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chillie

GTD als Lernhilfe?

3 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

angeregt durch eine Diskussion in einem anderen Forum möchte ich das Thema gerne auch hier zur Debatte stellen.

Vor allem deswegen, da Fernstudenten ja durchaus auch den ein oder anderen Zeitengpass haben der zu überbrücken ist und weil das Grundprinzip der GTD-Technik gerade dem Fernlernenden entgegenkommen sollte.

Also worum geht es - es geht um GTD- Get Things Done ... eines der vielen Möglichkeiten seine kostbare Zeit zu "managen".

Ich persönlich halte von Zeitmanagement-Seminaren, Büchern, Heften, Vorgaben usw. nicht viel. Vor allem deswegen, da sie sehr starr sind und viel Zeit in Anspruch nehmen, was meiner Meinung nach nicht der Sinn sein sollte.

Hier sieht es etwas anders aus. Zum einen arbeite ich seit einiger Zeit (seit mich mein damaliger Chef nichtmehr zu Zeitplanbüchern zwingt) nach einer ähnlichen Methode, zum anderen ist die Idee dahinter (den Kopf frei zu haben für "wichtige" Dinge) elementar um im Fernstudium voranzukommen.

Wie so oft gibt es auch hier unzählige Programm und Helferlein, die eines gemeinsam haben ... die sehen gut aus!

Gut das war es meistens schon, denn solche Programme blinken nicht wild, machen keine tolle Grafik oder vertreiben einen die Zeit - sie wollen genutzt werden. Und das ist die Krux - nutzt man das System (wie es nun heissen mag) nicht, kann die Software dazu noch so produktiv sein, noch so tolle Features bieten ... es bringt einem nichts.

Darum sollte man sein System von der "Pike" auf erlernen, sprich mit Stift und Zettel - klar ist das altmodisch, aber wenn ich da schon merke ich habe weder die Muse noch die Disziplin das durchzuziehen kann man sich die Entäuschung sparen wenn das tolle Computerprogramm keine Vorteile bringt.

Ich persönlich bin nun wieder etwas aufgestachelt mein System wieder etwas sauberer zu pflegen - wie bereits gesagt verwende ich etwas ähnliches. Ich notiere alle Aufgaben um den Kopf frei zu haben und ordne diese täglich neu oder lasse sie fallen. Gerade nach einem stressigen Tag bin ich beruhigter wenn ich die Liste sehe anstatt mit dem Gefühl etwas vergessen zu haben heimzugehen.

Daheim habe ich eine ähnliche Liste ... und da hapert es bei mir noch ... auf die ich beim lernen Dinge notiere die ich noch machen muss/soll/möchte - welche aber nichts mit dem Studium zu tun haben. Und hier sehe ich - bei ausreichend Disziplin - einen Vorteil, um sich nicht unnötig aus dem Lernstoff zu reissen... denn der Sägezahneffekt bei der Konzentration schlägt hier knallhart zu wenn man sich ablenken lässt.

Nun seit Ihr dran, was ist eure Meinung dazu?

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Hi Chillie

Zunächst dachte ich mir, "ne, das brauchst nicht". Aber nach den Infos auf Wikipedia überlege ich mir gerade, ob ich das nicht mal in Bezug auf meine Immobilienplanungen versuche. Da gibt es soviel zu bedenken, zu beachten, zu erledigen, dass mir neben Beruf und Studium da sicherlich was verloren geht.

Wenn ich über diese Methodik sowohl einen besseren Überblick habe, wie auch einen freieren Kopf, dann lohnt sich der anfängliche Mehraufwand sicherlich.

Ich hab zu Hause bisher meine Gedanken und Fragen über MS Notes verfasst, was ich von der Struktur her auch nicht schlecht finde. Evtl. kann ich ja beides irgendwie kombinieren.

Danke jedenfalls für den Tipp, denn von GTD hatte ich bisher noch nix gehört.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Dann hat sich der kleine Hinweis doch schon gelohnt. Mir ging es ja ähnlich, aber nachdem ich Paralellen entdeckt hatte hab ich es mir nochmal angesehen.

Das Leben besteht ja nicht nur aus Studium - und wenn es jemanden interessiert und seine Produktivität verbessern kann ist das ja nur von Vorteil :)

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