kerobra

Nachweis Berufspraxis

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Community!

Ich habe mich gerade erst im Forum registriert, da ich derzeit über ein Fernstudium an der WBH in Darmstadt nachdenke. Ganz einig, ob es nun noch ein Dipl.-Inf. oder ein Bacherlor of Science werden soll bin ich mir noch nicht, hier würde mich natürlich auch Eure Meinung interessieren, was ihr für sinnvoller und zukunftssicherer erachtet (wohlgemerkt für jemanden, der nicht wirklich an's Arbeiten im Ausland oder gar Auswandern denkt).

Doch nun zu meiner eigentlichen Frage. Mit dem Immatrikulationsantrag muss ich ja auch einen Nachweis meiner beruflichen Praxis mitschicken. Ich arbeite nun seit mittlerweile 4 1/2 Jahren als EDV-Admin, habe aber noch nie sowas wie ein Zwischenzeugnis bekommen. Es gibt doch sicher auch noch andere Möglichkeiten eines Nachweises, oder? Kann man irgendwie den Arbeitsvertrag+aktuellen Lohnzettel beilegen oder sollte man sich vom Arbeitgeber irgendeine formlose Bestätigung der Betriebszugehörigkeit geben lassen? Falls letzteres, was sollte in sowas alles mit rein?

Mein Chef meinte nämlich, dass ich ihm sowas fertig machen soll mit allem, was ich für das Studium brauch und er es dann unterschreibt.

Wie sind Eure Erfahrungen in Bezug auf eine Beteiligung des AG am Studium? Fluch oder Segen? Wieviele Jahre "Betriebsverpflichtung" wären für ein Fernstudium angemessen? So wie er sich bis jetzt angehört hat würde die Firma wohl 50-100% der Kosten übernehmen :rolleyes:

Danke schonmal für Eure Antworten!

Gruß

Kevin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hi Kollege

Ich habe mir damals dies einfach formlos von der Personalabteilung bestätigen lassen (mit Firmenstempel usw.). Ein Zwischenzeugnis dauert meist "ewig".

Außerdem hast Du ja einen Arbeitsvertrag, aber die Bestätigung sollte reichen.

Das ein Arbeitgeber einen Fernstudenten unterstützt ist selten. Sogar daß ein AG versucht einen Fernstudenten zu behindern geschieht wohl öfter (weshalb viele ihr Studium auch so lange wie möglich geheimhalten). Ich wurde wenigstens nicht behindert und meine direkten Kollegen spielten auch mit. An eine finanzielle Unterstützung ist natürlich nicht zu denken.

Wenn Du also wirklich von deiner Firma so gefördert wirst, fände ich für 100% Finanzielle Unterstützung, den Freiräumen zum Lernen und für Prüfungen eine Betriebsverpflichtung von 2 bis 3 Jahren für angemessen, sofern nach deinem Studium auch zumindest eine Beförderung/Hochstufung stattfindet. Für 50% fände ich eben 1 bis 1,5 Jahre für angemessen.

Gruß

Jörg

PS: Ich bin für das gute Diplom, ganz klare Sache


ehemaliger Fernstudent.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ich ja auch einen Nachweis meiner beruflichen Praxis mitschicken. Ich arbeite nun seit mittlerweile 4 1/2 Jahren als EDV-Admin,

Eine Kopie des Arbeitsvertrags reicht.

Bezüglich AG: Es gibt Firmen die suchen gezielt nach Leuten, die ein Fernstudium machen (wollen). Etwa 1&1 in Karlsruhe.

Leichter wird es, wenn man sich bei einer Firma ein Vertrauensverhältnis erarbeitet hat und dann Förderung will. Im großen und ganzen ist das aber die Ausnahme.

Viele Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Kevin,

Ganz einig, ob es nun noch ein Dipl.-Inf. oder ein Bacherlor of Science werden soll bin ich mir noch nicht, hier würde mich natürlich auch Eure Meinung interessieren, was ihr für sinnvoller und zukunftssicherer erachtet (wohlgemerkt für jemanden, der nicht wirklich an's Arbeiten im Ausland oder gar Auswandern denkt).

Ich teile die Meinung von rafnixx... Diplom!

So wie es viele Gründe und Meinungen gibt die für das gute alte Diplom sprechen, gibt es auch genauso viele die für den Bachelor sprechen. Einen eindeutigen Rat wirst du hier im Forum nicht erhalten, das haben schon viele versucht, endet immer in einer Endlos-Diskussion der Verfechter des jeweiligen Systems.

Aber diese Diskussionen werden sich ja im Laufe der nächsten Jahre von selbst erledigen, da dann keine Diplom-Studiengänge mehr angeboten werden. Deshalb... falls du mit dem Diplom liebäugelst greife zu solange es noch angeboten wird... jedenfalls bist du dann nicht gezwungen (zumindest langfristig) einen Master draufzusetzen - kannst es aber genauso tun wenn du es möchtest.

Wüßte nicht was (zumindest in unserer Altersklasse und bereits im Beruf stehend) gegen das Diplom sprechen sollte (außer das du evtl. von einigen Forumsteilnehmern und verfechtern des Bachelor als "altmodisch" abgestempelt wirst :-)).

Meiner Meinung nach bist du mit einem Diplom auf der sicheren Seite, was nicht bedeutet das der Bachelor schlechter ist. Jedoch denke ich auch, dass dies je nach Branche unterschiedlich bewertet wird, in manchen ("modernen") Branchen ist der Bachelor evtl. früher anerkannt bzw. "normal" als in Branchen mit veralteten Strukturen.

Wenn dein Chef schon bezahlt... was hat er denn für eine Meinung zu Bachelor/Master vs. Diplom?

Gruß Katja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo und vielen Dank für Eure Antworten.

Mit dem Diplom liebäugel ich ehrlich gesagt auch mehr als mit dem Bachelor, ohne diesen abwerten zu wollen. Im Endeffekt möchte ich das Studium eher als Basis für ein späteres Aufbaustudium (Master of Applied IT Security) machen, bin mal gespannt, ob ich nach dem ersten Fernstudium überhaupt noch den Durchhaltewillen für den zweiten Akt habe...

Genauere Detail habe ich noch nicht mit ihm besprochen, das soll ich ihm jetzt erstmal alles per Mail schicken, da ich noch im Urlaub bin und gestern nur kurz an der Arbeit war um einen Server wiederzubeleben. Ich hatte vor meinem Urlaub ein Zwischenzeugnis bei ihm angefragt, woraufhin bei ihm wohl die Alarmglocken angegangen sind. In meiner Firma bin ich schon sowas wie "unersetzlich", ein Mädchen für alles, was sich aber leider nicht im Gehalt niederschlägt (wer von uns bekommt schon das, was er verdient :) ). Das war mein ursprünglicher Beweggrund für das Studium, einfach mehr Argumentationsbasis bei Gehaltsverhandlungen. Außerdem soll unser Team (ich und meine Vorgesetzte, reine Programmiererin) demnächst um eine weitere Person mit meinen Aufgaben erweitert werden, ich will mir auch ehrlich gesagt nicht nach 5 Jahren von einem Neuling gleich den Rang ablaufen lassen.

Jedenfalls möchte mich die Firma auf jeden Fall halten und finanziert daher lieber das Studium (mit) als dass ich das auf eigene Faust mache und ihnen nachher oder währenddessen den Laufpass gebe. Deswegen auch die Frage, wieviel Bindung nach dem Studium ihr als angemessen empfinden würdet. Ich werd mich jetzt auf jeden Fall mal daran machen, die Details mit meinem Chef zu klären, vielleicht sind wir ja dann bald schon Kommilitonen ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo

Mit dem Immatrikulationsantrag muss ich ja auch einen Nachweis meiner beruflichen Praxis mitschicken. Ich arbeite nun seit mittlerweile 4 1/2 Jahren als EDV-Admin, habe aber noch nie sowas wie ein Zwischenzeugnis bekommen.

ich hatte bei meinem Antrag keinen nachweis über die Berufserfahrung geschickt, sondern nur mein Abitur (== allgemeine Hochschulreife).

Wurde auch so ohne Rückfragen akzeptiert. Ich denke, die Berufserfahrung muss man nur nachweisen, wenn man kein Abitur hat, sondern über die HZP zugelassen wird.

mfg

Yves

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden