Marina85

Fernstudium oder doch besser IHK Kurs

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich würde gerne eine Weiterrbildung mit IHK Abschluss machen. In der engeren Auswahl steht der Industriefachwirt oder der gepr. Bilanzbuchhalter. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich ihn per Fernstudium oder per IHK Kurs machen soll.

Wie ist der Stoff aufgearbeitet bei einem Fernstudium, kann man ihn sich leicht beibringen?

Danke für eure Hilfe!!

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Fernstudienmaterialien sind natürlich in erster Linie für Menschen aufbereitet, die zum einen alleine lernen (müssen) und zum anderen auch gut aus schriftlichen Materialien lernen können. Damit ist das Material besser aufbereitet als z.B. in einem Lehrbuch. Allerdings sagt das noch nichts darüber aus, ob du persönlich damit besser klar kommst als mit Präsenzunterricht.

Wie sind denn bisher deine Erfahrungen mit Präsenzunterricht (Schule, Berufsschule, usw.) gewesen? Kannst du dir Dinge gut selber beibringen? Liest du gerne?

Warum würdest du lieber einen Fernkurs wählen als es direkt bei der IHK zu machen?

Gruß,

Sonja

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Hallo!

Wenn Du Deinen inneren Schweinehund im Griff hast macht ein Fernkursus Sinn. Erst Recht, wenn Du mit Disziplin und Ausdauer Dir vorstellen kannst über einen längeren Zeitraum für Dich alleine zu lernen - und wenn Du Fragen hast Dir Deine eigenen Antworten irgendwoher (Bücher, Internet, Fernkursanbieter...) herzuholen.

Solltest Du aber eher dazu neigen, dass Du auch mal Dinge gerne hinterfragst, gerne in der Gruppe lernst und lieber Dinge, welche Dir unklar sind, sofort hinterfragen möchtest - dann ist eine Präsensausbildung besser für Dich.


Oliver Schumacher

Lingen/Ems - Niedersachsen

Diplom-Betriebswirt (FH)

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Hallo Marina,

ich selber hab den T.Fachwirt bei der IHK im Abendlehrgang absolviert.

Bei der IHK ist das so eine Sache, es gibt wirklich von Kammer zu Kammer sehr große Unterschiede und Abweichungen z.B. in der Organisation der Lehrgänge; Know How der Dozenten; Bundeseinheitliche Prüfungen oder nicht;

Verkürzung der Unterrichtsstunden ; Gebühren usw.

Hier solltest du vorab die Kammer und deren Ruf detailliert überprüfen.

Ein Beispiel

Ein Dozent hat dreimal in Folge die gleichen Unterlagen/Lernstoff mit Uns durchgearbeitet, ob wohl das nicht erforderlich war.

Das waren Insge. 12 Ustd. wofür eigentlich 2 Ustd. gelangt hätten.

Nach dem Wir dieses vorgehen Kritisiert haben, hat Er den Lehrgang kurz vor den Prüfungen abgebrochen und es hieß Learing by Doing liebe Leute!

Mann mann werde den Typ in vergessen, na ja.

Ein andere hat trocken vom Skript runter gelesen, dass hätte ich auch genau so gut zu hause machen können und wäre dabei nicht eingeschlafen.

Dies habe Ich dann auch einschließend gemacht, habe die Skripte durchgearbeitet und mit den alten Prüfungen+Rahmenstoffplan Mich Fit für das Rendezvous mit der IHK gemacht.

Also Ich möchte nicht behauptet das es nur schlecht war, aber wenn 50 % der Teilnehmer den Lehrgang abgebrochen haben, kannst du Dir schon denken wie es ab ging.

Aber das muß alles nichts heißen, mein Freund hat sein Meister bei der IHK in Würzburg gemacht und war total zu frieden.

Wie gesagt: Große Unterschiede gleicher TITEL = IHKs in Germany

Ich persönlich werde keine Fortbildung mehr bei der IHK belegen, obwohl es immer mein Ziel war mich als Tech.Betriebswirt zu beschimpfen.

Hoffe konnte Dir bisschen Helfen bzgl. Der IHK

PS: eine Fortbildung zum Bilanzbuchhalter im Fernlehrgang stufe Ich persönlich für sehr schwer ein, dann doch lieber den Industriefachwirt!!

Gruß Ilker


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Technik-Management

6. Semester Hochschule Furtwangen University

Technischer Betriebswirt (IHK) 2010-2011

Technischer Fachwirt (IHK) 2005-2007

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Das hab ich auch schon gehört, dass der Bilanzbuchhalter schwer sein soll, aber ich kann mir im Moment nicht vorstellen jeden Samstag von 8 - 14 Uhr in der Schule zusitzen, von daher schrecken mich die IHK Kurse doch immer etwas ab...ich glaub da würde ich lieber 2x in der Woche Abends einen Lehrgang besuchen bzw. bei nem Fernkurs kann ich mir halt die Zeit so einteilen wie ich möchte...

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bei nem Fernkurs kann ich mir halt die Zeit so einteilen wie ich möchte...

Das stimmt natürlich schon, aber diese freie Zeiteinteilung ist natürlich damit verbunden, dass man sich selber auch wirklich dazu motivieren kann, etwas zu tun. Freie Zeiteinteilung kann nämlich auch schnell dazu ausarten, dass man die Dinge liegen lässt bis man mal Zeit hat... und dann stellt man 4 Wochen später fest, dass man noch gar nichts gemacht hat. :(

Es hat alles so seine Vor- und Nachteile. Beim Fernstudium ist man wirklich allein, Mitstreiter gibt es wenige. Bei einem IHK-Kurs hat man direkten Kontakt zu Mitlernenden und kann u.U. auch mal Lerngruppen o.ä. bilden. Ist bei Fernkursen eher schwierig, aber nicht unmöglich.

Gruß,

Sonja

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Fazit: ob so oder so, leicht ist keiner der beiden Varianten.

Bei einem Prior. 1 die Eigenmotivation beim anderen die vorgegebenen Unterrichtstage und evtl. verstörte Dozenten.

Ich glaub die Frage kannst du die nur selber beantworten, was die richtige Entscheidung für Dich ist.

Aber ein Versuch ist es alle mal Wert.;)

No Risk no Fun!

Gruss Ilker


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Technik-Management

6. Semester Hochschule Furtwangen University

Technischer Betriebswirt (IHK) 2010-2011

Technischer Fachwirt (IHK) 2005-2007

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Hat von euch jemand erfahrung mit der AKAD?

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Hat von euch jemand erfahrung mit der AKAD?

Ja, allerdings habe ich bei denen zwei Sprachlehrgänge belegt - keinen kaufmännischen Kurs (und ich war sehr zufrieden damit).

Gruß,

Sonja

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Hallo,

ich habe beides kennen gelernt und 2001 - 2002 den Personalfachkaufmann als Abendlehrgang an der IHK besucht. Der Lehrgang und die Dozenten waren super, doch Mo+Mi. 17.45 - 21.00 Uhr und Sa. 08-13.00 Uhr waren sehr anstrengend.

Das Fernstudium habe ich da als viel angenehmer empfunden, da ich selbstbestimmt und eigenorganisiert lernen konnte. Um dennoch Kontakt zu Mitlernenden zu haben, absolvierte ich ein Studienmodell, dass dennoch eine hohe Präsenz (2 x im Monate einen Sa. mit 8 UStd.) beinhaltet und man so Dozenten und Kommilitonen auch persönlich kennt.

Das muss einem aber auch liegen. Es kommt hier mal wieder auf den Typ an. Manche entfalten sich hier (wie ich), manche gehen unter, da die Diszplin und Eigenorganisation fehlt.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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