cincar3

Jobaussichten LL.B. - gut oder schlecht?

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo allerseits,

da mir aufgefallen ist das man im Euro-FH Bereich noch nicht so viel über den LL.B findet (da der Studiengang auch erst seit letztem Jahr angeboten wird), stelle ich mir echt die Frage ob die Jobchancen dann so gut sind.

Der Studiengang ist in der Arbeitswelt noch nicht so bekannt und oft als "nix halbes und nix ganzes" verschriehen. Ist ist man mit dem B.A vielleicht besser dran. Wie sind eure Meinungen dazu?

P.S. Ich hoffe es gab noch nicht diese Diskussion, da ich irgendwie keine gefunden habe. Sollte es doch so sein, sorry das ich noch mal die Frage stelle.

LG Cindy

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Hallo,

ich muss sagen, diese Frage habe ich mir auch schon sehr oft stellen müssen.

Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich nun an der EURO-FH studieren soll:

Wirtschaftsrecht oder BWL ;)

In den letzten Wochen habe ich sau viel im Internet darüber gelesen, muss aber sagen, dass es weitesgehend nur ältere Artikel waren.

Also ich kann dir nun nicht wirklich sagen, wie die Jobaussichten und Zukunftsperspektiven diesbezüglich sind, aber ich wollte einfach mal meine Meinung zu diesem Thema äußern :D

Erstmal sollte man sich Gedanken machen, was man später und erreichen will, wo seine Ziele sind etc.

Auf jeden Fall steht fest: mit BWL kann man wirklich nichts falsch machen

Wirtschaftsrecht: Noch völlig neu, muss sich noch etablieren, Zukunftsperspektiven unsicher

Seit Tagen quäle ich mich selber mit der Frage, ob ich "riskieren" sollte, Wire zu wählen und meine Tendenz geht seit heute eher zu Wire als zu B.A., aber auch nur, weil ich im Anschluss nach dem Wire-Studium noch den Master hinterher in Business Adminstration machen würde, um so die "wirtschaftlichen Defizite" wieder auszugleichen, um die nötigen Qualitäten einer Führungskraft mitzubringen.

Nur kurz was zu meiner Person:

Habe eine kaufmännische Ausbildung (Industriekaufmann) abgeschlossen und stehe nun vor der Frage, in welchen wirtschaftlichen Bereich ich gehen soll.

Da ich, mag jetzt vielleicht bisschen komisch klingen, nur auf Erfolg und Geld aus bin :D habe ich mich die letzten Tage gefragt, mit welcher "Grundlage" man die besten Berufschancen hat und nach langer Überlegung bin ich der Meinung, erst Wire zu studieren und anschließend halt den Master in BA zu machen, weil schaut man sich die Studieninhalte von BWL + Business Adminstration an, fehlen mir persönlich einige juristische und personaltechnische Themen, die zwingend erforderlich sind, um, meiner Meinung nach, eine Führungskraft zu werden.

Im Internet habe ich aber des öfteren noch vieles darüber gelesen, dass Volljuristen (die womöglich noch BWL-Kurse nachweisen können) den Wire-Studenten klar vorgezogen werden, aber dann gab es auch Artikel und Meinungen, die besagten, dass Wire den Volljuristen vorgezogen werden...

Also im Grunde kann man wirklich nicht sagen, wie die Aussichten stehen.

Letzendlich kommt es wohl darauf an, was einem Spaß macht, und das man niemals aufhören sollte, sich weiter zu entwickeln.

Einfach die Studieninhalte miteinander vergleichen und dann stellt man ja auch selber fest, was einem wohl eher liegen würde/wird :-)

Ich für mich bin selber noch kräftig am überlegen, wobei ich, wie gesagt, wohl eher zu Wire tendiere... no risk, no fun, und na ja... Studium ist Studium, und na ja, ich hoffe, meine Überlegungen, erst Wire, dann Business Adminstration zu studieren, gehen nicht nach hinten los :D

Hoffe, es kommt hier eine richtige Diskussion zu stande

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Hallo liebe Leute !

ich habe eure Beiträge mit Interesse verfolgt und muss mich ebenfalls beteiligen!!!

Also ich möchte ab nächsten Monat ebenfalls mein Studium bei der Euro FH (LL.B.) anfangen. Zu meiner Person: Ich bin 24 Jahre jung, habe Fachabi, Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten und arbeite seit über einem Jahr bei einer Rechtsanwalts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH, welche eine recht neu gegründetet Tochtergesellschaft von einer der "Big Four" der Deutschen Treuhand Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist. Ich lasse den Namen bewusst aus. Jedenfalls kann ich euch eins sagen:

Da ich Einblick in diverse Service Lines sowie Tätigkeiten angefangen von Rechtsberatung über Steuerberatung bishin zur Wirtschaftsprüfung kann ich bestätigen, dass die Lerninhalte, die bei der EURO FH angeboten werden für den Bachelor of Law, schon gut angepasst sind und diese Tätigkeiten auch wirklich notwendig sind und in der Praxis Tag täglich angewendet werden! Ich kann aber leider auch nur sagen, dass es sich auf dem Papier gut lesen lässt und ich weiß, was in der Praxis gefordert wird...aber OB AUCH GENAU DIES bei dem Studium vermittelt wird...mhhhh....wäre auch meine Interesse, weil auch ich habe gehört, dass die Dinge nach außen "Hoo" (also super) und im innern "Ohhh" sein können...aber dies scheint mir bei der EURO FH nicht der Fall zu sein - kommt schon seriös rüber.

Ich denke ebenfalls, da sich der Beruf gerade erst etabliert und ich erst in 4 Jahren fertig bin, könnten die Aussichten schon besser sein...merkt euch: Mit BWL macht ihr nichts falsch und ein fundiertes Rechtswissen verhilft immer zu einer guten Stelle, erst recht, wenn international Wissen miteinfließt. Auch ich denke, man sollte wissen, was man später machen will, weil, wenn man ein Ziel vor Augen hat, kann man auf etwas hinarbeiten !!!

Aber eine Frage hätte ich auch:

Bei der Anmeldung steht, dass man ein Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber braucht. Aber ich möchte keines von meinem Chef anfordert, weil dann unangenehme Fragen kommen könnten...und die leider total gegen eine Fort- oder Weiterbildung sind...Kann ich das nicht durch einen lückenlosen Lebenslauf bestätigen ? Ich meine, ich arbeite doch seit ich die Ausbildung fertig habe da und habe einen unbefristeten Vertrag...oder kann ich vielleicht meinen Dialog (Eine Art Bewertungsgespräch nach Ablauf der Probezeit) als Abschrift einreichen ? Vielen Dank im voraus !

Ich wünsche euch was !!!!

Lieben Gruß

Leyla

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Ich denke als Wirtschadtjurist bist du gut auf den Job als Steuerberater vorbereitet. Ich denke viele werden sich in diese Richtung weiterentwickeln.

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Ich denke als Wirtschadtjurist bist du gut auf den Job als Steuerberater vorbereitet. Ich denke viele werden sich in diese Richtung weiterentwickeln.

Wie bitte ?

Der Wirtschaftsjurist geht doch weit über den Steuerberater hinaus und vor allem in eine andere Richtung !

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Der Wirtschaftsjurist geht doch weit über den Steuerberater hinaus

Wie bitte ??? Sorry, aber das ist vollkommen falsch. Du weisst, welche Hürden man nehmen muss, um als zugelassener Steuerberater zu arbeiten ?

und vor allem in eine andere Richtung

Da stimme ich zu.

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Jap,

ist wirklich so. Der Steuerberater ist der Hammer.

Hatte mal eine Freundin, die Uni-Diplom BWL mit 1,3 hatte.

Für das Diplom hatte sie wirklich nur sehr wenig gemacht.

Der Vorbereitungskurs ging 2 Jahre, sie hat jeden Abend gebüffelt.

Weiterhin wurde Sie von ihrem Arbeitgeber (Wirtschafsprüfungsgesellschaft)

für mehrer Monate bei vollen Bezügen freigestellt.

Und selbst das ist dann keine Garantie, dass man besteht.

Die Prüfungsfragen ist übel.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Egal ob jemand vom Finanzamt kommt oder BWL studiert hat - und das wird auch nicht anders sein, wenn man Wirschaftsrecht studiert hat - für den Steuerberater muß immer noch zusätzlich eine Steuerberaterprüfung abgelegt werden, die ziemlich schwer ist und eine hohe Durchfallquote hat.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Mein "vollkommen falsch" bezog sich gar nicht so sehr auf den Schwierigkeitsgrad. Kein Studium ist einfach. Aber in rml's Aussage hört es sich so an, als wenn der Steuerberater im WiRechtsstudium quasi mit abfällt und das Studium sogar noch weit darüber hinausgeht. Und das, das ist wirklich vollkommen falsch.

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ja das denke auch ! Steuerberater ist nur ein kleiner Teil ! Die Services sind umfangreich und man hat als WiJu denk ich mal ein Stück vom Kuchen abgekriegt und in die Materie Einblick nehmen können, aber "können" und "wissen" erlangt man durch lernen und die Praxisnahe Umsetzung. Dies wird Jahre in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, welchen Schwerpunkt man wählt. Ich werde Tax and Audit wählen. Dies hat sehr viel mit Steuer- und Prüfungsmandaten zu tun...Macht aber auch meisten Spaß !!! Man ist auch viel bei Mandanten...usw.

Zu der Frage mit den Berufsaussichten:

Ich habe mir noch mal gedanken gemacht. Ich denke, die Chancen einen Job zu kriegen hängen auch mit unter von den Unternehmen ab. Wenn die Firmen eine gute Meinung über die Euro FH haben, werden gute Leute auch gerne eingestellt...ich denke diese Richtung ist nicht ganz so verkehrt oder ?

Hat denn jemand eine Antwort auf meine Frage mit dem Arbeitszeugnis ? Bei den Anmeldeunterlagen steht, dass man als Nachweis ein AZ bei dem Arbeitgeber anfordern soll. Aber ich will nicht, dass mein Chef etwas mitbekommt. Es wäre für die nächsten 4 Jahre sehr Kontraproduktiv...Markus ? Du kannst bei solchen Fragen doch immer die erlösende Antwort geben ;-)

Lieben Gruß

Leyla

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