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Bietet Fernkurs bessere Materialien als im Buchhandel erhältlich?

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe gestern meine ersten Unterlagen für den Salamanca-Diplomkurs erhalten und bin erstmal enttäuscht.

Das Lehrbuch ist, wie zu erwarten war auch in der Buchhandlung zu erhalten, der größte Teil der Lösungen, die in den mitgesandten Studienheften enthalten sind jedoch auch.

Somit ist dieser Teil des Kurses (die ersten 3 Monate) praktisch umsonst, beziehungsweise viel billiger zu haben, wenn ich mir die Bücher selbst kaufen würde.

Bietet ein Fernkurs tatsächlich bessere Materialien als sie im Buchhandel für wenig Geld erhältlich sind?

Mich würde sehr interessieren ob in dem angekündigten "Lektürekurs" mehr gemacht wird als nur das Buch ohne irgendwelche Übungen dazu gelesen wird. Dann könnte ich mir den Kurs nämlich sparen (da ich als Freiwilligendienst Leistende nicht gerade viel Geld habe). Genauso wie die Vorbereitung auf das DELE auch mit einem Buch für circa 20€ aus dem Buchhandel zu haben wäre.

Über Erfahrungen oder Informationen zu den sogenannten "Lektürekursen" würde ich mich sehr freuen.

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Hallo wishuponastar,

ob die Unterlagen besser sind, als ein Buch, das Du im Handel kaufen kannst, lassen wir mal dahin gestellt. Nicht immer sind die Studienbriefe aktuell.

Beim Fernkurs "kaufst" Du den Service, die Korrekturen und das Drumherum mit. Das bietet Dir ein Buch eben nicht.

Du hast doch eine gewisse Probezeit und kannst entscheiden, ob Du mit dem Kurs oder lieber mit einem Buch im Selbststudium arbeiten willst. Persönliche Erfahrungen mit Deinem gewählten Kurs habe ich allerdings keine.


Viele Grüsse

Zippy

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Hallo wishuponastar,

die ersten Unterlagen bei einem Kurs für Fortgeschrittene sind vor allem da damit man sieht wo man steht. Wichtig ist nicht nur die Selbstbewertung sondern auch wie man von anderen bewertet wird und das kann man anhand eines Buches nicht feststellen. Auch kann man anhand der Korrekturen dann seine Schwächen feststellen und diese verbessern. Ein guter Fernlehrer gibt einem auch Tipps worauf man achten sollte.

Die folgenden Studienhefte sollten sich dann an die Anforderungen des Diploms richten.

Was mir immer fehlt bei den Sprachkursen im Fernstudium ist die Konversation. Dafür muss man, finde ich, einen Konversationskurs vor Ort belegen oder sich einige Zeit im Ausland aufhalten.

Wichtig ist in der Probezeit einige Einsendaufgaben lösen und einschicken, damit kannst du dann auch testen, ob dir die Korrekturen was bringen.

Gruß und viel Spaß

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Man kann wohl davon ausgehen, dass im Regelfall die Unterlagen eines Fernkurs nicht um Welten besser sind als im Buchhandel erhältliche Lehrbücher. Das kann auch nicht gut anders sein, schließlich werden beide "nur" von Menschen verfasst und im Regelfall in beiden Fällen von ausgewiesenen Experten ihres Faches (manchmal auch von den gleichen). Der Vorteil eines Fernkurses/Fernstudiums liegt auch in anderen Dingen:

- Zusammenstellung des Kursmateriales aus Text, Aufgaben, Übungen

- Durchführen von Präsenzveranstaltungen

- Betreuung, Korrektur

- Prüfungen

- Erwerb eines Abschluss oder akademischen Grades.

Nun habe ich den Fragesteller so verstanden, dass sowieso auf eine externe Prüfung vorbereitet wurde, die man wahrscheinlich auch ohne den Kurs machen kann. Dann fällt natürlich ein gewichtiges Argument weg. Wenn man sich dann noch zutraut, ohne Hilfestellung auszukommen, ist in der Tat fraglich, warum man den Kurs machen sollte. Denn um Welten bessere Materialien wird man im Regelfall nicht bekommen, warum sollten sie das auch sein?

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Ich kenne einen Anbieter, der sein gesamtes Lehrgangskonzept auf fertige Lernmaterialien aufbaut. Ich persönlich halt das jetzt nicht für schlimm, denn warum soll man das Rad neu erfinden? Ganz ehrlich, die meisten Sprachkurse, die man im Buchhandel erwirbt, sind ja explizit für den Selbstunterricht konzipiert. Warum sollte man da also noch viel Geld in die Entwicklung eigener Lernmaterialien stecken, wenn das schon jemand anderes gemacht hat?

Auf der anderen Seite habe ich es selber schon probiert, mit solchen Selbstlernkursen eine Sprache zu lernen. Am Anfang klappt es immer ganz gut, aber irgendwann legt man das Material beiseite, liest nicht jeden Tag ein paar Seiten, macht nicht alle paar Tage mal Übungen, usw. Es ist ja kein Druck da, man lernt ja nur für sich selber und kann dann auch mal eine Pause einlegen. Ehe man sichs versieht hat man dann plötzlich 2 oder 3 Wochen pausiert und wenn man wieder in die Bücher schaut stellt man fest, dass sich Lücken auftun. Das motiviert nicht gerade und irgendwann gibt man dann auf.

Ein Fernkurs hat also irgendwo auch die Funktion, die Struktur vorzugeben, eine gewisse Leistung zu fordern (in Form von Einsendeaufgaben), was dann wiederum motivationsfördernd ist, weil man eine Verpflichtung eingegangen ist. Man bekommt auch immer wieder Feedback und kann damit gut einschätzen, wo man selber steht.

Klar, das braucht nicht jeder. Wenn du gut ohne diesen Druck eine Sache angehen und dich auch selber gut einschätzen kannst, dann brauchst du den Fernkurs nicht.

Der von mir genannte Anbieter bietet übrigens neben dem Buch, das man auch so kaufen kann, eigenes Material an, dass ergänzende Übungen und Erklärungen anbietet und natürlich die Einsendeaufgaben.

Gruß,

Sonja

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Vielen Dank für die Antworten!

TomSon hat wohl recht damit, dass einem schnell die Motivation für eigenständiges lernen fehlt und Korrekturen von außenstehenden sind wichtig. Das spricht also für den Fernkurs.

Allderdings sind die Einsendeübungen, dich ich bis jetzt bekommen habe, nichts weiter als dieselben Übungen, die ich auch alleine zu lösen habe, mit dem einzigen Unterschied, dass keine Lösung angegeben ist und der Fernlehrer sie mir "gibt". Ich habe das jetzt sehr schlecht beschrieben, aber es wäre einfach nicht schwer diese Aufgaben selbst zu korrigieren.

Weiß jemand, ob später in Sprachfernkursen auch längere Texte verfasst und diese korrigiert werden? Dann wäre dies ein für mich persönlich guter Grund den Fernkurs zu belegen.

Vielen Dank nochmals und liebe Grüße

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Weiß jemand, ob später in Sprachfernkursen auch längere Texte verfasst und diese korrigiert werden? Dann wäre dies ein für mich persönlich guter Grund den Fernkurs zu belegen.

Also, ich habe bei HAF noch keinen Sprachkurs belegt, sodass ich darüber ehrlich gesagt keine direkte Aussage treffen kann. Aber du belegst ja den Salamanca-Kurs, und prinzipiell müsste es bei der Salamanca-Prüfung doch sicher einen Teil geben, bei dem auch ein eigenständiger Text verfasst wird (vielleicht kannst du dich hier bezüglich der Prüfungsanforderungen nochmal erkundigen; aber ich denke schon, dass das Teil der Prüfung sein wird). Da der Kurs ja auf die Prüfung vorbereitet gehe ich schon davon aus, dass dieser Teil also irgendwann auch geübt werden muss.

Ich würde aber in deinem Fall bei HAF anrufen und mich über den weiteren Verlauf des Kurses erkundigen (vielleicht liegt den Studienmaterialien ja auch eine Kursübersicht bei, der du das evtl. auch entnehmen könntest).

Gruß,

Sonja

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Ich kenne zwar die Zulassunsgvoraussetzungen für diese Prüfung nicht, allerdings ist es bei öffentlichen Prüfungen wie der Fremsprachenkorrespondentin oder dem Fachwirt nötig, das man eine Bescheinigung vorlegt, die nachweist, das man die fremsprachlichen Kenntnisse besitzt.

Also bei dem Lehrgang Fremdsprachenkorrespondentin Englisch bei der HAF muß man schon bei der 1. Einsendeaufgabe einen kurzen Text (bis 150 Wörter) verfassen zu einem bestimmten Thema. In den folgenden EA werden es dann immer mehr, wo man Dialoge, Stellungnahmen oder Erzählungen zu bestimmten Themen schreiben muß.

Auch wurde ich nach der 2. EA von der betreuenden Fachlehrerin (die übrigens auch alle meine EA korrigiert) angerufen und da konnte ich alle noch offenstehende Fragen klären. Sie sagte mir, dass ich sie anrufen kann, wenn ich Probleme mit dem Stoff hätte. Diesen Service bin ich von anderen Fernstudienanbietern nicht gewohnt.

In der 1. Sendung ist ein Begleitheft über den Lehrgang beigelegt, da steht auch was in den einzelnen Studienheften durchgenommen wird.

Gruß

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Ich habe bereits versucht mich bei der HAF bezüglich der genaueren Studieninhalte und dem Verfassen von Texten zu erkundigen, doch ich wurde von der Servicerufnummer an meinen Studienleiter und wieder zurück verwiesen. Als ich dann trotzdem meinen Studienleiter bat mir nähere Auskunft zu geben, sagte er "Ja, man schreibt auch mal etwas." und versuchte mich schnell abzuwimmeln. Dies hinterließ bei mir keinen so guten Eindruck. Aber ich denke auch, dass wohl Textaufgaben mit dabei sein müssen, nur hätte ich gerne eine wirkliche Bestätigung gehabt, bevor ich so viel Geld ausgebe.

Vielen Dank nochmals für die Antworten

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Hallo wishuponastar,

es gibt doch die Probezeit. Du könntest den Kurs anfordern und hast eine gewisse Zeit, darin zu lesen/blättern/arbeiten.

Wenn es dir nicht zusagt, schickst Du es wieder zurück und bist keine Verpflichtung eingegangen. Du müsstest Dir nur den Termin merken, bis wann das Paket wieder abgeschickt werden muss.


Viele Grüsse

Zippy

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