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Abitur o. ä. nachholen aus dem Ausland

4 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

wer kann mir gute Ratschläge geben.

Ich bin 39 Jahre alt mit Hauptschulabschluß und war bisher berufstätig (über 10 Jahre) mit Abschluß "staatl. gepr. Techniker" , habe hier im beratungsbedürftigen Vertrieb - Außendienst einer Industrie gearbeitet, habe hier auch mal die Formulierung B2B (buisness to buisness) gelesen.

Nun gehe ich mit meinen Mann und 3 Kindern für ca 3 Jahre in die Ukraine und habe erstmal Zeit - auch ein neues Gefühl.

Meine Überlegungen sind, zumindest die mittlere Reife/Fachhochschulreife nachzuholen oder auch mehr!

Englisch bin ich z.Zt auf mittleren Niveau - wenn man das so sagen kann und ich werde dort dies zusammen mit Russisch lernen/ausbauen. Englisch wird auch die tägliche Umgangssprache sein, für die Kinder in der Schule ect. und so lerne ich mit!!

Da ich meine Invesition wieder sehen möchte scheint mir eine Ausbildung mit Abschluß in Richtung Betriebswirtschaft o.ä.mangebracht um auch im Beruf neue Chancen zu ergreifen

Da ich Deutschland in dieser Zeit nur begrenzt aufsuchen werde, sind hier Einschränkungen zu beachten (Prüfung, Semiare o.a.). Mein bisheriger Wohnort liegt in Bayern

Vielen Dank, wer auch immer hier weiterhelfen kann

Liebe Grüße

Petra

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Hallo Petra,

es gab hier im Forum schon öfter mal die Diskussion um Fernabi aus dem Ausland.

Zunächst solltest du wissen, dass das Fernabi an sich kein Zuckerschlecken ist und natürlich enorm viel Selbstmotivation und -disziplin erfordert. Auf der anderen Seite - solange du einen festen Wohnsitz in Deutschland hast, dürfte die Prüfung kein Problem sein (was ohne festen Wohnsitz wohl so ist). Die Unterlagen sendet dir die Fernschule gegen Aufpreis ins Ausland zu, Einsendeaufgaben schickst du entweder per Post oder am besten online zurück (wahrscheinlich die günstigere, schnellere und zuverlässigere Methode).

Am Ende des Lehrganges wirst du allerdings einige Abschlussseminare hier in Deutschland besuchen müssen. Je nachdem wie lange dein Lehrgang dauert könnte das also u.U. auch erst dann notwendig werden, wenn du wieder zurück in Deutschland bist.

Zuletzt wollte ich dich noch darauf hinweisen, dass du in einigen Bundesländern auch ohne Abitur/Fachhochschulreife studieren kannst. Meist ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit mind. 3-jähriger Berufstätigkeit notwendig sowie eine Zulassungsprüfung, die von Hochschule zu Hochschule anders aussehen kann (z.B. bedeutet das bei einigen Anbietern, dass du die regulären Studienunterlagen und -klausuren in einem bestimmten Zeitrahmen erfolgreich abschließen musst, bei anderen gibt es da aber gesonderte Prüfungen). Es wäre also evtl. sinnvoll sich zu überlegen, ob du das Geld für das Fernabi überhaupt ausgeben möchtest, wenn dir der Weg zum Studium auch jetzt schon offen stehen würde.

Gruß,

Sonja

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Hallo Sonja, Danke schon mal für die Anwort.

Zwecks Studium, kannst Du mir hier ein paar relevante Adressen nennen, wie gesagt mir sagt ein betriebswirtschaftliches Studium zu, um mir eine breite Basis zu schaffen.

Laut Infomaterial der Fernakademie, kann ich bei Fernstudiumwahl Abi, auch nach einer gewissen Zeit die mittlere Reife ablegen. Sofern ich dann die "Nase voll" habe, müßte ich doch dann den Vertrag kündigen können (Frist 1 Monat) und die Sache wäre dann erledigt??? Das heißt ich bezahle die Monatgebühr nur bis zu diesen Zeitraum, habe aber von Anfang an die Option bis zu Abi?

Danke schon mal für Deine Antworten

Liebe Grüße

Petra

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Es gibt so einige Anbieter, die BWL im Fernstudium anbieten, mir fallen im Moment folgende ein:

Hamburger Fern-Hochschule

Euro-FH

AKAD

FernUni Hagen

Wobei man hinzufügen muss, dass bei der HFH und AKAD regelmäßige Präsenzen dazu gehören, was du ja eher nicht bewältigen kannst. Die Euro-FH hat weniger Präsenzen, aber wie es da mit Klausuren im Ausland aussieht, kann dir wohl nur die Euro-FH selber beantworten. Bei der FernUni kann man Klausuren auch an ausländischen Studienzentren schreiben (Sankt Petersburg?), oder man organisiert selber einen Klausurort (z.B. Botschaften, Goethe-Institut, usw., dafür muss man dann auch selber aufkommen).

Gruß,

Sonja

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