor-Studium kannst Du danach immer noch treffen.

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Hallo,

keine Sorge, mit einem Fachwirt kannst Du an hess. Hochschulen, auch an der Diploma studieren.

Hier sind noch Hinweise der Diploma dazu: http://www.diploma.de/index.php?type=news&nid=14

Eines aber nicht übersehen: Es gilt nach der Hess. Verordnung eine Beschäftung von 4 Jahren nachzuweisen um zugelassen zu werden.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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