Markus Jung

HFH bietet Promotion per Fernstudium

25 Beiträge in diesem Thema

Die Hamburger Fern-Hochschule HFH startet ein Promotionsprogramm für Berufstätige in Kooperation mit der University of Louisville, Kentucky/USA.

Die HFH bietet Hochschul- und Fachhochschulabsolventen ab 2009 die Möglichkeit, während eines vierjährigen Studiums neben dem Beruf zu promovieren. Das internationale Doktorandenprogramm, das die HFH gemeinsam mit der University of Louisville im amerikanischen Bundesstaat Kentucky durchführt, ist klar strukturiert. . Das Studium richtet sich an Inhaber eines ersten technischen, betriebswirtschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Hochschulabschlusses, die einen Doktorgrad erwerben möchten.

Nach erfolgreicher Verteidigung ihrer Ph.-D.-Thesis erlangen sie den akademischen Titel Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Industrial Engineering der University of Louisville. Gemäß einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2008 dürfen Inhaber des Ph.-D.-Titels in Deutschland die Abkürzung "Dr." ohne fachlichen Zusatz und Herkunftsbezeichnung führen, sofern die Universität in der amerikanischen Carnegie Foundation List genannt wird. Dies ist bei der University of Louisville der Fall.

Das englischsprachige Promotionsprogramm ist als Mischung aus Selbststudium und Präsenzphasen konzipiert. Ein Teil findet im Rahmen von vierwöchigen Sommer-Präsenzphasen an der J.B. Speed School of Engineering der University of Louisville statt. Lehrveranstaltungen des Herbst- und Frühjahrsemesters werden in Wochenendseminaren im HFH-Studienzentrum im nordrhein-westfälischen Schloss Rheda abgehalten.

Mit dem Ph.-D.-Programm vertieft die Hamburger Fern-Hochschule ihre Zusammenarbeit mit der amerikanischen Universität. Bereits seit 2003 kooperieren die Hochschulen beim MBA-Studiengang Global Business.

Quelle: Presse-Mitteilung

bearbeitet von Markus Jung

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Das ist ja eine interessante Information. Hab gleich mal auf der HFH-Seite nachgelesen. Zwei Sachen wundern mich:

1.) Da steht überhaupt nichts zu den Kosten, was im ersten Moment nichts Gutes heisst ...

2.) Auf der Seite ist zu lesen:

Während der vier Jahre finden jeweils in den Sommermonaten vierwöchige Präsenzphasen an der University of Louisville statt. Während der Herbst- und Frühjahrssemester werden die Präsenzveranstaltungen in Wochenendseminaren im HFH-Studienzentrum Schloss Rheda abgehalten.

Wie soll man denn als Berufstätiger mehrere 4-wöchige Präsenzphasen wahrnehmen können ?

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Zu den Kosten hatte ich auch gleich bei der HFH nachgefragt - Antwort:

Bei dem vierjährigen Promotionsprogramm, das die HFH in Kooperation mit der

University of Louisville durchführt, ist in etwa mit einer Summe von 34.000

Euro zu rechnen. Die Gebühren des Studiums werden auf Grundlage der zu

absolvierenden Credit Points berechnet. Wenn viele Studienleistungen

angerechnet werden können (beispielsweise bei Absolventen des

MBA-Studienganges Global Business, bei dem die HFH ebenfalls mit der

University of Louisville kooperiert), verringert sich entsprechend die zu

zahlende Gesamtsumme. Hinzu kommen Reise- und Unterbringungskosten für die

Präsenzphasen in den USA.

Zu den Präsenzen: Mit Hilfe des Jahresaurlaubs müsst das doch ggf. zu schaffen sein.

Viele Grüße

Markus


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Ok, danke für die Zusatzinfo.

Alles in allem locker 40.000 Euro. Das habe ich vermutet ... und es ist zumindest für mich ein KO-Kriterium.

Mit Hilfe des Jahresaurlaubs müsst das doch ggf. zu schaffen sein.

Klar, wenn man den gesamten Jahresurlaub opfert und das schlappe 4 mal, dann ist es - sofern die Firma mitspielt - zu schaffen. Wenn ich diese "verlorenen" Zeiten mit auf die Kosten aufschlage steigt das Ganze auf über 50.000 Euro. Dafür möchte ich keinen Dr./PhD der Welt haben.

Aber gut, ich finde es prima, dass die HFH sowas anbietet.

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Also ich sehe es ähnlich. Die Kosten würden für mich in keinem Verhältnis zu einem möglichen Nutzen stehen. Aber vielleicht gibt es ja auch Firmen, die das mit ihren Mitarbeitern machen - dann könnte das schon anders aussehen.

Viele Grüße

Markus


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Genau, das sind Beträge, die eigentlich eher Firmen aufbringen. Aber auch hier leuchtet mir nicht ein, warum eine Firma so viel Geld in einen Doktorgrad bzw. Mitarbeiter investieren sollte. Ich bin gespannt wie das Programm angenommen wird und wann der erste Teilnehmer auf fernstudium-infos.de zu begrüßen ist :-)

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Also dieses Angebot ist meines Erachtens nicht ohne finanzielle und zeitliche Unterstützung durch den Arbeitgeber zu schaffen und ist auch dafür ausgelegt.

Aber dann ist es interessant! Denn die meisten MBA mit Auslandsgedöns usw. kommen auch auf mehrere 10000 Euro und werden in den allermeisten Fällen vom Arbeitgeber bezahlt und ein Dr. ist immer noch das Highlight und ersetzt die Krawatte! Während der Kurs des MBA, ohnehin klar darunter positioniert, ja eher sinkt. Dies gilt auch gegenüber Kunden (z.B. schicke niemals einen Nicht-Doktor zum Vertragsabschluß nach Indien, schwerer Fehltritt)

Die Zielgruppe ist also eher die der bisherigen (sauteuren) MBA-Studiengänge mit Auslandskooperation.

Gruß

Jörg

PS:

Aber ich glaube wenn ich mein Diplom erstmal habe, dann habe ich auch erstmal die Schnauze voll ;-)

Und wenn ich mich doch aufraffe und mein AG fördert mich nicht, wird es bestenfalls ein "nationaler" MBA werden. Mehr ist alleine wohl nicht zu reißen.


ehemaliger Fernstudent.

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Ich machs, ich machs,

verkaufe Haus u. Hof, kann ja dann im Auto schlafen. Habe dann auch genug Zeit, wenn mich meine Frau verlassen hat u. mir der Arbeitgeber wegen Überqualifikation gekündigt hat.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf, allerdings ist der Weg bei der AKAD über die WHL und diese Business School in Dresden schlußendlich auch irgendwo bei 35tsd EUR angesiedelt.

Bei den privaten und nebenberuflich promovieren liegt wohl generell in diesem Bereich.

Die Gegenleistung ist natürlich fragwürdig - wenigstens für einen normalsterblichen - aber die Zielgruppe verdient evtl. schon in den Bereichen in denen man es sich erlauben kann und in denen der Sprung dann evtl. schon wieder rentabel.

So ein Dr. ist sicherlich für manche Kreise ein Türöffner.

Ich pers. fände es von Seiten HFH aber nett, wenn ab ca. 2011-2012 ein konsekutiver Master zur Verfügung stände... denn den, könnte ich mir (jetzt noch) ziemlich gut vorstellen.

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Hab nochmal nachgesehen.

Master über die WHL und die Promotion an der HHL machen ohne Nebenkosten ca. 28tsd EUR aus, ein richtiges Schnäppchen - dazu befinden sich beide Hochschulen in Deutschland.

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