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tanami24

[b]Zulange von der Schule raus![/b]

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute,

aus gründen der Weiterentwicklung und dem Motto "Mach was, solange du Jung bist" möchte ich gerne mit dem Informatik Studium in Darmstadt beginnen. Leider bin ich momentan überhaupt nicht in dem Niveau ein Studium zu beginnen. Es ist einfach zulange her, dass ich von der Schule drauß bin.

Kurzer CV:

1. Haupschule

2. Kfz-Mechaniker (Ausbildung)

3. bissl Berufserfahrung

4. Förderung durchs Arbeitsamt zum MCSE2000

seit Oktober 2001 bin ich als IT'ler berufstätig.

Aber optimistisch bin ich, vielleicht ein kleiner Lichtblick :?

Was könnt Ihr mir denn so berichten, von den Anfagsschwierigkeiten, Erfahrungen, Lernstoff usw. ?

Was würdet Ihr mir raten? Wie soll ich die Sache am besten angehen? Was muss ich ändern oder wie muss ich mich und mein Umfeld anpassen?

Bedanke mich schon im voraus für eure Antworten!!


Gruß Tuncay

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Hallo,

In diesem Fall kan man keinen allgemein gültigen Rat geben.

Jeder hat seine Stärken und Schwächen und tut sich in einigen Fächern leichter und in anderen schwerer. Ich war 14 Jahre weg von der Schule als ich begann, aber die Anfangsschwierigkeiten waren schnell weg. Der Lehrstoff ist leicht verständlich und in manchen Fächern (Mathe, Programmierung) kann man zusätzlich Vorkurse downloaden. Auch Crash-Kurse werden angeboten. Manchmal braucht man auch extra Literatur, aber grundsätzlich kommt man zurecht. Am schwierigsten ist am Anfang das Niedersetzen und Lernen. Einfach einmal anfangen, und nacher stellt sich heraus, wie das Lernen am besten funktioniert. Ich habe einmal versucht wie in der Schule zu lernen. Jeden Tag ein anderes Fach, aber nach einer Woche war Schluß. Dann habe ich versucht ein Studienheft fertig zu lernen und nacher das andere, es ging ein Semester gut. Jetzt lerne ich alle Hefte des Faches hintereinander und gehe zur Klausur. Für mich hat sich das als die beste Methode herausgestellt. Du musst das auch selbst herausfinden. Ändern solltest du die Freizeiteinteilung, denn eines ist klar, so viel Zeit hat man nicht mehr. Aber die Einteilung ist auch individuell. Manche lernen jeden Tag einige Stunden und andere am Wochenende. Ich lerne nur an den Wochenenden, aber dafür gleich 25 Stunden. Wichtig ist Spaß beim Lernen zu finden, dann wird alles leichter.

lg

Genti

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Hi,

ich habe das gleiche schonmal geschrieben, ich habe i. d. R. bei Hauptschülern bedenken, da diese z. B. in Mathematik "extreme" Lücken haben. Es ist mir auch nicht bekannt, dass jemals ein Hauptschüler ein Diplom an der pffh erhalten hat.

Ich möchte nicht diskriminieren oder arrogant sein oder jemanden demotivieren, ich möchte nur vermeiden, dass jemand vor den Heften sitzt und demotiviert ist, weil er einfachste mathematische Sachverhalte wiederholen muss.

Der MCSE - Schein ist für ein Informatik-Studium irrelevant, insofern Du bereits in der IT-Branche arbeitest, hast Du aber einige Vorteile.

Wenn Du gewillt bist in Mathematik die Grundlagen aber der 7. Gym.-Klasse zu wiederholen und einer von den intelligenten Menschen bist, die aus Faulheit "nur" den Hauptschulabschluss machten, dann hast Du eventuell gute Chancen.

Mein Tipp ist trotzdem, dass Du erstmal den Realschulabschluss nachmachst und dann auf eine FernFH gehst.

Das ist meine ehrliche Meinung, es bringt sicher nichts wenn ich hier

die Sache durch die rosarote Brille betrachte!

Gruß,

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

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Hi alraune,

irgendwo magst du Recht haben dass es wirklich nicht einfach ist für einen Hauptschüler. Aber versuchen kann man es ja! Ich bin gerade dabei den Stoff vom Gym nachzuholen was nun mal sein muss. Nichts ist umsonst. Der MCSE ist vielleicht später nützlich aber im ersten Jahr hilft der mir nicht wirklich viel. Durch seine Aufgaben wächst der Mensch!

Schöne Grüße


Gruß Tuncay

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Hi,

super Einstellung, na dann mal ran! :-)

Im Leben ist alles möglich, wie gesagt, wenn das Engagement stimmt (...), ich wünsche Dir viel Glück & Erfolg!

Viele Grüße

alraune


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Ich habe zu dem oben angegebenen Thema "Hauptschule" und Studium

eine Anmerkung bzw. Frage.

kurz mein Lebenslauf:

-Hauptschule mit guten Quali

-Ausbildung zum Energieelektroniker + mittlere Reife der Berufsschule

-Berufserfahrung als Energieelektroniker in der Industrie

-Weiterbildung zum Staatlich geprüften Elektrotechniker mit

"guten Noten!" (Hatte bessere Noten als mancher Realschüler!)

+ Fachschulreife

-Auslandserfahrung + sehr gute Englischkenntnisse (in Praxis erprobt)

Kenntnissstand in Mathe:

Algebra, Geometrie, Analysis (lagen laut unseren Mathe-Lehrer über

dem Niveau der Realschul-Mathe)

Leider hab ich die Zusatzprüfung in Mathe zum Erwerb der

Fachhochschulreife nicht Ablegen können, da diese aufgrund

mangelnder Nachfrage seitens der Mitschüler nicht stattgefunden

hatte.

Nun meine Frage:

Ist mit diesen Qualifikationen ein Fernstudium an einer Fern-FH zu

schaffen?

Für eine realistische Antwort wäre ich echt dankbar!

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Hallo,

Ist mit diesen Qualifikationen ein Fernstudium an einer Fern-FH zu

schaffen?

Ich glaube, dass du keine Probleme mit dem Studium haben wirst.

Wenn ich die Fragen lese, die im internen FH-Forum gestellt werden, dann würde ich sagen, du wirst wahrscheinlich besser sein als viele studierende.

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Hi Genti,

Ich glaube, dass du keine Probleme mit dem Studium haben wirst.

Wenn ich die Fragen lese, die im internen FH-Forum gestellt werden, dann würde ich sagen, du wirst wahrscheinlich besser sein als viele studierende.

Das sehe ich auch so, das Problem ist, dass die FernFH i. d. R. jeden nimmt und es gibt sicher Studenten, die sich nicht bewußt sind worauf sie sich einlassen.

Grundlegend, das habe ich Stefan2x auch in einem anderen Thread geschrieben, denke ich, dass wichtig ist, dass man an dem Studienfach interessiert ist " u n d " Karrierebewußtsein hat. Wenn auschließlich das letztgenannte vorhanden ist, bekommen die Studenten i. d. R. große Probleme und brechen ab.

Auch die Geschichte ohne Abitur ist nicht ohne, bei Stefan2x sind ja (noch aktuelle) Vorkenntnisse vorhanden. Da sehe ich wenig probs! (subjektiv)

In MAI - Klausuren fallen meist > 50 % der Studenten "ohne Abi" durch, manche wiederholen bis zu 4 x die Mathe - Klausur. (Auf Sonderantrag möglich)

Woher ich das weiß? Ich habe mit einigen Studenten Kontakt und so erfährt man einiges.

Zu unterschätzen ist die ganze Mathe-Geschichte also nicht.

Viele Grüße

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

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Hi alraune,

Das sehe ich auch so, das Problem ist, dass die FernFH i. d. R. jeden nimmt und es gibt sicher Studenten, die sich nicht bewußt sind worauf sie sich einlassen.

Das ist einmal klar, es geht ja auch um das liebe Geld.

In MAI - Klausuren fallen meist > 50 % der Studenten "ohne Abi" durch, manche wiederholen bis zu 4 x die Mathe - Klausur. (Auf Sonderantrag möglich)

Das glaube ich sofort. Im Mathe-Forum werden oft Fragen gestellt, die normal in den Unterstufen vorkommen. Da braucht man viel Einsatz um alles aufzuholen.

Zu unterschätzen ist die ganze Mathe-Geschichte also nicht.

Man sollte mit der Mathe intensiv beginnen und gleich in den ersten Monaten zur Klausur gehen. Wenn man gar nicht zurechtkommt, dann sollte man das Studium kündigen und sich weitere 3 Monate (Kündigungfrist) mit Mathe beschäftigen und die Klausur wiederholen.

Weiterstudieren ist jederzeit möglich, aber beim Abbrechen werden zumindest die Kosten niedrig gehalten.

Wenn du sagst, dass jemand 4x die Klausur wiederholt und vielleicht danach abbricht, dann bezahlt er 13 - 14 Monate Studium und 3 Monate Kündigungsfrist dazu. Alles umsonst.

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