10 Beiträge in diesem Thema

Guten Tag,

ich bin schon etwas länger am nachdenken über ein Fernstudium an der PFFH bzw. WB Fernhochschule. Ich habe eine Ausbildung zu IT-Systemelektroniker gemacht und arbeite nun schon seit einigen Jahren in verschiedensten Bereichen von Administration, bis hin zur Anwendungsberatung komplexer Software über Technischen Beraten im Online Marketing sowie Softwareentwicklung und Qualtitätssicherung.

Die Frage die sich mir nur noch stellt... wo soll es hingehen?

In Frage kämen ja zwei Bildungswege an der WB Schule:

B.Sc. Angewandte Informatik oder die B.Eng. Technische Informatik.

Meines erachtens sind die Schwerpunkte klar:

Angewandte ist schon sehr stark mit Software Engineering und methodik beschäftigt während man in der Technischen Informatik eher Ingenieurlastig mit Automatisierung und Technik/E-Technik auseinandersetzt.

Sicherlich hat man mit beiden Bildungswegen seine Entwicklungsmöglichkeiten und auch seinen Status auf dem Arbeitsmarkt verbessert, jedoch weiß ich nicht ob ich Grundsätzlich in Zukunft in die Softwareentwicklung einsteigen möchte bzw. dies dann auch komplett professionell zu machen (als Softwareentwickler offiziell arbeiten).

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber würde sich Angewandte Informatik mehr lohnen, die Frage ist, ob ich da mein Schwerpunkt setzen will, eher nicht. Ich arbeite gerne in der Softwareentwicklung mit, aber dann doch eher in der Planung, Steuerung und QS. Aktuell beschäftige ich mich mit der QS und Releasemanagement hier.

Ein Punkt der auch für die Technische Informatik spricht ist der, dass man dann als Bachelor of Engineering auf Arbeitgebersuche gehen kann und Ingenieure werden Händeringend gesucht.

Ich bin auch was die E-Technik oder allgemein Regeltechnik, Messtechnik etc. sicherlich nicht unbeholfen und könnte mir das gut vorstellen, jedoch wollte ich auch mal andere Studierende oder bereits erfahrene Leute nach Rat fragen, da es doch eine schwere und konsequente Entscheidung für die nächsten 4-5 Jahre ist.

Vielen Dank für den Austausch.

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Ein Punkt der auch für die Technische Informatik spricht ist der, dass man dann als Bachelor of Engineering auf Arbeitgebersuche gehen kann und Ingenieure werden Händeringend gesucht.

Hallo,

erstmal Glückwunsch zu der Entscheidung ein Studium in Angriff nehmen zu wollen, dies ist in jedem Fall der richtige Weg.

Jedoch wäre ich vorsichtig mit der Wahl des Studiengangs nach den Erfolgsaussichten auf dem Arbeitsmarkt. Sicher ist es wichtig gute Zunkunftsperspektiven zu haben, dennoch sollte man (wenn möglich) das Studieren, was einem am meisten interessiert und Freude bereitet. Und die Garantie das in 5 Jahren noch händeringend Ingenieure gesucht werden wird die auch keiner geben. Das kann dann alles schon wieder ganz anders aussehen, zumal sich sicher im Moment tausende von Abiturienten dieselben Gedanken/Hoffnungen im Bezug auf einen vermeintlich zukunftssicheren Arbeitsplatz machen.

Auch wenn du als BEng auf Arbeitssuche gehst, so wird der Personaler mittlerweile (denn in 5 Jahren haben sich schon alle an den Bachelor gewöhnt) wohlwissend das der Titel erstmal nichts über die Fachrichtung aussagt im Zeugnis nachsehen worum es sich genau handelt. Und ich denke dann ist die passende Fachrichtung für den Job auf den du dich bewirbst wichtiger als ein BEng oder BSc.

Evtl. kann dir der ein oder andere seine Erfahrung mit technischer oder angewandter Informatik mitteilen (aber natürlich auch nur im Bezug auf das Diplom), da du jedoch selbst noch nicht sicher weißt, wo du in 5 Jahren stehst und stehen möchtest, wird es schwer sein hier Tips zu geben. Überlege dir wo du in einigen Jahren stehen möchtest. So wie ich es meine rauslesen zu können, tendierst du persönlich eher zur Technik und strebst auch nicht an komplett in der Softwareentwicklung zu arbeiten, die angewandte Info wäre eher für deinen momentanen Arbeitsplatz geeignet.

Gruß Katja

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Hallo Katja,

vielen Dank für deine Einschätzung, recht hast du schon damit, ob ich mit der Technischen Informatik mehr Spaß hätte als mit der angewandten ist auch auszuloten.

Eine andere Sache wäre wohl die Überlegung des Diplom Informatikers, da des sich zum großen Teil mit der angewandten deckt und auch etwas technischer wirkt.

Ist dies in der heutigen verBachelorisierung empfehlenswert?

LG

bisi

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Was heisst empfehlenswert - sie ist unumgänglich. Alle noch angebotenen Dipl./Dipl.(FH) Studiengängen sind Auslaufmodelle die sich bereits in Übergangsfristen bewegen.

Frage besser nicht nach Pro und Contra ;) hierzu gibt es 1000 Meinungen und jede ist etwas anders. Im hier und jetzt mag das Diplom deutlich verlockender sein, aber wer weiß wie es schon in 5 Jahren ist?

Fakt ist, jeder akademische Abschluß ist genau das... ein akademischer Abschluß - ob dieser nun Bachelor oder Diplom heisst mag nur ein paar Leute interessieren, die sich mit Veränderungen schwer tun.

Schlußendlich ist es der Schritt den Du wagst, der etwas darüber aussagt was Du Leisten kannst und willst und nicht der Schrieb mit dem Titel. Gerade im FH Bereich ist der Unterschied zwischen Bachelor und Dipl.(FH) eh marginal - darum ist meiner Meinung nach den Studieninhalten Vorrang zu gewähren und nicht dem Titel.

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Was heisst empfehlenswert - sie ist unumgänglich. Alle noch angebotenen Dipl./Dipl.(FH) Studiengängen sind Auslaufmodelle die sich bereits in Übergangsfristen bewegen.

Frage besser nicht nach Pro und Contra ;) hierzu gibt es 1000 Meinungen und jede ist etwas anders. Im hier und jetzt mag das Diplom deutlich verlockender sein, aber wer weiß wie es schon in 5 Jahren ist?

Fakt ist, jeder akademische Abschluß ist genau das... ein akademischer Abschluß - ob dieser nun Bachelor oder Diplom heisst mag nur ein paar Leute interessieren, die sich mit Veränderungen schwer tun.

Schlußendlich ist es der Schritt den Du wagst, der etwas darüber aussagt was Du Leisten kannst und willst und nicht der Schrieb mit dem Titel. Gerade im FH Bereich ist der Unterschied zwischen Bachelor und Dipl.(FH) eh marginal - darum ist meiner Meinung nach den Studieninhalten Vorrang zu gewähren und nicht dem Titel.

Hab ich doch gewußt das Chillie auf die Frage mit dem Bachelor anspringt! :-) Jetzt fehlt nur noch raffnixx als Diplomverfechter... :-)

Und genau hier liegt wie von Chillie beschreiben das Problem: Frag 10 leute hier im Forum dann wirst du 4 Pro-Bachelor, 4 Pro-Diplom und 2 Unentschlossene Meinungen dazu bekommen, welche wiederum lediglich subjektive Eindrücke wiederspiegeln, da zum jetzigen Zeitpunkt keiner weiß was wann und wie lange besser mehr oder auch nicht akzeptiert wird. Ansonsten kann ich mich Chillie nur anschließen... schau auf den Inhalt des Studiengangs und dessen Übereinstimmung mit deinen Interessen und Zielen. Denn eines ist jedenfalls sicher: ein Diplom mit geringer Konformität zu deinem Berufsweg/-ziel ist schlechter als ein Bachelor mit passenderen Studieninhalten.

Und wie Chillie schon sagt... beides ist ein akademsicher Abschluß... und was der Einzelne im Berufsleben daraus macht ist jedem selbst überlassen - ohne Leistung nutzt der beste Abschluß nichts. Und wer eh nach höherem (bzw. ins obere Management international tätiger Konzerne) strebt - wird über kurz oder lang sowieso den Master drauf setzten müssen, ganz gleich ob Bachelor oder Diplom (FH).

Gruß Katja

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Hab ich doch gewußt das Chillie auf die Frage mit dem Bachelor anspringt! :-) Jetzt fehlt nur noch raffnixx als Diplomverfechter... :-)

Gruß Katja

Das Volk ruft mich? :-)

Hat mich schon gejuckt.

Ich bin ganz klar für das Diplom, aber die Diskussion wurde hier an einem dutzend Stellen schon geführt. Ansonsten hat Chillie aber zumindest damit recht, dass es auf die Inhalte noch stärker ankommt. Besser den richtigen Bachelor als das falsche Diplom. Und dass irgendwann der Bachelor dem Diplom dem Rang abläuft... vielleicht, aber nicht in 5 Jahren sondern vielleicht in 15-20. Bis 2020 werden noch Diplome verliehen werden und da das Diplom auch den Bachelor einschließt aber nicht umgekehrt ..... nuja, wie gesagt im Forum wird man über die Suche jede Meinung finden können die einem gefällt *g*

Gruß

Jörg


ehemaliger Fernstudent.

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Bin ja selbst ein Diplom-Fan (also quasi von der "alten" Sorte). Na da sind wir doch froh, das sogar Chillie als Bachelor-Verfechter sicherheitshalber zusätzlich - wie es ja zum Glück bei der HFH angeboten wird - noch das Diplom mit macht. :-) Was man hat das hat man....

Gruß Katja

P.S. sorry @bisi: war jetzt kein sachlicher Kommentar zu deiner Fragestellung im Thread.

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Hi Ihr,

kein Thema, der Diskussion hätte ich mich auch stellen müssen und werde dies in den nächsten Wochen/Monaten eruieren.

Das hilft aber schon weiter, so ist es nicht.

Da muss ich nun mal durch und gucken wo ich meinen Schwerpunkt zukünftig sehe.

Danke

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Ein Freund von mir sagte mal, dass man sich den Studiengang nicht nach dem Abschluss aussuchen sollte. Ähnliches wurde hier im Forum ja auch schon oft gesagt, und er hat ja auch irgendwie Recht.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich ebenfalls definitiv eher ein Fan des Diploms bin ;)

Und ich bin froh, dass ich noch die Chance habe, ein Diplom zu „ergattern“. Gut, wenn man Betriebswirtschaftslehre studiert gibt es ja ohnehin Angebote wie Sand am Meer… :)

*mich dem diplom-fanclub anschließe* :D

LG Steffi


BWL an der PFH 2007-2010 - Dipl.-Betriebswirtin (FH)

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Ja an sich ist das was mich an dem Diplom Studiengang interessiert diese Ausgeglichenheit der Themen. Bei B.Sc. Angewandte Informatik muss ich dann den Kern wählen -> Wirtschaftsinformatik oder -> Medien....

Ich denke mal das es darfauf hinausgehen wird.

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