Kotten

Werkstofftechnik-passende Lerntechnik zum Merken/Behalten?

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen

zahlreiche Beiträge über das Lernen für WFT habe ich hier schon gelesen.

Ich lese den Studienbrief (aktuell Nr. 2) und schreibe meine Zusammenfassung. Nachvollziehen kann ich das Meiste und grundsätzliches Verständnis habe ich auch. Auch die Sekundärliteratur hilft gut weiter.

Leider komme ich sehr sehr langsam voran und vor allem- irgendwie kann ich mir den Stoff nicht sooo gut merken.

Die Überpüfungsfragen im SB und auch die Klausuren sind so detailliert, dass ich nicht das Gefühl habe, diese beantworten zu können..

Wie kann ich mir das WFT Wissen ins Hirn brennen??? Anders als bei Mathe ist hier ja keine/kaum Übung möglich..

Vielen Dank schonmal..


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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Moin Tobias !

Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen, mir geht es genauso. Finde die Fragen in den Klausuren (insbesondere die neueren) ebenfalls sehr detailliert. Da werden teilweise 2 Zeilen abgefragt oder eines von Hunderten von Diagrammen. Ich finde den Verständnisanteil in den ersten beiden SB noch relativ hoch. Die folgenden SB enthalten dann sehr viele Details (insbesondere Eigenschaften und Anwendungsgebiete von Metallen, NE-Metallen und Kunsstoffen) die sich wunderbar zum Abfragen eignen. Dazu kommt, dass viele Fragen bereits gestellt wurden. Da der Stoff endlich ist, kann man sich leicht ausrechnen, dass sich Fragen entweder wiederholen oder noch mehr ins Detail gehen. Ich erstelle mir ebenfalls (relativ ausführliche) Zusammenfassungen und dann hilft meines Erachtens nur eines:

Auswendiglernen.

Problemtisch hieran ist, dass ich dann nur das lerne, was in den Zusammenfassungen steht. Ein bisschen Mut zur Lücke ist also gefragtt.

Gefällt mir auch nicht besonders, aber ich denke es geht nicht anders. In Fertigungstechnik finde ich es noch extremer.

Gruß,

Michael

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Mir geht es da ähnlich...beim Durchlesen kann ich alles gut nachvollziehen, aber schon nach einer kurzen Weile kann ich fast nicht mehr von dem Gelesenen wiedergeben.

Deshalb habe ich meine Lernmethode bei Werkstofftechnik jetzt umgestellt. Bisher hatte ich die SBe einfach gelesen und markiert, jetzt fange ich gleich beim ersten Lesen mit der Zusammenfassung an.

Und zwar übernehme ich die Gliederung des SBs, und versuche zu jedem Unterpunkt die Kernaussage zu übernehmen. Sämtliche Details wie z.B. Prozentzahlen oder Angaben zur Steckgröße usw. überlese ich erstmal.

Diese Grobfassung versuche ich mir dann besser einzuprägen, bevor ich mit dem nächsten Punkt weitermache.

Wenn ich dann mit einem Kapitel oder SB durch bin, wiederhole ich das Ganze nochmal, und gehe dann erst mehr ins Detail und erweitere meine Grobfassung.

Danach sehe ich mir dann die Kontrollfragen an, und erweitere meine Zusammenfassung dementsprechend.

Die Sekundärliteratur habe ich erstmal beiseite gelegt. Nur wenn ich glaube ein Kapitel nicht gut verstanden zu haben, lese ich es im Seidel nochmal nach. Ich glaube es ist wichtiger, dass ich den Stoff erstmal durchgearbeitet und teilweise behalten habe, bevor ich mich mit Details aufhalte. Vor der Klausur möchte ich es aber schon noch lesen.


______________________________________

fast fertig!

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Wenn ich jetzt nochmal WFT machen müsste, würde ich vor allem die Kontrollfragen durcharbeiten und die entsprechenden Fragen in den letzten Klausuren probieren. In einigen Fällen hilft nur auswendig lernen, andere Themen müssen verstanden werden.

Wie ihr an der letzten PL sehen werdet, fehlten hier das EK-Diagramm und die Werkstoffbezeichnungen völlig. In den vorangegangenen Prüfungen waren diese beiden Punkte immer dran. Deshalb hats bei uns ziemlich viele böse erwischt. Wir haben uns zu arg darauf verlassen, dass unsere Prüfung so aufgebaut sein muss wie alle anderen vorher auch. Plötzlich waren dann ganz neue Fragen dabei, die sehr ins Detail gingen.

Bin gespannt, wie eure Prüfung dann aussehen wird. Zum Glück hab ich aufs erste Mal bestanden.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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@ all Erstmal danke für die Antworten, hatte meinen Beitrag ganz vergessen.:rolleyes:

Also ich versuche es auch mit den Tips unseres Profs zu halten, dass ca. 50% der Punkte mit dem Wissen aus SB2 erreicht werden können. Die letzten beiden SB´s habe ich durchgearbeitet und auch verstanden, aber eben nicht so intensiv, wie den 2.

Wenn ich nicht versuche, jede Formel abzuschreiben, sind die Zusammenfassungen auch deutlich kürzer und schneller gemacht.

Da es jetzt in den letzten 2 Wochen vor der Prüfung ist, fange ich jetzt an, die Altprüfungen zu machen, nochmal den SB2 zu bearbeiten und möglichst viele der Fragen an den Enden der jeweiligen Kapitel zu beantworten/zu bearbeiten.

Ich habe das gefühl, dass ich nur so diese gewaltige Menge an Stoff annähernd bearbeiten kann.

Und natürlich hoffe ich auf das EKD...:D


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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Also ich versuche es auch mit den Tips unseres Profs zu halten, dass ca. 50% der Punkte mit dem Wissen aus SB2 erreicht werden können
Diese Aussage ist aber mindestens für die letzte Klausur nicht ganz richtig.

Ich nutze an dieser Stelle mal die Gelegenheit, um eine Information unseres Professors wieder zu geben: Der Klausurensteller hat seit der letzten Klausur gewechselt. Das wurde in der letzten Klausur auch ziemlich deutlich (siehe Beitrag von mella). Von daher halte ich das Vorgehen für äußerst riskant und werde es defnitiv nicht so machen.

Aber ich sehe es grundsätzlich ähnlich SB 2 ist ein wesentlicher Knackpunkt. Es bringt nur eben gar nichts (ok, fürs Leben lernt man ...) den aus dem Effeff zu beherrschen, wenn keine Fragen dazu kommen.

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Hm..stimmt auch wieder.

Ist die letzte Klausur auch schon online in den gängigen Quellen zu finden? Bin mir grad net sicher, ob ich die auch ausgedruckt habe. Dann werde ich mir die auf jeden Fall nochmal genauer anschauen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Aufbau dann sein kann..

Also muss ich wohl alle Kontrollfragen gleichmässig genau machen...

1. SB is ja mehr Allgemeinwissen, SB5 Kunststoffe kenne ich ein wenig von der Arbeit, also noch 4 Briefe, die auf jeden Fall gut durchgearbeitet werden müssen..

Mist aber auch. Das Gefühl bei meiner "alten Methode" war deutlich besser.


Gruß

Tobias

Irgenwie zwischen den Semestern Wirtschaftsingenieurwesen an der HFH / SZ München

Technischer Fachwirt (IHK) 2003-2006

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Ja, ist sie.

Der Aufbau der Klausur ist gleich, d.h. immer noch 10 Fragen mit 2-3 Unterfragen. Es gibt also nicht auf einmal 2 "große" Fragen. Zumindest wäre das sehr unerwartet. Aber ich habe das Gefühl, dass die Fragen hin und wieder etwas mehr Transferwissen erfordern und damit nicht unbedingt einfacher werden. Bei den alten konnte man ja sehr schön immer wiederkehrende Schwerpunkte erkennen und sie waren meist direkt aus den SB ablesbar. Schwerpunkte zu erkennen ist nach einer Klausur natürlich unmöglich. Aus der Erfahrung meiner ersten Uni-Laufbahn würde ich auch keineswegs die Themen, die in der letzten Klausur dran waren, für die kommende Klausur ausklammern. Aber sooooo anders wird die Klausur hoffentlich nicht werden ...

Macht man als WiIng-Student WFT nicht eigentlich erst in einem späteren Semester ?

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Macht man als WiIng-Student WFT nicht eigentlich erst in einem späteren Semester ?

Nö, 1. Semester steht WFT auf dem Stundeplan.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Nö, 1. Semester steht WFT auf dem Stundeplan.

Ok, dann habe ich es mit Fertigungstechnik verwechselt.

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