professorec

Arbeitsaufwand

5 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

bin recht neu (besser gesagt, offiziell seit gestern registriert) und hab jetzt gleich mal ein paar Fragen.

Zurzeit mach ich via Telekolleg mein Fachabitur nach. Läuft eigentlich recht gut und dadurch dass nur noch ein paar Prüfungen anstehen, denke ich dass ich das gute Stück in 1nem Monat in den Händen halten kann.

Aber was dann?

Seit geraumer Zeit suche und telefoniere ich recht viel mit Fernunis, etc. Bin jetzt auf die FH Riedlingen gestossen und werde/würde dort gerne BWL / Projektmanagement studieren.

Leider ist mein Job aber recht stressig. Bin Projektleiter bei einem recht großen Unternehmen, dadurch bedingt komm ich meist recht spät aus dem Büro. Meine Erfahrung bei dem "FernAbi" war/ist, dass ich am Abend, meist so müde und ausgelaugt bin, dass ich überhaupt nicht ans lernen denken will. Sprich ich lerne meist Panik bedingt kurz vor den Prüfungen und "wurschtle" mich eben dann so durch.

Ich bin mir aber sicher, dass ich so eine Arbeitsweise bei einem Fernstudium nicht an den Tag legen kann, das Bestehen wäre wohl gerade zu unmöglich.

Des Wegen interessiert mich in erster Linie:

• Wie viel Zeit investiert ihr pro Tag / Woche in Std in das Studium.

• Welches Arbeitspensum kommt auf mich zu?

• Wie geht es euch nach ca. 1 Jahr? Seit ihr mittlerweile so "gelangweilt", dass ihr am liebsten alles hinschmeißen wollt?

• Wie ist dass mit den Unterlagen? Sind diese so gut, dass man sich langwierige Recherchen, Strukturierungen, etc. sparen kann?

• Urlaub und Freizeit? Gibt es so was dann noch? Gibt es an solchen Fernunis auch eine Art Semesterferien? In den man seine Akkus wieder aufladen kann?

• Hat jemand Erfahrung mit dieser Fernuni?

So ich hoffe Ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen…

An sich bin extrem heiss auf dieses Studium, aber ich möchte einfach einschätzen können, ob es für mich machbar ist.

Grüße

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Hallo,

studiere nicht in Riedlingen, sondern in Hagen.

Ich kenne den Berg von Fragen zu Beginn und ganz

bestimmt ist es nützlich, sich hier auszutauschen.

Nur eines muss Dir klar sein, die Entscheidung, ob Du

a) in der Lage sein wirst entspechende Stunden (10-

20 die Woche) an Freizeit abtreten zu können und

B) auch zu wollen, die mußt Du ganz allein treffen

- aber auch das wird ein Prozess sein.

Wenn Du einen Job mit weit mehr als 40 Stundenwoche

hast, könnte es kritisch werden. Zudem erwähnst Du

unregelmäßige Arbeitszeiten/Feierabende.

Erstell' Dir doch mal just for fun einen Wochenstunden-

plan, wo Du ersehen kannst, wieviel freie Zeit Du für

ein Studium entbehren könntest!

Ich habe lt . Angaben der Uni eine wöchentliche Lern-

zeit von 19,5 Stunden. Meine Einschätzung wie auch

die anderer Studenten- ist, dass man mit weniger Stunden

hinkommen kann. Doch das ist sehr individuell abhängig.

Das was ich an Zeit einspare, geht derzeit bei mir für

eine intensivere Aufgabenbearbeitung wieder drauf.

Auch die Verteilung ist wohl primär von persönlichen

Umständen abhängig. Bei mir sind es meistens 3-4

Abende in der Woche mit 1,5 - 3 Stunden. Dann am

Sa. und So. entsprechend mehr. Manchmal auch nur

sonntags, dann aber auch 6-8 Stunden.

Freizeit wird zwangsläufig ein kostbares Gut oder netter

ausgedrückt, man weiß die wenige sehr und intensiver

zu nutzen und schätzen.

Urlaub? Erstmal kein Thema bzw. nicht der außerdeutsche

Urlaub. Jede Hochschule hat bei den Fernstudiengängen

andere Regelungen, wann Semesterferien sind. Bei mir

werden in den Zeiten Prüfungen geschrieben.

Gelangweilt? Nö ... noch nicht. Man sollte eigentlich auch

nur etwas studieren, was man interessant findet bzw.

was man einsetzen möchte.

Frage zu Deinem Studienwunsch: warum PM? Bringt

Dich das weiter, beruflich? Habe selbst einen aner-

kannten PM Abschluss bei einer IHK absolviert, der

in der Wirtschaft sehr angesehen ist. Kennst Du die

VWA-Studiengänge, z.B. zum PM-Ökonom?

Gruß

aenny


"Aber denken kann ich, was ich will, solange ich mir selbst nicht widerspreche." (Kant)

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Hi auch von mir,

meiner einer studiert seit 2006 an der HFH BWL und bereut diesen Schritt in keinster Weise.

Aber wie schon gesagt wurde sind viele deiner Fragen sehr individuell und sollte kein Maßstab für deine Entscheidung sein. Aber zu deinen Fragen

Wie viel Zeit investiert ihr pro Tag / Woche in Std in das Studium.
Ich bin Berufspendler und kann daher alleine morgens und abends in Summe 2 Stunden lesen/lernen (mal mehr, mal weniger). Dann noch evtl. abendliche Aufwände für Zusammenfassungen von rd. 1-2 Std. (mal mehr mal weniger) bringen mich im Schnitt auf rd. 15Std. die Woche.

Welches Arbeitspensum kommt auf mich zu?
Hängt von deinem Vorwissen ab und deiner Aufnahmefähigkeit. Kurz gesagt brauchst du keine Angst vor dem Pensum haben, oder der Machbarkeit. Aber du darfst es auch nicht unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen.

Wie geht es euch nach ca. 1 Jahr? Seit ihr mittlerweile so "gelangweilt", dass ihr am liebsten alles hinschmeißen wollt?

Nein! Ich bin auch nach 2 Jahren noch froh, dass ich mich dazu entschlossen habe. Im Lauf der Zeit pendelt sich das Studium so ein, dass es ein fester Bestandteil im Alltag wird.

Wie ist dass mit den Unterlagen? Sind diese so gut, dass man sich langwierige Recherchen, Strukturierungen, etc. sparen kann?
Ich bin von den Unterlagen überzeugt und denke, dass ist bei anderen Anbietern ähnlich. Sie sind so gestaltet, dass es der Doppelbelastung eines Berufstätigen entgegenkommt. D.h. komprimiertes und zielführendes Wissen, didaktisch gut bis sehr gut aufbereitet und ausreichend, zum Bestehen der Prüfungen.

Urlaub und Freizeit? Gibt es so was dann noch? Gibt es an solchen Fernunis auch eine Art Semesterferien? In den man seine Akkus wieder aufladen kann?
Du wirst auch während des Semesters immer wieder kleine Erholungsinseln finden, die du dann nutzen kannst. Es ist alles eine Sache der Planung und Organsiation. Ich war bspw. Anfang des Jahres Skifahren, werde im Mai ein paar Tage nach Wien gehen und im Oktober meinen Sommerurlaub genießen. Allerdings muss ich das in meine Planung integrieren und evtl. im Voraus lernen.

Semesterferien gibt es ohnehin nicht (ist ja nur eine vorlesungsfreie Zeit) und im Fernstudiumbereich auch nicht. Dafür ist das Studium i.d.R. auch kürzer, als bei einem Präsenzstudium.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Fernuni?

Ich nicht, aber andere sicherlich. Warst du schon im entspr. Unterforum?

http://www.fernstudium-infos.de/srh-fh-riedlingen/

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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@aenny: Ich habe / werde mich für PM entscheiden, da ich hier recht viel Kenntniss habe und so hoffe hier Punkten zu können. Des Weiteren habe ich das Gefühl, dass dies einfach zu mir passen könnte.

@all:Im Moment kann ich es einfach nicht abschätzen, was es zeitlich bedeuten würde, wenn ich mit dem Studium anfange. 15 Stunden hören scih schon recht viel an, aber ich denk es ist machbar. Problem bei mir, oder evtl. auch anderern, ist eine gewisse Durchgängigkeit hinzubekommen. Ich kann einfach nicht sagen, ob ich jede Woche 15 Std. aus meiner restlichen Zeit herausschneiden kann. Dadurch herrscht bei mir eine gewisse Unsicherheit, ob das Delta zwischen gerlenten und lernen mussenden zu gross wird und ich einfach den Stoff nicht mehr nachholen kann, sprich abgehängt werde und abbrechen muss...

Wie ist das eigentlich mit den Prüfungen? Kann man die wiederholen? Wenn ja wieoft? Hab ich die möglichkeit das Studium ein bisschen zu strecken? macht das Sinn?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten, jetzt kann ich wenigstens schon mal abschätzen was auf mich zukommt!

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Du wirst es nie wissen, wenn du es nicht ausprobierst. Die von dir genannten Unsicherheitsfaktoren gelten nur für dich und deine Situation. Hierbei kann dir keiner helfen oder Ratschläge geben. Es geht alles, wenn man es wirklich möchte.

Ich kenne eine Studentin, die hat während des Studiums 2 Kinder geboren, ist Vollzeit-Mama mit wenig bis keiner Freizeit, musste entsprechend umdisponieren (bspw. Prüfungen verschieben), ist aber immernoch dabei und zieht es durch. Ich denke, viel stressiger kann´s kaum werden ;)

Aber auch hier ist das Konzept eines Fernstudiums so, dass du sehr viele Möglichkeiten hast, um es für deine Situation entsprechend zu schaffen. Damit meine ich bspw. die kostenfreie Verlängerum um n-Semester, oder das Verschieben von Prüfungen. Bei einigen Anbietern kannst du dir auch den Prüfungstermin selbst bestimmen etc.

Wie gesagt ist diese Art von Studium konzipiert, um es berufstätigen Personen (incl. Freizeit, Familie, Hobby usw.) zu ermöglichen einen akademischen Titel zu erzielen. Alles eine Frage der Organisation und Disziplin.

Wie ist das eigentlich mit den Prüfungen? Kann man die wiederholen? Wenn ja wieoft? Hab ich die möglichkeit das Studium ein bisschen zu strecken? macht das Sinn?
Ich weiß es jetzt nicht von anderen Anbietern, aber bei uns kannst du eine Prüfung 2-mal wiederholen und müsstest für ein 3. mal einen Antrag stellen.

Ob das Strecken - das es geht hatte ich oben erwähnt - sinnvoll ist entscheidest du auf Grund deiner ganz persönlichen Situation.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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