sach_doch

BWL_Verwirrung

17 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

jetzt bin ich vollends verwirrt. Könnt ihr mir bitte weiterhelfen?

Ich bin Einzelhandelskaufmann, seit nun über 20 Jahren im Beruf und mich hat das Lernfieber gepackt.

Als Revisor mit Verantwortlichkeit unter anderem für Ertag und Personal, möchte ich nun BWL in mich reinprügeln.

Aber wo? ILS SGD, versuchen an einer FH (mittlere Reife vorhanden)?

Mann, mann......was denn jetzt? IHK, staatlicher oder FH Abschluß? Welcher ist der Bessere?

Rafft euch auf und klärt einen armen alten Mann mal auf. Von Anbietern bekommt man immer nur die positiven Seiten des spezifischen Anbieters zu hören.

Herzlichen Dank im voraus

Matthias


Matthias

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Hi Matze!

Jetzt hältst Du mich ja schon wieder vom lernen ab :-)

Tja, die Frage ist nicht leicht, sie hat mich Jahre beschäftigt (kein Witz). Ich habe daher irgendwann den Handelsfachwirt (IHK) gemacht, der mir viel geholfen hat. Ist bestimmt keine schlechte Wahl für Dich im Einzelhandel.

Der öffnet Dir in vielerlei Hinsicht Türen (beruflich, als Qualifikation für ein Studium etc...).

Du kannst aber auch gleich studieren, bei der HFH geht das z.B. in Deiner Situation mit einer Aufnahmeprüfung.

Das Studium ist sicherlich nach Abschluss am meisten Wert, ist aber auch sicherlich der härteste Weg.

Jede Fortbildung zeigt aber, dass Du Dich engagierst und weitermachen willst und wird Dich sicherlich für mehr qualifizieren.

Meine Frage an Dich:

Was sind Deine Beweggründe für eine Weiterbildung? Die sind meines Erachtens nämlich sehr relevant für die Auswahl der Weiterbildung!

Gruß

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Hallo,

bei der AKAD Pinneberg gelten folgende Bedingungen, um direkt mit dem Probestudium zu beginnen (identischer Inhalt wie das "normale" Studium; bei Bestehen gibt es einfach einen neuen Vertrag nach dem 2. Semester und man studiert einfach weiter).

Zitat aus der AKAD-Homepage:

Zugangsvoraussetzung für das Probestudium sind eine Berufsausbildung mit mindestens der Abschlussnote „befriedigend” (3,0) und zusätzlich fünf Jahre Berufspraxis nach der Ausbildung.

Dort könntest Du den Bachelor of Arts studieren, falls Du dich für ein Studium entscheiden solltest.

Grüße

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Hi Matze!

Jetzt hältst Du mich ja schon wieder vom lernen ab :-)

Wollte ich nicht;)

Meine Frage an Dich:

Was sind Deine Beweggründe für eine Weiterbildung? Die sind meines Erachtens nämlich sehr relevant für die Auswahl der Weiterbildung!

Eigentlich ganz simpel: ich hab Bock auf lernen. Vor Jahren habe ich in Vollzeit den "Betriebsassistenten im Handel" gemacht. Leider ist dies kein anerkannter Lehrgang, sondern war nur ein Lehrgang des Haus des Handels. Die Inhalte waren zu 80% gleichwertig mit dem Handelsfachwirt.

Zum anderen trete ich beruflich auf der Stelle. Jeder in der Firma meint er könnte mit seinem theoretischem Wissen prahlen. Was soll ich sagen: der Gegenschlag aus einer Mischung von Theorie und 20 Jahren Praxis wird fürchterlich sein;)

Was für mich wichtig ist: ich will keinen "Blender" Abschluss, sondern einen der etwas aussagt. Papier auf den Tisch legen und die Sache ist klar....ja so einfach stelle ich mir das vor:D. Der Weg dahin wird alles andere als einfach, das ist schon klar. Am meisten Panik habe ich vor Mathe, diese Theorie....nene....diesen Adam, den Riesen hätte man ins Exil schicken sollen, bevor er was zu Papier bringen konnte.

Bei allen mir bekannten Uni´s, ist eine FH Reife Pflicht, oder entsprechend eine Fachwirtausbildung und genau da liegt der Hund begraben. Es bleibt eigentlich nur noch IHK oder staatlich. Tja, and the answer is?:cool:

Grüße aus Oberfranken, nähe Bayern

Matthias


Matthias

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Hi!

Nee, es geht auch ohne Fachhochschulreife... schau mich an.. nur die Mittlere Reife. Gut, jedoch mit einem Fachwirt, daher musste ich nur an einem Beratungsgespräch teilnehmen.

Ohne Fachwirt wäre das auch gegangen, da muss man dann, wie gesagt, eine Aufnahmeprüfung machen.

Oder wie Pielm geschrieben hat, geht es ja scheinbar auch bei AKAD ohne Abi...

Nun, bei einem BWL-Studium ist Mathe jedoch ein Thema... ist scheinbar auch der Exmatrikulator Nr. 1...

Also, wenn Du Mathe als grosses Problem bei Dir ansiehst, wird das Studium nicht leicht... ist auch bei mir der Punkt, wo ich mich im Moment am meisten reinklemme! Und eigentlich liegt mir Mathe :D

Aber: wenn Du im Haus des Handels schon was Fachwirtähliches gemacht hast, evtl kannst Du Dir das anrechnen lassen und den Fachwirt schneller erledigen... dann den IHK-Betriebswirt dranhängen.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, einen guten Abschluss zu erlangen. Beispiele: IHK -Controller, -Bilanzbuchhalter... eine Spezialisierung in den Bereich, in den Du möchtest, kann verdammt viel bringen - viele BWLler, die ins Controlling möchten, machen NACH ihrem Studium noch den IHK-Controller... da könnte ich jetzt zig aufzählen. Der Begriff Betriebswirt ist ja nicht der einzig relevante Titel...

Telefoniere doch mal mit der IHK... ich habe da schon öfter gute Gespräche bekommen - mit sinnvollen Infos!

Grüße

Peter

P.S. Äh, seit wann liegt Franken in der Nähe von Bayern? :rolleyes:


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Hi!

P.S. Äh, seit wann liegt Franken in der Nähe von Bayern? :rolleyes:

:D Bayern= kleines diebisches Bergvolk am Rande der Alpen...damit kann ich mich nicht identifizieren:rolleyes:

Desweiteren besteht da so eine Rivalität zwischen Bayern (Ober-, Niederbayern) und Franken......

Grüße von der Terrasse

Matthias


Matthias

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Wenn Du den harten steinigen Weg zum akademischen Abschluss gehen willst, dann geht das durchaus. z.B. bei den beiden genannten Hochschulen. Darüber hinaus gibt es durchaus noch weitere.

Egal was Du als Weiterbildung wählst... theoretische Kenntnisse bekommst Du überall, einen "nicht-Blender"-Abschluss erhältst Du nur, bei staatl. gerp. Abschlüsse, IHK-Abschlüssen, VWA oder eben akademischen Abschlüssen.

Wenn Du es nur zum "angeben" ;) machen willst, müsste es nicht mal ein FH-Abschluss sein, auch die VWA vermittelt viel hochwertiges Wissen (könntest Du beispielsweise in Bayreuth in Abendschule absolvieren).

Wenn Du etwas willst das "überall" anerkannt wird, sollte es ein akademischer Abschluss sein, da gibt es den geringsten Diskussionsspielraum im Gegensatz zu IHK Abschlüssen oder dem staatl. gepr. Betriebswirt. Hier musst Du eben Zeit- und Kostenaufwand dem gegenüberstellen was Dir der Abschluss am Ende bringt. Wie schon gesagt, just for fun muss man schon einen kräftigen Ehrgeiz entwickeln um das über 3-5 Jahre durchzuziehen ... wenn die Belohnung danach ein neuer Job oder gute Aufstiegsmöglichkeiten sind fällt es einem auf jeden Fall leichter.

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Wenn du eine 3-jährige Ausbildung abgeschlossen hast kannst du auch an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften studieren, zuerst schreibst du dich als Akademiestudent ein und mußt innerhalb von 3 Jahren 5 Module bestehen, dann stellst du den Antrag auf Anerkennung und kannst das Studium als regulärer Student weiterführen. Der Abschluß heißt dann Bachelor of science. Je nachdem ob du ein Studienzentrum in der Nähe hast, gibt es auch Veranstaltungen zu den Modulen.

Gruß

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Hi!

Nee, es geht auch ohne Fachhochschulreife... schau mich an.. nur die Mittlere Reife. Gut, jedoch mit einem Fachwirt, daher musste ich nur an einem Beratungsgespräch teilnehmen.

Ohne Fachwirt wäre das auch gegangen, da muss man dann, wie gesagt, eine Aufnahmeprüfung machen.

Oder wie Pielm geschrieben hat, geht es ja scheinbar auch bei AKAD ohne Abi...

Nun, bei einem BWL-Studium ist Mathe jedoch ein Thema... ist scheinbar auch der Exmatrikulator Nr. 1...

Also, wenn Du Mathe als grosses Problem bei Dir ansiehst, wird das Studium nicht leicht... ist auch bei mir der Punkt, wo ich mich im Moment am meisten reinklemme! Und eigentlich liegt mir Mathe :D

Aber: wenn Du im Haus des Handels schon was Fachwirtähliches gemacht hast, evtl kannst Du Dir das anrechnen lassen und den Fachwirt schneller erledigen... dann den IHK-Betriebswirt dranhängen.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, einen guten Abschluss zu erlangen. Beispiele: IHK -Controller, -Bilanzbuchhalter... eine Spezialisierung in den Bereich, in den Du möchtest, kann verdammt viel bringen - viele BWLler, die ins Controlling möchten, machen NACH ihrem Studium noch den IHK-Controller... da könnte ich jetzt zig aufzählen. Der Begriff Betriebswirt ist ja nicht der einzig relevante Titel...

Telefoniere doch mal mit der IHK... ich habe da schon öfter gute Gespräche bekommen - mit sinnvollen Infos!

Grüße

Peter

P.S. Äh, seit wann liegt Franken in der Nähe von Bayern? :rolleyes:

Ich rate aus eigener Erfahrung jedem unbedingt zu einem akademischen Abschluss :)

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Hallo Matthias,

vielleicht ist ja auch dieses Angebot der Fernuni Hagen in Zusammenarbeit mir dem IWW etwas für Dich:

http://www.fernuni-hagen.de/IWW/

Hier gibt es die Möglichkeit, einen Kompaktkurs BWL oder einen Betriebswirt (IWW) bzw. Fachbetriebswirt (IWW) zu machen. Zugangsbeschränkungen gibt es laut Selbstdarstellung keine.

Gruß

Jochen

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