Bateman

staatlich gepr. Betriebswirt - wie weiter?

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe im Jahr 2006 meinen Abschluss zum staatlich gprüften Betriebswirt gemacht. Seit dem bin ich im Personalbereich tätig. Nun möchte ich aber doch noch noch über ein Fernstudium weiter machen und mich gerne zum Diplom-Betriebswirt mausern. Hierfür in Frage kommen natürlich die bekannten Adressen: AKAD, Diploma, PFH Göttingen, Euro-FH, FOM etc.

Das Problem dabei ist, dass manche Anbieter den Abschluss des staatl. gepr. Betriebswirtes als Vordiplom anerkennen, andere wieder nicht. Da ich aus Leipzig komme, würde ich natürlich gerne einen Anbieter auswählen, bei welchem ich die Präsenzveransaltungen in Leipzig wahrnehmen kann.

Z.B. die Diploma bietet in Leipzig an, zu einem sehr günstigen Preis, aber nicht im Herbst dieses Jahres zum Hauptstudium. Die FOM bietet in Leipzig an, ebenfalls unter Berücksichtung der Vorleistung, aber auch wieder nicht im Hauptstudium und doch wesentlich teurer als die Diploma. Die PFH Göttingen würde ebenfalls anerkennen, da gäbe es aber die Präsenzveranstaltungen nur in Göttingen ....alles ein KUDDELMUDDEL.

Welche der genannten Anbieter könnt ihr empfehlen? Die Preise schwanken auch. Wo stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Benötigt man die Präsenzveranstaltungen? Sollte ich nach 2 Jahren Pause doch wieder im Grundstudium einsteigen? Mit welchem Zeitaufwand müsste ich rechnen?

Wäre über jeden Hinweis dankbar!

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Es gibt noch die HFH mit Studienzentren in Dresden, Berlin, Jena - eine Anerkennung ist soweit ich weiß für Inhalte der ersten 3 Semester möglich.

Das Vorleistungen anerkannt werden ist eher die Ausnahme an einer staatlichen Hochschule würde diese Anerkennung noch niedriger ausfallen.

Ob man Präs. braucht ist von der Lehrform abhängig, bei der Diploma ist es nach einhelliger Meinung sehr sinnvoll, bei der FOM ist es ohne gar nicht möglich, bei der AKAD sind sie Pflicht, bei der Euro-FH gibt es nicht viele, bei der HFH sind sie nicht verpflichtend aber hilfreich.

Wie Du siehst hängt alles davon ab wie das Studium aufgebaut ist.

Der Zeitaufwand wird mit 15 Std. pro Woche angegeben. Das Preise schwanken ist natürlich - warum auch nicht. Allerdings bin ich nicht so tollkühn ein Preis-/Leistungsverhältnis festzumachen... woran auch, jemand der bei der AKAD gut zurecht kommt wird vllt. am festen Konzept der HFH scheitern und andersherum. da gibt es viele softe Faktoren die man nicht mit 2000 EUR +/- aufwiegen kann.

Mein Standardtipp in so einer Situation ist, eine Entscheidungsmatrix aufzuschreiben mit den notwendigen Kriterien (ca. 10) dazu eine Gewichtung und dann die in Frage kommenden Hochschulen einfach mal bewerten. Dann hast Du eine Tendenz und kannst bei Infosveranstaltungen oder Beratungsgesprächen prüfen in wie weit es für Dich wirklich in Frage kommt.

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"dass manche Anbieter den Abschluss des staatl. gepr. Betriebswirtes als Vordiplom anerkennen"

Komplett als Vordiplom? Na, ich weiß nicht. Ohne jetzt Arrogant klingen zu wollen, da ist das Diplom/Bachelor an der FH aber doch ein wenig höher anzusiedeln.

Ich hatte vor vielen Jahren mal den staatl. Betriebwirt abgebrochen, da mir 5x pro Woche Präsenzstudium mit Anfahrt nicht gelegen hatte. Da waren die Inhalte der jeweiligen Fächer aber durchweg um einiges leichter als beim FH-Studium.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Doch geht, die PFH Göttingen macht das , meine Frau studiert dort allerdings von Anfang an.

Also das erste Jahr ist koklores, da war ja meine Ausbildung zum technischen Betriebswirt ja schwerer, d.h als staatl. Betriebwirt sollte es dort sowieso keine Probleme geben.

Also wenn das mit dem Level so weiter geht mache ich den Dipl Betriebswirt vielleicht noch nebenbei, die 24 Monate sind ja überschaubar ;-)

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Hallo,

also laut Homepage der PFH gilt das mit dem Vordiplom nur für BW (VWA/WA)nicht aber für den staatlich gepr. BW, hier bietet die PFH eine "Ersparnis" von bis zu 3 Trimestern.

Gruß Katja

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"dass manche Anbieter den Abschluss des staatl. gepr. Betriebswirtes als Vordiplom anerkennen"

Komplett als Vordiplom? Na, ich weiß nicht. Ohne jetzt Arrogant klingen zu wollen, da ist das Diplom/Bachelor an der FH aber doch ein wenig höher anzusiedeln.

Hallo,

ich kenne Staatlich geprüfte Betriebswirte, welche die Weiterbildung in Vollzeit und nebenberuflich in Teilzeit absolviert haben. Ein sehr guter Freund von mir macht gerade seinen SGB bei SGD.

Somit sind mir die die Inhalte dieser Weiterbildungen bekannt und ich weiß, dass die Inhalte teilweise zwar anspruchsvoll und ab und zu anders sind aber oft keineswegs an das Niveau eines BWL-Vordiploms (zumindest bei AKAD) herankommen.

Stichworte: Mathematik, Statistik und Unternehmensführung.

Es ist in Ordnung, dass manche Hochschule teilweise Leistungen eines SGB anrechnen aber pauschal akademische Leistungen anzuerkennen, welche nicht während der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt gelehrt wurden, halte ich für nicht sinnvoll.

Das schmälert in meinen Augen auf lange Sicht die Wertigkeit eines akademischen Abschlusses aller privaten Hochschulen.

Das andere Extrem, wie es bei AKAD anzutreffen ist, halte ich auch nicht für sinnvoll. Hier werden überhaupt keine Leistungen anerkannt, obwohl sich bei AKAD ein paar Module mit denen des SGB decken.

Ist zwar sehr Off-Topic aber das musste jetzt mal raus ;-)

Schöne Grüße

Matthias

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MBA ohne formale Voraussetzungen:

www.ebsglobal.net


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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MBA ohne formale Voraussetzungen:

www.ebsglobal.net

Hallo,

bedeutet das hier kann sich jeder egal ob mit oder ohne abgeschlossens grundständiges Studium zum MBA anmelden? Wenn ja, wie ist dann die Akzeptanz in der Wirtschaft, könnte mir vorstellen der ein oder andere Personaler würde sich wundern wenn ich einfach ohne sonstiges Studium mit nem MBA daherkomme? Und ist dies ohne die Vorkenntnisse eines grundständigen Studiums überhaupt sinnvoll und machbar?

Gruß Katja

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Hallo Katja,

viele interessante Fragen, die EBS ist hier im Forum schon oft diskutiert worden - einfach mal suchen.

In Kurzform ist die EBS eine "royal chartered" schottische Uni - und damit über jeden Zweifel erhaben (die Abschlüsse auch).

In der Tat, jeder kann sich anmelden, das Prinzip ist einfach:

Wer die Prüfungen besteht (die sollen es in sich haben und sind in Englisch ...), der bekommt den Abschluß.

Ob man die (Vor-)Kenntnisse durch ein akademisches Erststudium oder anderweitig erworben hat ... ist das wirklich wichtig ?


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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Hallo Katja,

viele interessante Fragen, die EBS ist hier im Forum schon oft diskutiert worden - einfach mal suchen.

In Kurzform ist die EBS eine "royal chartered" schottische Uni - und damit über jeden Zweifel erhaben (die Abschlüsse auch).

In der Tat, jeder kann sich anmelden, das Prinzip ist einfach:

Wer die Prüfungen besteht (die sollen es in sich haben und sind in Englisch ...), der bekommt den Abschluß.

Ob man die (Vor-)Kenntnisse durch ein akademisches Erststudium oder anderweitig erworben hat ... ist das wirklich wichtig ?

Nee... nicht wichtig, nur geht es ja hier im Thread ja um einen staatl. gepr. Betriebswirt ohne akademisches Studium und es/er stellt sich evtl. die Frage ob die Kenntnisse eines staatl. geprüften BW ausreichen um sofort einen MBA zu machen (z.B. 1a-Englischkennznisse)?! Was natürlich nicht heißen soll, das ich es ihm nicht zutraue...

davon ab wäre erstmal zu klären, ob in diesem Fall ein MBA überhaupt mit dem geplanten Berufsweg Sinn macht. Bisher war halt immer die Rede von einem (wenn auch verkürzten) grundständigen Studiengang. Deshalb ging auch davon aus, dass zu diesem Vorschläge und Meinungen erbeten waren.

Gruß Katja

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