coolsweet

Versteht ihr das? (Voraussetzung Berufserfahrung)

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo miteinander,

ich überlege gerade ob ich ein Fernstudium in Wismar (WINGS/HS) oder in Hamburg an der Euro-FH absolviere. Was mir allerdings in Wismar das Genick bricht ist die Voraussetzung "Berufsausbildung oder 3 Jahre Berufspraxis". Warum reichen in Hamburg 1 Jahr Berufspraxis und in Wismar nicht?

Verstehe das einer?

GLG

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Die Zugangsvoraussetzungen hängen einmal von den gesetzlichen Bedingungen im Bundesland ab. Auf der anderen Seite kann die Hochschule über ihre Prüfungsordnung das ganze noch individuell bestimmen.

Auch wenn es eine blöde Antwort ist.. "es ist einfach so" ;)

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Das verhält sich ähnlich wie mit der Studiendauer bzw. Regelstudienzeit - die ist auch an diversen Hochschulen unterschiedlich.

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Danke für die Feedbacks! Unglaublich dass die Bundesländer so krasse Gegensätze haben! Wird zeit das alles vereinheitlicht wird, doch ok, so ist das dann eben....

GLG

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Danke für die Feedbacks! Unglaublich dass die Bundesländer so krasse Gegensätze haben! Wird zeit das alles vereinheitlicht wird, doch ok, so ist das dann eben....

GLG

Vereinheitlicht? Von wegen, das wird immer schlimmer, mit der Umstellung auf Bachelor und Master, dem Streben nach Elite-Universitäten und der Stärkung der Eigenständigkeit kann jede Hochschule noch mehr eigene Süppchen kochen.

Und in der Schule ist es auch nicht anders, Stichwort z.B. Neue Deutsche Rechtschreibung, manche machen es so, manche so. Oder Abbruch der Oberstufe in der 11. oder 12. Klasse - in manchen Ländern hat man dann automatisch Realschulabschluss, in machen gar nichts.


2008-2011 Informatik-Betriebswirt (VWA)

2014 ISTQB Certified Tester Foundation Level

2011-2015 BSc. Angewandte Informatik, FH Kaiserslautern (Präsenz)

Blog Informatik-Betriebswirt (VWA): http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/

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Ich biete dir folgende andere Sichtweise an:

Sieh es als Studiengang an, der maßgeschneidert ist für Menschen mit entsprechender Ausbildung / Berufserfahrung und kein Studiengang, der "für alle" gedacht ist.

Schließlich kommt man mit einer entsprechenden Ausbildung durchaus unter Umständen früher oder später zum Schluss, dass man eine Fort- / Aus- / Weiterbildung mit höherwertigem "Abschluss" in Angriff nehmen möchte.

Das ist eine Art "Auszeichnung" für den Studiengang. Nicht in Form eines Pokals, sondern in der Art: "Der Studiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er als Studienvoraussetzung nicht nur die Hochschulreife setzt, sondern auch eine einschlägige Berufsausbildung oder mehrere Jahre Berufserfahrung".

Im Umkehrschluss:

Für diejenigen, die eine solche Berufserfahrung tatsächlich besitzen, sind andere Studiengänge, die "für alle offen" sind u.U. sehr viel weniger reizvoll und interessant; hier hat man vielleicht das Gefühl "mit Gleichgesinnten" zu studieren, statt eben mit "normalen" Studienanfängern, welche vielleicht noch im Durchschnitt 5-10 Jahre jünger sind. Es ist also vielleicht ein Stück Lebenserfahrung, das die Teilnehmer miteinander verbindet. Wobei das im Fernstudium vielleicht auch praktisch gesehen nicht so wichtig ist.

Wenn du dir den Studiengang ansiehst, dann siehst du insgesamt einen vermutlich relativ normalen Fachhochschul-Diplom-Studiengang, der normalerweise durch ein oder zwei Praxissemester gekennzeichnet ist. Diese "hat man bereits hinter sich". Praxis ist hier ungemein wichtig.

Wismar ist in mehreren Kategorien speziell:

Einerseits der löblich niedrige Semesterpreis, andererseits die extrem hohe Eigenverantwortlichkeit, die meines Wissens einmalig ist. Und diese traut man vermutlich Studenten eher zu, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung haben. Insbesondere auch deswegen, weil alle oder fast alle auch während des Studiums berufstätig sind.

Ich glaube auch nicht, dass Gleichmacherei mit anderen Bundesländern hier das richtige Argumentationsfeld ist: Es ist tatsächlich ein maßgeschneidertes Studienangebot für eine absichtlich begrenzt definierte Zielgruppe. Niemand nimmt dir eine Chance weg, sondern man gibt anderen eine ganz spezielle Chance, ihre Ziele zu verwirklichen.

Ich persönlich meine, dass man sich auch darüber beschweren könnte, dass man mit 10 Jahren Berufserfahrung nicht gleich sofort einen Master ohne vorherigen Hochschulabschluss (Bachelor/Diplom/Magister/wasauchimmer) machen kann. Drüben bei der Open University hat jemand genau solch eine Möglichkeit angesprochen, dort scheint es durchaus solch eine Möglichkeit zu geben - unter engen Voraussetzungen. Und in Deutschland habe ich auch schon von entsprechenden Pilotprojekten o.ä. gelesen. Deswegen kann man nun aber nicht fordern, dass jeder Masterstudiengang für alle offen ist, die genug Berufserfahrung besitzen, so dass diese Erfahrung äquivalent zu einem Bachelor als Voraussetzung gesehen wird. Verlockend klingt dies allemal, zum Beispiel für Leute wie mich: Einfach rüber in die örtliche Universität spazieren, für den nächstbesten Master einschreiben und nach 3-4 Semestern auf einer Höhe sein mit allen anderen mit Master / Diplom. Wenn das ginge, dann würde ich das sofort machen - und all die "verlorenen Jahre" im Beruf statt im Bachelor-Studium wären plötzlich doppelt so wertvoll wie der Bachelor.

Fazit:

Sieh es nicht als eine verpasste Chance für dich an, sondern als perfekte Chance für jemand anderes. Und die nächste perfekte Chance ist dann für dich, aber für Otto Müller in der Maierstraße passt sie wieder überhaupt nicht. Ist also so ähnlich wie die Suche nach dem passenden Ehemann bzw. nach der passenden Ehefrau ;-)

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