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Markus Jung

ZFH-Fernstudium Sozialkompetenz in der Höhe abgeschlossen

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Mit zwei ungewöhnlichen Aktionen beendeten die Studierenden des Weiterbildungsprogramms Sozialkompetenz ihr zweisemestriges Studium.

In der luftigen Höhe des Hochseilgartens Schlitz in Hessen konnten die Teilnehmer der einen Studiengruppe mit der Seminarleiterin, Antje Carson, ihre persönlichen Grenzen erfahren. "Schon allein der Aufstieg über die Kletterwand bis auf eine Höhe von 10 Metern stellte eine Herausforderung dar", berichtet Carson, "und für manche war der Balance-Akt in luftiger Höhe eine Auseinandersetzung mit ihren persönlichen Ängsten - aber auch ein Erfolgserlebnis, Teile des Parcours gemeistert zu haben." Über schwankende Hängebrücken, Balancierstangen und Seilnetze bewegten sich die Studierenden. Da auch der Spaß nicht zu kurz kam und sich alle Teilnehmer gut aufgehoben gefühlt wussten, war der Tag im Rahmen der abschließenden Kurseinheit "Persönlichkeitsentwicklung" ein voller Erfolg. "Mich hat der Tag im Hochseilgarten darin bestärkt, im Herbst mit einer eigenen Mitarbeitergruppe diese Erfahrung zu wiederholen", erklärt Jeremias Schuler, der für die Blindeninstitutsstiftung in Würzburg in der Personalentwicklung tätig ist.

Derweil diese Gruppe im Hochseilgarten ihre Grenzerfahrungen machte, übte die Parallelgruppe zusammen mit dem Leiter des Studiengangs, Prof. Dr. Werner Nothdurft von der Hochschule Fulda, ihre Teamfähigkeit in einem Kochprojekt: Unter Anleitung von zwei Köchen und einem Konditor bereiteten die Studierenden ein aufwändiges mehrgängiges Menü für die eigene Gruppe zu. Hier war Arbeitsteilung, Absprache und Zeitmanagement gefragt, um am Ende das Studienprogramm mit einem kulinarischen Höhepunkt zu beschließen.

"Während ihres Studiums haben sich die Studierenden mit Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsstärke, Motivationskraft, Teamfähigkeit oder auch interkultureller Kompetenz beschäftigt - Fähigkeiten, die zur erfolgreichen Bewältigung des Berufsalltags immer wichtiger werden. Im Rahmen grundständiger Ausbildungen bzw. in Studiengängen an Hochschulen kommen diese Soft Skills bislang zu kurz", erklärte Nothdurft. "Doch gerade bei der Übernahme von Führungsaufgaben, bei der Mitarbeit in Teams oder projektorganisierten Tätigkeiten spielen soziale Kompetenzen oder menschliche Faktoren eine große Rolle. Nur eine angemessene Führung vermag auf Dauer Mitarbeiter zu motivieren und damit den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Team- und Projektergebnisse hängen von den genannten Schlüsselqualifikationen ab. Die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern im In- und Ausland verlangt Einfühlungsvermögen in kultureller und kommunikativer Hinsicht."

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) in Koblenz führt das in dieser Form einzigartige, sehr umfassende Weiterbildungsverbundstudium Sozialkompetenz in Kooperation mit den Hochschulen in Darmstadt, Fulda, Koblenz, Worms und Zweibrücken seit vielen Jahren erfolgreich durch.

Das Studienkonzept besteht aus einer Selbststudienphase, in der sich die Studierenden mit Studienbriefen auseinandersetzen, aber auch den Informationsaustausch via Internet und die angebotenen Fragerunden mit Dozenten in Chatrooms nutzen. Während der begegnungsintensiven Praxisphasen werden z. B. Kommunikationstechniken, Teamverständnis und Konfliktbewältigung im Umgang miteinander direkt erprobt. Teilnehmer aus verschiedensten Berufsfeldern ermöglichen den anderen den Blick über die eigene Branche hinaus. In Diskussionen entwickeln sich oft innovative und kreative Problemlösungen in der Gruppe.

Auch in den beiden Absolventengruppen waren Berufstätige unterschiedlichster Branchen vertreten: Es gab Teilnehmer aus der Logistik-Branche sowie der chemischen Industrie, Banker, eine Lehrerin und einen Pastor, aber auch aus sozialen Berufen, einen Bereichsleiter einer großen Blinden - und Sehbehinderteneinrichtung, der unter anderem auch für Personal- und Konzeptentwicklung zuständig ist. Mitarbeiter von Behörden und eine Teilnehmerin aus dem Qualitätsmanagement waren vertreten. Die Resonanz der Studierenden war durchweg positiv. Sie freuten sich, umfangreiche Kenntnisse und wertvolle Anregungen mitnehmen zu können. Die Kosten des zweisemestrigen Studiengangs werden in vielen Fällen von den Arbeitgebern übernommen, da auch sie von ihren sozial kompetenten Mitarbeitern profitieren.

bearbeitet von Markus Jung

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