33 Beiträge in diesem Thema

Liebe Forenmitglieder,

so wirklich schlau werd ich nicht. Wie kann es sein, dass die Euro-FH den Bachelor of Laws in 36 Monaten im "Teilzeitstudium" anbieten kann, bei 20 Std Lernzeit die Woche und Hagen hierfür 7 Semester Vollzeitstudium bei 40 Std die Woche angibt?

Handelt es sich bei dem Angebot der Euro-FH um einen "drittklassigen Bachelor"?

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Hallo Friedel,

der Hauptgrund liegt darin zu suchen, dass die Euro-FH eine Hochschule ist und die Uni Hagen eine Universität ist. Man kann FH / UNI nicht direkt vergleichen.

Gruß

Rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Außeredm keine Semesterferien bei der Euro-FH und wesentlich besser aufbereitete Lernmaterialien, mit denen effektiver und schneller als Ziel kommt.

Gruß Schneemaus


WBH Informatik Diplom, 12/2004-10/2008

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Danke für eure Antworten.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass die Uni's/FH's einen gewissen Handlungsspielraum haben, wieviel Stoffumfang sie in die einzelnen Fächer packen und vor allem wieviel ECTS sie dafür vergeben.

Nach einem Semester an der WU in Wien werde nun mein Studium an der HFH oder Euro-FH im gleichen Studiengang weiterführen. Die Skripten in Wien sind derart verkompliziert, dass für mich ein durcharbeiten nur mit Google, Wikipedia und Nachhilfe möglich war. Bei entsprechendem Zeitaufwand. Ferner dürfte der Stoffumfang in Wien nur für Höchstintelligente in der Regelstudienzeit zu schaffen sein. Als "Durchschnittsstudent" schätze ich, dass das Bakkalaureat "Wirtschaftsrecht" in Wien mindestens 2-3 Semester länger dauert. Durch die Studiengebühren sind die Interessen an einer "Privatuni" meiner Meinung nach eindeutig zu gunsten der Studierenden verlagert.

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Ich glaube das absolute Argument wurde schon genannt ... die Regelstudienzeit schaffen (wenigsten an einer Uni) meist nur Leute die seeeehr engagiert sind. In meinem Bekanntenkreis habe ich ein paar B.Eng. Studenten - die werden ihr Studium niemals in Regelstudienzeit abschliessen - obwohl sie nicht schlecht sind.

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Hallo Friedel78

ich studiere an der HFH Wirtschaftsrecht. Bei uns sind es 8 Semester, bei ca 15-20 Std Lernzeit die Woche.


Viele Grüße

Nurdan

-[6. Semester Wirtschaftsrecht LL. B., HFH - SZ Stuttgart]

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Liebe Forenmitglieder,

so wirklich schlau werd ich nicht. Wie kann es sein, dass die Euro-FH den Bachelor of Laws in 36 Monaten im "Teilzeitstudium" anbieten kann, bei 20 Std Lernzeit die Woche und Hagen hierfür 7 Semester Vollzeitstudium bei 40 Std die Woche angibt?

Handelt es sich bei dem Angebot der Euro-FH um einen "drittklassigen Bachelor"?

Hallo!

Genau diese Gedanken habe ich auch immer. Aber nicht unbedingt bezügl. Euro-FH, sondern generell bezügl. Fernstudien.

Wie kann ein Studium, das man bei einem wöchentlichen Zeitaufwand von 15-20 Stunden absolviert gleichwertig wie ein Vollzeitstudium sein? Semesterfesterien hin oder her....irgendwie habe ich Angst, eine "minderwertige" Ausbildung zu erhalten.:rolleyes:

Lg,

Maria

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Die bedenken scheinen mir nicht ungerechtfertigt. Wenn die Zeit für einen Bachelor in Teilzeit tatsächlich nur 36 Monate (=3 Jahre) beträgt (was nicht mal eine Semester länger ist als in Vollzeit, oft werden ja ein Teilzeit zumindest 6 oder 7 Semester angegeben), dann gibt es (effizientes Lernen hin oder her) nur zwei Möglichkeiten: 1. Das Studium ist abgespeckt 2. Die angegebenen Zeiten sind für die wenigsten tatsächlich zu erreichen. In Wirklichkeit trifft bei vielen Anbietern vermutlich eine Kombination aus beidem zu (Es gab hier mal eine Diskussion um genau diesen Punkt, wo anhand der Akad doch recht klar wurde (Erfahrungen von Studenten), dass die angegebenen Zeiten sehr optimistisch sind). Mit Fernstudium an sich hat das aber erst mal nichts zu tun, siehe FeU Hagen mit Teilzeit=2xVollzeit.

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Ja, deshalb zögere ich ein bisschen, sehr viel Geld in eine Ausbildung zu investieren, die dann weniger wert ist, als ein reguläres Studium.

Sicher ist studieren immer besser als nicht studieren, aber wie das dann am Arbeitsmarkt aussieht ist eine andere Frage.

Ich wage einmal zu behaupten, dass es mit einem Regulärstudienabschluss dann doch nicht konkurrenzfähig ist.:(

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Ob man das so drastisch sehen sollte denke ich nicht - schließlich geht es ja um den Studenten und nicht nur um die Lehre.

Es gibt genügend die sich auf einer "nicht Elite Uni" auch durch das Studium mogeln und sicher nicht mit den selben Fähigkeiten haben wie ein Fernstudent auf dem Markt auftreten können - mit einem Fernstudium qualifiziert man sich sicherlich nicht für wissenschaftliches Arbeiten auf hohem Niveau sondern eher für andere Fähigkeiten die in der Arbeitswelt vllt. doch auch nicht ganz ungern gesehen werden.

Es gibt meiner Meinung da kein Schwarz und Weiss sondern sehr viel grau - wenn es danach geht dürfte auch niemand auf eine Berufsakademie gehen, wenn es danach geht hätten nicht akademische Lehrgänge keinen Markt, wenn es danach ginge würden immer alle auf Unis gehen nicht auf FHs, wenn es danach ginge würden alle nur an den bekannten studieren.

Dennoch kriegen viele mit diesen unterschiedlichen Abschlüssen einen Job - man sollte eben nur sicher sein, das man das was man erreichen will auch mit dem passenden Abschluss bekommen kann.

Würde ich jetzt Consultant bei PWC werden wollen würde ich jetzt sicherlich auch einen anderen Weg gehen, da wo ich hinmöchte wird mir mein Fernstudium sicher helfen, denn der Abschluss ist ja nur ein kleiner Teil des Bewerberprofils.

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