CodeFuchs

HFH-Gebühr steuerlich abzugsfähig?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo

angenommen man zahlt jeden Monat etwas mehr Lohnsteuer als die HFH kostet. Ist meine Annahme dann korrekt, das man die monatlich fälligen 240 Euro am Jahresende wieder zurück bekommen kann? Die Grenze soll irgendwo bei 4000 Euro sein, aber immerhin besser als gar nichts.

Wie macht ihr das?

Ohne diese Möglichkeit wird es für mich sehr schwer das Studium durchzuführen...

Gruß

Franz

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Hi Franz,

so ist das nicht ganz richtig. Ich bekomme weil ich mein Studium nur als Sonderausgaben ansetzen kann ungefähr ca. 25% (eher etwas weniger) von der Steuer zurück. Das kommt auf deine individuelle Situation an. Die Wahrscheinlichkeit, dass man seine ganze Gebühren zurück bekommt sind wohl sehr gering.

Aber irgendwo hier im Forum gibt es noch ein Thema dazu. Hast du da schon einmal geschaut?

Gruß

Rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Hallo Franz

Du kannst ein Erststudium nur bis zu einer Höhe von 4.000€ als Sonderausgabe in deiner Einkommenssteuererklärung geltend machen. D.h. dein zu versteuerndes Jahresbrutto würde um 4.000€ reduziert, so dass du in Summe eine geringere Steuerlast hast und daher wahrscheinlich eine höhere Rückerstattung bekommst. Aber du erhältst weder die 4.000€ zurück, noch die HFH-Gebühren.

Sollte es sich um dein Zweitstudium handeln, könntest du die kompletten Kosten unbegrenzt über die Werbungskosten geltend machen.

Eine Möglichkeit besteht allerdings, dass du die Mehrausgaben durch das Studium bereits in deine monatliche Lohnsteuer anrechnen lässt, so dass sich deine mtl. Steuerlast reduziert und du Netto mehr im Geldbeutel hast. Aber das sollte dir jemand vom Fiskus erklären und vorrechnen.

Gruß Lutz

:D Rita war etwas schneller


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo,

die 4.000,00 EUR (beim Erststudium) hängen damit zusammen, ob du die Ausgaben für das Studium als Werbungskosten oder als Sonderausgaben geltend machen kannst.

Deine Studiengebühren vermindern in der Regel dein zu versteuerndes Einkommen, womit du zwar 100% der monatlichen 240,00 EUR "absetzen", kannst aber diesen Betrag sicherlich nicht zu 100% wieder erstattet bekommst. Oft beträgt die Rückzahlung etwa ein Drittel deiner Investition.

Verbindliches kann dir natürlich nur dein Steuerberater mitteilen.

Schönen Gruß

Matthias

Rita war etwas schneller

Und Lutz auch ;-)

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Hallo,

ich möchte noch etwas hinzufügen:

Du kannst ein Erststudium nur bis zu einer Höhe von 4.000€ als Sonderausgabe in deiner Einkommenssteuererklärung geltend machen. [...]

... 4.000€/Jahr ...

Sollte es sich um dein Zweitstudium handeln, könntest du die kompletten Kosten unbegrenzt über die Werbungskosten geltend machen.

Werbungskosten im Sinne des Einkommensteuergesetzes sind alle Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen, d.h. wenn z.B. ein E-Techniker aus privatem Interesse noch Germanistik studiert, könnte der Finanzbeamte den Rotstift ansetzen, da mit dem Zweitstudium ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss erreicht werden muss, damit die Kosten als Werbungskosten abgesetzt werden können.

Dies ist als Vorabinfo gedacht, Du solltest dieses Thema jedoch mit einem Steuerberater Deiner Wahl diskutieren!

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Wenn man sich die verschiedenen Erfahrungsberichte so durchliest ist es eben eine Frage wie das lokale Finanzamt mit der ganzen Geschichte umgeht.

Hat man es einmal durch, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das man die Anerkennung als Werbungskosten das ganze Studium durchziehen kann - selbst dann ist es aber nicht sicher.

Der Rat mit dem Steuerberater ist natürlich hier der beste - allein die absoluten Beträge nutzen Dir leider nichts. Es kommt auf Deine bisherige Steuersituation an. Hast Du vorher bereits wenige Werbungskosten (so wie ich) würde sich die Anerkennung als WK garnicht lohnen, da Du erst bei Werbungskosten in Höhe von 4920 EUR wieder das Niveau der Sonderausgaben erreicht hast, alles natürlich unter Berücksichtigung Deiner individuellen Sitation.

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