Markus Jung

Negative Erfahrungen mit der Open University

15 Beiträge in diesem Thema

Vor ein paar Tagen habe ich eine Private Nachricht erhalten mit Erfahrungen zur Open University. Ich darf diese anonym hier einstellen und möchte Euch diese daher nicht vorenthalten.

Ich selbst bin jetzt 23 Jahre alt, habe kein Abitur und bin nach langer Lernpause an ein Psychologie-Studium gegangen. Mittlerweile habe ich zwei Kurse hinter mir, und zwar 'An Introduction to the Social Sciences', Part 1 und 2.

Der Name läßt es schon vermuten; die beiden Kurse sind sehr theoretisch orientiert und beschäftigen sich nur ansatzweise mit Psychologie. Man lernt darin zunächst das korrekte Schreiben von Aufsätzen, das Aufstellen, Aanalysieren und Fortführen von Theorien......

Wer jetzt denkt 'ist ja ein Klacks!' dem sei gesagt: Beide Kurse sind EXTREM fordernd, dafür daß es Level 1 Kurse sind wird hier gut die Spreu vom Weizen getrennt.

Beide Kurse sind reine 'Pass/Fail' Kurse, d.h. man besteht oder besteht nicht. Dafür muss sich ein Notendurchschnitt von 40% im Gesamten ergeben.

Der erste Kurs, DD121, war ein positiver Start an der OU.

Wie ich dann mit dem Folgekurs, DD122, festgestellt habe: Es geht auch anders.

Begonnen hat das schon mit der Zusendung der Kursbücher, die waren nämlich 'aufgrund der hohen Nachfrage' plötzlich !vergriffen!

Die Engländer haben ihre Bücher bereits eine Woche vor Kursbeginn erhalten und schon kräftig Vorsprung gutgemacht, während die Euro-Studenten ihre Bücher erst gut eine Woche nach Kursbeginn erhalten haben. Diese Verschiebung hat sich bis zum Schluss des Kurses gehalten.

Der diesmalige Dozent war wohl ein älteres Semester, was sich gleich bemerkbar machte an seinem Unwillen sich mit den essentiellen Bestandteilen des Fernstudiums auseinanderzusetzen, nämlich das Einsenden 'elektronischer' TMAs (einfach das Dokument über eine Eingabemaske an den Dozenten senden, kein Ausdrucken und per Post schicken) oder dem regelmäßigen Beantworten von Emails.

Anfragen wurden mit großer Verzögerung und meist nicht individuell sondern als Rundschreiben an alle beantwortet; ein persönliches Fortkommen hat sich dadurch unnötig erschwert. Die Rückgabezeiten für die TMAs betrugen teils drei, vier Wochen und der Dozent war mit seinen beiden Studiengruppen heillos überfordert.

Ich richtete daher ein Schreiben an die OU, schilderte die Lage daß ich mit dem Dozenten nicht klarkomme und somit mit der Bitte mich einem neuen Dozenten zuzuordnen. Ebenfalls bat ich darum meinen Namen erstmal rauszulassen.

Wenige Tage später erhielt ich Antwort von der OU daß man das ganze geprüft habe mit dem Ergebnis daß ich doch ein sehr gutes TMA abgeliefert habe und somit der Dozent nicht allzuschlecht sein könne. Außerdem habe man bei ihm nachgeforscht wie denn so die Kommunikation abgelaufen wäre und man habe festgestellt daß der Dozent auf alle meine Anfragen zufriedenstellend geantwortet hätte. Unnötig ist es wohl zu erwähnen daß der Dozent ab diesem Tage meiner Wenigkeit nicht mehr besonders gut gesonnen war, ich noch länger auf meine Arbeiten und Antwort auf Anfragen warten durfte und zum letzten TMA hin eine unschöne Note bekam, bis hin zu Anspielungen in den Rundschreiben a lá 'ich danke 99% von euch' oder 'einigen geht es nicht schnell genug'.

Tutorials hat dieser Dozent bei sich in der Nachbarschaft, im tiefsten Norden Englands, abgehalten, zu welchen ich natürlich keine Gelegenheit hatte zu erscheinen.

Mein persönliches Fazit ist: Die europäischen Studenten bezahlen teils mehr als das Doppelte an Kursgebühren, werden von der Uni-Partnerbank OUSBA mit dicken Zinsen auf Ratenzahlung belastet und werden dafür nicht so ernst genommen wie inländische Studenten, von denen ich mehrere kenne die in einem Kursverlauf den Dozenten gewechselt haben. Die Problematik wurde abgetan, sich auf die Seite des Dozenten gestellt und damit war die Angelegenheit beendet...

Natürlich ist mein Dozent beiweitem kein Einzelfall und auch schon gar nicht das schlimmste was ich von Kurskollegen gehört habe. Das geht von plötzlichem Kontaktabbruch über Nichtbearbeitung von Aufsätzen bis hin zu komplettem Abbruch des Kurses durch den Dozenten.

Sollte ich nochmal über solche Probleme stolpern, denn ich habe noch eine längere OU-Laufbahn vor mir, werde ich Konsequenzen ziehen müssen. Die Kurse werden sich in einer Größenordnung von bis zu 2000€ bewegen, und dafür erwarte ich 'high quality teaching' wie es die OU verspricht.

Viele Grüße

Markus


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Es ist mir auch von britischen Studenten bekannt, die durchweg Probleme mit ihren Tutoren haben. Auch ich kann diesmal keine 1+ für meine derzeitige Tutorin vergeben; mein letzter Tutor war dafür wirklich eine 1+ in Platin gehauen. Es ist also sehr unterschiedlich.

Die Diskussion um die hohen Gebühren für EU-Studenten wird nicht gerade seit diesem Jahr geführt, sondern geht schon eine ganze Weile. Kurzum: Die OU ist bei weitem nicht perfekt. Es ist aber schon die Frage, wo man diese Perfektion bekommen kann.

Zu den o.g. Kursen DD121 und DD122. Es handelt sich dabei um Level-1-Kurse, die im übrigen nicht speziell für das Fach Psychologie sind, sondern ganz allgemein für Sozialwissenschaften. Sie bieten eine Einführung in eine Vielzahl von Themenbereichen. Wer sich aber die Kursbeschreibungen durchliest, kann dies dort ganz klar entnehmen. Auch dass es sich um Pass/Fail-Kurse handelt, kann man daraus entnehmen. Es ist bei Level-1-Kursen auch ganz klar ein anderes Ziel da als bei Level-2-Kursen. Was hier als "zunächst das korrekte Schreiben von Aufsätzen, das Aufstellen, Aanalysieren und Fortführen von Theorien" beschrieben wird, ist grundständiges Methodenwissen, dass man an Unis in Deutschland so nicht beigebracht bekommt. Im Gegenteil, da wird erwartet, dass man es kann - und wer es nicht kann, hat Pech gehabt.

Gruß,

Sonja

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Hallo Markus,

vielen Dank für die Weiterleitung. Warum hat sich der jenige nicht getraut dies gleich ins Forum zu schreiben?

Wie ich dann mit dem Folgekurs, DD122, festgestellt habe: Es geht auch anders.

Begonnen hat das schon mit der Zusendung der Kursbücher, die waren nämlich 'aufgrund der hohen Nachfrage' plötzlich !vergriffen!

Die Engländer haben ihre Bücher bereits eine Woche vor Kursbeginn erhalten und schon kräftig Vorsprung gutgemacht, während die Euro-Studenten ihre Bücher erst gut eine Woche nach Kursbeginn erhalten haben. Diese Verschiebung hat sich bis zum Schluss des Kurses gehalten.

Ich persönlich habe zwar nicht die Erfahrung gemacht, dass Bücher vergriffen waren, aber auf meine ersten Unterlagen für die zwei neuen Kurse, die Anfang 2008 begonnen hatten, musste ich auch sehr lange warten. Dies liegt zum einen daran, dass die Unterlagen aus Kostengründen an das europäische Festland per Royal Mail als Päckchen versandt wird. Und zum anderen lag es daran, dass Ende letzten Jahres / Anfang diesen Jahres, bei der britischen Post gestreikt wurde.

Als mein Päckchen nach 14 Tagen noch nicht angekommen war forderte ich ein Ersatzsendung an, welches prompt 1 Werktag später von dem netten Herrn von DHL gebracht wurde.

Meines Wissens nach, kümmert sich OUSA (die studentische Vertretung) bereits um dieses Thema, da ich damals nicht die einzige war.

Ich richtete daher ein Schreiben an die OU, schilderte die Lage daß ich mit dem Dozenten nicht klarkomme und somit mit der Bitte mich einem neuen Dozenten zuzuordnen. Ebenfalls bat ich darum meinen Namen erstmal rauszulassen.

Wenige Tage später erhielt ich Antwort von der OU daß man das ganze geprüft habe mit dem Ergebnis daß ich doch ein sehr gutes TMA abgeliefert habe und somit der Dozent nicht allzuschlecht sein könne. Außerdem habe man bei ihm nachgeforscht wie denn so die Kommunikation abgelaufen wäre und man habe festgestellt daß der Dozent auf alle meine Anfragen zufriedenstellend geantwortet hätte.

Als ich nach einem Tutorwechsel fragte (der Grund war, dass ich gerne beim gleichen Tutor MST121 und MS221 haben wollte, da diese beiden Kurse stark aufeinander aufbauen) dauerte dies zwar eine Weile, dennoch wurde meinem Wunsch statt gegeben.

Tutorials hat dieser Dozent bei sich in der Nachbarschaft, im tiefsten Norden Englands, abgehalten, zu welchen ich natürlich keine Gelegenheit hatte zu erscheinen.

Es gibt, auf der Kursseite eine Möglichkeit nach anderen Tutorials zu suchen. Dass die Tutorials im hohen Norden Englands abgehalten werden, liegt daran, dass die Europäischen Studenten zu dieser Region hinzugezählt werden. Warum weiß ich leider nicht.

Es müsste eigentlich jedem klar sein, dass man eventuell keine Tutorials in Deutschland hat, wenn man sich an der OU einschreibt.

Mein persönliches Fazit ist: Die europäischen Studenten bezahlen teils mehr als das Doppelte an Kursgebühren,

Das liegt aber daran, dass der englische Steuerzahler nur die in England lebenden bezuschusst und dies bei uns nicht der Fall ist. Aber auch dies sollte bei Studienbeginn klar gewesen sein, dass man nicht, da man mehr bezahlt eine Sonderstellung einnimmt.

... werden von der Uni-Partnerbank OUSBA mit dicken Zinsen auf Ratenzahlung belastet

Die Zinsen sind sogar etwas niedriger als der durchschnittliche Dispozinssatz auf einem deutschen Girokonto. Man kann diese Zinsen umgehen, wenn man den Kurs im voraus bezahlt, so mache ich dies zum Beispiel.

Natürlich ist mein Dozent beiweitem kein Einzelfall und auch schon gar nicht das schlimmste was ich von Kurskollegen gehört habe. Das geht von plötzlichem Kontaktabbruch über Nichtbearbeitung von Aufsätzen bis hin zu komplettem Abbruch des Kurses durch den Dozenten.

Soetwas habe ich bisher nicht erlebt und auch nicht gehört.

Es würde mich als aktives OUSA-Mitglied näheres interessieren, wenn der Schreiber mag, kann er/sie mir gerne eine PM schicken.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Hallo Leute,

zunächst entschuldigung, denn es war nicht geplant daß der Beitrag anonym erscheint! Ich hatte ihn Markus per PN gesendet weil ich nicht sicher war ob das so im Forum erwünscht ist. Sorry.

@TomSon, du belegst derzeit DSE212, richtig? Deine Tutorin ist nicht zufällig Frau A.G.?

Ich denke, deine Kursbeschreibungen von DD121+122 sollten ergänzend zu meiner stehen; ich habe mich nicht über Inhalt oder Präsentation der Kurse 'beschwert'.

@krypt0lady

Was genau tun aktive Mitglieder der OUSA denn? Viel bekommt man davon ja nicht mit, auch die regionalen OUSA Foren (FFM&M) sind leider ziemlich leblos.

Die Wartezeit auf Kursbücher gründete sich nicht nur darauf daß diese vergriffen waren sondern auch am Postmanagement der OU, aber das dürftest du als OUSA 'Aktivist' mitbekommen haben da seinerzeit ein entsprechender Aufruf durch die Foren ging: Die Pakete nach Deutschland wurden unsinnigerweise über Neuseeland geroutet was die Wartezeit noch erheblich verlängerte. Meine OUSBA-Briefe kommen noch immer vom Postzentrum in Auckland; es hieß die OUSA wolle sich darum kümmern aber man hörte dann nichts mehr davon.

Schön daß der Dozentenwechsel für dich so glatt gelaufen ist. Ich verstehe nicht warum man bei mir einen solchen Aufstand machen mußte.

Mit der Regionseinteilung hast du recht, leuchtet mir auch nicht ein. Der erste Tutor hatte seinen Wohnsitz in Deutschland und hat zentral im Land Tutorials abgehalten. Natürlich muss man damit rechnen daß keine Tuts besucht werden können bzw. man reisebereit sein muss.

Von einer 'Sonderstellung' wegen höherer Studiengebühren habe ich nicht gesprochen. Anderen Universitäten ist es auch möglich einheitliche Studiengebühren für alle Studenten anzubieten, warum die OU nicht? Auch darum wollte man sich OUSA-intern mal kümmern...

Ich weiß von der Bezuschussung, jedoch fällt diese für Undergraduates nun weg. Aber nicht daß die Preise für UKer in die Höhe gingen - nein, das legt man wiederum auf die Festlandstudenten um. Diese Praxis heiße ich so auch ganz klar nicht gut und wird wohl der Anlaß dafür sein daß ich eine andere Richtung einschlage.

Den Kurs im Voraus bezahlen kann leider nicht jeder, mal eben ~2000 Euro auf dem Sparbuch zu haben ist nicht bei vielen der Fall...

Du kannst mir gerne nähere Fragen per PM stellen.

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Hallo Yona,

du belegst derzeit DSE212, richtig? Deine Tutorin ist nicht zufällig Frau A.G.?

Ja, das tue ich und nein, ist sie nicht. Wie kommst du darauf? Im übrigen bin ich durchaus nicht mit meiner Tutorin zufrieden - dennoch halte ich das Studium bei der OU für wissenschaftlich fundiert und gut.

Was die Kursgebühren angeht, so weiß ich nichts davon, dass britische undergraduate Studenten nicht mehr bezuschusst werden sollen. Bei der Kürzung geht es meines Wissens um ELQ-Studenten.

Ich persönlich heiße es nicht gut, dass die OU ihre Preise aufgrund der geographischen Lage staffelt. Aber wenn ich ehrlich bin, würden sie das nicht tun, dann wäre eher nicht davon auszugehen, dass die Kurse im Ganzen billiger werden - im Gegenteil, dann müssten eben die Studenten aus UK und Irland mehr zahlen. Hinzu kommt, dass mir als Studentin oder als Interessentin die Preise für UK/Irland und sonstiges Europa ja schon vor der Belegung eines Kurses bekannt sind - die OU macht da ja kein Geheimnis daraus. Wenn ich mit dieser Art der Gebührenverteilung nicht leben kann, dann mache ich dort keinen Kurs.

Ich finde es immer etwas schade, wenn die Leute erst himmelhochjauchzend vor einer Sache stehen und sie dermaßen in den Himmel heben, dass man schon denken müsste, es ist überirrdisch was dort angeboten wird, nur um dann irgendwann die Realität kennenzulernen (die sich ja durchaus nicht wesentlich verändert hat) und damit überhaupt nicht klar kommen.

Gruß,

Sonja

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Hallo,

zunächst entschuldigung, denn es war nicht geplant daß der Beitrag anonym erscheint! Ich hatte ihn Markus per PN gesendet weil ich nicht sicher war ob das so im Forum erwünscht ist. Sorry.

Konstruktive Kritik ist denke ich immer wilkommen, auch bei der OU.

Was genau tun aktive Mitglieder der OUSA denn? Viel bekommt man davon ja nicht mit, auch die regionalen OUSA Foren (FFM&M) sind leider ziemlich leblos.

Welches ist denn nun deine Catchment Area? FFM oder München? Die Branch München ist zur Zeit nicht aktiv, soviel ich weiß, da es keine Postholder (Chair & Secretary) gibt, wenn Du Dich engagieren möchtest, dann melde Dich bei mir ich kann Dir dann weiteres erzählen.

Die Branch FFM ist meines Wissens nach aktiv. Du findest diese auch im Internet unter http://ousa-frankfurt.de/ oder in FC. Oder Du schreibst einfach mal ins FC Forum rein, dass Du nach anderen Leuten aus Deiner Gegend suchst.

Ich selbst bin Chair des Branch Hamburg und war dieses Jahr (gerade jetzt am Wochenende) auf der OUSA Conference in Milton Keynes um Hamburg zu vertreten.

Die Wartezeit auf Kursbücher gründete sich nicht nur darauf daß diese vergriffen waren sondern auch am Postmanagement der OU, aber das dürftest du als OUSA 'Aktivist' mitbekommen haben da seinerzeit ein entsprechender Aufruf durch die Foren ging: Die Pakete nach Deutschland wurden unsinnigerweise über Neuseeland geroutet was die Wartezeit noch erheblich verlängerte. Meine OUSBA-Briefe kommen noch immer vom Postzentrum in Auckland; es hieß die OUSA wolle sich darum kümmern aber man hörte dann nichts mehr davon.

Zum einen gab es Ende 2007 / Anfang 2008 einen Streik bei der britischen Post woraufhin viel Post liegen geblieben war. Man kann sich aber auch ein Ersatzpaket schicken lassen (das steht auch auf der Kurswebseite!!!), wenn die Kursunterlagen nach (ich meine) 14 Tagen noch nicht eingegangen sind. Hast Du diesen Service denn genutzt?

Dann geht die Post nicht wie in den Foren geschrieben wurde über Neuseeland, auch wenn ein entsprechender Sticker darauf ist. Dies wurde auch in dem von Dir zitierten Forum geschrieben.

Zudem wurde gerade jetzt am Wochenende einer Motion (Eingabe) zugestimmt, die die OUSA Führung auffordert, die OU dazu zubringen, dass die Kurshomepages bereits zum Datum der ersten Auslieferung der Kursmaterialien geöffnet wird.

Schön daß der Dozentenwechsel für dich so glatt gelaufen ist. Ich verstehe nicht warum man bei mir einen solchen Aufstand machen mußte.

Darüber kann ich nur mutmaßen ...

Mit der Regionseinteilung hast du recht, leuchtet mir auch nicht ein. Der erste Tutor hatte seinen Wohnsitz in Deutschland und hat zentral im Land Tutorials abgehalten. Natürlich muss man damit rechnen daß keine Tuts besucht werden können bzw. man reisebereit sein muss.

Du hast Dich für ein Studium an einer britischen Uni entschieden, entsprechend sind die meisten Tutoren in Großbritannien sind. Doch dies weiß man im Voraus.

Von einer 'Sonderstellung' wegen höherer Studiengebühren habe ich nicht gesprochen. Anderen Universitäten ist es auch möglich einheitliche Studiengebühren für alle Studenten anzubieten, warum die OU nicht? Auch darum wollte man sich OUSA-intern mal kümmern...

Darum kümmert man sich OUSA-intern, doch die Uni-finanzierung ist in GB anders als in Deutschland. Auch hierzu wurde eine entsprechende Motion verabschiedet auf der Konferenz, so dass nun die OUSA-Führung diesbezüglich mit der OU in Verhandlungen treten kann.

Ich weiß von der Bezuschussung, jedoch fällt diese für Undergraduates nun weg. Aber nicht daß die Preise für UKer in die Höhe gingen - nein, das legt man wiederum auf die Festlandstudenten um. Diese Praxis heiße ich so auch ganz klar nicht gut und wird wohl der Anlaß dafür sein daß ich eine andere Richtung einschlage.

Oh je, das ist überhaupt nicht so!!!!

  1. ELQ betrifft nur englische Studenten. Die Bezuschussung in GB ist wie in D Ländersache. In Schottland ist es sogar so, dass Vollzeitstudenten nichts fürs Studium ab nächstem Jahr zahlen sollen (mal sehen wie lange das so ist ;) )
  2. Es fällt durch ELQ nur die Bezuschussung von Studenten weg, die bereits einen höcherwertigen oder/und gleichwertigen Bildungsabschluss haben. Es betrifft also vorallem englische Studenten, die bereits einen Bachelor z.B. in Geschichte haben und nun noch einen Bachelor in Chemie machen wollen.
  3. Das sind ungefähr 15% der Studenten.
  4. Auch zu diesem Thema wurden diverse Motions verabschiedet, die eben dafür sorgen sollen, dass die OU nicht die fehlenden Einnahmen auf alle Studenten umlegt.
  5. Die Preise der OU steigen jedes Jahr um ca. 5%, das eine gängige Praxis und hat nichts mit den ELQ Studenten zu tun.

Den Kurs im Voraus bezahlen kann leider nicht jeder, mal eben ~2000 Euro auf dem Sparbuch zu haben ist nicht bei vielen der Fall...

Das ist richtig. Dennoch muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er/sie geht. Die OU verlangt die Bezahlung der Kursgebühren im Voraus, was eigentlich (in GB) üblich ist. Es ist ein entgegenkommen der OU eine Ratenzahlung anzubieten. Wenn Du in einem Möbelhaus einen neuen Tisch kaufst, und diesen nicht sofort bezahlen kannst, kannst Du auch dort meist eine Ratenzahlung vereinbaren, und bei der OU machst Du nichts anderes.

Du kannst mir gerne nähere Fragen per PM stellen.

Hast Du Dich denn inzwischen einmal an die eMail-Adresse gewendet, die ich Dir über Markus habe zukommen lassen?

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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[...] dennoch halte ich das Studium bei der OU für wissenschaftlich fundiert und gut.

Genau so sehe ich dies auch. Es hat alles seine Ecken und Kanten, doch für mich persönlich ist die OU auch immer noch die beste Möglichkeit das zu studieren, was ich möchte. Ob ich nach dem Bachelor noch einen Master bei der OU dranhänge oder an eine andere Uni wechseln werde, das kann ich heute noch nicht sagen.

Ich persönlich heiße es nicht gut, dass die OU ihre Preise aufgrund der geographischen Lage staffelt. Aber wenn ich ehrlich bin, würden sie das nicht tun, dann wäre eher nicht davon auszugehen, dass die Kurse im Ganzen billiger werden - im Gegenteil, dann müssten eben die Studenten aus UK und Irland mehr zahlen. Hinzu kommt, dass mir als Studentin oder als Interessentin die Preise für UK/Irland und sonstiges Europa ja schon vor der Belegung eines Kurses bekannt sind - die OU macht da ja kein Geheimnis daraus. Wenn ich mit dieser Art der Gebührenverteilung nicht leben kann, dann mache ich dort keinen Kurs.

Das war bis Anfang / Mitte der 90er Jahr anders. Die Blair Regierung änderte dies seiner Zeit meines Wissens nach. Meines Wissens nach darf die OU die Fundings die sie für englische / walisische / schottische / nord-irische Studenten bekommt nicht mehr für andere als diese Studenten verwenden.

Doch ich sehe es hier nicht so, dass die Studenten in der UK mehr bezahlen müssten um europäische Studenten zu entlasten. Auch hierzu wurde eine Motion (eingereicht von Hamburg, by the way) verabschiedet, die die OU dazubringen soll auch mit den europäischen Regierungen, der EU und anderen Organisationen in Kontakt zu treten.

Viele Grüße

Inés


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Larry Lorenzoni

 

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Nur zur Info: OUSA München wird gerade wiederbelebt. Ab dem 30.04. gibt es im entsprechenden Unterforum weitere Erläuterungen und Wahlen.

Gruß,

Sonja

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Nur zur Info: OUSA München wird gerade wiederbelebt. Ab dem 30.04. gibt es im entsprechenden Unterforum weitere Erläuterungen und Wahlen.

Prima!!! Stellst Du Dich zur Wahl? Bei Fragen kannst Du Dich gerne an mich wenden.

Nur zur Info: Berlin wird derzeit auch gerade wiederbelebt.

Viele Grüße

Inés


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Larry Lorenzoni

 

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Doch ich sehe es hier nicht so, dass die Studenten in der UK mehr bezahlen müssten um europäische Studenten zu entlasten.

Das meinte ich damit nicht. Es wurde mehrfach in den OUSA-Foren darauf hingewiesen, dass die EU-Studenten den realistischen Preis bezahlen, den die OU veranschlagt hat um kostendeckend zu arbeiten und nicht um britische Studenten zu subventionieren.

Wären die Preise einheitlich (d.h., gäbe es keine Subvention von Seiten des Staates für britische Studenten), dann würden diese denselben Preis zahlen, den auch wir bezahlen - ohne dabei uns zu subventionieren.

Es ist also davon auszugehen, dass es so etwas wie die Subvention von britischen Studenten durch EU-Gebühren oder andersherum gar nicht gibt - wenn man der Aussage von oben trauen kann.

Gruß,

Sonja

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