5 Beiträge in diesem Thema

Ein Fernstudium ist eine Sondersituation, die sich auch auf den Freundes- und Familienkreis auswirkt, da zum einen deutlich weniger gemeinsame Zeit zur Verfügung steht und außerdem externe Unterstützung sehr wichtig ist.

Der Beginn eines Fernstudiums ist immer ein großer Einschnitt im Leben. Egal wie effizient man auch lernen mag, ohne Zeitaufwand geht es nicht und manch einer hat diesen schon unterschätzt und ist dann gescheitert.

Deshalb sollte man sich vor der Aufnahme eines Fernstudiums genaue Gedanken darüber machen, wie man sich künftig zeitlich organisieren möchte und wo man Zeit einsparen kann. Es mag einige Bereiche geben, in denen man das ganz für sich alleine regeln kann (zum Beispiel weniger Fernsehen schauen oder morgens disziplinierter aufstehen etc.) - aber oft ist doch auch das Umfeld mit betroffen.

Deshalb sollte man vorab mit Freunden und der Familie ganz offen über seine Pläne sprechen und um Verständnis und Unterstützung bitten. Dabei ist es auch wichtig deutlich zu machen, dass die Kontakte künftig nicht aufhören, aber weniger und dafür ggf. intensiver werden. Eventuell muss man für sich selbst auch eine Auswahl treffen, welche Kontakte man weiter pflegen möchte und auf welche man verzichten kann. Einige werden sich vermutlich eh abwenden, nachdem man ihnen einige Male abgesagt hat.

Gerade im Familienkreis (Partner/in) empfiehlt es sich, nicht nur über die Probleme zu sprechen, sondern auch den Nutzen deutlich zu machen - zum Beispiel dass man nach dem erfolgreichen Fernstudium zufriedener seien wird, mehr Geld zur Verfügung stehen wird etc. Das macht es leichter, den Verzicht zu akzeptieren.

Außerdem sollten nahe stehende Personen mit in das Fernstudium einbezogen werden. Dass kann einerseits ganz praktisch erfolgen, indem man sich zum Beispiel abfragen lässt oder vielleicht gibt es ja sogar im Freundes- oder Familienkreis Experten in einzelnen Fächern, die man um Rat bitten kann. Das kann aber auch einfach nur bedeuten, dass jemand da ist, wenn es im Fernstudium mal hakt, man ein Tief hat und vielleicht sogar an Aufgabe denkt. Dann hilft es, wenn jemand mal sanft motiviert oder auch etwas deutlicher wachrüttelt.

Mein Fazit dieses Beitrages soll sein, dass Beziehungen sich während eines Fernstudiums zwar verändern werden, aber nicht unbedingt schlechter werden oder gar zerbrechen müssen - besonders wenn man das Studium als Gemeinschaftsprojekt ansieht.

bearbeitet von Markus Jung

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Das unterschreibe ich auf jeden Fall! Dazu gibt/gab es ja schon die passende Diskussion in der XING-Gruppe.

Ich bin auch der Meinung, anders - als gemeinsam - geht es nicht. Das habe ich schon bei meiner Präsenzweiterbildung gemerkt ... man muss sich einfach darüber bewusst sein was möglich ist und was nicht und man darf dem Partern/Freund/Bekannten auch keine Vorwürfe machen wenn man dies vorher abgestimmt hat.

Ich habe daheim auch aktuell eine schwierige Situation, meine Frau absolviert den Fachwirt mit 2-3 Abenden pro Woche plus 1 Abend Lerngruppe jede Woche - ich bin auch stark eingebunden, das sorgt teilweise für mächtig Chaos in bekannten Abläufen, Haushalt, Einkauf, familiäre Termine ... das muss alles ganz anders geplant werden, kann man sich da nicht auf seine Umgebung verlassen wird es sehr schwierig. Da müssen Freunde und Bekannte und Partner Verständnis zeigen.

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Jupps, da würde ich auch ohne jedes Wenn und Aber meinen Kaiser Wilhelm druntersetzen. Ein gelungener Artikel wie ich finde. Danke.

Hab ihn gleich mal an meine Freundin weitergeleitet:D

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Also bei mir ist es so, dass ich die Unterstützung vom Partner zu 100% habe...

Auch die von meinen Eltern, obwohl dann öfter kommt "möchtest du nicht am Wochenende zur Veranstaltung XYZ... mitfahren ? Sooo viel brauchst du doch bestimmt nicht zu lernen....

Und dann ist's schon ein bisserl schwierig, insbesondere, wenn man -wie ich- nur am Wochenende grössere Lernblöcke abarbeiten kann - unter der Woche kann ich erst ab 20.00 Uhr lernen und bin von der Arbeit oft so platt, dass auch bei gutem Willen kaum was hängen bleibt.

Witzig im Artikel fand ich das hier:

Außerdem sollten nahe stehende Personen mit in das Fernstudium einbezogen werden. Dass kann einerseits ganz praktisch erfolgen, indem man sich zum Beispiel abfragen lässt ...

Auf dem Rückweg vom Skiurlaub hat mich meine Mutter auf der Fahrt mal 6 !!Stunden mit den Kontrollfragen aus den Studienbriefen regelrecht gequält und das hat für die betr. Klausur mordsmässig was gebracht. Und dann hat Sie -als Laie- Fragen aus den SBs angekreuzt, die aus Ihrer Intuition heraus kommen könnten und was soll ich sagen - es waren 3 Fragen dabei. Ich musste direkt an Sie denken als ich das Aufgabenblatt aufgeschlagen hatte -und sie war mächtig stolz, dass von den angekreuzten Fragen tatsächlich welche in der Klausur kamen.. :)

Aus meiner Sicht ist die Unterstützung des Umfelds ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Liebe Grüsse

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Es ist schon wichtig, dass der Partner zumindest nicht gegen das (Fern)studium eingestellt ist. Hat man Unterstützung, ist das natürlich optimal.

Ich habe im April mein erstes Seminar mit Prüfung in Leipzig. Wir waren noch nie in Leipzig und haben kurzerhand aus meinem Seminar eine Städtereise gemacht :D. Er begleitet mich und sieht sich Leipzig an, und ich hoffe, wenigstens mit dem Rest des Tageslichtes, auch noch ein wenig von Leipzig erhaschen zu können.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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