12 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich habe mich bei der Privaten Fachhochschule Göttingen angemeldet und schließe das hoffentlich in 20 Monaten als Diplom Betriebswirt (FH) ab :)

Zur Zeit bin ich Arbeitssuchend leider, hoffe aber das ich wieder schnell was finde als Bürokaufmann oder Betriebswirt (bin staatlich geprüfter Betriebswirt Fachrichtung Wirtschaftsinformatik)

Ich stehe nun vor der Wahl der Fachrichtung. Da ich noch nicht viel Erfahrung im moment in speziellen Fachrichtung erworben habe, möchte ich gerne eine Fachrichtung nehmen die im moment gefragt ist.

Also laut Monster.de und Stellenanzeigen.de usw ist Controlling wohl sehr gefragt sowohl jetzt auch in mittlerer Zeit. Also wird wohl der Schwerpunkt nummer 1 Controlling sein. Leider bin ich mir beim zweiten Wahlpflichtfach nicht sicher :(

Folgende Fachrichtungen stehen noch offen:

Produktionswirtschaft

Marketing/ Vertrieb

Controlling

Organisationsentwicklung/ Human Resources Management

Wirtschaftsprüfung

Tourismusmanagement

Sportmanagement

In näherer Betrachtung kommen für mich Produktionswirtschaft, Marketing/Vertrieb, Organisationsentwicklung und Wirtschaftsprüfung.

Ausschlagebend ist für mich das ich gut eine Stelle als Trainee bzw Einstieg allgemein finde. Abneigungung bzw. persönliche Referenzen was ich von den o.g Schwerpunkten gerne machen würde habe ich nicht.

Was meint ihr was zu Controlling gut passt ?

Im welchen Fachbereich werden wohl noch leute gesucht ?

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Ich pers. würde nur die Schwerpunkte wählen die mich persönlich interessieren - z.B. ist Controlling sicher sehr gefragt, aber auch nicht jedermanns Sache.

Wenn ich persönlich 2 Schwerpunkte wählen könnte wäre das wohl Controlling und Wirtschaftsinformatik, das bietet aber Deine Hochschule (und leider auch meine) gar nicht an.

Allerdings solltest Du das wählen was Du gerne machst und nicht wo Du eine gute Stelle bekommst ... denn was nutzt Dir die Stelle wenn Du eigentlich schon weisst, das es nicht Dein Ding ist? Was willst Du denn bei einem Vorstellungsgespräch antworten warum Du die Schwerpunkte gewählt hast?

Erst suchst Du die Hochschule die Dir den schnellsten Zugang bietet, jetzt suchst Du Dir den Schwerpunkt aus, der Dir den meisten Erfolg verspricht ... das sind meiner Meinung nach wirklich riskante Auswahlkriterien ... ich hoffe wirklich für Dich das alles gut geht! Generell würde ich Dir raten vllt. einfach mal etwas abzuwarten, Du musst doch sicher den Schwerpunkt nicht schon jetzt wählen oder?

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Also wie schon gesagt. Persönliche Neigungen zu speziellen Fachrichtungen habe ich nicht. Vereinfacht gesagt: Mir macht alles spass was mit "Bürotätigkeit" zu tun hat und wo ich gut drin bin :)

Da ich im 5 Trimester einsteige, muss ich nur noch meine gewählten Fachrichtungen lernen und Prüfungen schreiben. Das 08/15 Betriebswirtschaftliche war in den ersten 4 Trimester die ich Gott sei Dank nicht mehr machen muss weil ich die vermutlich ehh zu 95% noch kann.

Also muss ich jetzt meine Fachrichtung wählen, da ich direkt damit anfange. Und ich bin persönlich flexibel was meine Funktion innerhalb eines Betriebes angeht, sei es Controller, Kaufmännischer Leiter oder oder oder .....

PS: Natürlich habe ich das Studium gewählt wo ich am schnellsten fertig werde. Wer studiert 20 Jahre bei XYZ, wenn irgend wo ein anderer Anbieter das gleiche in 1 Jahr anbietet, überspitz ausgedrückt :) Außerdem musste ich weder als Filialleiter, Vertriebsmitarbeiter noch als Personalsachbearbeiter (meine letzten tätigkeiten) mein erworbenes Wissen einsetzen......Um es krass zu sagen, selbst als Filialleiter oder Personalsachbearbeiter hätte ich weder meine Ausbildung als Bürokaufmann noch mein staatlich geprüften Betriebswirt benötigt....Aber Firmen wollen nunmal schöne Auszeichnungen sehen und spiele mit :) Aber das ist ein anderes Thema und meine persönliche Meinung und Erfahrungen die ich in relativen vielen Positionen und Unternehmen bisher erworben habe

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Du musst doch sicher den Schwerpunkt nicht schon jetzt wählen oder?

Naja, wenn das gesamte Studium nur 20 Monate dauert ;-)

Ich stimme chillie zu - es ist sehr riskant nach der momentanen Marktnachfrage zu gehen. Sicher ist ein Controlling ein sehr gefragter Bereich. Aber Du wirst Dich mit vielen Uni-Konkurrenten messen lassen müssen. Nur mal als Vergleich: an der Uni studiert man alleine seine Schwerpunktfächer über ca. 4 Semester.Du absolvierst ein komplettes Studium in einer kürzeren Zeit ! Ich kenne Deine Vorbildung nicht, möchte aber nur warnen, dass die Wahl eines bestimmten Schwerpunkts keinesfalls eine Jobgarantie bedeutet. Du solltest unbedingt versuchen, bereits einen Job in dieser Richtung zu finden (zur Not erstmal als Aushilfe, Praktikant etc.).

Um Deine Frage zu beantworten ... wenn es Controlling sein soll, dann würde ich als Ergänzung Wirtschaftsprüfung wählen. Bei uns an der Uni war das übrigens eines der schwierigsten Fächer(-kombinationen) überhaupt und für mich wäre dies die grauenvollste Wahl gewesen (trotz vieler offener Stellen). Du solltest Zahlen (aber nicht unbedingt Mathematik) lieben :-) Aber gut an der PFH Göttingen kenne ich es natürlich nicht.

Hast Du DIch schon mal mit dem Thema Controlling und Wirtschaftsprüfung auseinandergesetzt ? Geh mal in eine Uni-Bibliothek und sieh einige der unzähligen Bücher zu diesem Thema an. Wenn Du es nicht schaffst. die Bücher vor lauter Spannung wieder ins Regal zurückzustellen, dann ist das Richtige ;-)

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Jobsuche und beim Studium !

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Upps... habe jetzt erst Deine Antwort gesehen.

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Um es krass zu sagen, selbst als Filialleiter oder Personalsachbearbeiter hätte ich weder meine Ausbildung als Bürokaufmann noch mein staatlich geprüften Betriebswirt benötigt....

Das mag sein. Dazu musst Du auch nicht BWL studieren. Grundsätzlich wirst Du tatsächlich nur den geringsten Teil eines BWL-Studiums in der Praxis einsetzen (können). Das ist hier sicher anders als in anderen Studiengängen (Medizin, Jura, Ingenieur ...). Aber Du solltest lernen, Dich mit komplexen Sachverhalten auseinander zu setzen. Das wird in den von Dir genannten Tätigkeiten vielleicht nicht unbedingt gefordert - in anderen ganz bestimmt.

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Hallo Martin,

die Fachrichtung, die heute gesucht wird kann in 20 Monaten gar nicht mehr "in" sein, weil viele so wie du denken.

Auch weiß am nicht wie sich die gesetzliche Lage entwickelt. Stell dir mal vor die Steuergesetze werden stark vereinfacht: was machen dann all die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Und das du gar keine Vorlieben hast, kann ich gar nicht glauben, die meisten Menschen haben entweder einen Hang zum Sprachlichen oder zu Zahlen, d. h. entweder Richtung Marketing, Personal oder eben Controlling, Wirtschaftsprüfung.

Und außerdem heißt es nicht, dass du nachher auch in dem Bereich arbeitest, den du als Fachrichtung im Studium hattest.

Gruß

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[...]

Wer studiert 20 Jahre bei XYZ, wenn irgend wo ein anderer Anbieter das gleiche in 1 Jahr anbietet, überspitz ausgedrückt :)

Überspitzt geantwortet: derjenige der auch noch weitere Anforderungen (außer dem zeitlichen Aspekt) hat und es sich auch zutraut gegen den Strom zu schwimmen.

Vereinfacht gesagt: Mir macht alles spass was mit "Bürotätigkeit" zu tun hat und wo ich gut drin bin

Subjektiv geantwortet: Wenn mich etwas interessiert, dann beschäftige ich mich gerne damit und ergo bin ich gut darin.

Und vereinfacht gefragt: Warum macht Dir Dein jetztiger Beruf (der ja eine Bürotätigkeit einschliesst) keinen Spaß? Oder warum siehst Du die Notwendigkeit aus einem staatlich geprüften Betriebswirt einen Betriebswirt (FH) zu machen?

Ich habe selbst einmal im Bereich Controlling gearbeitet und finde dieses Gebiet sehr spannend. Da das Controlling i.d.R. die Geschäftsführung bei der Zielfindung und der Realisierung unterstützt und somit auch eine Mitverantwortung für die Zielerreichung trägt, könnte ich mir als zweites Fach "Organisationsentwicklung/ Human Resources Management" vorstellen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es für eine Firma vielleicht nicht besser ist diese zwei Gebiete getrennt zu halten.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich habe selbst einmal im Bereich Controlling gearbeitet und finde dieses Gebiet sehr spannend. Da das Controlling i.d.R. die Geschäftsführung bei der Zielfindung und der Realisierung unterstützt und somit auch eine Mitverantwortung für die Zielerreichung trägt, könnte ich mir als zweites Fach "Organisationsentwicklung/ Human Resources Management" vorstellen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es für eine Firma vielleicht nicht besser ist diese zwei Gebiete getrennt zu halten.

Ich arbeite sehr controllingnah und nehme Teilaufgaben wahr (und möchte bis spätestens nach dem Ende des Studiums auch einen vollen Verantwortungsbereich bekleiden) - dabei sehe ich kein klares Profil für einen Controller. In kleineren Unternehmen handelt es sich meist um einen verkappten Bilanzbuchhalter und größeren eher etwas richtung internen Consultant. Da man so gut wie alles controllen kann, gibt es auch viele Schnittpunkte.

Geht es eher um den operativen Bereich wäre evtl. Produktionswirtschaft sinnvoll, geht es um Personalcontrolling dann eher HR, geht es um Vertriebscontrolling evtl. eher Marketing, geht es um Financontrolling eher Finanzwesen, geht es eher um Abläufe dann Organisation usw. usw.

Darum auch mein Hinweise möglichst den Interessen zu folgen und nicht dem Trend.

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Hallo Martin,

cool ab wann studierst du denn an der pfh ? Ich überlege auch dort weiterzumachen, da ich momentan in den letzten Zügen meines VWA Studiums bin. Ich überlege allerdings immernoch ob ich bei BWL bleiben soll oder nen WIng mache...wenn fange ich nämlich erst im Oktober an (evtl SZ Düsseldorf).

Aus meiner bisherigen Erfahrung von der VWA und vielen Seminaren kann ich nur sagen, dass Wirtschaftsprüfung und Controlling ziemlich gut zusammenpassen.

Aber wie vorher schon gepostet wurde sollte man Spaß daran haben sich mit Zahlen zu beschäftigen.

Manche Firmen haben gar keine Controllingabteilung sondern holen sich einen externen Controller bzw. "Unternehmensberater" mit dieser Fachrichtung. Vor allem denke ich es schwankt mit den Jobs daher kann man das jetzt noch nicht sagen was in 20 Monaten gesucht wird...

Ich würde dir allerdings raten mal in die Thematik reinzuschauen und dann eine Entscheidung zu treffen. Der Beruf den man ausübt sollte einem ja auf jeden Fall Spaß bereiten wenn man bedenkt wie viel Zeit man im Büro verbringt ;)

LG

Eva

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