yoshua

Schwache Ausbildung, jetzt noch ein Studium...?

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Forumgemeinde,

ich habe im Jahr 2004 eine Ausbildung zum Bürokaufmann beendet. Diese habe ich gerade so gepackt...:(

Nun sind aber 4 Jahre vergangen und ich fühle mich wesentlich reifer und vorallem lernbereiter, dies konnte ich in verschiedenen kaufm. Kursen feststellen!

Mich würde ein BWL Studium interessieren. Lohnt es sich für mich überhaupt? Würde es überhaupt was bringen wenn ich sagen wir mal das Studium gut abschließen würde?Was denkt ein Arbeitgeber über sowas? Ausbildung total daneben Studium gut?

Das andere ist dass ich während meiner Ausbildung und auch danach vor allem im Logistikbereich eingesetzt wurde, es waren auch einige kaufm. Einflüsse mit dabei aber vorallem Einflüsse aus dem Lagerbereich. Das heisst ich habe im Grunde sehr wenig praktische kaufm. Erfahrung.Und zur Zeit bin ich auch im Logistikbereich tätig.

Also würde das BWL Studium überhaupt lohnen, mit wenig kaufm. Erfahrung? Weil vorteilhafter wäre es doch, da man nacher bei der Jobsuche bessere Chancen hätte.

Was könnt Ihr mir raten?

Und noch eine abschließende Frage wäre ob es im Raum Bielefeld einen solchen Anbieter für Fernstudien gibt oder zumindest im Raum Bielefeld einen Anbieter gibt der auch Kurse anbietet die man besuchen kann, das wäre mir schon wichtig.

Mein erster Beitrag und schon so viele Fragen :)

Ich freue mich schon auf Eure Antworten.

MfG

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Hallo Yoshua,

du schreibst, dass dich ein BWL-Studium interessiert, hast aber gleichzeitig Bedenken, da du in der Logistik arbeitest. Mal eine kleine Frage: möchtest du später im Logistikbereich bleiben oder komplett in die kaufmännische Schiene wechseln?

Und ja, ich gehe sehr stark davon aus, dass sich ein Studium lohnt, auch wenn deine Berufsausbildung nicht so gut gelaufen ist, denn nach deinem Hochschulabschluss interessiert die Berufsausbildung normalerweise niemand mehr. Laut einer Studie schätzen ein großer Teil der Arbeitgeber es sehr, wenn jemand sich hinsetzt und "nebenher" einen universitären Abschluss macht.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, Logistik in Verbindung mit BWL zu studieren? Soweit ich weiß, bieten das einige Anbieter an, darunter auch ab ca Mai 2008 oben genannte Euro-Fh.

Und apropos Euro-Fh: ich studiere dort seit knapp einem Jahr Europ. BWL und bin sehr zufrieden, ok, jetzt, am Anfang des Jahres ist Hochsaison und man muss manches Mal ein bisschen länger warten (ich bin immer so ungeduldig), aber ich kann nichts negatives berichten.

Zu deiner Frage bezüglich Bielefeld: ich weiß leider nicht, welcher Anbieter, der zu dir passt, auch in Bielefeld Studienzentren hat. Sind dir regelmäßige Präsenzen wichtig, oder möchtest du während deines Studiums so wenig Präsenzphasen wie möglich?

Ich weiß, dass waren jetzt auch wieder viele Fragen, aber nur so ist es möglich herauszufinden, was DU möchtest.

Gruss

Kashira

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Guten Morgen,

Präsenzen sind mir schon wichtig, das Problem ist das ich kein Abi oder Fachabi habe "nur" die Mittlere Reife.

Ist damit auch ein Studium möglich? An der HFH kann man BWL studieren habe ich rausbekommen, Präsenzen wären in Herford das ist hier um die Ecke.

Ich möchte ungern im Logistikbereich bleiben denn ich habe das schleppen satt! Obwohl man dies wahrscheinlich als BWLer nicht machen muss, aber trotzdem...

In welchen bereichen kann man mit einem BWL Studium arbeiten? Sind diese Abschlüße überhaupt gefragt? Viele sagen das ist überlaufen mit den BWLern...

Aber Wirtschaft interessiert mich eben...

MfG

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Hallo Yoshua,

man (frau) kann auch "nur" mit mittlerer Reife, abgeschlossener Berufsausbildung und mehreren Jahren Berufserfahrung an einer Uni oder FH studieren. Das hängt auch ein bisschen vom Bundesland ab.

Falls ich dir einen Vorschlag machen darf: Finde heraus, welcher Anbieter dir am besten liegt, und danach kannst du immer noch fragen, wie du ohne Abi dort studieren kannst. Soviel ich mitbekommen habe, bieten die meisten privaten Fern-Fachhochschulen diese Möglichkeit an.

Ich mache es genauso, ich habe kein Abi und mache gerade die Eingangsprüfung an der Euro-Fh. Sobald ich die geschafft habe, bin ich ganz normale Studentin.

Wo du mit einem BWL-Studium arbeiten kannst? In fast jeder Firma ... Kleine/Mittlere Unternehmen als Geschäftsführer, größere Abteilungsleiter, Sachgebietsleiter,... lies dich mal durch die Stellenanzeigen, dann bekommst du ein Gefühl dafür, wo du mit einem Studium "landen" kannst.

Und ich persönlich glaube nicht, dass du mit absolviertem BWL/Logistikstudium noch groß im Lager schleppen wirst ...:D

Gruss

Kashira

PS: in der Süddeutschen Zeitung war vor kurzem ein Link, welches Studienfach die höchste Rendite bringt, wenn ich den nochmal finde, kannst du es dir selbst durchlesen

PPS: hier der Link

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Wo du mit einem BWL-Studium arbeiten kannst? In fast jeder Firma ... Kleine/Mittlere Unternehmen als Geschäftsführer, größere Abteilungsleiter, Sachgebietsleiter,... lies dich mal durch die Stellenanzeigen, dann bekommst du ein Gefühl dafür, wo du mit einem Studium "landen" kannst.

Sorry, aber da muss ich ein wenig warnen. Ganz sicher wirst Du aufgrund eines BWL-Studiums nicht direkt Geschäftsführer oder Abteilungsleiter. Da spielen schon noch eine Reihe weiterer Aspekte bzw. Qualifikationen eine Rolle. Hierzu zählen insbeondere die Aktivitäten neben dem Studium, wie z.B. Praktika, Auslandsaufenthalte etc.

Natürlich *kann* ein BWL-Studium dazu hilfreich sein, aber es ist sicher keine Garantie.

Und denkt daran, BWL ist eines der am meisten studierten Fächer, es gibt also riesige Konkurrenz von Universitäten und FHen mit z.T. beeindruckenden Lebensläufen.

Gruss,

Michael

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Hallo Yoshua,

ich freue mich für Dich, dass Du für Dich feststellen konntest, noch einige Schritte im Bereich der beruflichen Weiterbildung zu gehen.

Wenn ich die Texte richtig überflogen habe, sind Dir Präsenzzeiten wichtig (darum Raum Bielefeld) und die berufliche Perspektive ebenfalls - darum ein Studium.

Ich möchte Dir einen kleinen - aber nach meiner Meinung interessanten Umweg empfehlen: In Deiner Region gibt es Einrichtungen wie die IHK, HWK und vielleicht auch VHS und Angestelltenakademien sowie VWAs (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien). Belege dort doch zuerst ein Seminar für 2 oder 3 Jahre zum Industriefachwirt (IHK), Betriebswirt (VWA) oder ähnlichem. Wenn Du danach noch Lust hast zur weiteren Entwicklung (also einem richtigen Studium), so hast Du es beim Studium leichter, da Du ein breiteres Wissen hast und Dir auch häufig Semester mit diesem Vorwissen angerechnet werden.

Ferner hast Du durch einer Präsensausbildung den Vorteil, dass Dein theorietisches Wissen durch präsente Seminarteilnehmer und Dozenten besser ergänzt und aufgefüllt werden kann - Du kannst sofort fragen!!

Nach meiner Meinung ist die Motivation immer wichtiger als das vorhandene Wissen - doch ich befürchte für Dich einen Motivationseinbruch, wenn Du mit den Lehrbriefen nicht sofort richtig klar kommst und niemanden direkt um Dich herum hast, der Dich bei der Erreichung Deiner Ziele untersützt und manchmal auch zu Deinem Erfolg zwingt.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem freundschaftlich gemeinten Rat nicht zu Nahe getreten bin - sehe es einfach als Meinungsvorschlag, den Du annehmen kannst - aber nicht musst.


Oliver Schumacher

Lingen/Ems - Niedersachsen

Diplom-Betriebswirt (FH)

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Was denkt ein Arbeitgeber über sowas? Ausbildung total daneben Studium gut?

Ganz einfache Gegenfrage: Wird der Arbeitgeber besser denken, wenn es heißt Ausbildung total daneben, kein Studium? Sicher nicht. nebenbei bedeutet TOTAL daneben für mich übrigens ein Ende ohne Abschluss, die Note 4 ist wie sie heißt: ausreichend, nicht total daneben.

Ein Studium kann Dir also sicher was bringen. Wie gut Du es hinbekommst, bleibt abzuwarten. Überleg mal, fühlst Du Dich jetzt ein wenig reifer, so dass Du sagst, ich hätte die Ausbildung ein wenig besser hinbekommen oder soviel reifer, dass Du sagst, die Ausbildung hätte ich mit links gemacht? Ein Fernstudium neben der Arbeit ist nicht ohne!

Ich kann mich daher Oliver S. nur anschließen, schau erst mal, dass Du eine anerkannte Qualifikation machst und finde heraus, wie gut Dir das Lernen liegt.

Gruß

Stonie

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Die Frage was ein Arbeitgeber denkt, sollte meiner Meinung nach nicht der Hauptentscheidungsgrund sein, schließlich bewirbt man sich bei vielen AG und wechselt diese auch hin und wieder mal ... man kann es nie allen recht machen.

Deswegen heisst es ja auch Bewerber-Profil, jeder hat eben seine Ecken und Kanten.

Sprich solltest Du Dich für ein Studium entscheiden und gut abschneiden, dann ist das eben so ... die Wahrscheinlichkeit das es dann auch noch jemand interessiert ist sehr gering, allein Berufserfahrung schlägt das Ergebnis der Ausbildung um Längen.

Um mich hier in den Reigen mit einzureihen würde ich Dir empfehlen evtl. einen Fachwirt wie den Wirtschaftsfachwirt zu belegen (nicht weil ich diesen absolviert habe, sondern weil er ohne spezifische Fach- oder Branchenzuordnung eben die schnellste Möglichkeit gibt sich in Betriebswirtschaftliche Themen einzuarbeiten) und zu testen, wie gut Du vorankommst.

Der zweite Vorteil ist, das diese Weiterbildung auch staatlich mit ca. 30% gefördert wird, sprich Du gehst nicht mit so viel Zeit und Geld in Vorleistung wie bei einem Fernstudium.

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Ich werde mich über den Fachwirten bald genaustens bei der AA informieren. Hab den Termin erst im Mai:(

Noch ne andere Zwischenfrage die FH BI bietet ebenso ein Studium mit Mittlerer Reife und Berufserfahrung an, nur steht da nichts von Studiengebühren bzw. man findet nichts. Wie hoch sind denn diese im Regelfall an einer "normalen" FH?

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Noch ne andere Zwischenfrage die FH BI bietet ebenso ein Studium mit Mittlerer Reife und Berufserfahrung an, nur steht da nichts von Studiengebühren bzw. man findet nichts. Wie hoch sind denn diese im Regelfall an einer "normalen" FH?

Verzeih die Frage, aber wie gründlich hast Du denn gesucht?

Direkt unter Home -> Studium -> Studienbeiträge liest man:

An der Fachhochschule Bielefeld wird ab dem Sommersemester 2008 von jeder/jedem Studierenden ein Studienbeitrag i.H.v. 500,- Euro pro Semester erhoben. Für die Studierenden der Verbundstudiengänge betragen die Studienbeiträge 350,- Euro pro Semester.

Die Einzelheiten zu Regelungen und Befreiungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Gebühren an der Fachhochschule Bielefeld vom 15.11.2007.

Der Beitrag wird mit der Einschreibung/Rückmeldung zum nächsten Semester fällig.

Befreiungen und Ermäßigungen vom Studienbeitrag nur auf Antrag bei:

  • der Erziehung/Pflege minderjähriger Kinder,
  • Gremientätigkeit (Organe der FH, der Studierendenschaft und des Studentenwerks),
  • schwerer Behinderung/Erkrankung (mit studienzeitverlängernder Auswirkung),
  • Praxis- oder Auslandssemester,
  • ausländischen Programmstudierenden (z.B. Erasmus),
  • bedürftigen ausländischen Studierenden, welche bei Beitragseinführung bereits eingeschrieben waren und keinen Anspruch auf ein Studienbeitragsdarlehen der NRW.Bank haben bzw. mit deren Herkunftsländern eine Bildungszusammenarbeit besteht.

Dazu käme dann noch einmal der Semesterbeitrag an die FH (aktuell laut Asta-Seite 152,80 Euro).

Gruß

Stonie

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