Janna

Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften

30 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe mich bei der Fernuni Hagen als Akademiestudentin für das WS 08/09 eingeschrieben und bin noch stark am Zweifeln ob ich mit dem Studiengang Psychologie oder Bildungswissenschaften anfangen soll.

Wo seht ihr mehr Berufschancen?

Was ist nicht so theoretisch?

Danke für Eure Hilfe

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Hallo,

ich habe mich bei der Fernuni Hagen als Akademiestudentin für das WS 08/09 eingeschrieben und bin noch stark am Zweifeln ob ich mit dem Studiengang Psychologie oder Bildungswissenschaften anfangen soll.

Da bietet sich das Akademiestudium ja an, um z.B. die Einführungskurse beider Studiengänge zu belegen und zu bearbeiten. Dann hast Du vielleicht einen besseren Überblick.

Wo seht ihr mehr Berufschancen?

Das lässt sich pauschal kaum beantworten. Allgemein führen sozial- und geisteswissenschaftliche Studiengänge selten direkten auf einen bestimmten Berufsweg.

Was ist nicht so theoretisch?

Beides ist wohl eher theoretisch, es handelt sich halt um ein Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule (Universität). Dementsprechend sollte man auch ein eher wissenschaftliches Interesse mitbringen.

Falls Du einen sozialen/erzieherischen Berufshintergrund mitbringst und ein praxisnahes Studium suchst, solltest Du ggf. über ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik nachdenken (gibt es auch als Fernstudium, siehe http://www.basa-online.de/

Vielleicht erzählst Du noch ein wenig mehr über deinen Hintergrund.

Grüße,

Lippi

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Hallo Lippi,

vielen Dank für deine Antwort.

Leider habe ich keine soziale Ausbildung gemacht.

Ich bin 26 Jahre alt, habe eine abgeschlossene Ausbildung als Medienkauffrau für Digital und Printmedien und habe noch eine Weiterbildung zur Industriefachwirtin gemacht und auch als solche beruflich tätig.

Schon sehr lange habe ich den Wunsch noch einmal komplett umzusatteln und in den sozialen Bereich zu wechseln. Ich möchte gerne anderen Menschen helfen, etwas sinnvolles tun und auch gerne wissenschaftlich arbeiten.

Bin halt nicht so die geborene BWLerin!...:-)

Psychologie finde ich super interessant, ich habe nur Angst, dass ich evtl. mit Statistik nicht zurecht kommen werde....

Bildungswissenschaften finde ich auch sehr interessant, da es in Richtung Pädagogik geht....

Meine Ziel ist es später einmal eine beratende Tätigkeit ausüben zu können.

Ich könnte mir beispielsweise sehr gut vorstellen in einer Personalabteilung Personalauswahlen zu begleiten oder in der Arbeitsvermittlung tätig zu sein.

Ebenso würde ich auch gerne in den Etwas mit Kindern und Jugendlichen machen....Eltern beraten etc.

Schwierig, Schwierig....:cool::(

Grüße

Janna

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Hallo Janna,

aus meiner persönlichen Sicht würde ich im Zweifelsfall den Studiengang Psychologie bevorzugen, weil er mir etwas spezifischer erscheint. Der Studiengang Bildungswissenschaft ist allgemeiner und breiter angelegt und man konkurriert dann vielleicht stärker mit Absolventen ähnlicher Studiengänge wie Diplom-Pädagogik, Soziologie/Sozialwissenschaften, Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie den Lehramtsstudiengängen.

Was für dich persönlich das beste ist, wirst Du selbst herausfinden müssen. Das Akademiestudium bietet sich dazu ja geradezu an.

Viel Erfolg und Grüße,

Lippi

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Hallo Janna,

ich bin auch ab dem WS 08/09 Akademiestudentin (ohne Abi) bei der Fern-Uni. Ich habe Bildungswissenschaften belegt, weil ich schon jetzt mit Kindern und Erwachsenen arbeite.

Falls du vor hast, Psychologie als Psychologischer Psychotherapeut zu praktizieren, muss ich dich leider enttäuschen. Dafür ist das Psychologiestudium in Hagen nicht ausreichend, es fehlt die Klinische Psychologie. Ist auch verständlich, denn Medizin studiert man auch nicht im Fernstudium. :rolleyes:

Die Regelstudienzeit für den B.S. ist 3 Jahre in Vollzeit, bzw. 6 Jahre in Teilzeit, dann kommt noch der Master dazu, ohne den man nicht praktizieren kann (mit den Krankenkassen abrechnen, bzw. überhaupt von denen zugelassen zu werden). Der dauert auch nochmals 4-5 Jahre. Also brauchst du ca. 8 Jahre, bist du vielleicht mal praktizieren kannst. Es sei denn, du machst den Psychotherapeuten HP, darfst dich dann aber auch nicht Psychologischer Psychotherapeut nennen. Es kommt hier echt drauf an, wie du dir deine Arbeit (das Helfen) mit den Menschen vorstellst.

Du hast sicherlich die Unterlagen von der Fern-Uni vorliegen, dort stehen auch deine Berufschancen mit dem Abschluss B.S. Psychologie. Hauptsächliches Arbeitsfeld ist wohl die Forschung und die freie Wirtschaft, also z.B. in Betrieben.

Bildungswissenschaften beschäftigt sich vor allem mit der Erwachsenenbildung, wenn du also vor hast als Coach in einer Firma oder auch freiberuflich in der Erwachsenenbildung z.B. bei der VHS tätig zu werden, dann ist das eine gute Grundlage. Evtl. bekommt man auch eine Anstellung in Komunen (z.B. Landratsamt o.ä.).

Falls du dir nicht sicher bist, besteht immer noch die Möglichkeit den Studiengang zu wechseln!

Liebe Grüße,

Eraco

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Hallo...vielen lieben Dank erstmal für Eure Antworten.

also ich könnte mir gut vorstellen in der Arbeitsberatung/Berufsberatung oder im Personalwesen tätig zu sein.

Ich würde auch gerne mit Kindern/Jugendlichen arbeiten (Krippe, Außerschulische, schulische Arbeit).

Meint ihr nicht, dass Psychologie evtl. besser angesehen ist als der Studiengang Bildungswissenschaften? Kann ich denn als Bildungswissenschaftlerin evtl. auch in die Wirtschaft gehen?

Was für einen Beruf übt Ihr denn zur Zeit aus?

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Meint ihr nicht, dass Psychologie evtl. besser angesehen ist als der Studiengang Bildungswissenschaften? Kann ich denn als Bildungswissenschaftlerin evtl. auch in die Wirtschaft gehen?

Ich denke eher nicht. Warum sollte jemand mit einem pädagogischen Hintergrund in der Berufsberatung oder in der Kinder-/Jugendlichenbetreuung nicht gern gesehen sein? Warum sollte man dafür Psychologen bevorzugen? Worin besteht denn die Höherqualifikation von Psychologen gegenüber Pädagogen für diesen Bereich ?

Ich denke, der Studiengang BiWi ist gerade für diejenigen ausgelegt, die in der Wirtschaft tätig sein wollen (z.B. betriebliche Weiterbildung, usw.).

Gruß,

Sonja

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Hallo,

die Fragestellung beschäftigt mich in ähnlicher Weise, mische mich daher mal in den Thread ein.

Ich bin Ergotherapeutin und arbeite zur Zeit noch in der Betreuung- möchte aber mit Kindern oder psychisch Kranken therapeutisch arbeiten. Am meisten interessiert mich zum einen die Therapie, die die Kindesentwicklung mit einbezieht, zum anderen die tiefenpsychologische Ebene, die man in der Arbeit mit psychisch Kranken auch durch Fortbildungen (Gestaltungstherapie, Gestalttherapie) mit einbeziehen kann.

Da ich mich einerseits weiter qualifizieren möchte (es gibt viel zu viele Ergotherapeuten), überlege ich, zu studieren. Das würde meine grauen Zellen vermutlich befriedigen, denn die brauchen Stoff.

Ich möchte mich auf eine Richtung festlegen, da ich mich sonst "für alles interessiere" und so überhaupt nicht weiterkomme.

Als Ergotherapeutin verdiene ich wenig Geld (für 30 Stunden 1400 brutto), daher werde ich für die obligatorischen Fortbildungen (die man für das Fachgebiet, in dem man arbeitet, braucht) und die, die mich interessieren, noch sparen müssen.

(Ich überlege auch, ob ich im Bereich Gerontopsychiatrie- zur Zeit Betreuung von Demenzkranken und Altersdepressiven) bleibe, bzw. eine therapeutische Stelle in dem Bereich suche und mich dort irgendwie weiterbilde.

Jedenfalls überlege ich, Psychologie zu studieren (in Hagen gibt es ja u.a. die Schwerpunkte pädagogische Psychologie und sozialpsychologische Gemeindepsychologie), das klingt meiner Meinung nicht nach wissenschaftlichem Arbeiten, Personalauswahl oder ähnlichem? Therapeutisch arbeiten möchte ich in Zunkunft auf jeden Fall.

Das Studium in England (OU / Derby) ist dagegen ja sehr teuer, dann kann ich keine Fortbildungen mehr machen.Weiß jemand, wie teuer das Studium in Hagen ungefähr wird? Nach meinen berechnungen wäre das nur halb so teuer wie eines in England (höchstens)- und dazu auf Deutsch.

Natürlich möchte ich, dass mir das Studium auch (fachlich, Berufschancen) etwas bringt. Evtl. würde ich den kleinen Heilpraktiker machen in Verbindung zur Gestalttherapieweiterbildung, aber ob ich damit etwas verdienen kann, ist mir auch nicht ganz klar. Das Studium dann evtl. nur für die grauen Zellen, die leiden schon seit geraumer Zeit unter Entzug.

Am meisten interessiert mich persönlich die Soziologie, die ja direkten Einfluss auf die Psyche des Einzelnen hat.

Etwas unstruktuiert das Ganze- noch- die vielen Angebote überfordern mich etwas. Hat jemand eine Meinung?

Viele Grüße,

Anne

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Hallo,

also irgendwo habe ich gelesen, dass man beim Bachelor- Studium an der Fernuni auf ca. 1700 für das Lehrmaterial kommt. Dann kannst Du noch Fahrtkosten zum Studienzentrum rechnen, evtl. Fachliteratur,... Alles in allem noch günstig, wenn man das mit so mancher Fortbildung vergleicht (als Bewegungstherapeutin kenne ich Dein Problem mit dem geringen Gehalt und den interessante, aber teuren Fortbildungen).

Gruß, Kirstin

P.S.: Also ich denke, dass Fernuni- Studium Psychologie ist wohl nix für Dich, wenn Du im therapeutischen Bereich arbeiten willst- wie schon häufiger hier gesagt: klinische Psychologie fehlt leider!

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Hallo Kirstin,

danke für die Antwort

das ist ja schon mal gut zu wissen, allerdings bezahlt man doch die Gebühr für die Seminare bzw. Kurse und eine Betreuungsgebühr (als Akademiestudent ist das ohne Frage so) und wofür zahlt man dann die 1700? Die Kurse bestehen doch quasi aus dem Lehrmaterial, das einem zugeschickt wird, und das sollen im Teilzeitstudium ca.. 200 im Monat sein, also in 6 Jahren ca. 2400.

Wie ist das eigentlich mit der Fachliteratur? Weißt Du das zufällig auch (oder jemand anders?) Ich habe mich aus Entscheidungsunsicherheit für ein Akademiestudium entschieden und zwei Soziologiekurse (4SWS) belegt, Einführung 1 und wissenschaftliches Arbeiten. Das ist noch keine Lösung für mich. Naja, jedenfalls ist herzlich viel Fachliteratur angegeben, vielleicht kann man sich das ja in den Studienzentren /Fahrtkosten..) ja leihen (wenn genug vorhanden ist?) Kaufen kann man sihc das wohl kaum, ich jedenfalls nicht.

Interesse an den Studiengängen Soziologie und Psychologie habe ich vor allem "so", aber muss auch auf mein berufliches Fortkommen achten. Ich dachte, die Schwerpunkte Pädadgogische Psych. oder "Sozialpsych. Gemeindepsychologie könnten mir schon irgendwie helfen (Angebot psychologische Beratung in einem Therapiezentrum, einer Praxis, evtl. Wissen über Beratungsmöglichkeiten im Umkreis / Umfeld eines Zentrums / des Lebensumfeldes, vielleicht das, was Sozialpäd. z.T. machen. Bei der Arbeit mit Familien / Kindern oer psychisch Kranken erweitert das vielleicht das Feld, aber ob das etwas nützt, das Feld ist ja eh schon "weit", Spazialisierung wär vielleicht besser. Schön wäre ein höheres Gehalt mit Studienabschluss und dadurch Bezahlbarkeit von Fobis. (aber ob das garantiert ist? Auch mit klinischer Psychologie als Fernstudium in Derby?)

Beim Heilpraktiker habe ich Bedenken- wer geht denn zum Heilpraktiker, wenn Ergo und PT die Kasse bezahlt?

Gestalttherapie kostet ja außerdem leider 16000 (!!) Euro, und tw. braucht man auch einen Studeinabschluss dafür.

So jetzt habe ich wieder endlos abgelabert. Trotzdem würde mich interessieren, was Du vorhast- ein Physiotherapiestudium oder was in Richtung Pädagogik oder Psychomotorik?

Viele Grüße, Anne

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