Saiya

Welchen Studiengang wählen?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Welchen Studiengang wählt man?

Den, der vom Inhalt einem mehr liegt (Kulturwissenschaften mit Haupt-Schwerpunkt Geschichte plus Literatur), aber mit geringen Jobchancen danach. (Ja, was machst du überhaupt damit? Würde mein alter Herr jetzt entsetzt fragen)

oder

Bildungswissenschaften, für die man sich auch sehr interessiert, die aber halt keine "Leidenschaft" für einen sind, wie Geschichte z. B. und wo die Berufsaussichten und -bereiche deutlich größer sind?

Ich tendiere natürlich zu ersterem, ABER ich möchte doch auch hinterher arbeiten... *grübel*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hast Du denn mit einem der beiden Studiengänge ein bestimmtes Ziel? Das ist gerade im Fernstudium ungemein Hilfreich wenn man nicht "daruflos" studiert sondern etwas konkret am Horizont im Auge behalten kann.

Das ist nicht die einzige Grundlage, aber wenn Du etwas wirklich mehr willst ist das ein Plus. Damit meine ich nicht unbedingt womit man mehr Geld verdienen kann sondern einfach was für Dich persönlich die größere Erfüllung wäre.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ja, was machst du überhaupt damit?

Diese Frage stellen sich bestimmt viele Leute. Ich persönlich tendiere ja eher dazu, dies als Vorteil anzusehen. Immerhin hat man nach einem solchen Studium viele Alternativen, man ist weniger eingeengt was die Berufswahl anbelangt.

Ansonsten kann ich eigentlich auch nur empfehlen, sich nicht zu sehr auf etwas zu versteifen, was mit vermeintlich besseren Berufsaussichten einhergeht. Letztlich bringt dir das Studium ja relativ wenig, wenn du doch nicht im Bereich Bildungswissenschaften tätig sein willst (gut, man kann auch mit dem Abschluss in anderen Bereichen unterkommen).

Chillie hat da natürlich recht: Wenn man weiß, wohin man will, ist es einfacher eine Entscheidung zu fällen. Also, was willst du später mit dem Abschluss anfangen?

Gruß,

Sonja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sorry, das wird jetzt lang...

Ein konkretes Ziel habe nicht.

Ich weiß nur, wo meine Vorlieben liegen, bzw. in welchem Bereich ich gern was tun würde.

Bildung liegt mir schon am Herzen, auch Erwachsehenbildung.

Ich selbst bin die Älteste von 4 Geschwistern, die unter heutigen Hartz4-Verhältnissen aufgewachsen ist. NUR meine gute Bildung, den Möglichkeiten zu Lernen, haben wir es zu verdanken, daß aus uns allen "was geworden ist".

Ich hab ja selbst auch 4 Kinder und lebe heute Gottseidank in einer anderen finanziellen Situation, aber ohnen Bildung geht nix. Ich bin der Meinung, daß man viele Probleme lösen könnte, wenn man sowohl den Kids aus armen Familien, als auch deren Eltern kostengünstig mehr Bildung vermitteln würde, anstatt mehr Geld.

Hier liegt also mein Ansatz zum Studium Bildungswissenschaften.

Ich bin auch jemand, der gerne anderen Menschen hilft.

ABER Geschichte und Literatur, das sind meine Steckenpferde, mein Herzensangelegenheiten. Ich bin damals nach der 10 vom Gymnasium abgegangen (mit nem 2er-Durchschnitt, bescheuert oder?!!), weil mir u. a. alle immer eingeredet haben, mit dem von mir geplanten und so sehr gewünschten Geschichtsstudium findest du eh keinen Job. Ein anderes Studium konnte ich mir damals nicht vorstellen, also hab ich meine Lehre gemacht. Die FernUni-Hagen bietet mir jetzt diese Möglichkeit ohne Abitur und mit einem anderen Ansatz.

Einer meiner Berufswünsche wäre auch "Wissenschaftliche Bibilothekarin" gewesen. Dies könnte ich aber nur mit Abi und mit einem Präsenzstudium erreichen. Diese Möglichkeit habe ich aber nicht, denn ich habe halt nun mal 4 Kinder und da ist ein Präsenzstudium absolut nicht machbar. Mit dem Kulturwissenschaftsstudium mit Schwerpunkt könnte ich nun hintenrum in dieses Berufsfeld reinrutschen.

Eigentlich tendiere ich zum 2., allerdings mache ich mir die Entscheidung auch nicht so sehr einfach.

Was vielleicht auch daran liegt, daß ich immer die Anmeldefristen für das WS vor Augen habe. Daß ich auch ohne Abi beides studieren könnte, weiß ich ja erst seit ein paar Tagen. Bis dahin bin ich immer davon ausgegangen, ich mach mein (Fern-)Abi nach. Das kommt gerade alles ein bißchen schnell und mir schießen da viele Fragen, Gedanken, Ängste durch den Kopf.

Was ich aber auch weiß, ist, daß ich bis jetzt noch jeden Job bekommen habe, den ich wollte. Und in dem Job, den ich gelernt und lange ausgeübt habe, war ich wirklich gut!

Evtl. überlege ich, die Sache mehr in Ruhe anzugehen, mir eine ausführliche Studienberatung zu gönnen (das nächste Studienzentrum der Hagener Uni liegt 10 Min. von hier weg) und erst im Sommersemester zu starten.

Mein großer Sohn besucht kommendes Schuljahr die letzte Klasse der Grundschule. Dort stehen dann gerade über den Herbst/Winter so viele Termine an, die die künftige Schulauswahl betreffen, so daß es vielleicht auch für ihn vernünftiger wäre zu warten.

Noch habe ich ja bis Mitte August Zeit zu überlegen...

Ich bin hier aber für jeden eurer Beiträge und auch weitere Anregungen dankbar.

Das ist ein tolles Forum und ich hoffe, ich kann irgendwann hier auch mal jemanden so helfen, wie ihr mir gerade zur Zeit!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich bin der Meinung, daß man viele Probleme lösen könnte, wenn man sowohl den Kids aus armen Familien, als auch deren Eltern kostengünstig mehr Bildung vermitteln würde, anstatt mehr Geld.

Das ist sicherlich ein hehres Ziel, aber warum muss man dafür unbedingt Bildungswissenschaften studiert haben? Ich meine, dass man auch in Initiativen mitarbeiten kann, um diese Ziele zu erreichen, und das ganz ohne eine Ausbildung in der Richtung. Du kannst dich auch mit einer "fachfremden" Ausbildung für dieses Ziel einsetzen, ohne dass es dir damit an Glaubwürdigkeit mangeln würde, o.ä. Ich sehe irgendwie nicht, dass man für dieses Ziel ein Studium in Bildungswissenschaften/Pädagogik haben müsste.

Ich bin damals nach der 10 vom Gymnasium abgegangen (mit nem 2er-Durchschnitt, bescheuert oder?!!), weil mir u. a. alle immer eingeredet haben, mit dem von mir geplanten und so sehr gewünschten Geschichtsstudium findest du eh keinen Job.

Und wer rät dir jetzt davon ab, deinen Traum zu verwirklichen? Was sind jetzt die Argumente, warum ein Geschichtsstudium nichts ist? Immer noch dieselben? Oder haben sich die Argumente geändert?

Gruß,

Sonja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für deine Gedanken dazu! Denn du hast absolut Recht!

Niemand rät mir von dem Geschichtsstudium ab - im Gegenteil. Jeder mit dem ich darüber spreche, rät mir dazu das zu studieren, was mir wirklich liegt.

Das bin ich selber, die die alten "Geschichten" noch im Kopf hat. Allerdings bin ich gerade dabei sie "rauszuwerfen"... :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden