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Fernstudium in der Regelstudienzeit machbar?

8 Beiträge in diesem Thema

Ich stelle mal eine ganz simple Frage ins Forum:

Ist es überhaupt machbar das Fernstudium zum Diplom-Betriebswirt (FH) an der PFH Göttingen in der Regelzeit zu schaffen?

Wieviel Stunden Arbeit müsst ihr etwa im Schnitt pro Woche investieren?

Ich stehe vor der echt schweren Entscheidung ob ich ein Vollzeit-Studium beginne, wobei allerdings nichts angerechnet wird, oder ob ich an der PFH studiere bei einem Einstieg in ein späteres Trimester oder evtl. sogar Vordiplom. Finanziell ist beides für mich machbar, allerdings würde ich neben dem Fernstudium noch ganz normal weiter arbeiten. Mir geht es um die Einschätzung ob Arbeit und Fernstudium machbar ist.

bearbeitet von Markus Jung
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Mir geht es um die Einschätzung ob Arbeit und Fernstudium machbar ist.

Ich kann jetzt nichts zur PFH sagen, aber grundsätzlich ist die Antwort ja. Es gibt einige hier im Forum, die genau das tun. Allerdings lässt sich das eine nicht mit dem anderen verbinden, ohne dabei Abstriche in der Freizeit zu machen.

Ansonsten würde ich mir ernsthaft überlegen, die Variante mit dem Präsenzstudium in Erwägung zu ziehen, wenn es - wie du schreibst - bei dir machbar wäre.

Gruß,

Sonja

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Mir geht es um die Einschätzung ob Arbeit und Fernstudium machbar ist.

Ich gehe noch etwas weiter als Sonja und behaupte mal, dass Arbeit und Fernstudium eher der Normalfall sind als die Ausnahme. Schaffbar ist es auf jeden Fall, ob Du es schaffst kann Dir natürlich niemand beantworten.

Wenn Du Möglichkeiten auf Anrechnung hast, gibt es wohl keinen schnelleren Weg zum Dipl.-Betriebswirt als über die PFH Göttingen.

Dennoch würde ich immer das Präsenzstudium vorziehen, wenn es für Dich machbar ist.

Gruß,

Michael

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Ob es an der PFH in Regelzeit zu absolvieren ist, das wird kaum jemand sagen können - der Fernstudienzweig der PFH noch relativ jung und die ersten regulären Absolventen müssten dieses Jahr fertig werden.

Leute die die hohen Anerkennungen hatten müssten schon früher fertig geworden sein, allerdings hat sich hier im Forum noch niemand gemeldet.

Auch auf Xing findet man eigentlich nur Präsenzabgänger der PFH - ist wirklich schade, da hier ein hoher Informationsbedarf besteht wie mir scheint.

Das ein Fernstudium in Regelstudienzeit machbar ist, haben einige sicher gezeigt - ich pers. strebe auch nichts anderes an, aber das kann natürlich nur ein Ziel sein. Es gibt zu viele Einflussgrößen welche die endgültige Studiendauer schlussendlich bestimmen.

Allein daran würde ich die Entscheidung nicht fest machen - selbst beim Präsenzstudium ist eine Regelstudienzeit nicht sicher.

Der Arbeitsaufwand beläuft sich irgendwo zwischen 12-18 Std. je nach dem wie Du mit dem Stoff, den Lehrbriefen und der ganzen Studienform zurecht kommst.

Das Fernstudium und Arbeit die Regel ist würde ich beinahe sagen, dafür ist es auch die perfekte Studienform, wenn man mit Fernlehre zurecht kommt gibt es wohl nichts besseres.

Ob ich mich pers. für ein Präsenzstudium und gegen ein Fernstudium entscheiden würde? In der jetzigen Situation sage ich nein, denn trotz der vielen Arbeit und dem Streß habe ich eine Lehrform gefunden dir mir zusagt, ich bin absolut unabhängig in Lerngeschwindigkeit und Einteilung - das spiegelt sich auch in meinen Zensuren wieder, so gute Note hatte ich noch nie in meinem Leben - in Weiterbildung, Ausbildung und Schule war das immer von der Qualität der Lehrer und der Gruppe abhängig - darum habe ich die Freiheit des Fernlernens zu schätzen gelernt.

Aber gerade das ist auch ein Punkt den jeder selbst entdecken muss - auch wenn hohe Anrechnungen locken, Fernlernen ist nicht jedermanns Sache und man muss es wirklich mögen - sonst wird man selbst bei so kurzer Studiendauer Probleme bekommen.

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Chillie hat vollkommen Recht; die ersten Absolventen müssten in diesem Sommer fertig werden. Im Übrigen ist es zwar so vorgesehen, dass man in der Regelstudienzeit von 3 Jahren/9 Trimestern fertig wird, jedoch wurde kürzlich im internen Bereich der PFH die Information veröffentlicht, dass man das Studium durchaus 1 Trimester, also 3 Monate lang, ruhen lassen kann, bzw. dass sich die monatliche Studiengebühr ab dem 10. Trimester verringer. Das deutet darauf hin, dass die Regelstudienzeit durchaus überschritten werden könnte.

Das Studium ist aber, meiner Meinung nach, in den 3 Jahren gut zu schaffen, wenn der Arbeitsaufwand sich nicht plötzlich verdoppelt :D

Der Arbeitsaufwand ist natürlich, wie man es häufig im Forum lesen kann, je nach Student und Ehrgeiz oder generell je nach Verständnis unterschiedlich. Ich bringe im Schnitt 10-12 Stunden auf; vor Klausuren auch mal 14-16 Stunden.

LG Steffi


BWL an der PFH 2007-2010 - Dipl.-Betriebswirtin (FH)

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Grenzen entstehen im Kopf - mit einer positiven Grundhaltung zu der neuen Situation und einer entsprechenden Organisation ist das möglich. Ich selber arbeite als Verkäufer im Außendienst mit Tagungen am Wochenende weit über der "gesetzlichen" Arbeitszeit hinaus - und habe dennoch Lust und Kraft mich mal alle 2 Wochenenden konsequent für einige Stunden auszuklinken. Was ist denn die Alternative am Wochenende - den ganzen Tag Computer spielen und Fersehen sehen? Sicherlich gibt es auch bei einem Fernstudium manchmal Momente, wo man einfach durch den Schmerz gehen muß - doch wenn das Ziel, der Abschluß, fest einkalkuliert ist und man auch schon geplant hat, welche Seminare nach dem Studium folgen, dann läuft nach meiner Erfahrung ein Fernstudium einfach so mit. Letztlich ist es ein Teil des Alltags - ähnlich wie Gartenpflege. Man muss es mal ein Wochenende konsequent tun und strengt sich etwas mehr an - oder man macht jeden Tag ein bisschen. Aber man macht es eben - weil es getan werden muss. Und wenn ich mir mit 34 Jahren bewusst mache, dass ich voraussichtlich noch 35 Jahre arbeiten darf und vielleicht noch 50 Jahre lebe - ja, was sind denn dann mal ein paar Monate bzw. Jahre intensives Lernen mehr? Letztlich doch ein klacks - oder?


Oliver Schumacher

Lingen/Ems - Niedersachsen

Diplom-Betriebswirt (FH)

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Ich habe heute mit der PFH telefoniert. Man kann Trimester "ruhen" lassen, muss also zeitweise nicht zahlen. Sollte man das Studium verlängern müssen, dann kostet jeder weitere Monat um die 150-200 €, den genauen Betrag weiß ich nicht mehr.

1 Trimester ist übrigens rein rechnerisch 4 Monate lang und nicht 3 ;)

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Ich habe heute mit der PFH telefoniert. Man kann Trimester "ruhen" lassen, muss also zeitweise nicht zahlen. Sollte man das Studium verlängern müssen, dann kostet jeder weitere Monat um die 150-200 €, den genauen Betrag weiß ich nicht mehr.

1 Trimester ist übrigens rein rechnerisch 4 Monate lang und nicht 3 ;)

Genau, das meinte ich mit "ruhen lassen" - also 4 Monate pausieren :)

Und entschuldige, du hast natürlich Recht, 1 Trimester geht 4 Monate :D


BWL an der PFH 2007-2010 - Dipl.-Betriebswirtin (FH)

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