5 Beiträge in diesem Thema

In der Zeit Nr. 11 vom 6. März 2008 war im Chancen-Teil ein ganz interessanter Artikel "Der lange Weg in den Hörsaal" (online wohl nicht verfügbar).

Darin ging es darum, dass sich nun langsam auch Unis für besonders befähigte Berufstätige ohne Abitur öffnen - und dass diese Nichtabiturienten besonders motiviert seien.

Ich denke, diese Entwicklung kommt auch den Fernhochschulen entgegen, denen man bisher aufgrund der Aufnahme von Nicht-Abiturienten (im Rahmen der staatlichen Möglichkeiten) oft vorgeworfen hat, dass sie ja "jeden" nehmen würden.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

als "Betroffener" kann ich die Aussage zur Motivation nur bestätigen.

Ein ehem. Studienkollege und ich sind ebenfalls ohne Abitur den Weg über die Hochschulzugangsbefähigung für besonders befähigte Berufstätige gegangen und konnten beide erfolgreich abschließen.

Wer als Erwachsener studieren möchte, den Willen und die Beiskraft mitbringt, benötigt kein Abitur um ein Studium zu bestehen.

Spaß am Thema, Zeit zur Vorbereitung und Disziplin.... dann klappt´s auch mit dem Fernstudium.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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An sich kann ich dem zustimmen. Ich erlebe oft, dass die Leute ohne - wie formuliere ich das jetzt treffend? - die Qualifikation erster Wahl die besseren Absolventen sind. Das gilt nicht nur für das Abitur, sondern auch für andere Bereiche.

Bei meinem Ex-Arbeitgeber im öffentlichen Dienst hatten wir z.B. eine strikte Laufbahntrennung. Eigentlich war für den Höheren Dienst ein Hochschulabschluss notwendig. Allerdings wurden auch Mitarbeiter(innen) des gehobenen Dienstes, denen diese Qualifikation eigentlich fehlte (nur FH-Abschluss, jaja, der öffentliche Dienst) mit Empfehlungen zweier Fachbereiche zum Auswahlverfahren für das Referendariat zugelassen und gelten mittlerweile (auch wenn der Standesdünkel unserer "Hoch-Studierten" das nicht gerne hört) oft als die wertvolleren Höheren Diener.

Das große Missverständnis liegt meines Erachtens darin begründet, dass einige "Zugang für Menschen ohne Abitur" mit "Zugang für Menschen, die das Abitur nicht gepackt hätten" verwechseln. Diesem Missverständnis folgen leider auch einige Studienwillige, denen bei allem Respekt die Studienfähigkeit teilweise fehlt. Dass diese mitunter recht blauäugig beginnen und scheitern bzw. nicht durchhalten, wenn nur der formale Zugang irgendwie hinbekommen wird, muss sich auch ausdrücklich eine gewisse private Fernhochschule einer gewissen Familienunternehmens auf die Fahne schreiben.

Dieses Missverständnis lässt sich aber unabhängig davon ganz einfach auflösen, wenn man nicht die Leute anschaut, die anfangen, sondern nur die, die abschließen. Da sieht das Bild dann deutlich anders aus, denn wer ein Studium (nicht Lehrgang!) zuende bringt, der hat damit seine Studierfähigket nachgewiesen, ob Abiturient(in) oder nicht.

Gruß

Stonie

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