Markus Jung

IT-Branche erwartet Hochschul-Studium

7 Beiträge in diesem Thema

Diese Presseinformation fand ich ganz interessant - im Informatik-Bereich scheint mittlerweile auch nicht mehr viele ohne akademische Ausbildung zu gehen:

Berufserfahrung ersetzt bei IT-Jobs keinen Hochschulabschluss. In rund neun von zehn Stellenanzeigen für IT-Positionen suchen Personalchefs nach Mitarbeitern mit Diplom. Dabei ist das klassische Informatikstudium kein Muss, es erleichtert allerdings die Jobsuche. Mehr als 60 Prozent der angebotenen Stellen fordern von Bewerbern ein Diplom in Informatik. Aber auch für Absolventen anderer Studienrichtungen sind die Aussichten günstig. Viele einstellende Unternehmen legen Wert darauf, dass die Bewerber generell studiert haben. In mehr als 40 Prozent der IT-Stellenangebote ist die Studienrichtung nicht näher benannt. Neben Informatikern haben Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsinformatiker und Ingenieure gute Karten. Rund jedes dritte Jobangebot richtet sich an einen Bewerber mit diesem fachlichen Hintergrund. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

Für die Anwendungsentwicklung und das Qualitätsmanagement ist ein Informatikstudium zumeist zwingende Voraussetzung. Mehr als 80 Prozent der ausgewerteten Stellenanzeigen aus den entsprechenden Bereichen richten sich an Absolventen dieses Studiengangs. Für die Aufgabengebiete IT-Beratung, IT-Vertrieb sowie Projektmanagement kommen dagegen in gut jeder vierten Stellenanzeige auch Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler in Frage. Sie bringen die fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit, die für diese Einsatzgebiete notwendig sind. Wirtschaftliches Know-how ist sogar generell ein Pluspunkt bei der Bewerbung: Personalchefs erwarten diese Qualifikation in fast 60 Prozent der Stellenangebote. Bei den ausgeschriebenen Stellen für IT-Berater wird diese Anforderung besonders deutlich. 79 Prozent der analysierten Jobangebote für IT-Consultants fordern explizit Kenntnisse in den Bereichen Finance, Controlling oder Marketing. Der Grund: Es gibt kaum einen Wirtschaftszweig, in dem IT-Berater nicht tätig sind. Entsprechend umfangreich sind die fachlichen Anforderungen.

Nicht in allen Fällen ist ausschließlich das Studium entscheidend. 20 Prozent der untersuchten Jobangebote richten sich an Bewerber mit einer betrieblichen Ausbildung, entweder zusätzlich zum Studium oder als Alternative. Im IT-Support haben Kandidaten mit entsprechendem Jobprofil gute Chancen auf eine Anstellung. Annähernd zwei Drittel der untersuchten Stellenangebote für dieses Einsatzgebiet richten sich an betrieblich ausgebildete Fachkräfte. Häufige Supportaufgaben wie Netzwerkbetreuung, Datensicherung und Benutzerverwaltung gehören zum Kernbereich einer Informatikausbildung und entsprechen den Anforderungen im beruflichen Alltag eines Mitarbeiters im IT-Support.

Studiengänge, die sich Unternehmen in Stellenanzeigen wünschen Informatik: 61,3 % Wirtschaftswissenschaften: 31,3 % Wirtschaftsinformatik: 30,3 % Ingenieurwissenschaften: 26,9 % Naturwissenschaften: 11,3 % Wirtschaftsingenieurwesen: 6,1 % Mathematik: 5,5 % N=524

Hintergrundinformation Für den IT-Jobscout 2008 wurden die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen untersucht. Im Januar 2008 wurden dafür insgesamt 602 Stellenanzeigen ausgewertet.

Quelle: Presse-Mitteilung PPI Aktiengesellschaft


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Hoffentlich nimmt der Trend in 4 Jahren noch nicht ab :)


AKAD - Wirtschaftsinformatik

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Du schreibst dass, was ich mir beim lesen gedacht habe...:)


Vorbereitung auf den Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

Aus finanziellen Gründen nur privat aber mit den richtigen Unterlagen ;-)

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das bestätigt mal wieder die Erfahrungen, welche ich selbst immer wieder gemacht habe.

Und ich schließe mich an - meinetwegen darf sich der Trend sogar noch erhöhen ;-)


Danny

Ausbildung Industriekauffrau (1998)

Bachelor of Science in Angewandter Informatik 12/2007 - 12/2011

Master of Science Innovations- und Technologiemanagement 06/2012 -

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Hoffentlich nimmt der Trend in 4 Jahren noch nicht ab :)

Also der Trend zur Akademisierung wird sicher nicht ab, sondern eher zu nehmen. Nur wird es mit der Zeit vermutlich auch eine höhere Anzahl an Bewerben geben, die einen akademischen Abschluss vorweisen können - und dadurch wird es dann wieder schwieriger.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

in der Zeitschrift "Junge Karriere", Märzausgabe, gab es einen schönen Bericht mit der Überschrift "Just do IT".

In einem Satz zusammengefasst:

Der Bedarf an akademischen IT-Spezialisten steigt, die Anzahl der IT-Absolventen sinkt.

Da kommen wohl schöne Zeiten auf uns zu ;-)

Grüße

Matthias

(Der in so zwei Jahren hoffentlich fertig ist)

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Das ist eben die Bildungsexplosion. Trotz aller Versuche der Regierungen die Leute vom Studieren abzuhalten treibt die Wirtschaft diese vorran.

Wenn mal alle ein Diplom haben, dann braucht man eben einen Doktor um nicht dauernd arbeitslos zu werden.

Geht ja schon unten los. Für einige Lehrberufe ist das Abitur faktisch Vorraussetzung (riesen Vorteil für die Firmen da Lehrlinge dann automatisch über 18). Die verdrängen die Realschüler, welche die Hauptschüler verdrängen. Die Bildungsexplosion spült also nicht nur Menschen nach oben, sondern drückt eine entsprechende Anzahl auch nach unten bzw. aus dem System.

Gruß

Jörg

Also der Trend zur Akademisierung wird sicher nicht ab, sondern eher zu nehmen. Nur wird es mit der Zeit vermutlich auch eine höhere Anzahl an Bewerben geben, die einen akademischen Abschluss vorweisen können - und dadurch wird es dann wieder schwieriger.

Viele Grüße

Markus


ehemaliger Fernstudent.

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