13 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich arbeite derzeit in Vollzeit als Vertriebsberater in einer Unternehmensberatung und plane meinen Handelsfachwirt per Fernstudium zu machen.

Da mich mein Beruf voll in Anspruch nimmt, hatte ich vor, evtl. auf 30h zu verringern. Ich denke mein Arbeitgeber ist kulant, ich weiss blos nicht wie ich da vorgehen soll.

Ich arbeite jetzt ca. 6 Monate dort und habe gerade die Probezeit bestanden.

Auf was ich hinaus will:

Wie stelle ich am besten die Bitte an meinen Arbeitgeber?

Wie begründe ich meine Pläne, da der Handelsfachwirt nicht unbedingt zu meinem Aufgabengebiet im Unternehmen passt, ich mich aber gern in die Richtung weiterentwickeln möchte und später evtl. auch den Betriebswirt nachholen möchte.

Danke für eure Hilfe!


Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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Hm, also wenn Du gerade ein halbes Jahr dabei bist und Dich in einem Bereich weiterbilden möchtest, der nicht zu Deinem Tätigkeitsbereich passt, so würde ich möglichst ganz darauf verzichten, meinen Arbeitgeber da einzubinden.

Kannst Du nicht langsamer in Deinem Fernkurs vorgehen, so dass es doch neben der Arbeit klappt? Die Anbieter ermöglichen doch meistens eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer an.

Viele Grüße

Markus


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Da kann ich mich Markus nur anschließen.

Da mich mein Beruf voll in Anspruch nimmt
Was meinst Du damit genau ? Wieviele Stunden arbeitest Du etwa pro Woche ? Es ist relativ normal bei Fernstudenten, dass einen der Beruf voll in Anspruch nimmt. 30h Arbeit und somit mehr Zeit fürs Fernstudium sind natürlich eine Erleichterung und ein gewisser Luxus. Bedenke, dass es sich beim Handelsfachwirt auch nicht um ein akademisches Studium handelt. Evtl. benötigst Du gar nicht so viel Zeit dafür wie Du momentan denkst. Auf jeden Fall könntest Du erstmal probieren, ob Du es nicht auch so schaffst und dann ggf. später immer noch handeln.

Ich würde den Arbeitgeber zwar infomieren, aber nach einem halbem Jahr Betriebszugehörigkeit nicht auf einen Teilzeitvertrag pochen. Das hinterlässt einen merkwürdigen Eindruck. Evtl. kannst Du finanzielle Unterstützung aushandeln. Die kann sich natürlich prinzipiell auch in Zeit äußern. Z.B. 1x im Monat einen Tag frei. Aber von ca. 40h auf 30h zu verkürzen ist eine ziemlich drastische Maßnahme, es sei denn Du schaffst es das Ganze ohne Gehaltskürzung hinzubekommen.

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Hi,

was gibt denn dein Anbieter für einen Zeitrahmen vor, nebenberuflich kenne ich HFW-Lehrgänge die in 1 Jahr abschließen - dabei geht es meist um ca. 480-520 UE also maxima 390 Zeitstunden. Das ist auch in einem 40 Std. Job zu schaffen, ich habe den Wirtschaftsfachwirt (in Präsenz) innerhalb von 11 Monaten durchgezogen, dabei fallen ca. 8Std. Präsenzzeit auf den Unterricht, und das bei einer 40-45Std. Woche.

Ich an Deiner Stelle würde mir den "Return-on-Invest" gut überlegen, der HfW wird Dir nicht viel oder bei deinem AG evtl. gar kein Mehrgehalt einbringen, dafür verzichtest Du auf Geld und musst noch die Gebühren bezahlen.

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Da kann ich mich Markus nur anschließen.

Was meinst Du damit genau ? Wieviele Stunden arbeitest Du etwa pro Woche ?

Aber von ca. 40h auf 30h zu verkürzen ist eine ziemlich drastische Maßnahme, es sei denn Du schaffst es das Ganze ohne Gehaltskürzung hinzubekommen.

Also ich arbeite gut 40h die Woche.

Finanziell sehe ich da keine Probleme... d.h. auf 1/4 weniger Gehalt kann ich mich einlassen.


Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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Hi,

Ich an Deiner Stelle würde mir den "Return-on-Invest" gut überlegen, der HfW wird Dir nicht viel oder bei deinem AG evtl. gar kein Mehrgehalt einbringen, dafür verzichtest Du auf Geld und musst noch die Gebühren bezahlen.

Das ist natürlich die andere Seite... nur mit einem Handelsfachwirt in der Tasche kann ich später auch den Betriebswirt in 12 Monaten dranhängen, und das im Samstagsunterricht... das sollte machbar sein.

Dass ich bei meinem jetzigen AG später kein Mehrgehalt bekomme, darüber lässt sich natürlich streiten, aber "nur" mit einer kaufmännischen Ausbildung und Realschulabschluss (beides sehr gut), hat man später doch aber kaum Chancen auf einen "höheren" Posten, ob das nun im meinem jetzigen Betrieb ist oder anders wo...


Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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...aber "nur" mit einer kaufmännischen Ausbildung und Realschulabschluss (beides sehr gut), hat man später doch aber kaum Chancen auf einen "höheren" Posten, ob das nun im meinem jetzigen Betrieb ist oder anders wo...

Da bin ich der letzte der Dir hier wiederspricht, aber wenn Du schon von einem guten Abschluss sprichst, würde ich persönlich sagen das Du den Handelsfachwirt (egal ob Präsenz oder per Fernstudium) auch neben einer normalen Arbeitswoche schaffen könntest, wenn Du natürlich Mo-Sa. arbeitest oder über 50Std die Woche kommst, dann ist das natürlich etwas anderes.

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Vielleicht wäre es auch eine Alternative, momentan alles so zu belassen wie es ist, 3 Jahre zu arbeiten und dann ein akademisches BWL-Fernstudium zu beginnen. Da kannst Du Dir ziemlich sicher sein, dass es Dir etwas bringt.

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich kann und möchte den Handelsfachwirt keineswegs schlecht machen. Ich arbeite in einem (kleinen) Unternehmen, in dem fast ausschließlich Mitarbeiter mit akademischen Abschlüssen arbeiten. Ich bin daher in meinem bisherigen Arbeitsleben nicht mit Fachwirten in Berührung gekommen und kann daher die Chancenerhöhung durch so einen Abschluß nur schwer beurteilen.

doch aber kaum Chancen auf einen "höheren" Posten

Der Abschluß ist natürlich nur ein kleiner Teil der dafür notwendigen Voraussetzungen. Abgesehen davon, dass ein höherer Posten natürlich relativ ist. Gerade in größeren Unternehmen würde ich aber mal stark bezweifeln, dass HfW oder Betriebswirt die Türen dafür weit aufstossen. Insbesondere im Bereich BWL stehst Du deutschlandweit einer immensen Anzahl von Studienabgängern ggü. die sich oftmals durch diverse Praktika und Auslandsaufenthalte auszeichnen.

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Also ich habe den Betriebswirt IHK in Abenschule auch bei im Schnitt 45 Stunden

Arbeitswoche geschafft, das sollte nicht das Problem sein.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Hast Du Dir vllt. auch überlegt, das FS erstmal anzufangen und zu testen wie es läuft und bei zu starker Beanspruchung dann mit deinem AG zu sprechen?

Schließlich ist das FS eine flexible Lernform, Du hast ja nach hinten entsprechend etwas mehr Zeit - dann wärst Du auf der sicheren Seite ob Du es schaffst oder ob Du mehr Luft brauchst.

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