Lenajolly

Fragen über Fragen...

17 Beiträge in diesem Thema

Hallo Ihr!

Seit langem lese ich ja schon fleißig Eure Beiträge, werde auch nächstes JAhr endlich ein Fernstudium bei der HFH beginnen können...

jedenfalls hab ich mal ein paar allgemeine Fragen, die mich hin und wieder beschäftigen, vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig bei der Klärung behilflich sein:)...

Wie ist das eigentlich, wenn ich mich zu dem Studium anmelde, einige Semester studiere und dann aus welchem Grund auch immer, das STudium nicht fortsetzen könnte...wie schnell könnte man aus diesem Vertrag austreten? HAt da jemand Erfahrungen?

Eine Freundin, die an einer Fachhochschule studiert, hat mich mal gefragt, wie es ist, wenn sie aus privaten Gründen an der FH nicht weiter studieren könnte und ein Fernstudium aufnehmen möchte...werden ihr die Leistungen des Vollzeitstudiums anerkannt? Oder wenn ein Fernstudent nach einer gewissen Zeit sich doch für ein Präsenzstudium entscheiden würde? Wie ist an den "richtigen" FHs und Unis die Anerkennung der Fern-FHs?

Hmm, vielleicht ein wenig seltsame Fragen, würde mich aber über Antworten sehr freuen;)!

Gruss

Catharina

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Hallo Catharina !

wie schnell könnte man aus diesem Vertrag austreten?

Bin mir nicht ganz sicher, aber sinnvollerweise müsste die Kündigung jedes Semester möglich sein (wenn Du also bspw. während des 2. Semesters kündigst, musst Du ab dem 3. nicht mehr zahlen).

werden ihr die Leistungen des Vollzeitstudiums anerkannt?

Guck mal hier:

http://hamburger-fh.de/faq/details/faq_04.php

Anrechnungen sind immer eine Sache der jeweiligen Hochschule. Grundsätzlich kannst Du auch aus dem Fernstudium Leistungen an einer Präsenz-FH anerkennen lassen, wenn die Präsenz-FH die Gleichwertigkeit feststellt. Ziemlich sicher wird es allerdings schwer bis unmöglich, FH-Leistungen an einer Uni anerkennen zu lassen. Das ist aber unabhängig von Präsenz- und Fernstudium.

Was möchtest Du denn studieren ?

Schöne Grüße aus Hamburg,

Michael

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Jo Michael hat recht, nach der Wiederufsfrist von 14 Tagen hast Du nach 6 Monaten das erste mal die Möglichkeit den Vertrag zu kündigen, danach ist die Frist allerdings kürzer. Hier der Original-Passus:

Kündigungsrecht

Die Mindestlaufzeit des Vertrages beträgt sechs Monate. Ich kann den

Vertrag ohne Angaben von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten

Halbjahres nach Vertragsabschluss mit einer Frist von sechs Wochen

kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform und sollte zweckmäßigerweise

per Einschreiben erfolgen.

Nach Ablauf dieses Halbjahres kann ich den Vertrag jederzeit mit einer

Frist von zwei Monaten zum Monatsende in schriftlicher Form – ebenfalls

zweckmäßigerweise per Einschreiben – kündigen. Das Recht beider Vertragsparteien,

den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt

davon unberührt.

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Anrechnungen sind immer eine Sache der jeweiligen Hochschule. Grundsätzlich kannst Du auch aus dem Fernstudium Leistungen an einer Präsenz-FH anerkennen lassen, wenn die Präsenz-FH die Gleichwertigkeit feststellt. Ziemlich sicher wird es allerdings schwer bis unmöglich, FH-Leistungen an einer Uni anerkennen zu lassen. Das ist aber unabhängig von Präsenz- und Fernstudium

Hmm, Michael, gibt es zu dem "wenn" nicht irgendwelche Erfahrungswerte?

Das mit der Anerkennung von FH-Leistungen an der Uni ist klar, doch ist die zB Hamburger FH ja auch eine Fachhochschule, sollte also der Präsenz-FH ähnlich sein (von den Leistungen zumindest..oder?).

Was möchtest Du denn studieren ?

So ganz normale Betriebswirtschaft...:)

@Chillie

Thx für den "Auszug"!

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Hmm, Michael, gibt es zu dem "wenn" nicht irgendwelche Erfahrungswerte?

Sicher gibt es Erfahrungswerte. Aber die bringen Dir wenig, da wirklich in jedem Einzelfall entschieden wird. Mir wurden 2 Leistungen eines Erststudiums für mein jetziges Studium angerechnet. Ich kenne allerdings Kommilitonen, bei denen dies nicht erfolgt ist. Es wird Dir niemand sagen können, wie es mit Leistungen ist, die Du evtl. in einem Jahr an der FH X erbringen wirst und in zwei Jahren an der FH Y anerkennen lassen möchtest.

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Okay, da haste wohl Recht...die deutsche Hochschullandschaft ist manchmal schon recht komplex...und in "meinem" geliebten Bayern noch etwas mehr;)

trotzdem Danke für die Antworten...vielleicht kommt ja auch noch etwas mehr..

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Klar, diese Fragestellung ist auf den ersten Blick sehr individuell - aber man darf eines nicht vergessen, für viele hier stellt sich diese gar nicht, darum gibt es auch wenig Erfahrungsberichte.

Es gibt genügend die studieren ohne Abi oder FH-Reife - da führt ein Wechsel an einer Präsenz FH zu noch mehr Problemen. Aber selbst mit Hochschulzugangsberechtigung ist der Wechsel Fernstudium -> Präsenz mit so vielen Einschnitten verbunden das dies sicher die wenigsten in Betracht ziehen. Wenn man sich ins Fernstudium gefunden hat stellt man auch fest das man durchaus seine Freiheiten findet. Hat man generell Probleme mit dem Fernstudium liegt das ja zum großen Teil an Problemen im privaten oder beruflichen Umfeld... und ob da dann ein Präsenzsstudium die Lösung wäre bezweifle ich.

Das nur mal so als Denkanstoss... viel Erfahrungswerte wirst Du leider nicht erhalten können.

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Ist schon klar...ich persönlich würde auch sicherlich kein Präsenzstudium machen können, aber hin und wieder kommen mir eben solche Gedanken wie oben geschrieben...bevor man ein Fernstudium aufnimmt, hat man sich ja normalerweise auch genügend Gedanken gemacht, alleine schon wegen der Finanzierung und dem zusätzlichen Arbeitsaufwand...während des Fernstudiums ein Wechsel zu einer Präsenz-FH vorzunehmen, ist vermutlich sehr abwegig ;)...wäre aber trotzdem für mich interessant gewesen, ob und wie das schon Studenten gemacht haben und welche Resonanz sie auch von einer Präsenz-Fh, den Profs etc. erhalten haben.:)

Grüße

Catharina

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Hallo zusammen,

tja, da habt ihr schon jemanden gefunden.

Ich habe es sehr wohl in Erwägung gezogen, nach meinem Bachelor-Zwischenzeugnis an eine Präsenzhochschule zu wechseln, weil ich meinen Job einfach nicht mag, und so eher aus der Firma kommen würde....

Ich habe die Möglichkeiten an der Uni Bayreuth, Bamberg und FH Hof prüfen lassen.

FH Hof hätte einiges angerechnet, (4 ECTS hätte ich nachholen müssen...) iund hätte das Praxissemester nicht ablegen müssen....

Uni Bayreuth und Uni Bamberg erkennen ein Bachelor-Zwischenzeugnis, genau wie FH Hof als "fachgebundene Hochschulreife" an (wie es eben im BayHSChG steht) - bei den beiden Unis hätte ich aber wieder von vorne anfangen müssen, da ich die fachgeb. Hochschulreife nach 3 bzw. 4 Semestern und dem Erwerb von mind. 80 ECTS hätte. Das hätte sich also nur gelohnt, wenn man was ganz anderes studieren hätte wollen...

Wenn jemand zum BayHSchG noch fragen hat, kann sich gerne melden - habe mich sehr lange damit bschäftigt und doch gute Fakten zusammen bekommen...

Mein Fazit: Ich werde mein Fernstudium auf jedenfall bei der HFH zu Ende bringen (komme suuuuper damit zurecht)!

In diesem Sinne - es gibt viel zu tun!

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