Timste

SAP Berater / Programmierer

13 Beiträge in diesem Thema

Moin!

Ich spiele mit dem Gedanken mich in Richtung SAP weiterzubilden, nach meinem WI Studium. Ich finde ERP total faszinierend und weiss jetzt schon, dass ich als Wahlpflichtfach "Entwicklung komplexer IT Systeme" belegen werde (AKAD), mit einer Vertiefung der Java Programmierung.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit Weiterbildungen in SAP? Sollte man sich direkt in Walldorf bewerben oder sind Modulbelegungen an FH's/Uni's etc, genauso gut?

Es dauert aber noch ca. 3 Jahre bis es damit los geht. Dann bin ich 34 oder 35 je nachdem wann ich wirklich fertig werde. Das ist doch nicht schon zu alt oder? :)


AKAD - Wirtschaftsinformatik

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So lange Du immatrikuliert bist kannst Du kostengünstig bei der Uni Duisburg mehrere SAP-Kurse belegen. Die Kosten würden in der freien Wirtschaft sicher in die tausende gehen.

Die Kurse sind gut strukturiert und zusammen mit der SAP Campus-Alliance etnwickelt - dabei hast Du Zugriff auf ein aktives IDES-System (das sogar ziemlich perfomant ist, wenn ich das SAP System meines Arbeitgebers ansehe :D ).

Die SAP-Weiterbildungen sind vor allem eines - für einen Normalsterblichen privat nicht zu bezahlen. Wenn Du nicht selbstständig bist und damit Geld verdienst oder ein AG das übernimmt ist das ökonomisch sicher nicht der richtige Weg.

Zudem ist der Weg zum SAP-Berater ohne genügend Projekterfahrung (am besten von einem renomierten Berater) kaum möglich.

Ich empfehle hierzu u.a. die XING-Gruppe zum Thema SAP.

Ich persönlich interessiere mich auch sehr für dieses Thema und als Sparfuchs belege ich gerade auch einen der o.g. Kurse - für interessierte wirklich eine tolle Sache.

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Hi,

die von chillie vorgeschlagenen Kurse kann ich auch nur empfehlen:

http://www.fernstudium-infos.de/vawi/12937-sap-als-fernlehrgang-mit-uni-zertifikat.html

Bei einer Bewerbung werden solche Kurse sicherlich positiv wahrgenommen. Natürlich solltest du die Kurse erst gegen Ende deines Studiums besuchen, da man das gelernte Wissen doch recht schnell wieder vergisst, wenn man nicht täglich mit SAP arbeitet.

Schönen Gruß

Matthias

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Natürlich solltest du die Kurse erst gegen Ende deines Studiums besuchen, da man das gelernte Wissen doch recht schnell wieder vergisst, wenn man nicht täglich mit SAP arbeitet.

Das kann ich nur unterstreichen. Hab mal 2 Semester an der Uni intensiv mit SAP "gespielt" und weiss praktisch nix mehr. Bin daher auch am Überlegen den empfohlenen Kurs zu einem späteren Zeitpunkt zu belegen. Leider habe ich keine praktische Anwendungen, so dass ich zweifele, ob das überhaupt sinnvoll ist.

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Bei einer Bewerbung werden solche Kurse sicherlich positiv wahrgenommen

Auf jeden Fall ! Bin selbst seit vielen Jahren SAP Consultant und bei mir war es so, dass ich damals beim Einstieg in die SAP-Welt gerne die Möglichkeit gehabt hätte, vorab auf eigene Kosten schonmal reingeschnuppert zu haben. Aber das war/ist für einen privat idR unbezahlbar.

Insofern ist das von chillie genannte Angebot sehr interessant wenn man mal was im SAP Bereich machen möchte...

LG

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Danke für Eure Kommentare. Ich werde die Kurse auf jeden Fall im Auge behalten. Aber wie sieht es mit dem Alter aus. Haben Mitte Dreißiger noch eine Chance, oder werden überwiegend junge Leute eingestellt?


AKAD - Wirtschaftsinformatik

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Ich habe im Bekanntenkreis eine SAP Beraterin - nach den erste Hand Infos geht es dabei um Know-How und Projekterfahrung.

Ich persönlich würde mir jetzt da noch keinen großen Kopf machen - wenn das Dein Ziel ist, dann verfolge es doch - ob man für Weiterbildung jemals zu alt sein kann bezweifle ich. Die Zeiten ändern sich und bis dahin ist vllt. auch SAP-Berater für Dich nicht mehr so interessant wie es jetzt scheint.

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Hallo,

ich bin selbst seit mittlerweile 13 Jahren in der SAP-Beratung und Entwicklung tätig, bin mit Mitte 30 in SAP eingestiegen.

Als Wirtschaftsinformatiker bist Du auf jeden Fall gut aufgestellt, weil heutzutage die reine Informatik nicht mehr ausreicht, es wird auch Wissen um die Geschäftsprozesse verlangt.

Vor allem solltest Du Dir überlegen, in welche grundsätzliche Richtung Du gehen willst, Berater oder Programmierer.

Als Berater brauchst Du weniger technisches als betriebswirtschaftliches Wissen und insbesondere Know How der SAP-Prozesse und deren Einstellungsmöglichkeiten. Auch Vorkenntnisse aus der betrieblichen Praxis und Branchen-Know How sind sehr wichtig (die hast Du ja wohl).

Als Entwickler bist Du mehr am Basteln, hast weniger direkt mit den Kunden zu tun, ärgerst Dich dafür mit schöner Regelmäßigkeit über die schlechten Vorgaben, die Dir die Berater geben :rolleyes: und befasst Dich im SAP-Umfeld mit ABAP (SAP-eigene Programmiersprache, aus Cobol und SQL gemixt) und Java. Als neueste Programmierspielwiese gibt es Web Dynpro, mit dem sich auch bei SAP fast noch keiner richtig auskennt.

Ich selbst habe mit Entwicklung angefangen und mich dann mit der Zeit zum Berater entwickelt - kann nicht schaden, wenn man auch mal direkt in die Anwendung schauen kann, um zu sehen, wie was funktioniert.

Prinzipiell ist momentan die Marktlage für Arbeitnehmer im SAP-Umfeld sehr gut - wir sind mal wieder so weit wie anno 2000, als eingestellt wurde, was SAP buchstabieren konnte. Das drückt sich nur bedingt im Gehalt aus, aber auf jeden Fall in der Bereitschaft der Unternehmen, kräftig in die Ausbildung von SAP-Neulingen zu investieren, um überhaupt Fachkräfte zu haben.

Die Frage ist natürlich, wie das in drei Jahren aussehen wird. Empfehlen würde ich auch die genannten Kurse, in Walldorf bezahlst Du pro Tag ca. 1000 Euro.

Gruß,

ulbiro


Absolvent Online-Studium zum

Master of Science in Information Technology

an der University of Liverpool

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